WeitHÖRbildung
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WeitHÖRbildung episodes

  • Vielfalt als Stärke nutzen
    Julius Brink, Jahrgang 1982, lebt und arbeitet in Köln. Der ehemalige Olympiasieger, Weltmeister und mehrmalige Deutsche Meister im Beachvolleyball überzeugte nicht nur auf dem Feld, sondern heute auch als Keynote-Speaker, Moderator und TV-Experte. Seine Themen sind dabei vor allem Teambuilding, Motivation, Talentmanagement sowie der Umgang mit Rückschlägen.
    Im Podcast spricht er über den Umgang mit Vielfalt, die Hintergründe seiner Werte-Preis-Auszeichnung und über die VHS Köln.
    Das Gespräch führen Thomas Boxberger, Fachbereichsleiter für Psychologie, Kommunikation und Seelische Gesundheit, und Max Eggers, pädagogischer Mitarbeiter in den Bereichen Politische und Kulturelle Bildung.
    04:30 Anfangsschwierigkeiten des erfolgreichen Teams Brink/Reckermann im Beachvolleyball
    09:44 Bedeutung von psychologischer Unterstützung, nicht nur im Sport
    13:10 Charakterliche Unterschiede als Stärke nutzen
    14:20 Feedback als Möglichkeit der Persönlichkeitsentwicklung
    19:20 Plädoyer für Vielfalt in Team: Lösung hochkomplexer Aufgaben erfordert diverse Teams
    31:57 Welche Erkenntnisse können vom Sport in die Arbeitswelt transferiert werden?
    34:05 Wertepreis, Kampagne gegen Homophobie im Sport
    42:00 Werte im Sport
    47:05 Programm der VHS; was willst du noch lernen?
    52:44 Sorglos älter werden
    55 min
  • Kölsch kann Türen öffnen
    Rudi Meier spricht über kölsche Lieblingsbegriffe, die sprachlichen Einflüsse auf das Kölsche, Kölsch im Einkaufsalltag und Kölsch im Leben und im Sterben.
    Rudi Meier ist 65 Jahre alt, verheiratet, hat drei Söhne und ebenso viele Enkelkinder.
    Geboren wurde Rudi Meier in Bonn, als das noch die Bundeshauptstadt war. 1964 ist er mit Eltern und Geschwistern nach Köln-Dellbrück gezogen, wo er zur Schule gegangen ist und auch heute noch lebt. Und zwar eingebettet in die sozialen und gesellschaftlichen Strukturen, die den östlichen Stadtteil an der Grenze zum Bergischen so prägen.
    Nach 47 Dienstjahren bei der Stadt Köln ist er inzwischen pensioniert. Zu seinen Hobbys zählen neben seinem Garten ein kleiner Stall voll Hühnern und vor allem die Sprache Kölsch. Seit 23 Jahren ist er Seminarleiter an der Akademie för uns Kölsche Sproch. Verstärkt schreibt er seit einiger Zeit Kölsche Verzällcher. Junge Karnevalisten unterstützt er dabei, Kölsche Liedtexte in gutem Kölsch zu verfassen und auch auszusprechen. Gerne agiert er auch als Kölscher Trauerredner, Kölschübersetzer und Stadtführer. Im Übrigen ist er mit Leib und Seele Opa.
    Das Gespräch führt Moritz Berg, Fachbereichsleiter für kulturelle Bildung und Leiter des Jugendprojektes talentCAMPus.
    05:08 Kölsche Begriffe und Herkunft
    15:27 Kölsch im und abseits vom Karneval 
    18:02 Herkunft und Bedeutung Kölle Alaaf
    19:08 VHS Köln Kölsch-Kurse
    20:31 Sozialer Stand Kölsch / Verbindung und Kultur
    25:23 Auf Kölsch einkaufen
    32:16 Wo erlebe ich Kölsch?
    37:21 Kölsche Gedichte / Literatur
    43:34 Trauerreden und Trauung Kölsch / Unterschiede
    50 min
  • Deutsch, jüdisch, engagiert – ein persönliches Gespräch mit der Journalistin Esther Schapira
    Esther Schapira spricht über ihre jüdische Geschichte, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland, Pandemiemanagement in Israel und Deutschland, den Koalitionsvertrag sowie über Fragen der Internationalen Sicherheitspolitik.
    Esther Schapira ist Journalistin und Publizistin. Sie war viele Jahre Abteilungsleiterin des Hessischen Rundfunks für Fernsehen, Politik und Gesellschaft und Kommentatorin der ARD-Tagesthemen. Sie ist vielfach ausgezeichnet worden als Autorin und Redakteurin. Gemeinsam mit ihrem Mann Georg M. Hafner hat sie mehrere Bücher veröffentlicht, u. a. "Die Akte Alois Brunner – warum einer der größten Naziverbrecher noch immer auf freiem Fuß ist" und "Israel ist an allem schuld – warum der Judenstaat so gehasst wird".
