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Sie ist Coachin, Beraterin für Change-Projekte sowie Autorin, und in ihrem neuen Buch widmet sie sich dem „Schatz der Frauen“: Ida Marie Stoegerer. Aus ihrem Erfahrungsschatz in der Arbeit mit Frauen weiß sie: „Es sind nicht immer irgendwelche Feinde im Außen, die uns Frauen die Schneid abkaufen, sondern die Zweifel, das fehlende Zutrauen und der Fokus auf das Manko.“ Dies hindere Frauen daran, ihre großen Ziele und Visionen zu verfolgen, sagt die Coachin aus Wien im Talk mit Chefredakteurin Sabine Kronberger. „Weil Frauen es allen recht machen wollen, gefallen und begeistern wollen, unterdrücken sie ihre eigenen Bedürfnisse, ordnen sich sogar unter“, weiß die gebürtige Steirerin. Dabei folgen wir dem, was uns vorgelebt wird, und dem, was von uns erwartet wird. Im Podcast erklärt die Autorin die gängigsten inneren Saboteure der Frauen, gibt Tipps, wie man ewige Gedankenschleifen beenden kann, und ermutigt, mehr auf die eigenen Talente zu setzen. Was die innere „Leading Lady“ ist, wie man erkennt, worauf man sich bei sich selbst immer verlassen kann, und wie man die eigenen äußeren Programmierungen loswird, gibt es in dieser Folge zu hören.
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Cordula Pflaum, geboren 1969, ist Flugkapitänin, Ausbildungskapitänin für den Airbus A330/A340/A350 und war die erste Ausbildungskapitänin der Lufthansa für Langstrecken. Als Führungskräftetrainerin unterrichtet sie Crews verschiedener Fluggesellschaften weltweit und instruiert sie auch zum Thema psychologische Sicherheit. Die 54-jährige Mutter zweier Kinder ist eine besonnene, selbstwirksame und selbstbewusste Frau, die ihr Hauptaugenmerk auf Kommunikation und Dialog legt. „Wenn Menschen zu mir ins Training kommen, dann vermittle ich ihnen erst einmal, dass sie hier sind, weil sie etwas können. Und ich werde, soweit es mir möglich ist, Tipps geben, wie sie noch besser werden können“, erklärt die erfahrene Pilotin ihren Zugang zu Führung. Sie selbst gibt, so oft es geht, Verantwortung ab, um andere in ihrem Umfeld zu stärken und ihre Kompetenzen zu kräftigen. „Wenn ich mit einem Team losfliege, habe ich davor etwa fünf Minuten, um diese Crew zu formen. Was danach kommt, muss einfach laufen“, sagt die Autorin, die eben erst ihren Blick aus dem Cockpit zwischen zwei Buchdeckel gepresst hat, im Gespräch mit Chefredakteurin Sabine Kronberger. Ein Interview über die Lust am Fliegen, Mut bei Turbulenzen und die Wichtigkeit von Kommunikation, um mit Teams erfolgreich durch Höhen und Tiefen zu gehen.
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„Nur um die Haut einer jugendlichen Frau schöner zu machen, eine Pille zu geben, empfehle ich nicht“, sagt Andrea Lederer. Und das, obwohl die Gynäkologin und Ayurveda-Ärztin auch Expertin für bioidente Hormone ist und diesen sehr positiv gegenübersteht. Warum? „Die Hormone haben in unserem Körper einen wesentlichen Einfluss auf unsere Organe“, sagt die Tirolerin, die in Salzburg eine Praxis betreibt. Im Gespräch mit Chefredakteurin Sabine Kronberger erklärt sie den Unterschied zwischen chemischen und bioidenten Hormonen und warum bei der heutigen Lebenserwartung jeder Frau die Einnahme von bioidenten Hormonen zu empfehlen ist: „Hormone haben die Potenz, Demenzerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose und vieles mehr zu verhindern oder hinauszuzögern.“ Wichtig sei dabei aber auch, den eigenen Hormonstatus zu kennen und erst darauf basierend genau jene Menge an Hormonen zuzuführen, die auch wirklich fehlt. So können viele Frauen – besonders in den Wechseljahren – zahlreiche Symptome wie Depressionen, Schlaflosigkeit oder Schwitzen ganz einfach reduzieren oder beseitigen. Im „Welt der Frauen“-Podcast erklärt sie, warum Frauen keinesfalls jahrelang mit einem Hormondefizit leben sollten, wann man erstmals seinen Hormonstatus überprüfen sollte und was es bedeutet, wenn man jahrzehntelang die Pille genommen hat und sie dann plötzlich absetzt. Ein spannendes Gespräch, das Frauen ermutigt, ihren Körper wieder besser kennenzulernen, und zeigt, welch wichtige Rolle unsere Hormone spielen.
