WE LOVE HANDBALL

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WE LOVE HANDBALL episodes

  • Folge #21 NIKOLA PORTNER

    Nikola Portner, der 29-Jährige Schweizer Nationaltorhüter (115 Länderspiele, 21 Tore) nennt das Nati-Shirt ein «heiliges Trikot» und er gebe immer «das absolute Maximum», wenn er das Schweizer Kreuz auf der Brust trage. Er wolle sein Land und die Fans glücklich machen mit guten Spielen und Siegen! Dass dies am Yellow Cup auch ohne ihn im Schweizer-Tor so gut geklappt habe, freue ihn ganz besonders.

    Nikola Portner wurde in der vergangenen Saison in Frankreich zum besten Keeper der Saison 21/22 gewählt (als Torhüter von Chambéry) und wechselte mit dieser persönlichen Auszeichnung und dem Champions League-Titel mit Montpellier (2018) im Gepäck zum deutschen Meister SC Magdeburg. Vor seinem Wechsel nach Frankreich gewann er mit den Kadetten Schaffhausen 2015 und 2016 die Schweizer Meisterschaft und 2016 auch den Schweizer Cup. Aktuell sind die Magdeburger noch in drei Wettbewerben (Meisterschaft, Champions League und Pokal) vertreten. Der Viertelfinal-Pokalknüller vom 5. Februar in Hamburg gegen den THW Kiel bildet dabei den Auftakt nach der WM in die zweite Saisonhälfte.

    Im Podcast äussert er sich zu seinen Überlegungen zum Vereinswechsel, seinem neuen Verein SC Magdeburg und wie es war, bereits im Oktober mit dem Finalsieg gegen Barcelona den Super Globe Titel (Vereinsweltmeisterschaft) zu holen. Spannende Aussagen zum Nationalteam und zur EM-Qualifikation, über seine schlimme Fussgelenk-Verletzung, welche ihn seit Oktober stark behindert, die grosse Spielbelastung in der Bundesliga, die Aussichten in der Champions League («schönster Wettbewerb, jedes Team kann jedes schlagen, Final4 Event in Köln ist einmalig und sorgt jetzt noch für Gänsehaut») und die Entwicklung allgemein im Handball («immer schneller, technisch hochstehender, neues Torhüterspiel beim 7:6 gefordert») gibt’s ebenfalls in diesem hochspannenden Handballworld Podcast von Nikola Portner zu hören.

    «Die Torhüter machen praktisch 50 % des Teamerfolgs aus und trotzdem investieren viele Vereine nicht mit einem Torhütertrainer in ein kompetentes und stetes Torhütertraining», lässt sich Portner zum Thema vernehmen, wo er bei der Torhüterausbildung noch Verbesserungspotential ortet.

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    1 hr 11 min
  • Folge #20 MIA EMMENEGGER

    Die erst 17-jährige Linkshänderin Mia Emmenegger von den Spono Eagles betrieb früher die Sportarten Geräteturnen und auch noch parallel zum Handball Leichtathletik. Sie wurde bei den Swiss Handball Awards 2022 zur Newcomerin des Jahres gewählt und ein Jahr zuvor an der U17 Europameisterschaft in Montenegro ins All-Star-Team als beste Rechtsaussen Spielerin. Mit Spono Eagles gewann die sympathische Schülerin der Sportkantonsschule in Luzern in der letzten Saison den Schweizermeistertitel bei den Frauen und an der Frauen Europameisterschaft gelang ihr mit 17 Toren in 3 Spielen eine Topmarke. Damit schrieb sie sich definitiv in die Notizblöcke der grossen internationalen Klubs und deren Berater:innen.

    Im Podcast gibt die pfeilschnelle und bereits mit vielen Wurfvarianten ausgestattete rechte Flügelspielerin auch einen Einblick in ihre Überlegungen, ab wann sie den Wechsel ins Ausland vollziehen möchte und welche Ligen sie dafür favorisiert. Weiter erzählt uns Mia Emmenegger über ihre Erlebnisse mit dem harzfreien Ball an der U18 WM in Nordmazedonien («mit Harz bietet mir definitiv mehr Möglichkeiten» und blickt nochmals auf die Frauen Euro 2022 in Slowenien zurück.

