Vier obdachlose Menschen geben Einblicke in ihr Leben auf der Straße, sie sprechen über den Beruf ohne Anerkennung: das Schnorren und Betteln.
Diese Menschen gehören zur größten Minderheit Europas – den Rom*nja. Sie sprechen über die Unmöglichkeit des Lebens im Herkunftsland, über das Überwinden der vielen Kilometer in Europa und über ein Leben ohne Sicherheit. Sie sprechen über Elternschaft und Zuhause.
Das Hörbuch bricht mit den Vorstellungen von Passivität und stellt die gelebte Realität gegenüber. Keine Minderheit muss so intensiv um das Überleben in Europa kämpfen. Es ist der Kampf um Wohnraum, Auskommen und Schutz.
Diese Erzählungen sind Geschichten der Gegenwart von Menschen, deren Zeugnisse rar sind. Ihre vielfältigen Armutsfolgen und Risiken werden sichtbar, wenn Betroffene ihre Erzählungen und ihre Geschichten preisgeben. Entstanden sind sehr private und offene Erzählungen, die von der Kraft des Durchhaltens zeugen. Sie verlangen Respekt und gehen an die Nieren.
Shownotes
Broschüre zum Hörbuch: https://weiterdenken.de/de/2019/08/12/zuhause-bedeutet-fuer-mich-eigentlich-ein-zuhause-zu-haben-ganz-einfach-erfahrungen-von
Ein Projekt von RomaRespekt und Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen.
Aufnahme, Schnitt und Komposition: Antje Meichsner
Interviews: Hannah Zimmermann
Redaktion: Kathrin Krahl