Weil´s jeden Tag brennt – mit Monchi von Feine Sahne Fischfilet

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Weil´s jeden Tag brennt – mit Monchi von Feine Sahne Fischfilet episodes

  • #16 Robert - Palliativpfleger
    „Gibt es etwas Geileres als dem Tod ins Gesicht zu lachen?“ – Mein heutiger Gast ist Robert. Robert ist 36 Jahre alt und kommt nicht nur aus der gleichen Gegend wie ich, sondern ging auch in die gleiche Schule. Seit mehreren Jahren arbeitet er in der Palliativmedizin.
    Er ist in der Hansestadt Demmin in einer Patchworkfamilie mit zwei großen Schwestern in einem „klassischen Arbeiterhaushalt“ aufgewachsen, wie er selbst sagen würde. Mutter Altenpflegerin, Vater Schlossermeister. Über Umwege als Masseur, medizinischer Bademeister und zuletzt als Sanitäter in der Marine lernte er 2012 den Beruf "Gesundheits- und Krankenpfleger" an der Universitätsmedizin in Rostock.
    „Weil Sterben dann ganz oft auch ein Tabuthema ist und sie dürfen nicht sterben.“
    2016 wagte er dann den Schritt in die Palliativmedizin. Und dies ist auch der Grund, warum wir uns getroffen haben: Ohne viel über diesen Job zu wissen, habe ich großen Respekt davor. Schon vor diesem Podcast habe ich gelegentlich mit Robert über seine Arbeit in der Palliativmedizin gesprochen – oft hätte ich gerne länger mit ihm darüber geredet. Wie kommt man dazu, dort zu arbeiten? Was macht es mit ihm, auf seiner Arbeit ständig mit dem Tod konfrontiert zu sein? Und und und … Und nun, nun ist er mein Gast.
    1 hr 13 min
  • #15 Ols Weidmann & Wolfgang Richter – Zeitzeugen der rassistischen Pogrome in Rostock-Lichtenhagen 1992
    In diesen Tagen jähren sich zum 33. Mal die rassistischen Pogrome, die vom 22. bis 26.8.1992 in Rostock-Lichtenhagen stattfanden. Jugendliche und organisierte Neonazis warfen Steine und Molotowcocktails auf die Aufnahmestelle für Asylbewerber und ein Wohnheim für Vietnamesen, Anwohner applaudierten. Nur sehr wenige Leute aus Rostock stellten sich diesem Mob entgegen und versuchten, die Menschen in den Häusern zu schützen. Meine beiden heutigen Gäste gehören zu diesen wenigen Menschen.
    „Man ist damals ohne Bewaffnung eigentlich kaum auf die Straße gegangen“: Ols Weidmann ist einer von ihnen, wir kennen uns seit vielen Jahren. Die ersten Male habe ich ihn persönlich erlebt, als er bei Veranstaltungen anlässlich des Gedenkens zu den Pogromen als Zeitzeuge auftrat. Ols ist Ende der 60er in Rostock geboren und aufgewachsen. Er war einer der Leute, die zeitweise mit in dem attackierten „Sonnenblumenhochhaus“ waren. Dort versuchte er, Widerstand zu organisieren, und dokumentierte zusammen mit den Bewohnern und Bewohnerinnen des Hauses diese Tage mit einer Kamera. Daraus entstand der Film „The Truth Lies in Rostock“.
    „Gewalttaten bis hin zu Tötungsdelikten seien nicht auszuschließen“: Dies schrieb mein zweiter Gast Wolfgang Richter schon lange, bevor die Situation in Lichtenhagen völlig eskalierte. Ihn kannte ich bisher größtenteils nur aus dem Fernsehen und Internet. Er wurde 1956 geboren, war Lehrer für Geographie und Geschichte und ab Anfang Mai 1991 Ausländerbeauftragter der Stadt Rostock. Auch er erlebte die Angriffe in den Häusern. In unzähligen Dokus, Büchern, Interviews und Artikeln taucht er immer wieder als einer der wenigen öffentlich auftretenden Zeitzeugen auf. Er bekam viele Auszeichnungen, und er erhielt vor mehreren Jahren auch das Bundesverdienstkreuz.