    Auch bezüglich der laufenden Meisterschaft äussert sich Mia Emmenegger zur grösseren Ausgeglichenheit der Liga und zum Teamziel, wo sie eine klare Ansage macht: «Wir möchten natürlich gerne den Titel verteidigen». Bezüglich «Geld mit Handballspielen verdienen» sieht sie noch mächtig Luft nach oben: «Ich bekomme ein bisschen Spesen und keinen Monatslohn, es braucht darum viel Leidenschaft und ein ganz grosses Herz für den Handballsport, um die wöchentlichen 4 bis 5 Abendtrainings, 2 Morgeneinheiten und ein Mittagstraining neben den Spielen zu bestreiten»!

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    39 min
  • Folge #19 JOAN CAÑELLAS

    Joan Cañellas (36) ist ein absoluter Topspieler (215 Länderspiele für Spanien, über 500 Tore) mit einem internationalen Palmares, das seines gleichen sucht – kurz: einer der besten Spieler, der je in Schweizer Handballhallen aufgelaufen ist. 7 x hat er das Champions League Final4 in Köln gespielt, gewonnen hat er es 2017 mit Vardar Skopje («über eine halbe Million Fans waren in Skopje auf den Beinen um uns zu feiern, unvergesslich…»), in fünf (!) Ländern wurde er mindestens einmal Meister («in Kiel feierten wir vor über 15’0000 Fans…»), zuletzt mit den Kadetten Schaffhausen in der Schweiz, wo er auch zum MVP der Liga gekürt wurde. 2013 gewann er EM-Gold im eigenen Land mit Spanien, 2018 und 2020 wurde er Europameister und 2014 EM-Topscorer. Dies ist nur ein kleiner Auszug aus dem einzigartigen Erfolgsausweis des sympathischen Spaniers, der eben seinen Vertrag mit Kadetten Schafhausen bis Sommer 2024 verlängerte.

    Im Podcast erzählt der 1.98 Meter grosse Rückraumspieler, wie er die Schweizer Liga wahrnimmt, wen er im Playoff-Final im kommenden Frühling erwartet und warum aus seiner Sicht der Profi-Sport in der Schweiz nicht dasselbe Ansehen geniesst wie in den meisten anderen Ländern. Dazu äussert er sich zur Heim-Euro 2028, welche der Schweizer Handball als Beginn einer neuen, grossen Handball-Ära nutzen soll. Dazu Tipps an junge Spieler, Gedanken zum Schweizer Spielstil und ein Ausblick auf die im Januar stattfindende WM. Im Inside verrät er: «Es gefällt mir und meiner Familie sehr gut in Schaffhausen – wir sind gekommen, um länger zu bleiben» und «im 2023 schliesse ich mein Marketing Studium ab, das Trainerdiplom habe ich bereits, mal sehen, was ich nach meiner Spielerkarriere, welche gerne noch zwei, drei Saison dauern kann, weiter machen werde».

    Jetzt unbedingt reinhören und die vielen spannenden Statements des spanischen Internationalen in Diensten von Kadetten Schafhausen, Joan Cañellas, geniessen!


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    56 min
  • Folge #18 SPL1 FRAUEN

    Der Podcasts mit den SPL1 Spierinnen Ria Estermann, Fabiola Hostettler und Tabea Schmid sowie Karin Weigelt als Host ist erschienen.

    Die SPAR Premium League SPL1 pausiert derzeit, weil sich die Frauen Nationalmannschaft auf die am 4. November beginnende Europameisterschaft vorbereitet. Diese Chance nutzte Handballworld, um mit den drei SPL1 Spielerinnen Ria Estermann (LK Zug), Fabiola Hostettler (Rotweiss Thun) und Tabea Schmid (LC Brühl) über den Saisonstart, die anstehende Frauen Euro 2022 und die allgemeine Situation im Schweizer Frauenhandball zu sprechen.

    «Eher überraschend findet sich dabei Ria Estermann mit dem LK Zug, immerhin Siegerinnen des diesjährigen Supercups zum Saisonstart gegen den aktuellen Tabellenleader Spono Eagles, auf dem 7. Tabellenplatz. Die Gründe dafür und wie Zug das Feld von hinten aufrollen will und wie sich die anderen beiden Spielerinnen zum Saisonstart äussern, erfahren Sie im Podcast.

