Wellenbrecher

Wellenbrecher

By Anabel von Jackowski & Eva RohlferNewsScience
Download on the App Store

Wellenbrecher episodes

  • Clemens Feigl: Flüsse säubern und den Ozean schützen mit everwave
    everwave sammelt Millionen Kilogramm Müll aus Flüssen und schützt auch so den Ozean!

    Anabel und Eva sprechen heute über das Plastikproblem in unseren Ozeanen und möglichen Lösungen. Zu Gast ist Clemens Feigl, der CEO und co-founder von everwave.

    Nach seinem Sport-, Medien- und Kommunikationsstudium an der TU München arbeitete Clemens Feigel 7 Jahre lang als freiberuflicher Moderator. Als er eine Diskussionsrunde mit Marcella Hansch als Gästin moderierte, war er fasziniert von ihrer Idee, die Ozeane von Mikroplastik zu befreien.

    everwave ist ein Unternehmen, das die Umwelt aufräumt. Mit ihren Müllsammelbooten auf Flüssen wird verhindert, dass Abfälle in die Ozeane treiben. Mit der Unterstützung von künstlicher Intelligenz wird der Müll detektiert und analysiert und das gesammelte Material durch umweltfreundliche Verfahren verwertet. Das Unternehmen organisiert langfristige, ganzheitliche Cleanup-Projekte, u.a. in Albanien, Thailand und Kambodscha, und sorgt so für saubere Flüsse und Ozeane. Bis heute hat everwave schon über 2 Millionen Kilogramm Müll aus Flüssen gesammelt. Neben dem Einsatz vor Ort sensibilisiert everwave die Öffentlichkeit, ist in Kontakt mit Wissenschaftlern und inspiriert andere Unternehmen, mit everwave aktiv zu werden.

    Links

    • Clemens Feigl [LinkedIn](linkedin.com/in/clemens-feigleverwave
    • everwave Webseite
    • everwave Projekte
    • Instagram: @everwave.official
    • Unsere Doku Empfehlungen: “Plastik ohne Ende” aus der ZDF Mediathek

      Die Drei Meerjungfrauen Podcastfolge mit Marcella Hansch, ehemalige CEO von everwave, gibt es kosten los auf z.B. Apple Podcasts

      Danke fürs hören!

      Alle Informationen dazu findet ihr auf Instagram @wellenbrecher.podcast oder wenn ihr der DACH LinkedIn Gruppe beitretet.

      51 min
    • Deutschlands 1. Nationale Meereskonferenz

      Anabel und Eva sprechen heute über die erste Nationale Meereskonferenz, welche am 6. und 7. Mai 2025 in Berlin stattfand.

      Mini-Interviews mit Natasha, Antonia, Ella und Kim - vielen Dank!

      Links:

      Tag 1

      • Nationale Meereskonferenz: https://www.bmuv.de/veranstaltung/lebendige-meere-nationale-meereskonferenz-2025
      • Ex-Umweltministerin Lemke kritisiert Abschaffung des Meeresbeauftragten: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/steffi-lemke-kritisiert-abschaffung-des-meeresbeauftragten-a-7fb032c9-4d11-467e-8c32-7f7fb1768a8d
      • Munition in Meer: https://www.geomar.de/entdecken/munition-im-meer
      • Plastics Europe: https://plasticseurope.org/
      • Team Malizia: https://www.team-malizia.com/
      • Team Malizia Forschungssegelschiff: https://www.team-malizia.com/news/team-malizia-sets-sail-on-a-new-mission-with-their-malizia-explorer-research-vessel
      • Tag 2

        • Ocean Race Europe 10.08 bis 21.09 von Kiel nach Boka Bay: https://www.theoceanrace.com/en/europe/2025
        • Meeresschutzstadt Kiel: https://www.kiel.de/de/umweltverkehr/meeresschutzstadtkiel/index.php
        • Zukunft Offshore 2025 am 21.-22. Mai 2025, https://zukunft-offshore.de/
        • Danke fürs hören!

          Alle Informationen dazu findet ihr auf Instagram @wellenbrecher.podcast oder wenn ihr der DACH LinkedIn Gruppe beitretet.

          35 min
        • Lena Nicola & Joana Steffens: Pinguine, Polarforschung und APECS Germany

          Anabel und Eva sprechen mit Lena Nicola und Joana Steffens über die Vereinigung polarer Nachwuchswissenschaftler (Englisch: Association of Polar Early Career Scientists, „APECS").

