Weiterdenken

Weiterdenken

By WeiterdenkenNews
Download on the App Store

Weiterdenken episodes

  • Fachtag zu Roma und Sinti in Sachsen: Grußwort von Romani Rose
    Mehr als 25 lokale und überregionale Expert*innen kamen am 8. und 9. Oktober 2020 bei dem zweitägigen Fachtag SEHEN und SPRECHEN auf AUGENHÖHE im Dresdner Rathaus zusammen und boten Interessierten ein umfangreiches Programm zu Geschichte, Stereotypen, Kultur und Verstärkung von Roma und Sinti in Dresden und Sachsen.
    Mit einem Grußwort von Romani Rose, Bürgerrechtsaktivist und Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, via Videobotschaft startete die Konferenz.
    7 min
  • Mitschnitt der Diskussion zu ostdeutschen Frauen*kämpfen
    Die DDR war ein patriarchales System: frauenpolitische Errungenschaften wie u.a. das Abtreibungsrecht, die kostenlose Pille, die finanzielle Selbstständigkeit der Frauen und das Scheidungsrecht standen Männerbünden gegenüber. Frauen* leisteten Erwerbs-, Familien- und Besorgungsarbeit und ertrugen "funktionstüchtig" eine enorme Mehrfachbelastung; Führungspositionen nahmen die Männer ein - überall. Die autonome Frauen- und Lesbenbewegung in der DDR engagierte sich seit den frühen 1980er Jahren für gesellschaftliches Umdenken und alternative Lebensformen. Darüber kamen wir am 18.10.2019 in Dresden ins Gespräch mit Karin Dauenheimer (Theologin und Künstlerin), Claudia "Wanda" Reichardt (Kulturvermittlerin, Kuratorin, Autorin), Uta Grundmann (Mitbegründerin der fem. Zeitschrift "Zaunreiterin") und Charlotte Gneuß (Aufbruch Ost). Es moderierte Dr. Jessica Bock (Digitales Frauenarchiv).
    1 hr 58 min
  • Feministisches Forum Görlitz: Wie geht es Feminist*innen auf dem Land?
    Zur Netzwerktagung Geschlechterdemokratie 2019 waren auch Aktivist*innen aus ganz Sachsen eingeladen, so z.B. Ursel vom Feministischen Forum Görlitz.
    Doch wie geht es Feminist*innen in sächsischen Kleinstädten, in denen AfD-Wähler*innen in der Überzahl sind? Welche Aktivitäten unternehmen die Feminist*innen konkret? Wie geht es ihnen mit den sächsischen Verhältnissen auf dem Land?
    Doch zuerst: Wie ist das Feministischen Forum Görlitz entstanden?
    Musik: Ariadne: Streams of Mercy
    14 min
  • Stefanie Busch: Feministische Allianzen - eine künstlerische Annäherung
    Stefanie Busch ist bildende Künstlerin und politische Aktivistin in
    Dresden.
    Auf der Netzwerktagung Geschlechterdemokratie 2019 hat sie einen Workshop gehalten, der sich mit dem Zeichnen und Umsetzen von Kreativität im Kontext ehrenamtlicher Arbeit mit Frauen mit Fluchterfahrung beschäftigte. Am Anfang stand die Vermittlung von Sprachkenntnissen bei gleichzeitiger Anwesenheit der Kinder. Dann kamen alltagspraktische Probleme hinzu wie Formulare und Papiersachen, niedrigschwellige Lebensberatung uvm. Als auch diese Dinge bewältigt und erledigt waren, waren die Köpfe der Frauen frei für das Zeichnen, das Selbstbild, das eigene Körperbild, für sich selbst. Und in der Zwischenzeit war das Vertrauen untereinander so gewachsen, dass sich an dieser Auseinandersetzung tiefe Gespräche ergabe.
    Musik: Greie Gut Fraktion: Wir bauen eine neue Stadt (Gudrin Gut und Antye Greie-Ripatti)
    23 min
  • Karin Dauenheimer: Ostdeutsche Frauen*kämpfe
    Karin Dauenheimer ist Diplom-Theologin und Künstlerin. Sie hat in der DDR-Zeit nicht als Theologin gearbeitet, sondern bei der Tageszeitung "Die Union" in Dresden geschrieben. In der Wendezeit hat Karin Dauenheimer das Frauenbildungszentrum in Dresden mitgegründet. Sie lebt und arbeitet heute in Duisburg.
    Unter dem Motto "Alt + jung - Treffen sich zwei Feminist*innen" kam sie mit Eva Piezarka ins Gespräch. Dabei kamen spannende Dinge zur Sprache, Gemeinsamkeiten und Unterschiede feministischer Struggles gestern und heute.
    Musik: "Zeitzelle" (1983) von der Band Ausserhalb (mit Christina
    Thürmer-Rohr)
    38 min
  • Brigitte Theißl: Raus aus der Blase - Feminismus inklusiv
    Brigitte Theißl war als Leiterin des Workshops "Raus aus der Blase - Feminismus inklusiv" nach Dresden eingeladen worden.
    Sie lebt in Wien und arbeitet dort als Erwachsenenbildnerin und Journalistin bei der Zeitschrift 'anschläge'. Als Feministin und
    Arbeiter*innenkind setzt sie sich mit Klassismus versus Inklusion in