    Bis heute sind die beiden an vielen Gedenk- und Aufarbeitungsprojekten beteiligt.
    Ich bedanke mich bei Ols und Wolfgang, dass sie sich die Zeit für dieses intensive und wichtige Gespräch genommen haben.
    1 hr 52 min
  • #14 Gunnar – Dritte Wahl
    Mein heutiger Gast ist Gunnar Schröder. Er ist der Sänger von Dritte Wahl, einer der bekanntesten Punkrockbands in Deutschland.
    Bei ganz wenigen Bands aus dem Punkrock würde ich behaupten, dass sie mich ernsthaft geprägt haben; bei Dritte Wahl ist es jedoch der Fall. Immer wenn es in Rostock „Fußball und Gesang“ hieß, freute ich mich den Arsch ab, denn das bedeutete, dass Hansa-Fans wieder ihr jährliches Event organisierten, bei dem Dritte Wahl oftmals den Headliner gaben. Wir quatschten darüber, wie es war, in der DDR eine Punkband zu gründen, Anfang der 90er als Streetworker in Rostock zu arbeiten und darüber, einen guten Freund und Bandmitglied an den Krebs zu verlieren. Aber es ging auch darum, weiterzumachen, obwohl man ausgebrannt ist; auf Kuba eine Tour zu spielen. Und dann gibt es noch die Geschichte, dass wir mit Feine Sahne mal als Vorband für Dritte Wahl spielten und aufgrund von massivem Pyrotechnikeinsatz der komplette Saal geleert werden musste, sodass das Konzert auf der Kippe stand.
    Der 19-jährige Monchi hätte sich das nicht vorstellen können. Einfach mal mit den Typen von Dritte Wahl am Rostocker Hafen treffen und quatschen … Umso schöner, dass es jetzt so ist. Viel Spaß mit der Folge!
    1 hr 20 min
  • #13 Gabriel Kelly
    Mein nächster Gast ist Gabriel Jerome Kelly. Gabriel und ich sind uns das erste Mal bei der „NDR-Talkshow“ über den Weg gelaufen. Als ich hörte, dass da einer von der Kelly Family mit mir am Tisch sitzen wird, musste ich erstmal schmunzeln. Ich hatte unzählige billige Klischees im Kopf, dachte, da läuft bestimmt so ein Hippie auf, mit dem ich mich überhaupt nicht verstehe; aber genau das Gegenteil war der Fall. Das einzige Klischee, das sich bestätigt hat: „Alle von den Kellys haben lange Haare“. Ich fand ihn mehr als sympathisch, schlagfertig und als er mich in der Sendung leicht ironisch fragte, ob ich „Stress“ will, hatte er mein Herz erobert. Zudem wohnt er überraschenderweise in Mecklenburg-Vorpommern, nur eine halbe Stunde von mir entfernt.
    Ein paar Wochen später saßen wir dann anlässlich der ersten Livefolge meines Podcasts „Weil’s jeden Tag brennt“ zusammen bei der Warnemünder Woche und quatschten über Schwarzarbeit, über seine Zeit als Straßenkünstler in Warnemünde, über den Tod und darüber, wie es ist, wenn man das erste Mal checkt, dass der Vater ein Rockstar ist. Darüber hinaus sprachen wir darüber, wie es ist, das gesangliche schwarze Schaf der Familie zu sein und trotzdem ein eigenes Album aufzunehmen, über die familiären Kontakte der Kelly Family zum Punkrock und über Schlägereien seiner Onkels in den 90ern mit Faschos, die nicht damit rechneten, dass „Hippies wie die Kellys“ auch gute Kneipenschläger sein können.
    Ich wünsche euch viel Spaß beim Hören.