    Die LC Brühl Kreisläuferin Tabea Schmid fährt mit der Nationalmannschaft an die Euro und erzählt im Podcast über ihre Gefühle dazu und die Highlights, welche sie mit den Schweizer Auswahlteams und in ihrer Klubkarriere schon erleben durfte. Im Zusammenhang mit der Euro 2024 in Basel erwähnt Fabiola Hostettler, dass «es ganz wichtig ist, dass der Schweizer Frauen Handball mehr Sichtbarkeit in den Medien bekommt.» Dann werde auch das Interesse und die Nachfrage generell steigen. Einig sind sich alle drei Spielerinnen, «dass sich was tut im Schweizer Frauenhandball». Aber, es stünde auch noch ganz viel Arbeit an und zwar an allen Fronten. Gemeint sind da der Verband, die Liga, die Medien und natürlich auch die Vereine selbst.

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    53 min
  • Folge #17 CEDRIE TYNOWSKI

    Der Podcast mit Nationalspieler Cédrie Tynowski (Pfadi Winterthur) sowie Karin Weigelt als Host ist erschienen.

    Der rechte Flügel Cédrie Tynowski (26), verheiratet und Vater einer Tochter, ist zweifacher Schweizermeister und absolvierte bisher 38 Länderspiele mit der Schweiz (88 Tore). Mit dem Saisonstart «ist er bisher sehr zufrieden», nach der knappen Startniederlage in Kriens gab es nur noch Siege, insgesamt 7 an der Zahl. Die Erwartungen seien in Winterthur immer hoch, diese Saison schätzt er aber die Quickline Handball League als deutlich stärker und an der Spitze ausgeglichener ein. «Kadetten Schaffhausen und Kriens-Luzern» nennt er als seine persönlichen Favoriten, vor allem wenn die tragenden Spieler beiden Teams «gesund» durch die Saison kommen.

    Früher habe er zu wenig auf seinen Körper gehört und teilweise zu viel trainiert. Dies sei aber mittlerweile viel besser, konnte er doch die letzten beiden Spielzeiten praktisch durchspielen. Und zu einem künftigen Bundesliga-Abenteuer meint er augenzwinkernd: «Sag niemals nie».

    Bezüglich der neuen Nationalmannschafts-Kampagne, welche übermorgen Mittwoch gegen Georgien in Bern startet, findet der Antreiber klare Worte: «Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen, aber unser Anspruch muss sein, dass wir uns für die Euro 2024 in Deutschland qualifizieren».

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    43 min
  • Folge #16 NICK CHRISTEN

    Nick Christen war selbst erfolgreicher Handballer, erreichte mit dem Schweizer Nationalteam 1993 WM-Rang 4 und bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta Rang 8. Nach seiner Aktivkarriere baute er das Projekt HC Kriens-Luzern auf, heute er ist der Geschäftsführer des Innerschweizer Vereins, der nach Grossem strebt.

    Andy Schmid spielt seit dieser Saison für Kriens-Luzern, mit Fabian Böhm, Dimitrij Küttel und Marin Sipic gehören weitere namhafte Spieler neu dem Kader des HCKL an. Die Erwartungen sind hoch, die Zentralschweizer gelten als Kandidat für den Gewinn des Meistertitels. Christen hält jedoch den Ball flach. «Das Team muss erst zusammenwachsen, es braucht etwas Zeit, bis das Spielsystem komplett implementiert ist.»

    Das Budget für die erste Mannschaft beträgt 2 Millionen Franken, ein hoher Wert für den Schweizer Handball. «Wir haben auch neben dem Feld ein gutes Team, das viele Projekte und Partnerschaften aufgegleist hat», sagt Christen.  Eine Figur wie Andy Schmid helfe bei der Vermarktung sicherlich. Und die Aussicht, bald über eine moderne Spielstätte zu verfügen. 2024 soll die Pilatus-Arena mit 4000 Zuschauerplätzen eröffnet werden. Die Baubewilligung wurde vor wenigen Tagen erteilt, allerdings ist noch eine Einsprache hängig.