          Die beiden lieben die Arktis! Lena war während ihres Studiums mehrere Male auf Spitzbergen und hat insgesamt vier Kurse dort besucht mit Feldarbeit im Bereich Glaziologie, Permafrost und mehr. Mittlerweile promoviert sie zu den potenziellen Auswirkungen von Extremereignissen auf die antarktische Eisdynamik am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

          Auch Joana hat während ihres Studiums ihre Faszination für die Arktis entdeckt und promoviert zu dem Thema „Rückverfolgung der organischen Kohlenstoffflüsse aus dem Permafrost in den kanadischen Arktischen Ozean durch Raum und Zeit” am Institut des Sciences de la Mer (ISMER) in Quebec, Kanada.

          Social Media von APECS Germany:

          • Instagram
          • Mastodon
          • Twitter
          • Links:

            • Was ist APECS
            • (APECS Polarstunde im Mai 2025](https://apecs-germany.de/polarstunde/))
            • Polarforschung in Deutschland, eine Ubersicht von SCAR-AISC https://scar-iasc.de/polarforschungsgruppen/#Universit%C3%A4ten
            • Artikel von Lena’s Artikel über Meereismodellierung in Polarfoschung Nicola, L., Polarfuchs (Kolumne): Die Antarktis im Computer – wie funktionieren Computermodelle?
            • Endurance Expedition
            • Der Untersee in der Antarktis
            • Shackelton Expedition (1914-1917)
            • Dokumetation: “Wende im Eis - Die letzten DDR Antarktisforscher” in der MDR Mediathek oder auf YouTube
            • InSync Repräsentanten sind:

              • Ozean: Alexander Haumann (AWI/LMU), Hermann Bange (GEOMAR)
              • Meereis: Stefanie Arndt (AWI/UHH), Gunnar Spreen (University of Bremen)
              • Biologie: Helena Herr (UHH), Bettina Meyer (AWI)
              • Atmosphere: Markus Rex (AWI), Andreas Macke (TROPOS)
              • Landeis: Olaf Eisen (AWI), Alexandra Zuhr (University of Tübingen)
              • Palaeoklima: Frank Lamy (AWI)
              • Anthropogenischer Fussabdruck: Ralf Ebinghaus (Hereon)
              • Modelling: Torge Marin (GEOMAR)
              • BerufsanfängerInnen: Lena Nicola (AWI/APECS)
              • Quelle: Antarctica InSync

                Danke fürs hören!

                Alle Informationen dazu findet ihr auf Instagram @wellenbrecher.podcast oder wenn ihr der DACH LinkedIn Gruppe beitretet.

                37 min
              • Hinter den Kulissen: In die Tiefe schauen bei der WASCAL Floating University

                Anabel, Eva und Josefa reflektieren über ihre Zeit auf dem Forschungsschiff POLARSTERN während der WASCAL Floating University Expedition.

                Die WASCAL Floating University ist ein Teil des Masterstudiengangs Klimawandel und Meereswissenschaften (engl. Climate Change and Marine Sciences) in Cabo Verde des WASCAL-Programms.

                Das BBNJ oder Hochseeabkommen ist ein völkerrechtlicher Vertrag zum Meeresschutz innerhalb des Seerechtsübereinkommens UNCLOS. Einen Überblick gibt hier

                Ein paar Links mit weiteren Informationen:

                • Blogbeiträge mit Updates auf Oceanblogs (https://www.oceanblogs.org/capeverde/))
                • WASCAL Floating University (https://www.geomar.de/en/discover/ocean-decade/floating-university))
                • Andere Wellenbrecher-Episoden:

                  • Wellenbrecher Folge über das WASCAL Floating University Projekt mit Björn Fiedler und Tobias Hahn
                  • Wellenbrecher Folge WASCAL Floating University: Voices of an Ocean Community
                  • Danke fürs hören!

                    Alle Informationen dazu findet ihr auf Instagram @wellenbrecher.podcast oder wenn ihr der DACH LinkedIn Gruppe beitretet.

                    20 min
                  • WASCAL Floating University: Voices of an Ocean Community

                    Join us on a journey aboard POLARSTERN!

                    13 students from 12 West African countries are sailing from Cabo Verde to Bremerhaven as part of a unique training expedition. In this episode, Josefa speaks with three of them—Patience, Soulaymane, and Lamah—about their experiences living and working on the ship. The episode has been recorded directly on board!

                    We also hear from crew members, scientists, and fellow students about life at sea. What do they love most about the ocean? What’s it like to live on a research vessel? And what do they do to protect the ocean?