„Man sucht sich einen Online-Broker, eröffnet ein Konto, sucht sich einen Fonds aus und fängt an“, sagt die Finanzcoachin und Unternehmensberaterin Christine Aschauer. Was für Menschen, die mit Sparbüchse und Bausparer aufgewachsen sind, anfangs wie eine große Unbekannte wirkt, ist heute ein üblicher, gangbarer Weg, um Geld vermehren beziehungsweise ansparen zu können. Im Gespräch mit Chefredakteurin Sabine Kronberger erklärt die Oberösterreicherin, warum sie ein Schulfach namens „Geld regiert die Welt“ einführen würde und dass sie am liebsten allen Frauen die Hemmung vor finanziellen Entscheidungen nehmen möchte: „Das Wichtigste ist, anzufangen, weil man schon mit relativ geringen Beträgen etwas bewegen kann.“ Auch den Irrglauben, nur wer reich sei, könne etwas ansparen, möchte sie berichtigen. „Man sollte zu professionell agierenden, vertrauenswürdigen Menschen gehen und mit ihnen einen Sparplan skizzieren“, sagt die Expertin. Oft gehe es in ihren Coachings nur darum, gemeinsam einen Überblick zu erhalten und danach die ersten Schritte gut und überlegt zu setzen, so die Beraterin. Ab 25 Euro sei man dabei, und das wäre auch immer noch besser, als das Geld unberührt zu lassen. Denn: „Überraschenderweise haben die meisten Frauen mehr Geld zum Ansparen zur Verfügung, als sie denken.“ Warum eine Übersicht über die eigenen Finanzen unumgänglich und sehr aufschlussreich ist, wie man konkrete Maßnahmen zum Ansparen setzen kann und wie ein ETF (engl.: „Exchange Traded Fund”) das gute alte Sparbuch aktuell übertrumpft, erzählt Christine Aschauer im „Welt der Frauen“-Podcast.
„Die meisten Menschen glauben noch immer, dass man sich einmal für einen Beruf entscheiden und ihn dann ein Leben lang ausüben muss“, weiß Maria Brunner, Abteilungsleiterin für Fördermanagement beim AMS Oberösterreich. In der Praxis ist das längst nicht mehr Realität. Nur die wenigsten Menschen bleiben ein Berufsleben lang in einem Unternehmen. „In der Beratung im Rahmen der Berufsinformationszentren wollten immer schon alle wissen, was dieser EINE Beruf ist, den es auch in der Zukunft noch geben wird“, erzählt die Expertin. Dabei geht es nicht um den Beruf an sich, sondern um das Können und die Interessen der BerufsanwärterInnen. „Das Spannende ist, dass viele Menschen bei der Frage ‚Was kannst du gut?‘ immer erst mit dem beginnen, was sie nicht können – also im Defizit sprechen.“ Deshalb setzt sie sich für eine professionelle Beratung ein, bei der man einen guten Überblick erhält und über Interessen, Themen und Talente zu einem Berufsbild kommt. „Haben wir überhaupt noch alle modernen Berufe auf dem Schirm?“, fragt Chefredakteurin Sabine Kronberger im Podcast. „Nein!“, weiß Maria Brunner und verrät, dass die meisten Eltern ihre Kinder in ein ähnliches Berufsfeld drängen, in dem sie selbst aktiv sind. Ihr wichtigster Rat: rausgehen auf die Straße und sich alle Arbeitsfelder anschauen, die einem im Alltag begegnen, sowie sich professionell beraten lassen. Ihre größte Kritik: dass jungen Frauen heute noch Jobs angeraten werden, in denen sie später als Mütter leichter in Teilzeit arbeiten können. „Alles Blödsinn!“, meint die Expertin im Fördermanagement und gibt viele gute Tipps für Frauen, um die richtige Lebensaufgabe zu finden und darin glücklich zu werden.
Sie erklärt auf Instagram als Health-Influencerin, Gynäkologin und Sexualmedizinerin den weiblichen Körper und bringt dort in einfacher, verständlicher Sprache Organe, Anatomie, Gendermedizin, Schwangerschaftsmythen oder Wissenswertes rund um unsere Sexualität zur Sprache. Im Talk mit „Welt der Frauen“-Chefredakteurin Sabine Kronberger befasst sich Miriam Mottl mit dem Thema weibliche Sexualität. Sie findet es äußerst wichtig, den Frauen alle wichtigen Details über ihre Klitoris nahezubringen: „Viele wissen gar nicht, dass auch ihre Klitoris einen Ständer bekommen kann oder wie groß sie eigentlich ist!“ In ihrer Praxis in Oberösterreich hat sie sogar einen Gynäkologie-Stuhl mit eingebauter Kamera installiert, der es Frauen ermöglicht, bei der Untersuchung inhaltlich und bildlich zu folgen, was gemacht wird oder wie untersucht wird. Dass dabei viele Frauen erstmals einen Blick auf ihre Vagina werfen, ist für Mottl keine Überraschung, weshalb sie sich diese Aufklärungsarbeit auch zum Ziel gesetzt hat. Spannende Info: Während Männer ihr Glied von klein auf immer wieder – auch beim Toilettengang – in Händen halten, werden Frauen so erzogen, sich möglichst wenig im Intimbereich anzufassen. „Mit jeder Berührung, die wir an unserer Haut haben, werden neue Neuronen im Gehirn gebildet. Das nennt man Neuroplastizität. Es bedeutet, dass an die Berührung eine Erinnerung geknüpft ist. Wenn ich mich dort wenig berühre, gibt es zu wenige Neuronen.“ Die schlechte Nachricht: Wer wenig Berührung erlebt, spürt sie dann weniger. Die gute: Diese Neuronen können in jedem Alter neu geknüpft werden. Wie Frauen ihre Lust besser abrufen können, wie man neben Mental Load noch Gusto auf Sex hat, warum die Sexualität bei so vielen Frauen brachliegt und wie man einer Lustlosigkeit begegnet, erzählt die Expertin im Podcast „Welt der Frauen zum Hören“.
