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Anabel und Eva sprechen heute über das Plastikproblem in unseren Ozeanen und möglichen Lösungen. Zu Gast ist Clemens Feigl, der CEO und co-founder von everwave.
Nach seinem Sport-, Medien- und Kommunikationsstudium an der TU München arbeitete Clemens Feigel 7 Jahre lang als freiberuflicher Moderator. Als er eine Diskussionsrunde mit Marcella Hansch als Gästin moderierte, war er fasziniert von ihrer Idee, die Ozeane von Mikroplastik zu befreien.
everwave ist ein Unternehmen, das die Umwelt aufräumt. Mit ihren Müllsammelbooten auf Flüssen wird verhindert, dass Abfälle in die Ozeane treiben. Mit der Unterstützung von künstlicher Intelligenz wird der Müll detektiert und analysiert und das gesammelte Material durch umweltfreundliche Verfahren verwertet. Das Unternehmen organisiert langfristige, ganzheitliche Cleanup-Projekte, u.a. in Albanien, Thailand und Kambodscha, und sorgt so für saubere Flüsse und Ozeane. Bis heute hat everwave schon über 2 Millionen Kilogramm Müll aus Flüssen gesammelt. Neben dem Einsatz vor Ort sensibilisiert everwave die Öffentlichkeit, ist in Kontakt mit Wissenschaftlern und inspiriert andere Unternehmen, mit everwave aktiv zu werden.
Links
Unsere Doku Empfehlungen: “Plastik ohne Ende” aus der ZDF Mediathek
Die Drei Meerjungfrauen Podcastfolge mit Marcella Hansch, ehemalige CEO von everwave, gibt es kosten los auf z.B. Apple Podcasts
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Alle Informationen dazu findet ihr auf Instagram @wellenbrecher.podcast oder wenn ihr der DACH LinkedIn Gruppe beitretet.
Anabel und Eva sprechen heute über die erste Nationale Meereskonferenz, welche am 6. und 7. Mai 2025 in Berlin stattfand.
Mini-Interviews mit Natasha, Antonia, Ella und Kim - vielen Dank!
Links:
Tag 1
Tag 2
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Anabel und Eva sprechen mit Lena Nicola und Joana Steffens über die Vereinigung polarer Nachwuchswissenschaftler (Englisch: Association of Polar Early Career Scientists, „APECS").
Die beiden lieben die Arktis! Lena war während ihres Studiums mehrere Male auf Spitzbergen und hat insgesamt vier Kurse dort besucht mit Feldarbeit im Bereich Glaziologie, Permafrost und mehr. Mittlerweile promoviert sie zu den potenziellen Auswirkungen von Extremereignissen auf die antarktische Eisdynamik am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.
Auch Joana hat während ihres Studiums ihre Faszination für die Arktis entdeckt und promoviert zu dem Thema „Rückverfolgung der organischen Kohlenstoffflüsse aus dem Permafrost in den kanadischen Arktischen Ozean durch Raum und Zeit” am Institut des Sciences de la Mer (ISMER) in Quebec, Kanada.
Social Media von APECS Germany:
Links:
InSync Repräsentanten sind:
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Anabel, Eva und Josefa reflektieren über ihre Zeit auf dem Forschungsschiff POLARSTERN während der WASCAL Floating University Expedition.
Die WASCAL Floating University ist ein Teil des Masterstudiengangs Klimawandel und Meereswissenschaften (engl. Climate Change and Marine Sciences) in Cabo Verde des WASCAL-Programms.
Das BBNJ oder Hochseeabkommen ist ein völkerrechtlicher Vertrag zum Meeresschutz innerhalb des Seerechtsübereinkommens UNCLOS. Einen Überblick gibt hier
Ein paar Links mit weiteren Informationen:
Andere Wellenbrecher-Episoden:
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Join us on a journey aboard POLARSTERN!
We also hear from crew members, scientists, and fellow students about life at sea. What do they love most about the ocean? What’s it like to live on a research vessel? And what do they do to protect the ocean?
This expedition is part of the Master’s program in Climate Change and Marine Sciences in Cabo Verde, supported by WASCAL – the West African Science Service Centre on Climate Change and Adapted Land Use.
A few links if you would like more information:
Other Wellenbrecher-Episodes:
We submitted this episode to the Fast Forward Science 2025 competition to highlight the voices of a diverse group of early-career scientists (https://fastforwardscience.de/))!