                    This expedition is part of the Master’s program in Climate Change and Marine Sciences in Cabo Verde, supported by WASCAL – the West African Science Service Centre on Climate Change and Adapted Land Use.

                    A few links if you would like more information:

                    Follow the POLARSTERN
                    https://follow-polarstern.awi.de/#main-menu
                    Blog Posts for updates on Oceanblogs
                    https://www.oceanblogs.org/capeverde/
                    WASCAL Floating University (GEOMAR) https://www.geomar.de/en/discover/ocean-decade/floating-university
                    GEOMAR (Instagram)
                    https://www.instagram.com/geomarkiel/

                    Other Wellenbrecher-Episodes:

                    Episode about the WASCAL Floating University Project with Björn Fiedler and Tobias Hahn
                    https://wellenbrecherpodcast.podigee.io/8-folge

                    We submitted this episode to the Fast Forward Science 2025 competition to highlight the voices of a diverse group of early-career scientists (https://fastforwardscience.de/))!

                    Danke fürs hören!

                    Alle Informationen dazu findet ihr auf Instagram @wellenbrecher.podcast oder wenn ihr der DACH LinkedIn Gruppe beitretet.

                    32 min
                  • Björn Fiedler und Tobias Hahn: POLARSTERN, Meeresforschung und eine Uni auf See

                    Wie lernt man Meereswissenschaften mitten auf dem Ozean? In dieser Folge geht es um die WASCAL Floating University, aber auch um die Forschung an Bord des Forschungsschiffs POLARSTERN und um Phänomene wie dunklen Sauerstoff und den Kohlenstoffkreislauf im Meer.

                    Eva und Josefa sprechen mit Björn Fiedler und Tobias Hahn über ein ganz besonderes Projekt: 13 Studierende aus 12 westafrikanischen Ländern sind, als Teil des kapverdischen Masterstudiengangs “Climate Change and Marine Sciences” im WASCAL- Programm (“West African Science Service Centre on Climate Change and Adapted Land Use”), an Bord der POLARSTERN. Josefa begleitet die Expedition für zwei Wochen – heute ist ihr erster Tag an Bord.

                    Mit dabei:

                    Björn Fiedler, Chemischer Ozeanograph am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, wo er promoviert und als Postdoc geforscht hat. Er ist wissenschaftlicher Leiter der aktuellen POLARSTERN-Ausfahrt und Koordinator der WASCAL Floating University.
                    Tobias Hahn bringt ebenfalls langjährige Erfahrung in der chemischen Ozeanographie und Wissenschaftskommunikation mit und arbeitet auch am GEOMAR. Gemeinsam mit Björn leitet er die Expedition als Co-Wissenschaftlicher Leiter.

                    Was es mit dunklem Sauerstoff auf sich hat, was genau hinter der WASCAL Floating University steckt und was fliegende Fische mit all dem zu tun haben: Das erfahrt ihr in dieser Folge.

                    Ein paar Links, falls ihr mehr Informationen haben möchtet:

                    • POLARSTERN [Route verfolgen](https://follow-polarstern.awi.de/#main-menu
                    • Updates von der Fahrt auf Oceanblogs
                    • WASCAL Floating University
                    • WASCAL Masterstudiengang [“Climate Change and Marine Sciences”](https://wascalcv.org/
                    • WASCAL Programm und LinkedIn
                    • GEOMAR Instagram
                    • Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung Instagram
                    • Quellen:

                      • Dark Oxygen Studie
                      • Forschungs-Partnerschaft zwischen Cabo Verde und Deutschland, Dokument
                      • Weitere Wellenbrecher-Episoden, über die wir hier sprechen:

                        • Wellenbrecher Folge zu Langzeitbeobachtungen im Hausgarten](https://wellenbrecherpodcast.podigee.io/5-folge))
                        • Folgen zum Tiefseebergbau mit [Anna Groß](https://wellenbrecherpodcast.podigee.io/3-folge & https://wellenbrecherpodcast.podigee.io/4-folge)
                        • Danke fürs hören!

                          Alle Informationen dazu findet ihr auf Instagram @wellenbrecher.podcast oder wenn ihr der DACH LinkedIn Gruppe beitretet.

                          1 hr 3 min
                        • Helen Morrison: Von Astrophysik bis Unterwassertechnologie und vieles Meer

                          Anabel und Eva sprechen mit Helen Morrison über Physik und künstliche Intelligenz, speziell machine-based learning, was bei der diesjährigen „Rostock's Ocean Technology” (RoOT) Summer School im Fokus liegt.