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    51 min
  • Folge #15 DELIA DÜNSER

    Delia Dünser hat im April die neugeschaffene Stelle als Leiterin Partizipation und Marktentwicklung beim SHV angetreten. Christian Villiger war bis vor kurzem und während langer Zeit in verantwortlichen Positionen bei Handball Endingen tätig, Vanessa Gächter ist Nachwuchsverantwortliche beim HC Rheintal in der Ostschweiz.

    Dünser und die beiden Gäste, die sie mitgebracht hat, diskutieren im Podcast über Wege, wie der Schweizer Handball einerseits wieder zu mehr Mitgliedern kommen kann, andererseits aber auch in der Öffentlichkeit künftig besser wahrgenommen wird. Dünser sagt, dass vieles bereits sehr gut gemacht wird, aber man noch zu wenig in Regionen wie Graubünden, dem Tessin oder der Westschweiz aktiv ist. Und dass unbedingt Handball wieder mehr an den Schulen präsent sein muss und die Eltern mehr einbezogen werden sollen. Auch die Themen Nachhaltigkeit und Inklusion spielen für die neu auch in der Geschäftsleitung des SHV sitzende Dünser eine grosse Rolle.

    Villiger stimmt dem zu und sagt, dass in der Handball-Community ein Wir-Gefühl entstehen muss. Ihm liegt als Geschäftsführer eines führenden Gesamt-Dienstleisters für die berufliche Grundbildung in der Industrie auch am Herzen, dass Handballerinnen und Handballer eine Berufsausbildung und Leistungssport noch besser vereinbaren können.

    Gächter wiederum sagt, dass sie von Delia Dünsers Aktivitäten bereits habe profitieren können. «Wir erhielten etwa die Möglichkeit, einen Film zu produzieren und so den Verein vorzustellen. Solche Dinge erleichtern jemandem, der bis jetzt keinen Zugang zum Handball hatte, den Zugang zur Sportart.»

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    42 min
  • Folge #14 DAMIAN GWERDER

    Der 58-Jährge Lehrer und Handballtrainer Damian Gwerder hat zuletzt das Schweizer Frauen-U-20-Nationalteam an der WM in Slowenien auf den hervorragenden 8. Platz geführt. Gwerder ist mit diesem Resultat extrem zufrieden, sagt jedoch auch, dass dieses Turnier extrem viel zu tun gab. Insgesamt neun Coronafälle waren zu verzeichnen, es mussten Spielerinnen nachnominiert werden. Besonders hebt der Muotathaler Tabea Schmid hervor. «Was sie geleistet hat, war herausragend.»

    Gwerder war in der zu Ende gegangenen Saison jedoch nicht nur U-20-Nationaltrainer. Er leitete pro Woche drei Trainings an der CONCORDIA Handball-Akademie in Cham und übernahm im März auch noch den Trainerposten beim SPL-1-Spitzenteam LK Zug. Im Podcast erzählt er uns, wie er die dramatischen Titelentscheidungen gegen Spono Nottwil erlebte. Im Cupfinal setzte sich der LKZ im Penaltyschiessen durch, den Meistertitel gewann hingegen nach einem Erfolg im fünften und entscheidenden Spiel Spono. «Ich finde es fair, dass wir die Titel unter uns aufgeteilt werden», sagt Gwerder. «Ich mag Spono den Erfolg gönnen.»

    Gwerder ist nicht Profitrainer, sondern im Hauptberuf Primarlehrer. Zusammen mit seinen Tätigkeiten im Handball ergab sich in den letzten Monaten eine sehr grosse Belastung. Trainer bei den LKZ-Frauen bleibt er, hingegen tritt er als U-20-Nationaltcoach ab, steht nur noch einmal pro Woche in der CONCORDIA Handball-Akademie in der Halle und gibt auch in der Schule die Funktion des Teamleiters ab.

    Er erzählt er uns im Podcast, dass er in Muotathal zuerst Fussballer war. Aber dann Handball schauen gegangen sei und festgestellt habe, dass dies seine Sportart sei. Die Tätigkeiten als Lehrer und Trainer seien sich ähnlich. «Und da es mich auch reizte, mit erwachsenen Leuten und im Team etwas zu erreichen, bin ich nach meiner aktiven Karriere Trainer geworden.»

