"Eine blassblaue Frauenschrift" ist das Psychogramm eines Emporkömmlings in einer Gesellschaft, die dem Nationalsozialismus verfällt. Rebecca Link spricht mit Literaturredakteur Michael Reinartz über die Geschichte. Und über den Autor Franz Werfel.
Leonidas macht ein Geständnis, das nichts mehr mit Wahrheit und Unwahrheit zu tun hat. Und Vera verrät ihm, was in dem Brief stand, den er einst ungelesen zerriss.
Im Ministerium gibt es Streit um die Professur des berühmten Medizin-Nobelpreisträgers Alexander Bloch. Leonidas entdeckt eine erstaunliche Seite an sich, und hofft, dass Amelie ihn betrogen hat.
Als Leonidas Vera in Heidelberg begegnete, war er 31 und ein erfolgreicher Ministerialbeamter. Er log sie an, versprach ihr eine gemeinsame Zukunft. Jetzt ist Vera wieder da, und er fasst einen Entschluss...
Vera Wormser bittet Leonidas um Hilfe für einen jungen Mann, der in Deutschland sein Gymnasialstudium nicht fortsetzen darf. Die Bitte versetzt Leonidas in Aufruhr.
Leonidas ist durch Fleiß und Heirat mit der Millionenerbin Amelie Paradini in die höchsten Kreise Österreichs aufgestiegen. Zu seinem 50. Geburtstag erhält er Post. Auch einen Brief in blassblauer Frauenhandschrift.
WDR 5 bringt Klassiker der Weltliteratur zu Gehör. Diesmal geht es um Lebenslügen in der Zeit des Nationalsozialismus: "Eine blassblaue Frauenschrift" von Franz Werfel, komplett gelesen und mit Bonus-Hintergrundgespräch. Präsentiert von Rebecca Link.
5 min
About WDR 5 Eine blassblaue Frauenschrift - Hörbuch
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Liebe und Lebenslügen. Gelesen von Michael Müller.