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In dieser Episode sprechen Anabel und Julia über unsere Präsenzveranstaltung auf der diesjährigen ICYMARE – darunter der Workshop zur Wissenschaftskommunikation – sowie über unser neues Projekt „Plankton & Popcorn – Der Meeresfilmeabend“.
Das Ziel von Plankton & Popcorn ist es, das Verhältnis der deutschsprachigen Gesellschaft zum Meer zu stärken.
Das partizipative Konzept nutzt Universitäten als Knotenpunkte, um:
So entsteht eine „blaue Bürgerschaft“ im deutschsprachigen Raum – verbunden durch gemeinsame Sprache und Engagement für den Schutz der Meere.
Das Projekt wird finanziell unterstützt als eines der Gewinnerprojekte des EU4Ocean Call for Collective Action on the Challenge of the Year.
Mitmachen bei unserer Studie:
Quellen & weiterführende Links:
Weitere Filmfestivals in der DACH Region:
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In dieser Episode sprechen wir mit Dr. Irit Ittner über Konflikte rund um Offshore-Gasförderung in der Nordsee. Sie forscht am Institute of Development and Sustainability (IDOS) in Bonn zu Meeres-Governance, mariner Energie und nachhaltigen Zukünften auf ostfriesischen und indonesischen Inseln.
Schwerpunkte:
Das IDOS Postgraduierten-Programm (Englisch: Postgraduate Programme for Sustainability Cooperation, PGP) ist eine neunmonatige Ausbildung mit Lehrforschung, die jährlich rund 18 Absolvent:innen auf Führungsaufgaben in der Entwicklungszusammenarbeit vorbereitet. Mehr Info zum Postgraduate Programm
Weitere Quellen:
Tagesschau-Bericht zu Gasförderung in Polen "Großer Fund von Öl und Gas vor Polens Küste"(22.07.2025)
Impressionen zur Nationalen Meereskonferenz (BMUV) Bericht
Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) e. V. Strategiegruppen
Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM) Webseite
DAM und KDM planen Fusion (Stand: 20.03.2025) Mitteilung
Wellenbrecher-Podcastfolge „Simon Jungblut: Klimawandel in der Arktis und ICYMARE“
Wellenbrecher-Podcastfolge „Deutschlands 1. Nationale Meereskonferenz“
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Sprachhinweis: Die heutige Episode ist in englischer Sprache.
Madalena Missionario, Sophie Littke und Kay Watty nehmen euch mit von ihren ersten Ozeanmomenten bis zur großen Konferenzbühne. Die drei berichten, wie sie in die Meereswissenschaften gefunden haben, welche Hürden sie im Studium und Forschungsalltag meistern mussten und warum eine starke Community für die nächste Generation von Meeresforscher*innen so wichtig ist.
Diese besondere Folge entstand während der diesjährigen ICYMARE. Die International Conference for Young Marine Researchers Konferenz, die jedes Jahr engagierte Nachwuchswissenschaftler*innen aus aller Welt zusammenbringt.
Mehr Infos zur ICYMARE Konferenz
Instagram von Madalena Missionario: @madalenamissionario
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In dieser Folge sprechen wir mit Nina und Jan über ihr Engagement für den Ozean, die Idee der Blue Citizenship und die Frage, wie junge Menschen auf europäischer Ebene Meeresschutz und Demokratie zusammenbringen können.
Ihr EU4Ocean-Projekt "Young Citizens’ Council for the Ocean" befähigt junge Europäer:innen, sich aktiv an der Gestaltung der Meerespolitik zu beteiligen. In Diskussionen, Workshops und mit der Ausarbeitung eines Manifests entwickelt der Rat junger Bürger:innen für den Ozean konkrete Empfehlungen für eine bessere Meerespolitik. Dabei steht die Rolle der Jugend bei der Förderung von Meeresbildung und Demokratie im Zentrum.