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Wie lernt man Meereswissenschaften mitten auf dem Ozean? In dieser Folge geht es um die WASCAL Floating University, aber auch um die Forschung an Bord des Forschungsschiffs POLARSTERN und um Phänomene wie dunklen Sauerstoff und den Kohlenstoffkreislauf im Meer.
Eva und Josefa sprechen mit Björn Fiedler und Tobias Hahn über ein ganz besonderes Projekt: 13 Studierende aus 12 westafrikanischen Ländern sind, als Teil des kapverdischen Masterstudiengangs “Climate Change and Marine Sciences” im WASCAL- Programm (“West African Science Service Centre on Climate Change and Adapted Land Use”), an Bord der POLARSTERN. Josefa begleitet die Expedition für zwei Wochen – heute ist ihr erster Tag an Bord.
Mit dabei:
Was es mit dunklem Sauerstoff auf sich hat, was genau hinter der WASCAL Floating University steckt und was fliegende Fische mit all dem zu tun haben: Das erfahrt ihr in dieser Folge.
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Quellen:
Weitere Wellenbrecher-Episoden, über die wir hier sprechen:
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Anabel und Eva sprechen mit Helen Morrison über Physik und künstliche Intelligenz, speziell machine-based learning, was bei der diesjährigen „Rostock's Ocean Technology” (RoOT) Summer School im Fokus liegt.
Helen absolvierte einen BSc und MSc in Physik an der Universität Heidelberg. Insbesondere praktische Ansätze begeisterten sie so sehr, dass sie eine Promotion im Maschinenbau der Universität Rostock machte und dort auch weiterführend Postdoktorandin war. Aktuell arbeitet sie beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH).
Im Jahr 2022 und dieses Jahr organisiert Helen die Rostock Ocean Technology Summer School (RoOT). RoOT ist ein Teil des Ocean Technology Campus Rostock (OTC), der als Zukunftscluster im Rahmen des Wettbewerbs „Clusters4Future" ausgezeichnet wurde und durch das Bundesministerium für Forschung (BMBF) gefördert wird.
Die RoOT findet dieses Jahr zum vierten Mal statt, vom 7. bis 18. Juli 2025, und der Fokus liegt auf Unterwasser-Mobilität und Autonomie, digitale Mission, nachhaltige Nutzung der Ozeane, sowie offene Innovation. Wenn dich das interessiert, kannst du dich bis zum 16. April für die diesjährige RoOT bewerben! https://www.inf.uni-rostock.de/mts/otc-rostock/summer-school/root-2025/
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Quellen:
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Anabel und Eva sprechen mit Simon Jungblut über den Wandel in arktischen Fjorden und sein Engagement als Gründer der “International Conference for YOUNG Marine Researchers” (ICYMARE) Konferenz.
Simon hat einen BSc im Lehramt für Biologie und Chemie, hat dann an einem internationalen Masterprogramm teilgenommen - Vorgänger des jetzigen “International Master of Science in Marine Biological Resources”, und danach zu invasiven Arten in der südlichen Nordsee promoviert. Er hat die die invasive asiatische Krabbenart Hemigrapsus sanguineus mit derheimischen Krabbenart Carcinus maenas verglichen. Bis vor kurzem koordinierte Simon das EU-Projekt FACE-IT, das viele neue Erkenntnisse aus den arktischen Natur- und Sozialwissenschaften und deren Interaktionen gewinnen konnte. Und achso, nebenbei hat er mal so eben die International Conference for YOUNG Marine Researchers (ICYMARE) gegründet. ICYMARE ist eine Konferenz von und für Nachwuchswissenschaftler*innen und eine Veranstaltung des Naturwissenschaftlichen Vereins zu Bremen (NWV).
Die diesjährige ICYMARE findet vom 8. bis 12. September 2025 in Bremerhaven statt. Ihr könnt euch bis zum 15. Mai euren wissenschaftlichen Abstract für die Konferenz einreichen: https://www.icymare.com/about-the-conference/call-for-abstracts/
Ein paar Links, falls ihr mehr Informationen haben möchtet:
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Eva und Anabel haben jeweils ihre Masterarbeit und Dissertation über den HAUSGARTEN geschrieben, und sind damit Experten für unser heutiges Thema.
Im multidisziplinären Long-Term Ecological Research (LTER) Observatorium HAUSGARTEN werden ökologische Langzeituntersuchungen durchgeführt. Diese werden immer wichtiger, weil die Beschleunigung des Klimawandels enorme Veränderungen mit sich bringt. Unter den Änderungen sind eine Abnahme des Meereises, aber auch Veränderungen der Temperatur und des Salzgehalts der Meeresströmungen.