    Das Gespräch führt Doris Dieckmann, Programmbereichsleiterin für Politische Bildung an der VHS Köln.
    01:44 Vorstellung Esther Schapira
    05:59 Ein Blick zurück in die 1960er und 1970er Jahre: Was war besonders prägend?
    23:35 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland
    34:20 Corona-Bekämpfung in Israel und in Deutschland
    39:08 Der Blick auf den Koalitionsvertrag zu jüdischen Themen
    43:36 Der Blick in die Zukunft
    49 min
  • Meine Perspektive bleibt kulturwissenschaftlich und feministisch
    Vivian Sper muss als Lektorin für den wissenschaftlichen Buchverlag Barbara Budrich eine Menge lesen. In ihrem Popkultur- und Medienblog „Es tut mir nicht leid“ schreibt sie selbst – unter anderem über Promis, Trash-TV und Astrologie. Die wissenschaftliche Brille legt sie dabei allerdings nie ab. 
    Im Gespräch mit uns räumt sie mit Vorurteilen gegenüber den Gender Studies auf und berichtet von ihren eigenen Erfahrungen bei der VHS Köln. 
    Das Gespräch führt Johannes Klein, pädagogischer Assistent des Programmbereichs Sprachen am VHS-Standort in Köln-Mülheim.
    02:08 (gesunde) Wissenschaftsskepsis und (ungesunde) Wissenschaftsfeindlichkeit
    04:34 Die Arbeit als Lektorin in einem wissenschaftlichen Buchverlag
    10:09 Ziele und Inhalte der Gender Studies
    13:04 Vorurteile gegenüber den Gender Studies
    15:45 Der Popkultur- und  Medienblog Es tut mir nicht leid
    17:05 „Astrologie, Identität und Widerstand“
    19:09 Die (kultur)wissenschaftliche Brille
    25 min
  • Wann ist es noch gesund, wann wird es zum Zwang?
    Shirley Hartlage lebt und arbeitet in Hamburg. Die Therapeutin, Sozialarbeiterin und Medienmacherin spricht über das Thema Seelische Gesundheit. Dabei erklärt sie unter anderem, wie Essstörungen mit Sportsucht zusammenhängen – was ist gesund und wann liegt ein Zwang vor? Außerdem schildert sie, wie Sie es immer wieder schafft, den Menschen einen leichten Zugang zu diesen und anderen schweren Themen zu ermöglichen. 
    Das Gespräch führt Thomas Boxberger, Fachbereichsleiter für Psychologie, Kommunikation und Seelische Gesundheit an der VHS Köln.
    08:40 Seelische Gesundheit „Leichten Zugang zu schweren Themen schaffen“
    12:25 25 Jahre Psychose-Forum Köln 
    13:10 Events und Prävention
    14:20 Essstörung & Sportsucht 
    22:40 Sophia Thiel
    26:25 Der Film „Ich habs geschafft“
    29:55 Fragen und interessiert sein (PodCast)
    32:50 „Das kleine Glück“: Shirley Hartlage in Köln
    33:50 „Von der Angst eine Mogelpackung zu sein“
    38:10 Seelische Gesundheit in Köln
    41:25 Online-Beratung & Seelische Gesundheit
    47 min
  • Umgang mit Alltagsdiskriminierung (nicht nur) in der Volkshochschule
    Joanna Peprah ist Sprecherin der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e. V. in Köln. Mit der Physiotherapeutin und VHS-Kursleiterin im Bereich Bewegung sprechen wir unter anderem über die Frage, ob die VHS Köln wirklich ein Lernort „für alle“ ist. Außerdem schildert sie ihre Erfahrungen mit Rassismus und Ausgrenzung und ihre Wünsche für ein besseres Zusammenleben.
    01:48 Über die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e. V.
    03:30 VHS – ein Ort für alle?
    09:00 Positive Entwicklungen 
    11:20 Diskriminierung „aus Versehen“?
    15:20 (Selbst-)Reflektion als Basis
    20:30 Erfahrung  im VHS-Alltag und Anregungen aus Sicht der Kursleiterin
    27:50 Was macht Volkshochschule aus?
    28:30 Drei Wünsche Freitag
    33 min
  • Ist Wissenschaft nützlich für die Politik?
    Karl-Rudolf Korte spricht über (politik-)wissenschaftliches Wissen. Politikwissenschaft lehrt den Umgang mit Entscheidungen unter Unsicherheit und die Organisation von Mehrheiten für Transformationen. Sie wirbt für die Demokratie. Aber inwiefern nützt Wissenschaft der Politik? Und wie nutzt die Politik Wissenschaft?
    Karl-Rudolf Korte ist Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt politisches System Deutschlands. Er ist Direktor der NRW School of Governance in Duisburg. 