    1 hr 10 min
  • #12 Feine Sahne Fischfilet
    Was waren das für verrückte Wochen für uns!
    Seit der Albumveröffentlichung herrscht bei uns durchgehend Alarm. Und jetzt stehen wir kurz vor unserem bisher größten eigenen Konzert: über 16.000 Menschen, längst ausverkauft, in wenigen Tagen in der Berliner Wuhlheide. Ich finde, das ist der richtige Moment, um mich an die Menschen zu wenden, mit denen ich in den letzten Monaten und Jahren am meisten Zeit verbracht habe – meine Bandkollegen und Freunde von Feine Sahne Fischfilet.
    Wir hatten euch gebeten, uns eure Fragen zu schicken – vielen Dank für die zahlreichen Einsendungen!
    Hier versuchen wir, sie zu beantworten und euch mitzunehmen auf unsere wilde Reise der letzten Zeit.
    1 hr 14 min
  • #11 Philipp "Philsen" Hoppen – Musikproduzent
    Philsen ist nicht nur einer der erfolgreichsten Musikproduzenten Deutschlands, sondern auch der Produzent unserer beiden letzten Alben.
    Nachdem wir mit unserer neuen Platte auf Platz 1 der Charts gelandet sind und immer mehr Leute uns schreiben, wie sehr sie das Album lieben, war klar: Unser Produzent ist der perfekte nächste Gast.
    Philsen wurde am 2. September 1979 in Lübeck geboren. Die ersten Jahre seines Lebens verbrachte er in einem niedersächsischen Dorf in der Nähe von Hameln. Nachdem er mehrmals sitzen geblieben war und lieber kiffte als lernte, schmiss er mit 18 die Schule. Er begann eine Tischlerlehre, landete dann aber eher zufällig in einem Hamburger Musikstudio. Dort war er zunächst Praktikant – holte nachts Gummibärchen für Udo Lindenberg – und entdeckte dabei immer mehr seine Liebe zur Musikproduktion.
    Ob 50 Cent oder Rosenstolz: In dem Studio gingen die unterschiedlichsten Künstlerinnen und Künstler ein und aus.
    Dort entstand auch sein Wunsch, selbst Musikproduzent zu werden. Seinen Durchbruch feierte er als Co-Produzent und Mixer mit dem Song „Junge“ von Die Ärzte. In den Jahren danach arbeitete er als Produzent oder Mixer mit unzähligen Acts zusammen – darunter Marteria, Kraftklub, K.I.Z, Miss Platnum, Deichkind und viele mehr.
    Zwischen Dauerrausch, Erfolg und Burnout hat Philsen so ziemlich alles mitgenommen. Und er war – wie gesagt – auch der Produzent unseres neuen Albums. Ein Mensch, der uns als Band sehr ans Herz gewachsen ist.
    Heute haben wir uns mit ihm verabredet. Er lebt mit seiner Familie in einem brandenburgischen Dorf. In drei Wochen erscheint unsere neue Platte – höchste Zeit also, sich noch einmal zu treffen, zu quatschen, zu grillen. Und: uns gemeinsam von Jan Brenneisen, einem der besten Tätowierer Rostocks, ein „Wir kommen in Frieden“-Albumtattoo stechen zu lassen.
    Während die anderen gerade unter der Nadel liegen oder am Grill stehen, haben wir uns entschieden, spontan eine neue Folge von „Weil’s jeden Tag brennt“ aufzunehmen. Darüber freue ich mich sehr und sage:
    „Hallo Philsen, schön, dass du Bock auf dein erstes Mal im Podcast hast.“
    1 hr 20 min
  • #10 Agnes - Tourmanagerin u.a. für Feine Sahne Fischfilet
    „Ich habe Dinge mit euch erlebt, die so unfassbar verbinden. Das ist eine andere Art von Freundschaft.“
    Mein heutiger Gast ist unsere Tourmanagerin Agnes Stamml, die Feine Sahne Fischfilet auch in diesem Sommer wieder begleiten wird. Agnes ist ständig unterwegs – seit über zehn Jahren arbeitet sie hauptberuflich mit zig verschiedenen Bands, Künstlerinnen und Künstlern. Vom Sprinter bis zum Nightliner, vom letzten Clubloch bis zur großen Arena – sie war schon überall.
