Weiterdenken

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By WeiterdenkenNews
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Weiterdenken episodes

  • Hörbuch: Zuhause bedeutet für mich eigentlich, ein Zuhause zu haben, ganz einfach
    Vier obdachlose Menschen geben Einblicke in ihr Leben auf der Straße, sie sprechen über den Beruf ohne Anerkennung: das Schnorren und Betteln.
    Diese Menschen gehören zur größten Minderheit Europas – den Rom*nja. Sie sprechen über die Unmöglichkeit des Lebens im Herkunftsland, über das Überwinden der vielen Kilometer in Europa und über ein Leben ohne Sicherheit. Sie sprechen über Elternschaft und Zuhause.
    Das Hörbuch bricht mit den Vorstellungen von Passivität und stellt die gelebte Realität gegenüber. Keine Minderheit muss so intensiv um das Überleben in Europa kämpfen. Es ist der Kampf um Wohnraum, Auskommen und Schutz.
    Diese Erzählungen sind Geschichten der Gegenwart von Menschen, deren Zeugnisse rar sind. Ihre vielfältigen Armutsfolgen und Risiken werden sichtbar, wenn Betroffene ihre Erzählungen und ihre Geschichten preisgeben. Entstanden sind sehr private und offene Erzählungen, die von der Kraft des Durchhaltens zeugen. Sie verlangen Respekt und gehen an die Nieren.
    Shownotes
    Broschüre zum Hörbuch: https://weiterdenken.de/de/2019/08/12/zuhause-bedeutet-fuer-mich-eigentlich-ein-zuhause-zu-haben-ganz-einfach-erfahrungen-von
    Ein Projekt von RomaRespekt und Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen.
    Aufnahme, Schnitt und Komposition: Antje Meichsner
    Interviews: Hannah Zimmermann
    Redaktion: Kathrin Krahl
    1 hr
  • Ich hatte Glück: Ich konnte zeichnen - Interview mit Emanuel Barica
    Seit mittlerweile sechs Jahren lebt Emanuel Barica aus Rumänien in Berlin. Bei seiner Ankunft in der deutschen Hauptstadt hatte er kaum Geld dabei. Das Wenige, das er hatte, wurde ihm noch gestohlen. Er sprach weder deutsch noch englisch.
    "Aber ich hatte Glück! Ich konnte zeichnen." (Emanuel Barica)
    Martin Schröder sprach mit dem 25-jährigen Künstler, dessen Arbeit sich im Zuge der Corona-Pandemie änderte: Von der Arbeit im Freien zu digitalen Arbeiten und Zeichnungen.
    Vom 4.12.2020 bis 14.2.2021 präsentiert Barica die Ausstellung "forgotten lines" in Dresden, u.a. auch in den Räumen von Weiterdenken im Kraftwerk Mitte.
    Shownotes:
    Emanuel Barica bei Instagram: https://www.instagram.com/emanuel.museum/
    Informationen zur Ausstellung "forgotten lines": https://calendar.boell.de/de/event/forgotten-lines
    12 min
  • Radio RomaRespekt #30 - "Rückenwind - Zukunft voraus"
    Franziska Wenzel zeigt in ihrem Dokumentarfilm "Rückenwind - Zukunft voraus" Jugendliche der Migrant*innen–Jugend–Selbst-Organisation Terne Rroma Südniedersachsen. Mit dabei ist auch die interkulturelle, politische Rap-Crew YWB, Young World Breaker, die am 1. November 2020 ihr Album "Break the System" veröffentlichen werden.
    In der aktuellen Sendung von Radio RomaRespekt #30 hört Ihr ein Interview mit der Filmemacherin Franziska Wenzel. Sie spricht über ihren Film, der im September 2020 in Northeim Premiere feierte, und gibt Einblicke, wie und warum der Film entstand. Außerdem hört Ihr ein Interview mit der Rap-Crew Y.W.B. und wir können den einen oder anderen Song spoilern.
    Film:
    https://www.rueckenwind-film.de/
    Y.W.B.:
    https://www.terne-rroma-suedniedersachsen.de/y-w-b/
    https://www.facebook.com/youngworldbreaker/
    https://ywbgangmembers.blogspot.com/
    1 hr
  • Fachtag zu Roma und Snti in Sachsen: Podiumsgespräch über eine Welt ohne Diskriminierung
    Podiumsgespräch mit:
    Gjulner Sejdi, Romano Sumnal; Anja Reuss, Zentralrat der Deutschen Sinti und Roma; Jörg Eichler, Sächsischer Flüchtlingsrat und Allegra Schneider, Journalistin
    Moderation: Susanne Gärtner, Aktivistin bei der Gruppe gegen Antiromaismus und Bildungsreferentin
    Das Podium reflektiert das Gehörte und diskutiert Perspektiven einer Antidiskriminierungspolitik in den jeweiligen Berufen und Professionen: Gjulner Sejdi für die Vereinslandschaft und das Selfempowerment, Anja Reuss in der Verbandsarbeit und in den Parlamenten, Jörg Eichler für die Zivilgesellschaft und Allegra Schneider für Schule und KiTa.