                          Helen absolvierte einen BSc und MSc in Physik an der Universität Heidelberg. Insbesondere praktische Ansätze begeisterten sie so sehr, dass sie eine Promotion im Maschinenbau der Universität Rostock machte und dort auch weiterführend Postdoktorandin war. Aktuell arbeitet sie beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH).

                          Im Jahr 2022 und dieses Jahr organisiert Helen die Rostock Ocean Technology Summer School (RoOT). RoOT ist ein Teil des Ocean Technology Campus Rostock (OTC), der als Zukunftscluster im Rahmen des Wettbewerbs „Clusters4Future" ausgezeichnet wurde und durch das Bundesministerium für Forschung (BMBF) gefördert wird.

                          Die RoOT findet dieses Jahr zum vierten Mal statt, vom 7. bis 18. Juli 2025, und der Fokus liegt auf Unterwasser-Mobilität und Autonomie, digitale Mission, nachhaltige Nutzung der Ozeane, sowie offene Innovation. Wenn dich das interessiert, kannst du dich bis zum 16. April für die diesjährige RoOT bewerben! https://www.inf.uni-rostock.de/mts/otc-rostock/summer-school/root-2025/

                          Ein paar Links, falls du noch mehr Informationen haben möchtet:

                          • Ocean Technology Campus Rostock https://www.oceantechnologycampus.com/
                          • Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) https://www.bsh.de/DE/Home/home_node.html
                          • European Digital Twin Ocean (EDITO) https://www.edito.eu/
                          • Quellen:

                            • Los Angeles Times Artikel zu “How much more water and power does AI computing demand? Tech firms don’t want you to know” von Melody Petersen (26.08.2024)
                            • Guardian Artikel zu “Google’s emissions climb nearly 50% in five years due to AI energy demand” von Dan Milmo (02.07.2024)
                            • Danke fürs hören!

                              Alle Informationen dazu findet ihr auf Instagram @wellenbrecher.podcast oder wenn ihr der DACH LinkedIn Gruppe beitretet.

                              41 min
                            • Simon Jungblut: Klimawandel in der Arktis und ICYMARE

                              Anabel und Eva sprechen mit Simon Jungblut über den Wandel in arktischen Fjorden und sein Engagement als Gründer der “International Conference for YOUNG Marine Researchers” (ICYMARE) Konferenz.

                              Simon hat einen BSc im Lehramt für Biologie und Chemie, hat dann an einem internationalen Masterprogramm teilgenommen - Vorgänger des jetzigen “International Master of Science in Marine Biological Resources”, und danach zu invasiven Arten in der südlichen Nordsee promoviert. Er hat die die invasive asiatische Krabbenart Hemigrapsus sanguineus mit derheimischen Krabbenart Carcinus maenas verglichen. Bis vor kurzem koordinierte Simon das EU-Projekt FACE-IT, das viele neue Erkenntnisse aus den arktischen Natur- und Sozialwissenschaften und deren Interaktionen gewinnen konnte. Und achso, nebenbei hat er mal so eben die International Conference for YOUNG Marine Researchers (ICYMARE) gegründet. ICYMARE ist eine Konferenz von und für Nachwuchswissenschaftler*innen und eine Veranstaltung des Naturwissenschaftlichen Vereins zu Bremen (NWV).

                              Die diesjährige ICYMARE findet vom 8. bis 12. September 2025 in Bremerhaven statt. Ihr könnt euch bis zum 15. Mai euren wissenschaftlichen Abstract für die Konferenz einreichen: https://www.icymare.com/about-the-conference/call-for-abstracts/

                              Ein paar Links, falls ihr mehr Informationen haben möchtet:

                              • Das EU-Projekt FACE-IT (2020 - 2024)
                              • International Conference for YOUNG Marine Researchers
                              • Naturwissenschaftlicher Verein zu Bremen (NWV)
                              • Ocean Sampling Day
                              • Danke fürs hören!

                                Alle Informationen dazu findet ihr auf Instagram @wellenbrecher.podcast oder wenn ihr der DACH LinkedIn Gruppe beitretet.

                                42 min
                              • Mit POLARSTERN zum arktischen Hausgarten

                                Eva und Anabel haben jeweils ihre Masterarbeit und Dissertation über den HAUSGARTEN geschrieben, und sind damit Experten für unser heutiges Thema.

