
Sign up to save your podcasts
Or


Was verbindet uns Menschen mit dem Meer? Welche Erfahrungen prägen unsere Sicht auf die Unterwasserwelt und wie können Bücher dazu beitragen, wissenschaftliche Erkenntnisse für ein breites Publikum zugänglich zu machen?
In dieser Episode sprechen wir mit Sarah Diehl, Autorin des Buches „Ins tiefe Blau“. Wir erfahren mehr über ihren persönlichen und beruflichen Werdegang, die Entstehung ihres neuen Buches und ihre Erfahrungen beim Tauchen. Dabei geht es nicht nur um die Faszination für die Unterwasserwelt, sondern auch um die besondere Bedeutung, die das Meer für uns Menschen hat.
Ihre Webseite findet ihr hier:
In dieser Folge sprechen Anabel und Eva über die fünfte Challenge der UN Ozeandekade. Dabei geht es unter anderem um Offshore-Windenergie und die Frage, welche Auswirkungen der Ausbau erneuerbarer Energien auf das Wetter und unsere Umwelt haben könnte.
Wir schauen uns eine aktuelle Studie an, die untersucht, wie große Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee den Niederschlag in Nordwesteuropa beeinflussen könnten. Dabei wird deutlich: Auch Lösungen für den Klimawandel können komplexe Nebenwirkungen haben und müssen ganzheitlich betrachtet werden.
Außerdem beantworten wir einen Reddit-Post: Wie viel Zeit verbringen Meeresbiolog eigentlich wirklich auf Forschungsschiffen? Wir sprechen über Feldarbeit, Laborarbeit, Computerarbeit und darüber, wie unterschiedlich der Arbeitsalltag je nach Forschungsgebiet aussehen kann.
Quellen und weiterführende Informationen:
Cover Bild: Planungsstand für Offshore-Windparks (4c Offshore-https://map.tgs4c.com/offshorewind 2023) im Modellgebiet, das für technische Szenario-Konfigurationen bei Offshore-Windpark-Simulationen verwendet wird: Die farbigen Polygone kennzeichnen Gebiete, die im Jahr 2023 (rot), 2030 (blau) und 2050 (grau) genutzt werden. Die Küstenlinien und die Orografie wurden zur Orientierung hinzugefügt. Diese Abbildung wurde mit Matplotlib erstellt (Hunter, J. D., Matplotlib: a 2D graphics environment. Computing in Science and Engineering 9, 2007) und Cartopy (Met Office, Cartopy: eine kartografische Python-Bibliothek mit einer Matplotlib-Schnittstelle. Exeter, Devon, https://scitools.org.uk/cartopy, 2015) erstellt.
Wie bringt man das Meer hinter Klostermauern? Was macht ein Museum anders als eine Dokumentation oder ein digitales 3D-Modell? Und wie werden wissenschaftliche Erkenntnisse zu Ausstellungen, die Menschen nicht nur informieren, sondern auch emotional erreichen?
In dieser Folge spricht Anabel mit Dr. Dorit Visbeck-Liebers. Die Biologin und Ornithologin arbeitet seit 2004 am Deutschen Meeresmuseum in Stralsund. Als Kuratorin für Ornithologie und Ausstellungskoordinatorin bewegt sie sich zwischen wissenschaftlichen Sammlungen, Ausstellungskonzeption, digitaler Vermittlung und der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Präparatorinnen und Präparatoren, Gestaltungsbüros und weiteren Fachleuten.
Dorit nimmt uns mit hinter die Kulissen des Museums und erklärt, weshalb Museumsarbeit fachliche Breite, wissenschaftliche Tiefe, Kreativität und mitunter echtes Jongliertalent verlangt.
Wir sprechen darüber:
Im Gespräch wird deutlich: Das Meer ist nicht irgendwo weit entfernt. Unser tägliches Leben ist eng mit ihm verbunden – unabhängig davon, ob wir an der Küste oder im Binnenland leben.
Weiterführende Links und Quellen:
Im Gespräch erwähnte Museen und Einrichtungen:
Diese Folge entstand in bezahlter Kooperation mit dem Deutschen Meeresmuseum.
In dieser Folge sprechen Anabel und Eva über die vierte Challenge der UN Ozeandekade: eine nachhaltige, resiliente und gerechte Meereswirtschaft. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wem gehört das Meer und wer entscheidet über seine Nutzung?