    In Kurzplädoyers eröffnen sie Thesen und Vorschläge für ihre Bereiche. Anschließend diskutieren die Podiumsteilnehmer*innen über ihre Vorschläge und kommen mit dem Publikum ins Gespräch.
    1 hr 7 min
  • Fachtag zu Roma und Sinti in Sachsen: Podiumsgespräch über Respekt und Akzeptanz
    Podiumsgespräch mit:
    Anja Reuss, Zentralrat Deutscher Sinti und Roma; Gjulner Sejdi, Romano Sumnal und Renata Horvathova, Romano Sumnal.
    Moderation: Kathrin Krahl, RomaRespekt
    Drei wichtige Protagonist*innen berichten von ihren Aktivitäten als Teil einer Bürgerrechtsbewegung für die Gleichberechtigung von Roma und Sinti und tauschen sich über politische Fragen der Gegenwart aus. Die politische Diskussion unter der Minderheit führt zum Verständnis der unterschiedlichen Lebenslagen. Roma und Sinti haben unterschiedliche Voraussetzungen am öffentlichen Leben in Deutschland Teil zu haben. Das hängt stark davon ab, unter welchen Bedingungen sie in Deutschland leben. Sind sie Staatsbürger*innen, EU-Bürger*innen oder im Asylverfahren? Dieses Podium entzerrt das Bild der einheitlichen Gruppe.
    55 min
  • Fachtag zu Roma und Sinti in Sachsen: Vortrag von Gjulner Sejdi
    Gjulner Sejdi ist Vorsitzender des Vereins Romano Sumnal - der einzigen Selbsvertretung für Sinti und Roma in Sachsen. Über die Arbeit des Vereins und die Anliegen von Romano Sumnal sprach er in seinem Vortrag.
    "Nicht selten treffen wir im Gespräch noch auf klischeehafte Vorstellungen von Roma mit schwarzem Hut, bunten Röcken und Lagerfeuer. Wir bieten Gesprächsmöglichkeiten, räumen mit Vorurteilen und Klischees auf. Es muss endlich aufhören, dass über uns, aber nicht mit uns gesprochen wird!" (Gjulner Sejdi)
    42 min
  • Fachtag zu Roma und Sinti in Sachsen: Vortrag von Petra Sejdi
    Die GRÜNE Landtagsabgeordnete Petra Sejdi ging in ihrem Vortrag auf die Geschichte und die aktuelle Situation von und Stereotypen über #Roma und #Sinti in Sachsen ein.
    "Hier werden Kinder geboren, die nicht wissen, ob sie morgen noch hier bleiben können. Das beeinflusst das Leben, über viele Jahre. Und dann werden viele Menschen aus anderen europäischen Ländern angeworben: moderne Arbeitssklaven, z. B. in der Fleischindustrie. Diese Menschen leben in prekären Verhältnissen und sind erheblicher Diskriminierung ausgesetzt. Sie bekommen kaum Unterstützung und fallen durch das soziale Netz, da sie für eine begrenzte Zeit zum Arbeiten hier herkommen und unser Leben mit ihrer Arbeit absichern." (Petra Sejdi)
    44 min
  • Fachtag zu Roma und Sinti in Sachsen: Grußwort von Gjulner Sejdi
    Mehr als 25 lokale und überregionale Expert*innen kamen am 8. und 9. Oktober 2020 bei dem zweitägigen Fachtag SEHEN und SPRECHEN auf AUGENHÖHE im Dresdner Rathaus zusammen und boten Interessierten ein umfangreiches Programm zu Geschichte, Stereotypen, Kultur und Verstärkung von Roma und Sinti in Dresden und Sachsen.
    Gjulner Sejdi gründete 2013 die einzige in Sachsen existierende Selbstorganisation von Roma und Sinti, den Verein Romano Sumnal.
    2 min
  • Fachtag zu Roma und Sinti in Sachsen: Grußwort von Kristina Winkler
    Mehr als 25 lokale und überregionale Expert*innen kamen am 8. und 9. Oktober 2020 bei dem zweitägigen Fachtag SEHEN und SPRECHEN auf AUGENHÖHE im Dresdner Rathaus zusammen und boten Interessierten ein umfangreiches Programm zu Geschichte, Stereotypen, Kultur und Verstärkung von Roma und Sinti in Dresden und Sachsen.
    In ihrem Grußwort verwies Kristina Winkler, Integrations- und Ausländerbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden und Veranstalterin, auf die 30. Interkulturellen Tage in Dresden, in deren Rahmen der Fachtag stattfinden konnte.
    6 min
  • Fachtag zu Roma und Sinti in Sachsen: Grußwort von Kathrin Krahl
    Mehr als 25 lokale und überregionale Expert*innen kamen am 8. und 9. Oktober 2020 bei dem zweitägigen Fachtag SEHEN und SPRECHEN auf AUGENHÖHE im Dresdner Rathaus zusammen und boten Interessierten ein umfangreiches Programm zu Geschichte, Stereotypen, Kultur und Verstärkung von Roma und Sinti in Dresden und Sachsen.
    Kathrin Krahl, geschäftsführende Bildungsreferentin bei Weiterdenken und Leiterin des Projekts RomaRespekt sowie Veranstalterin des Fachtags, formulierte in ihrem Grußwort ein wichtiges Anliegen ihrer Arbeit: Empowerment und Verstärkung.
    6 min

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