Blue Citizenship ist ein kosmopolitisches Konzept, das die Gesundheit der Ozeane mit demokratischer Teilhabe verbindet. Durch die Einbindung von Schüler:innen und jungen Menschen aus ganz Europa erhalten die kommenden Generationen von Meeresaktivist:innen eine Stimme und eine Plattform, um auf politischer Ebene Einfluss zu nehmen.
Über das Netzwerk der European Blue Schools und andere EU4Ocean-Foren werden die Perspektiven der Jugend auf wichtigen europäischen und internationalen Konferenzen wie der UN-Ozeankonferenz 2025 oder dem Europäischen Tag der Meere eingebracht. Ziel ist es, dass junge Menschen nicht nur über den Ozean lernen, sondern auch die Instrumente und Plattformen erhalten, um für seinen Schutz politisch aktiv zu werden.
Nana und Jan:
Weitere Ressourcen:
Politik & Recht:
Buchempfehlungen & Lesetipps:
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In dieser Folge sprechen Josefa und Anabel über das Problem der Plastikverschmutzung, warum wir ein internationales Plastikabkommen brauchen und was bei den Verhandlungen in Genf rausgekommen ist. Josefa war als Jugenddeligierte vor Ort und berichtet von ihren Eindrücken. Es war bereits der zweite Teil der fünften Verhandlungsrunde (INC 5.2) für ein Abkommen, das 2024 hätte fertig sein sollen.
Weitere Infos:
Plastik-Abkommen in den Nachrichten:
Wissenschaftliche Publikation:
Die erwähnte Wellenbrecher-Folge:
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In dieser Folge sprechen wir mit Jan Bierwirth, Doktorand in Frankreich, Verhaltensforscher mit Fokus auf Bullenhaie und Mitglied im Executive Board von SHARKPROJECT International.
Zunächst gibt uns Jan spannende Einblicke in seine Forschung und wir sprechen darüber was der Schutz dieser Tiere bedeutet.
SHARKPROJECT ist eine gemeinnützige Organisation, die sich dem Schutz von Haien und dem Erhalt mariner Ökosysteme weltweit widmet. Der Fokus liegt auf:
Wir sprechen darüber, warum Haie Schlüsselarten im marinen Ökosystem sind und wie ihr Rückgang das Gleichgewicht der Meere gefährdet.
Einige wichtige Erfolge und Projekte, die wir ansprechen:
Wir sprechen auch noch einige Hai-Filmempfehlungen aus:
Wissenschaftliche Publikation:
Jan und SHARKPROJECT auf Social Media:
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Anabel spricht mit Anna Groß über Tiefseebergbau! Anlässlich der derzeit stattfindenden Jahresverhandlungen der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) haben wir Gespräche aus Folge 3 und 4 zu einem thematischen Zusammenschnitt vereint.
DEEPWAVE e.V. setzt sich regional und international durch Öffentlichkeitsarbeit, Kampagnen und Projekte für den Schutz der Ozeane und ihrer Bewohner ein, mit dem Ziel, zur Entwicklung und Förderung umweltverträglicher Strukturen für das Ökosystem Meer beizutragen, sowie die Menschen für die Erhaltung der Ozeane zu begeistern. Einer der Kampagnen von DEEPWAVE e.V. „NO DEEP SEA MINING – NEVER”. Wir hatten schonmal ein längeres Gespräch mit Anna, wenn ihr mehr über DEEPWAVE e.V. wissen möchtet, hört gerne herein in Folge 3 und 4 die wir im Februar 2025 veröffentlicht hatten.
Warum ist es wichtig über Tiefseebergbau zu sprechen? Laut Seerecht und dem "common heritage of humankind"-Prinzip hat jeder Anspruch auf den Meeresboden außerhalb der nationalen Zuständigkeiten, also auch du! Tiefseebergbau sollte und muss einfach im Freundeskreis besprochen werden.