Wir sprechen über die Rechte indigener und lokaler Gemeinschaften, die Bedeutung von echter Mitbestimmung und die Rolle lokalen Wissens in der Meereswissenschaft. Außerdem geht es um den Māori-Begriff Kaitiakitanga und einen Konflikt um Meeresbodenabbau in Neuseeland.
Zum Abschluss beantworten wir einen Reddit-Post: Wie können Jugendliche herausfinden, ob Meeresbiologie das Richtige für sie ist? Dabei geht es unter anderem um Zukunftstage, Schülerpraktika, Sommercamps und weitere Möglichkeiten, erste Erfahrungen in der Meereswissenschaft zu sammeln.
Quellen & weiterführende Links
Cover Bild: Jeff Hester / Ocean Image Bank
Was haben Banken, ETFs, Versicherungen und Pensionskassen mit dem Zustand unserer Ozeane zu tun? Mehr, als man auf den ersten Blick denkt.
In dieser Folge sprechen Anabel und Eva über Challenge 4 der UN-Ozeandekade: eine nachhaltige, widerstandsfähige und gerechte Ozeanwirtschaft. Denn ob Fischerei, Aquakultur, Schifffahrt, Tourismus, Offshore-Windenergie oder Unterseekabel – hinter der Ocean Economy stehen enorme Finanzströme.
Zum Schluss wechseln wir noch einmal das Thema aber bleiben beim Geld: Was würdet ihr studieren, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Wir sprechen darüber, wie stark finanzielle Sicherheit, Jobchancen und persönliche Interessen unsere Studien- und Berufsentscheidungen beeinflussen.
Quellen:
In dieser Folge sprechen Eva und Anabel über die Blue Transformation der UN: Warum wird Aquakultur für die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung immer wichtiger – und welche Rolle könnten Makroalgen wie Zuckertang (Saccharina latissima wird auch manchmal Zuckerkelp genannt) dabei spielen?
Außerdem schauen wir uns ein aktuelles Übersichtsreview des Alfred-Wegener-Instituts an und diskutieren, welche ökologischen Leistungen Algenfarmen tatsächlich erbringen können, wo ihre Grenzen liegen und warum es in Deutschland bislang kaum kommerzielle Algenkulturen gibt.
Zum Schluss gibt es wie immer den Reddit-Post der Woche: Lohnt sich eine Promotion für eine Karriere im ökologischen Bereich?
Links zur Folge:
Reddit-Post der Woche: Lohnt sich eine Promotion/andere Ausbildung für die Karrierechancen im ökologischen Bereich?
Was ist die NordStil Messe? Dort hatte sich Anabel mit den Mitarbeitern von Bead GmbH getroffen, die Beadbags als nachhaltige Upcycling-Accessoires herstellen und auch offizieller Partner der UN Ozeandekade Deutschland sind (Werbung wegen Nennung)
Wie erkennt man eigentlich, ob es der Ostsee gut geht? Und welche Rolle spielen dabei winzige Mikroalgen, die mit bloßem Auge kaum zu sehen sind?
Für diese Folge war Anabel (fast) live (direkt nach der Ausfahrt) mit Vanessa Lampe und Henry Göhlich vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel auf der Malizia Explorer verbunden. Während ihrer aktuellen Forschungsfahrt sprechen wir über Phytoplankton als Indikator für die Gesundheit der Ostsee, den Forschungsalltag auf See und darüber, warum auch im Zeitalter von Satelliten und KI Wasserproben unverzichtbar bleiben.
Außerdem werfen wir einen Blick auf das deutsch-dänische Forschungsprojekt RECOVER. Ziel des Projekts ist es, den ökologischen Zustand der westlichen Ostsee besser zu verstehen und mithilfe neuer Technologien sowie KI-gestützter Analysen langfristig wirksame Maßnahmen zum Schutz und zur Wiederherstellung mariner Ökosysteme zu entwickeln.
Weiterführende Informationen
Eva und Anabel sprechen heute über Shrimps (aka Garnelen) und warum sie zu den beliebtesten Meeresfrüchten weltweit gehören. Hinter der industriellen Produktion steckt jedoch ein komplexes System: Große Teile der konventionellen Aquakultur sind weiterhin auf Fischmehl und Fischöl angewiesen, die aus wild gefangenen marinen Ressourcen stammen und damit indirekt den Druck auf marine Ökosysteme erhöhen.