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    45 min
  • Folge #14 DAMIAN GWERDER
    Der 58-Jährge Lehrer und Handballtrainer Damian Gwerder hat zuletzt das Schweizer Frauen-U-20-Nationalteam an der WM in Slowenien auf den hervorragenden 8. Platz geführt. Gwerder ist mit diesem Resultat extrem zufrieden, sagt jedoch auch, dass dieses Turnier extrem viel zu tun gab. Insgesamt neun Coronafälle waren zu verzeichnen, es mussten Spielerinnen nachnominiert werden. Besonders hebt der Muotathaler Tabea Schmid hervor. «Was sie geleistet hat, war herausragend.»
    Gwerder war in der zu Ende gegangenen Saison jedoch nicht nur U-20-Nationaltrainer. Er leitete pro Woche drei Trainings an der CONCORDIA Handball-Akademie in Cham und übernahm im März auch noch den Trainerposten beim SPL-1-Spitzenteam LK Zug. Im Podcast erzählt er uns, wie er die dramatischen Titelentscheidungen gegen Spono Nottwil erlebte. Im Cupfinal setzte sich der LKZ im Penaltyschiessen durch, den Meistertitel gewann hingegen nach einem Erfolg im fünften und entscheidenden Spiel Spono. «Ich finde es fair, dass wir die Titel unter uns aufgeteilt werden», sagt Gwerder. «Ich mag Spono den Erfolg gönnen.»
    Gwerder ist nicht Profitrainer, sondern im Hauptberuf Primarlehrer. Zusammen mit seinen Tätigkeiten im Handball ergab sich in den letzten Monaten eine sehr grosse Belastung. Trainer bei den LKZ-Frauen bleibt er, hingegen tritt er als U-20-Nationaltcoach ab, steht nur noch einmal pro Woche in der CONCORDIA Handball-Akademie in der Halle und gibt auch in der Schule die Funktion des Teamleiters ab.
    Er erzählt er uns im Podcast, dass er in Muotathal zuerst Fussballer war. Aber dann Handball schauen gegangen sei und festgestellt habe, dass dies seine Sportart sei. Die Tätigkeiten als Lehrer und Trainer seien sich ähnlich. «Und da es mich auch reizte, mit erwachsenen Leuten und im Team etwas zu erreichen, bin ich nach meiner aktiven Karriere Trainer geworden.»
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    45 min
  • Folge #13 STEFAN KRETZSCHMAR

    Kaum ein deutscher Spitzensportler polarisiert so sehr wie Stefan Kretzschmar. Der ehemalige Weltklasse-Handballer nimmt kein Blatt vor den Mund – auch nicht, was die Schweiz und den hiesigen Handball angeht. Im Podcast spricht er unter anderem über sein besonderes Länderspiel-Debüt, Andy Schmid, und glaubt den Grund zu kennen, warum es die Schweiz bislang noch nicht an die Weltspitze geschafft hat.

    Stefan Kretzschmar wurde 1973 in eine regelrechte Handball-Familie geboren. Sein Vater Peter war Trainer der damaligen Frauen-Nationalmannschaft der DDR, seine Mutter Waltraud spielte in ebendieser Auswahl 217 Mal und wurde dreimal Weltmeisterin. Sohn Stefan wurde der Handball so in die Wiege gelegt, mit der SV Blau-Weiss Spandau  absolvierte er seine ersten Bundesliga-Einsätze, ehe er im Alter von 20 Jahren zum VfL Gummersbach weiterzog. Nach drei Jahren wechselte er zurück in heimische Gefilde zum SC Magdeburg, gewann dort mehrere Titel und blieb bis zu seinem Rücktritt 2007. Mit der deutschen Nationalmannschaft bestritt er 218 Spiele und erzielte dabei 821 Tore. An den Olympischen Spielen in Athen holte er mit Deutschland Silber und geniesst spätestens seit dann Handball-Legenden-Status. Kretzschmar machte früh aber auch abseits der Platte von sich reden. Beim Feiern schlug er gerne mal über die Stränge, seine auffälligen Frisuren stachen heraus, seine Interviews waren nie langweilig. Von 2009 bis 2019 amtete er im Aufsichtsrat der SC DHfK Leipzig, heute ist er Sportvorstand bei den Füchsen Berlin und als Sky-Handball-Experte in ganz Deutschland unterwegs.

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    58 min

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