HAUSGARTEN befindet sich in der Framstraße zwischen Nordost-Grönland und dem Svalbard-Archipel, einem der einzigen Orte, an dem Tiefwasserverbindung stattfindet. Das Observatorium umfasst 21 permanente Stationen entlang eines Nord-Süd-Transekts (78,5°N - 80°N) und eines West-Ost-Transekts (5°W - 11°E) mit Wassertiefen bis zu 5500 m. Seit der Gründung des Observatoriums im Jahr 1999 findet eine regelmäßige Probenahme einmal pro Jahr statt. Die Probennahme erfolgt in der Wassersäule und mit verschiedenen stationären Freifallsystemen (z. B. Bottom-Lander).
Ausgewählte HAUSGARTEN Publikationen:
Andere Links:
Ozeanbeobachtung, insbesondere Langzeitbeobachtungen an Zeitserien wie HAUSGARTEN, sind unfassbar wichtig und deshalb ist es auch unser Thema für den Fast Forward Science 2025 Wettbewerb https://fastforwardscience.de/
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Anabel und Eva sprechen mit Anna Groß über die Lobbyarbeit der Nichtregierungsorganisation (NRO) DEEPWAVE e.V. und über eine ihrer Kampagnen „NO DEEP SEA MINING – NEVER”. (Teil 2/2)
Anna hat Philosophie und Bildhauerei studiert und gemeinsam mit ihrem Mann, dem Tiefseebiologen Onno Groß, im Jahr 2003 die NRO DEEPWAVE e. V. gegründet. Seitdem setzt sich DEEPWAVE e.V. regional und international durch Öffentlichkeitsarbeit, Kampagnen und Projekte für den Schutz der Ozeane und ihrer Bewohner ein, mit dem Ziel, zur Entwicklung und Förderung umweltverträglicher Strukturen für das Ökosystem Meer beizutragen, sowie die Menschen für die Erhaltung der Ozeane zu begeistern.
Beim geplanten Tiefseebergbau geht es weit mehr als nur um Manganknollen, Kobaltkrusten und Massivsulfide, sondern um die Plünderung des letzten noch unberührten Gebietes unseres Planeten - die Tiefsee - zum Nutzen einiger ganz weniger, aber zum Schaden aller. Das bekannteste Beispiel für Tiefseebergbau zielt auf die Bergung von polymetallischen Knollen innerhalb der Clarion-Clipperton-Zone (CCZ) ab. Die CCZ ist eine 4,5 Mio. Quadratkilometer große Fläche in 4000–6000 m Tiefe zwischen Hawaii und Mexiko, wo Trilliarden von kartoffelgroßen, stein-artigen Knollen liegen, die reich an Nickel, Mangan, Kupfer, Zink, Kobalt und anderen Mineralien sind.
Definitionen: Die für den Tiefseebergbau zuständige Behörde (ISA) hat einzelnen Ländern für bestimmte Zonen im Indischen und Pazifischen Ozean Lizenzen erteilt. Während der aktuellen Erkundungsphase dürfen diese Lizenzen nur für Forschung und Tests genutzt werden.
In der internationalen Staatengemeinschaft wächst stetig (derzeit 32 Staaten), die sich gegen einen Start des Tiefseebergbaus aussprechen. Hierbei gibt es 3 Positionen:
Deep Rising Doku von Matthieu Rytz https://deeprising.com/documentary/
Schweinswale mit der Whale and Dolphin Conservation beobachten: https://www.youtube.com/watch?v=k44EjX9jQSM
DEEPWAVE Meeresfibel https://www.deepwave.org/projekte/schulkampagne-meeresfibel/
Petitionen gegen Tiefseebergbau könnt ihr bei zum Beispiel bei Greenpeace oder Change.org unterzeichnen:
Wenn ihr spenden möchtet, findet ihr alle Informationen hier: https://www.deepwave.org/giving-tuesday-2024/
Laut Seerecht und dem "common heritage of humankind"-Prinzip hat jeder Anspruch auf den Meeresboden außerhalb der nationalen Zuständigkeiten, also auch du! Tiefseebergbau sollte und muss einfach im Freundeskreis besprochen werden und deshalb ist er unser Thema für den Fast Forward Science 2025 Wettbewerb https://fastforwardscience.de/
Lasst uns für das kämpfen, was uns allen gehört!
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