                                Im multidisziplinären Long-Term Ecological Research (LTER) Observatorium HAUSGARTEN werden ökologische Langzeituntersuchungen durchgeführt. Diese werden immer wichtiger, weil die Beschleunigung des Klimawandels enorme Veränderungen mit sich bringt. Unter den Änderungen sind eine Abnahme des Meereises, aber auch Veränderungen der Temperatur und des Salzgehalts der Meeresströmungen.

                                HAUSGARTEN befindet sich in der Framstraße zwischen Nordost-Grönland und dem Svalbard-Archipel, einem der einzigen Orte, an dem Tiefwasserverbindung stattfindet. Das Observatorium umfasst 21 permanente Stationen entlang eines Nord-Süd-Transekts (78,5°N - 80°N) und eines West-Ost-Transekts (5°W - 11°E) mit Wassertiefen bis zu 5500 m. Seit der Gründung des Observatoriums im Jahr 1999 findet eine regelmäßige Probenahme einmal pro Jahr statt. Die Probennahme erfolgt in der Wassersäule und mit verschiedenen stationären Freifallsystemen (z. B. Bottom-Lander).

                                Ausgewählte HAUSGARTEN Publikationen:

                                • Evas Masterarbeit: Rohlfer et al. (2022) "Contrasting residence time and scavenging communities of experimental invertebrate food falls in the Arctic deep sea" https://doi.org/10.1016/j.dsr.2022.103832
                                • Ein Teil von Anabels Promotionsarbeit: von Jackowski et al. (2020) "Dynamics of organic matter and bacterial activity in the Fram Strait during summer and autumn" https://doi.org/10.1098/rsta.2019.0366
                                • Studie über 15 Jahre Hausgarten: Soltwedel et al. (2016) "Natural variability or anthropogenically-induced variation? Insights from 15 years of multidisciplinary observations at the arctic marine LTER site HAUSGARTEN" https://doi.org/10.1016/j.ecolind.2015.10.001
                                • Andere Links:

                                  • Die Rote Liste der IUCN
                                  • MSc Biological Oceanography in Kiel studieren
                                  • MSc Marine Microbiology in Bremen studieren
                                  • Alle deutschen Forschungsschiffe
                                  • Wie sieht heute die Meereisbedeckung aus? Schaut ins Meereisportal
                                  • UN Ozeandekaden Herausforderungen
                                  • Ozeanbeobachtung, insbesondere Langzeitbeobachtungen an Zeitserien wie HAUSGARTEN, sind unfassbar wichtig und deshalb ist es auch unser Thema für den Fast Forward Science 2025 Wettbewerb https://fastforwardscience.de/

                                    Danke fürs hören!

                                    Alle Informationen dazu findet ihr auf Instagram @wellenbrecher.podcast oder wenn ihr der DACH LinkedIn Gruppe beitretet.

                                    38 min
                                  • Anna Groß: Lobbyismus, Goldrausch, und positiver Optimismus - Teil 2

                                    Anabel und Eva sprechen mit Anna Groß über die Lobbyarbeit der Nichtregierungsorganisation (NRO) DEEPWAVE e.V. und über eine ihrer Kampagnen „NO DEEP SEA MINING – NEVER”. (Teil 2/2)

                                    Anna hat Philosophie und Bildhauerei studiert und gemeinsam mit ihrem Mann, dem Tiefseebiologen Onno Groß, im Jahr 2003 die NRO DEEPWAVE e. V. gegründet. Seitdem setzt sich DEEPWAVE e.V. regional und international durch Öffentlichkeitsarbeit, Kampagnen und Projekte für den Schutz der Ozeane und ihrer Bewohner ein, mit dem Ziel, zur Entwicklung und Förderung umweltverträglicher Strukturen für das Ökosystem Meer beizutragen, sowie die Menschen für die Erhaltung der Ozeane zu begeistern.

                                    Beim geplanten Tiefseebergbau geht es weit mehr als nur um Manganknollen, Kobaltkrusten und Massivsulfide, sondern um die Plünderung des letzten noch unberührten Gebietes unseres Planeten - die Tiefsee - zum Nutzen einiger ganz weniger, aber zum Schaden aller. Das bekannteste Beispiel für Tiefseebergbau zielt auf die Bergung von polymetallischen Knollen innerhalb der Clarion-Clipperton-Zone (CCZ) ab. Die CCZ ist eine 4,5 Mio. Quadratkilometer große Fläche in 4000–6000 m Tiefe zwischen Hawaii und Mexiko, wo Trilliarden von kartoffelgroßen, stein-artigen Knollen liegen, die reich an Nickel, Mangan, Kupfer, Zink, Kobalt und anderen Mineralien sind.