Beim geplanten Tiefseebergbau geht es weit mehr als nur um Manganknollen, Kobaltkrusten und Massivsulfide, sondern um die Plünderung des letzten noch unberührten Gebietes unseres Planeten - die Tiefsee - zum Nutzen einiger ganz weniger, aber zum Schaden aller. Das bekannteste Beispiel für Tiefseebergbau zielt auf die Bergung von polymetallischen Knollen innerhalb der Clarion-Clipperton-Zone (CCZ) ab. Die CCZ ist eine 4,5 Mio. Quadratkilometer große Fläche in 4000–6000 m Tiefe zwischen Hawaii und Mexiko, wo Trilliarden von kartoffelgroßen, stein-artigen Knollen liegen, die reich an Nickel, Mangan, Kupfer, Zink, Kobalt und anderen Mineralien sind.
Firmen, die Tiefseebergbau nicht unterstützen, sind unter anderem BMW und SAP. Die komplette Liste findet ihr hier: https://www.stopdeepseabedmining.org/endorsers/
Neuartige Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien sind weder auf Nickel noch auf Kobalt angewiesen, zwei der vier Tiefsee-Mineralien. Beispiele für einen unabhängigen Bericht, der den künftigen Bedarf und die Umweltauswirkungen von Tiefseebergbau einordnet, ist von der European Academies Science Advisory Council (2023). „Deep-Sea Mining: assessing evidence on future needs and environmental impacts”.
Welcher Staat spricht sich für eine vorsorgliche Pause oder ein Moratorium aus? Siehe https://www.rifs-potsdam.de/de/news/eine-vorsorgliche-pause-ist-der-naechste-schritt-fuer-den-tiefseebergbau
Die zuständige Behörde ist die Internationale Meeresbodenbehörde (Englisch: International Seabed Authority, ISA). Hier ein Zeit-Artikel zu den Verhandulungen des ISA-Rat, einer der zwei zentrale Entscheidungsorgane, im Juli 2025
Links zu DEEPWAVE:
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Anabel und Eva sprechen mit Anita Feierabend über die Schweizer Polarklasse (Englisch: Swiss Polar Class, Webseite: www.swisspolar.ch)).
Anita hat Sport- und Bewegungswissenschaften an der Uni Fribourg studiert, dann den Master an der ETH Zürich angehängt wonach sie 5 Jahre lang in der Projektleitung bei der fit4ftuture-foundation als Gesundheits- und Bewegungsförderung für Primarschulkinder gearbeitet hat. Anschliessende machte sie noch einen Master in Nachhaltiger Entwicklung an der Universität Basel und arbeitet seit dem jetzt als Projektleiterin für die Deutschschweiz bei der Swiss Polar Class vom Swiss Polar Institute.
Swiss Polar Class ist ein kostenloses Lehrprogramm für Lehrkräfte, Schüler und alle, die die Polarregionen entdecken möchten. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler von 8 bis 12 Jahren und darüber hinaus. Das Programm führt Lernende in polare Themen wie Eis und Schnee, Polarklima oder die Geographie hoher Breiten ein. Entdeckt Originalinhalte (verfügbar auf Französisch und Deutsch), angepasst an die Schweizer Lehrpläne, und taucht ein in die Polarwelt!
Links zur Swiss Polar Class:
Andere Links:
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Anabel macht einen kurzen deep-dive und Rückblick der UN-Ozeankonferenz, die vom 9.-13 Juni 2025 in Nizza stattfand.
Ein paar genauere Informationen zu den DACH-Ländern:
Deutschland:
Österreich:
Schweiz:
Anderes:
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Anabel und Mascha sind vor Ort in Nizza. Wir sprechen über ihren transdiziplinären Forschungsansatz also Doktorandin an der Universität Angers und Universität Perpignan sowie ihre Rolle als ECOP Insider während des One Ocean Science Congress (OOSC).
Der OOSC fand vom 3-6. Juni in Nizza statt als Veranstaltung vor der Ozeankonderenz der Vereinigten Staaten vom 9-13. Juni 2025.
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