    feministischen Szenen auseinander, arbeitet weiterhin zu feministischen Bewegungen, Netzkultur und Innenpolitik.
    Feministischer Aktivismus passiert häufig in einem akademischen Umfeld und produziert (ungewollt) zahlreiche Ausschlüsse. In Brigitte Theißls Workshop wurde diskutiert, wie wir uns diese Ausschlüsse und Barrieren bewusst machen können und welche Strategien es braucht, um feministische Räume offener und inklusiver zu gestalten.
    Musik: croatian armor: Nadim Call Emergence
    11 min
  • Andrea Truman: Stränge feministischer Theorien
    Andrea Trumann war als Leiterin des Workshops "Stränge feministischer Theorie - Eine Einführung" nach Dresden eingeladen worden.
    Sie ist Autorin. Sie veröffentlicht Bücher, die heißen z.B. „Kritik des Staatsfeminismus“ oder »Feministische Theorie. Frauenbewegung und weibliche Subjektbildung im Spätkapitalismus«. Sie beschäftigt sich u.a. im AK Wissenschaftskritik mit Bevölkerungspolitik, Naturbegriffen und Gentechnologie.
    Mutterschaft ist bis heute ein wesentlicher Bezugspunkt. An Mutterschaft entzündeten sich wesentliche gesellschaftliche Debatten wie der Kampf um das Recht auf Abtreibung oder die Forderung nach einer „Neuen Mütterlichkeit“, die die Frauenbewegung bis ins Innerste erschütterte. An dem Thema „Mutterschaft“ erarbeiteten sich die Teilnehmerinnen im Workshop Zugänge zu wesentlichen Strömungen der Frauenbewegung – vom Gleichheits-, zum Differenzfeminismus, bis zum Poststrukturalismus.
    Welche Erkenntnisse Andrea Truman aus der zweiten Bewegung des Feminismus zieht und welche Auseinandersetzungen ihr im Queerfeminismus fehlen, erfahrt Ihr in diesem Audio. Wir sprechen über das Kinderkriegen, das Stillen in der Öffentlichkeit, die Notwendigkeit, selbst Mütterlichkeitsbilder zu erfinden, die den eigenen Bedürfnissen entsprechen. Dabei ergibt sich eine differenzierte und wertschätzende Kritik an beiden Strömungen, die wiederum für eigene Strategien des Mutterseins nutzbar gemacht wird. Am Schluss gibts noch eine kleine Utopie.
    Musik: xin: Body Parts And Organs That Humans Do Not Need
    17 min
  • Was zu tun ist - für die Erneuerung Europas
    Was können wir tun, um Europa mitzugestalten? Wir, das sind die Menschen, für die Europa mehr ist als die Europäische Union, mehr als reiner Finanzmarkt oder Währungsunion. Wir sind die, für die es längst ein Europa des Alltags gibt, in dem wir freizügig reisen und arbeiten können, in dem es grenzüberschreitende Nachbar-, Freund- und Liebschaften gibt. Wir glauben daran, dass die EU verbessert werden muss, um eine europäische Zukunft zu sichern. Wir sprachen mit Prof. em. Ulrike Liebert, was zu tun ist für die Erneuerung Europas.
    1 hr 46 min
  • Radio Romarespekt #29 - Raffela Laubinger: Auf dem Bild ist eindeutig mein Vater zu sehen
    Was ist, wenn man zum ersten Mal Fotos von nahen Verwandten sieht, die man selbst nie kennengelernt hat? Und wenn diese Verwandten im Nationalsozialismus vernichtet wurden? Was bedeutet das, was löst das aus? Die Sintezza Raffaela Laubinger und die Gadji Jana Müller sind in der seltenen historischen Situation, diese Fragen zu erforschen. Jana Müller erforschte die Lebens- und Leidenswege der Magdeburger Sinti und stieß später auf ein großes Konvolut lebensweltlicher Fotos von ihnen. Sie machte sich auf die Suche nach den Nachfahr*innen der Abgebildeten und traf auf Raffaela Laubinger. Beide verbindet das Interesse an diesen Lebens- und Leidenswegen aus ihren verschiedenen Perspektiven.
    1 hr
  • Was zu tun ist - Für intersektionale Gerechtigkeit
    Emily Ngubia Kessé ist überzeugt, dass eine tiefgreifende Überwindung von Diskriminierung nur möglich ist, wenn sich überlagernde Diskriminierungsformen sichtbar gemacht werden. Das Konzept der Intersektionalität nimmt genau diese Perspektive ein. Intersektionales Denken will eine weitere Segmentierung der Gesellschaft verhindern und versucht blinde Flecke zu erkennen. In dieser Hinsicht nimmt es das große Ganze in den Blick und strebt so eine Erweiterung des Gerechtigkeitsbegriffs an.
    Wir sprachen mit ihr im Rahmen der Veranstaltungsreihe WAS ZU TUN IST am 22. Januar 2020.
    1 hr 33 min

About Weiterdenken

From the publisher's feed

Weiterdenken ist der sächsische Teil im Verbund der Heinrich-Böll-Stiftungen. Wir sind Ideenwerkstatt und Engagementzentrale, wir sind Debattenplattform und Impulsgeberin.