                                    Definitionen: Die für den Tiefseebergbau zuständige Behörde (ISA) hat einzelnen Ländern für bestimmte Zonen im Indischen und Pazifischen Ozean Lizenzen erteilt. Während der aktuellen Erkundungsphase dürfen diese Lizenzen nur für Forschung und Tests genutzt werden.

                                    In der internationalen Staatengemeinschaft wächst stetig (derzeit 32 Staaten), die sich gegen einen Start des Tiefseebergbaus aussprechen. Hierbei gibt es 3 Positionen:

                                    a) Die „Precautionary Pause” fordert das Aussetzen von Tiefseebergbauunternehmungen, solange bis nachgewiesen werden kann, dass durch den Abbau schwerwiegende Schäden für die Meeresumwelt sicher ausgeschlossen werden können. Diese Position vertritt die Bundesregierung Deutschland.
                                    b) Ein „Moratorium” fordert einen zeitlich festgelegten Aufschub.
                                    c) Ein „Ban” fordert ein grundsätzliches Verbot von Tiefseebergbau. Diese Position vertritt aktuell nur Frankreich [Stand: 01.02.2025].

                                    Deep Rising Doku von Matthieu Rytz https://deeprising.com/documentary/

                                    Mining Impact Projekt https://www.jpi-oceans.eu/en/miningimpact
                                    Übersicht der Wissenschaftlichen MiningImpact Publikationen https://miningimpact.geomar.de/peer-reviewed-articles
                                    Die wissenschaftliche Studie über Casper: Purser et al. (2016) "Association of deep-sea incirrate octopods with manganese crusts and nodule fields in the Pacific Ocean" doi: 10.1016/j.cub.2016.10.052

                                    Schweinswale mit der Whale and Dolphin Conservation beobachten: https://www.youtube.com/watch?v=k44EjX9jQSM

                                    DEEPWAVE Meeresfibel https://www.deepwave.org/projekte/schulkampagne-meeresfibel/

                                    Eine Übersicht zu allen Projekten von DEEPWAVE findet ihr unter www.deepwave.org/
                                    Das Online-Tool www.klartext.deepwave.org erklärt euch ausführlich und alles andere als langweilig, wie Meerespolitik funktioniert.

                                    Petitionen gegen Tiefseebergbau könnt ihr bei zum Beispiel bei Greenpeace oder Change.org unterzeichnen:

                                    1) https://www.greenpeace.org/international/act/stop-deep-sea-mining/
                                    2) http://chng.it/trvSNVwvBW

                                    Wenn ihr spenden möchtet, findet ihr alle Informationen hier: https://www.deepwave.org/giving-tuesday-2024/

                                    „NO STRAW is the Best Straw” gibt’s im DEEPWAVE Shop unter https://deepwave.shop/

                                    Laut Seerecht und dem "common heritage of humankind"-Prinzip hat jeder Anspruch auf den Meeresboden außerhalb der nationalen Zuständigkeiten, also auch du! Tiefseebergbau sollte und muss einfach im Freundeskreis besprochen werden und deshalb ist er unser Thema für den Fast Forward Science 2025 Wettbewerb https://fastforwardscience.de/

                                    Lasst uns für das kämpfen, was uns allen gehört!

                                    Alle Informationen dazu findet ihr auf Instagram @wellenbrecher.podcast oder wenn ihr der DACH LinkedIn Gruppe beitretet.

                                    48 min

                                  About Wellenbrecher

                                  From the publisher's feed

                                  Anabel von Jackowski und Eva Rohlfer moderieren den Wellenbrecher Podcast! Die beiden sind Meereswissenschaftlerinnen und wollen über die derzeitige Ozeandekade der Vereinten Nationen im deutschsprachigen Raum sprechen. Die UN Ozeandekade ist ein internationaler Aufruf zu gemeinsamen Forschungsprojekten, Handlungsstrategien und Informationskampagnen, mit dem Ziel, bis 2030 einen gesunden und nachhaltig bewirtschafteten Ozean zu schaffen (Quelle: www.ozeandekade.de). Wir rufen euch alle auf, Wellenbrecher zu sein und gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Das Wellenbrecher-Projekt ist eine Initiative des Early Career Ocean Professionals (ECOP) Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH) Netzwerks und eine UN Ozeandekaden Aktivität.