In dieser Folge geht es raus aus dem Meer und hinein in einen überraschenden Kreislauf aus Lebensmittelresten, Insekten und Aquakultur – von der Theorie der Kreislaufwirtschaft bis zu konkreten Fütterungsversuchen im Labor.
Wir besprechen in dieser Episode:
Erwähnte Studie: From Plant By-Products to Insects to Shrimp: A Pathway to Sustainable Aquaculture Feed in a Circular Economy doi: 10.1155/anu/7288318
Weitere Quellen:
Das UN OZeandekade Strategiepaper Herausforderung 3: Die Weltbevölkerung nachhaltig ernähren findet ihr hier
Unser Gast ist Fabian Ritter, Meeresbiologe, Sachbuchautor und Mitgründer von M.E.E.R. e.V. Seit vielen Jahren setzt er sich für den Schutz von Walen und Delfinen ein und berät unter anderem die Internationale Walfangkommission.
Im Gespräch geht es um die außergewöhnliche Geschichte des Buckelwals, der unter den Namen Timmy, Hope und Tina bundesweit bekannt wurde, um die Diskussionen rund um die verschiedenen Rettungsversuche und um die Frage, warum uns das Schicksal eines einzelnen Tieres oft stärker berührt als die schleichenden Krisen unserer Meere.
Außerdem sprechen wir über die Bedeutung von Walen für gesunde Ozeane, die Situation der vom Aussterben bedrohten Ostsee-Schweinswale und darüber, wie sich die Aufmerksamkeit rund um Timmy für einen langfristigen Meeresschutz nutzen lässt.
Mehr von M.E.E.R. e.V.:
Die volle Folge ist 1 Stunde und 14 Minuten lang und ihr findet sie überall, wo ihr Podcasts hört.
Unser Gast ist Fabian Ritter, Meeresbiologe, Sachbuchautor und Mitgründer von M.E.E.R. e.V. Seit vielen Jahren setzt er sich für den Schutz von Walen und Delfinen ein und berät unter anderem die Internationale Walfangkommission.
Im Gespräch geht es um die außergewöhnliche Geschichte des Buckelwals, der unter den Namen Timmy, Hope und Tina bundesweit bekannt wurde, um die Diskussionen rund um die verschiedenen Rettungsversuche und um die Frage, warum uns das Schicksal eines einzelnen Tieres oft stärker berührt als die schleichenden Krisen unserer Meere.
Außerdem sprechen wir über die Bedeutung von Walen für gesunde Ozeane, die Situation der vom Aussterben bedrohten Ostsee-Schweinswale und darüber, wie sich die Aufmerksamkeit rund um Timmy für einen langfristigen Meeresschutz nutzen lässt.
Mehr von M.E.E.R. e.V.:
Weiterführende Links:
Walfriedhof von vor fünf Millionen Jahren. Ein Artikel vom BBC und wissenschaftlicher Artikel von Peng et al., 2026
Die Chronologie des Ostsee-Buckelwals beim GEO MAGAZIN
Fabian Ritter über seine Kritik an der privaten Rettungsinitiative im ZDF
Der BUND über die bedrohten Ostsee-Schweinswale
Fischpopulationen in der Ostsee befinden sich in einem katastrophalen Zustand. Mehr Infos vom Baltic Coast Dialog
Ausgerechnet Backhaus bremst beim Walschutz. Ein Artikel vom Spiegel Plus
Umweltzustand der Ostsee. Ein Bericht der SH Landesregierung
Fischfangquoten in der Ostsee und eine Meinung von Greenpeace Deutschland
Nationalpark Ostsee ist vom Tisch und stattdessen setzt Schleswig-Holstein auf den "Aktionsplan Ostseeschutz 2030". Das Program der SH Landesregierung
Die vier Lebensstilentscheidungen, die Ihren CO2-Fußabdruck am stärksten reduzieren. Eine Pressemitteilung und dazugehöriger wissenschaftlicher Artikel von Wynes & Nicholas 2017 von der Universität Lund
Welchen Fisch kann ich mit guten Gewissen essen? Der Fischratgeber vom WWF und der Europäischen Union
From the publisher's feed