    Anfang 30, nie angestellt, zeitweise in London und Hamburg lebend, ist sie inzwischen wieder zurück in ihrer Heimatstadt München. Und immer, wenn ich erschöpft nach Hause komme und am liebsten erst mal mit niemandem mehr sprechen will, weil so viel los war, sehe ich in ihrer Story, dass sie scheinbar schon wieder in einen anderen Nightliner gebeamt wurde – und mit der nächsten Band unterwegs ist.
    Und bald geht es auch bei uns endlich wieder auf Tour: Releaseshows, riesige Festivals – das volle Programm. „Mehr im Bus als zu Hause“ trifft auf sie noch öfter zu als auf uns. Umso mehr freue ich mich, dass sie extra zum Quatschen nach Rostock gekommen ist.
    1 hr 8 min
  • #9 Hanka Gatter - Frau des Jahres und mit Leib und Seele Lehrerin
    Mein heutiger Gast ist Hanka Gatter, und sie hat eine Menge zu erzählen. Hanka ist nach eigener Aussage „mit Leib und Seele Lehrerin“, arbeitet an der „Freien Schule“ in Güstrow und lebt mit ihrer Familie in der mecklenburgischen Kleinstadt Parchim. Im Jahr 2023 wurde sie vom Land Mecklenburg-Vorpommern als „Frau des Jahres“ geehrt. Hanka ist ein Mensch, der brennt – und das an tausend Ecken und Kanten.
    Seit Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe, gründete 2015 zusammen mit anderen aus der Region den Verein „Netzwerk für Flüchtlinge, Demokratie und Toleranz Parchim e.V.“, organisiert Graffiti- und DJ-Workshops, Konzerte und vieles mehr.
    „Wenn du sagst: Faschos standen vor deiner Haustür – wie lange ist das her?“
    „Letztes Wochenende!“
    Seit Jahren stehen wir als Feine Sahne im Kontakt mit Hanka. Sie hat uns zu den „Schule ohne Rassismus“-Paten ihrer Klasse gemacht, und durch sie durften wir auch schon einmal mit der legendären Metal-Band „The Flying Thunders“ zusammenspielen – einer Band, die aus ihren Schüler*innen besteht.
    Für ihre ehrenamtliche Arbeit gibt es heute nur noch wenig Applaus: „Diese ganze Solidarität gibt es nicht mehr, sie ist ins Gegenteil umgeschlagen.“
    Hanka macht trotzdem weiter. Warum? Das habe ich sie gefragt – und mir erzählen lassen, was ihr Kraft gibt, aber auch, was sie manchmal selbst zweifeln lässt.
    1 hr 4 min
  • #8 FiNCH
    Finch ist derzeit einer der erfolgreichsten Rapper Deutschlands. Erst vor wenigen Wochen hat er es mit seinem neuen Album erneut auf Platz 1 der Charts geschafft. Geboren in Frankfurt (Oder), aufgewachsen in Fürstenwalde und mittlerweile in Berlin lebend, wird er von den einen als „Rüpel-Rapper“ bezeichnet und von anderen als „ostdeutscher Hasselhoff“ gefeiert. Zum ersten Mal getroffen haben wir uns 2023, als ich einen Gastauftritt bei einem Berlinkonzert von Sido hatte und sind seitdem locker in Kontakt geblieben. Für unser kommendes Album haben wir gemeinsam einen Song namens "Manchmal finde ich dich scheisse" geschrieben. Wie kam es dazu? Hätten wir vor sechs oder sieben Jahren schon zusammen Musik gemacht oder eher keinen Bock auf eine Zusammenarbeit gehabt? Wir sprechen über unsere musikalische Jugend, über die Onkelz, den „Aufstand der Anständigen“, über Songtexte, die Finch verändert hat, und über ein Lied, das wir im letzten Sommer nicht mehr gespielt haben. Als wir uns das erste Mal verabredeten, um über eine mögliche Kollabo zu sprechen, hat es sofort gepasst. Eigentlich wollten wir nur eine Kleinigkeit essen, doch dann verquatschen wir uns in eine lange Unterhaltung, liefen durch die Straßen und sprangen von Thema zu Thema. Beim Abschied dachte ich: „Geil, das passt. Manchmal finde ich ihn bestimmt scheiße (genauso wie er mich), aber das Fundament stimmt.“ So sollte ein erstes Treffen ablaufen – fernab vom Musikrummel. Ich hatte Bock auf mehr. Und genau so fühlt sich diese Folge an. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Hören!