    Das Gespräch führt Dennis Michels, Fachbereichsleiter für Politische Bildung an der VHS Köln.
    02:02 Vorstellung Karl-Rudolf Korte
    02:33 Zwei Sätze und eine Buchempfehlung zu Parteien und Wahlen
    04:16 Die NRW School of Governance und anwendungsorientierte Politikwissenschaft
    13:56 Muss Wissenschaft nützlich sein?
    15:29 Was kann Wissenschaft als Politikberatung leisten?
    19:00 Wissen, Nichtwissen und Deregulierung von Wahrheitsmärkten in der Digitalisierung
    22:43 Korte als Politikwissenschaftler im Fernsehen
    30:40 Kuriositäten bei Fernsehauftritten
    36:39 Weiterbildung an der Uni und der Volkshochschule
    40:43 Abschlussfrage: Wer gewinnt die Bundestagswahl?
    43 min
  • Ich verstehe nicht warum Sie lachen, aber ich freue mich darüber.
    Dr. Mark Benecke spricht über das Erlernen und Verlernen von Hass, die Entspannung von Gruseln, über kulturelle Empfindlichkeiten von Humor sowie über wissenschaftliche und politische Wahrheit. 
    Seit vielen Jahren ist der Kölner Kriminalbiologe international auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Forensik aktiv und hat sich insbesondere der Entomologie verschrieben. Nach seiner Promotion an der Uni Köln im Institut für Rechtsmedizin absolvierte er diverse fachspezifische Ausbildungen auf der ganzen Welt, so zum Beispiel beim FBI. Als Deutschlands einziger öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für biologische Spuren untersuchte er unter anderem Adolf Hitlers Schädel.
    Nebenbei veröffentlicht er zahlreiche wissenschaftliche Artikel, diverse Sachbücher sowie Kinderbücher und Experimentierkästen.
    Das Gespräch führt Moritz Berg, Fachbereichsleiter für kulturelle Bildung und Leiter des Jugendprojektes talentCAMPus.
    02:30 Kurzes Bullshit Bingo zu Mark Beneckes Dauerthemen
    08:00 Mark Benecke über Hass und wie das Hirn lernt
    16:00 Aktives Gruseln, über Entspannung durch Grusel
    18:30 Humor, seine Feinheit und seine Grenzen
    32:00 Hitlers Schädel und der nicht vorhandene Hamlet Moment
    36:00 Wahrheit und Wahrhaben wollen in Politik und Wissenschaft
    45 min
  • Vision: Menschenrechtsstadt Köln!
    Dr. Sebastian Bartsch spricht über Menschenrechte – und inwiefern sie ein ganz konkretes Thema in unserem Alltagsleben sind. Gleichberechtigtes Zusammenleben basiert auf der Einhaltung und Förderung von Menschenrechten.
    Die frisch gegründete „Initiative Menschenrechtsstadt Köln“ hat die Vision, unsere Stadt auf dem Weg zur Menschenrechtsstadt zu begleiten. Also auf zur Menschenrechtsstadt Köln“! 
    Der Politologe Sebastian Bartsch ist Vorsitzender der Initiative und langjähriger Kooperationspartner der Volkshochschule Köln. Neben seinem intensiven ehrenamtlichen Einsatz arbeitet er als selbständiger Berater für Governance und Menschenrechte. 
    Das Gespräch führt Homaira Mansury, Fachbereichsleiterin für Gesellschaftspolitische Bildung an der Volkshochschule Köln.
    45 min
  • Das Skateboard ist Dünger fürs Gehirn
    Titus Dittmann spricht darüber, wie man Kindern ihren Freiraum beim Lernen lässt, warum Wagnisse Mut erfordern und warum das Skateboard Ruhe, Zuversicht und Entspannung bringen kann. 
    Titus Dittmann war als Lehrer tätig, ehe er 1984 mit dem Aufbau seines Unternehmens „Titus“ begann, das zum größten Anbieter von Streetwear und Skateboards in Europa wurde. Heute lehrt Dittmann an der Universität Münster, initiiert mit „skate aid“ Hilfsprojekte in Syrien, Afghanistan und vielen anderen Ländern und ist in seiner Freizeit begeisterter Rennfahrer.
    Das Gespräch führt Moritz Berg, Fachbereichsleiter für kulturelle Bildung und Leiter des Jugendprojektes talentCAMPus.
    01:50 Titus über seine Anfänge als Unternehmer
    04:00 Titus über Kindheit, Persönlichkeitsbildung und ADS
    14:00 „Das Skateboard ist Dünger fürs Gehirn.“ Über Fremd- und Selbstsozialisierung
    21:00 Skateboarding hilft, weltweit
    27:00 „Kinder, die skaten, schießen nicht“. Eine Lieblingsgeschichte aus Afghanistan
    41 min

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