    1 hr 13 min
  • #7 Lothar König – Pfarrer, Freund, Antifaschist
    Folge 1 der zweiten Staffel von "Weils jeden Tag brennt“ – für mich eine ganz besondere. Es ist ein Gespräch mit Lothar König. Wir haben die Folge im Juni 2024 bei ihm zuhause in Jena aufgenommen. Vier Monate später, am 21. Oktober 2024, ist Lothar mit 70 Jahren verstorben. Lothar war eine der inspirierendsten Personen, die ich kennenlernen durfte. Pfarrer, Kritiker, Macher, Freund. Er legte sich mit dem DDR-Regime an, organisierte Proteste zur Wendezeit und wies auf den NSU hin, als niemand davon hören wollte. Er war Stadtjugendpfarrer, Kommunalpolitiker, Familienvater – und so viel mehr.
    Er kämpfte nicht gegen etwas, sondern für etwas: für die Menschen. Wir haben gestritten, gelacht – vor allem war er ein Freund. Wenn es mir schlecht ging, war er da, dann klingelte mein Handy. Auf unserem neuen Album wird es ein Lied für ihn geben: "Eine rauchen wir noch". Er hat Musik geliebt. Und ich hoffe, er hört es irgendwo da oben. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt so viel geweint habe, als jemand aus meinem Umfeld starb.
    Als wir die Folge aufnahmen, redeten wir einfach drauf los. Eine normale Podcastfolge mit ihm? Unmöglich. Schon nach wenigen Minuten war klar: Mein Plan war hinfällig. Manchmal vergaßen wir völlig, dass wir aufnahmen. Eine Stunde hatte ich geplant – es wurde deutlich mehr.
    Lange habe ich mit der Band und seiner Tochter Katharina überlegt, ob und wie wir diese Folge veröffentlichen. Anlässlich seines Geburtstags haben wir uns nun dazu entschieden. Stundenlang schnitten wir an der Folge. Herausgekommen ist eine Stunde voller Highlights. Immer wieder freute ich mich, seine Stimme zu hören. Vielleicht geht es euch genauso. Und für alle, die noch nie von Lothar gehört haben: Vielleicht ist diese Folge ein Anstoß, sich mit ihm zu beschäftigen. Es lohnt sich. Ich lege euch besonders den Film „König hört auf“ ans Herz.
    In diesem Sinne:
    Ich wünsche euch eine intensive Stunde mit Lothar und mir.
    Auf dich, mein Freund. Auf das Leben!
    Eine rauchen wir noch!
    1 hr 14 min

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Lange Zeit habe ich überhaupt keine Podcasts gehört. Dann fand ich mich aber plötzlich selbst immer häufiger in solchen Formaten: Gespräche über mein Buch, zum neuen Album. Mir wurde klar, was das Geile daran ist: Dass es in die Tiefe gehen kann, dass man aber auch mal dumm labern kann, ohne dass ein einzelner Satz aus dem Kontext gerissen wird. Irgendwann war klar: Als nächstes kein neues Buch schreiben – ich habe Bock einen eigenen Podcast zu machen!