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Seit vielen Jahren ist Astrid Zörer Expertin für Familienrecht und damit Anlaufstelle für viele Frauen, die eine Trennung anstreben. „Wenn Frauen zu mir kommen, suchen sie oftmals die Erlaubnis, sich trennen zu dürfen“, weiß die Anwältin und verrät auch ihre Antwort darauf: „Es darf sich in Österreich jede/r scheiden lassen. Das sieht unsere Rechtsordnung so vor.“ Wichtig ist ihr, dass in jedem Fall versucht wird, in Wertschätzung und gutem Dialog auseinanderzugehen. Ein großes Problem sei, dass viele Frauen während der Ehe ihre Erwerbstätigkeit zugunsten von Familie und Kindern zurückgestellt haben und daher im Trennungsfall das Nachsehen haben. Im Podcast erklärt sie „Welt der Frauen“-Chefredakteurin Sabine Kronberger, was das Pensionssplitting ist, wie man es am besten einrichtet, was ein Ehegattenunterhalt ist und warum ein Pensionsauszug wichtig ist. Außerdem verrät die ausgebildete Mediatorin, welche ersten Schritte sie mit Frauen geht, die sich aus dem Eheleben loslösen wollen, was ein Verschulden innerhalb der Ehe ist und dass sich viele Frauen deshalb trennen, weil sie lieblosen Umgang und fehlende Wertschätzung nicht länger aushalten wollen. Auch über nicht verheiratete Paare weiß sie zu berichten und klärt auf, warum Verträge und Vorsorge im Testament gerade dann besonders wichtig sind. Ein Gespräch über Trennung, Scheidung, streitige Verfahren, Schuldzuweisungen und das Bestreben, Kindern immer die beste Lösung anbieten zu wollen.
„Stellen Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel!“ Diesen Satz würde Markus Litzlbauer, stellvertretender Landesgeschäftsführer des AMS Oberösterreich, den Frauen des Landes am liebsten ins Stammbuch schreiben. Denn während Frauen bei Stellenausschreibungen meist zurückhaltend seien, weil sie sich „Inserate zu sehr zu Herzen nehmen“ und glauben, „noch nicht gut genug“ zu sein, erlebe Litzlbauer bei Männern „ein wesentlich stärker ausgeprägtes Selbstbewusstsein“ – nach dem Motto: „Ich kann das nicht, aber ich lerne das schon.“ Im „Welt der Frauen“-Podcast spricht er mit Chefredakteurin Sabine Kronberger über den Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften, die Auswirkungen von Teilzeitbeschäftigung im Alter und die Verteilung von Teilzeitarbeit zwischen Männern und Frauen. Außerdem verrät Litzlbauer, welche Maßnahmen er sich – auch ganz persönlich – für die Kinderbetreuung künftig wünscht. Und dass der Arbeitsmarkt in Bewegung ist, steht für Litzlbauer außer Frage – ein Umstand, der gerade in Bezug auf Inklusion Vorteile mit sich bringen werde: „Ich bin davon überzeugt, dass uns auch der immer stärker werdende Einzug von Digitalisierung und vor allem von künstlicher Intelligenz in unser Leben ganz neue Möglichkeiten eröffnen wird, um auch Menschen in den Arbeitsmarkt zu bringen, die bis dato keine Chance hatten.“ Ein Gespräch über Gleichstellung, Integration und die Zukunft des Arbeitsmarktes.
Frauen stoßen oft an gläserne Decken, sind in gesellschaftlichen Strukturen gefangen und haben es schwer, aus eingefahrenen Systemen zu entkommen. Natalie Karré wendet sich deshalb mit ihrem neuen Buch an genau jene Frauen, die sich in derartigen Sackgassen des Lebens befinden. „Einschränkungen durch stereotype Zuschreibungen, verringerte Karrieremöglichkeiten, Mehrfachbelastung und geringere Bezahlung sind Stolpersteine, die Frauen ihren Weg in ein erfülltes Leben unnötig erschweren. Höchste Zeit, sein gutes Leben selbst in die Hand zu nehmen!“, so die Autorin, Organisationsentwicklerin und Female-Empowerment-Aktivistin im „Welt der Frauen“-Podcast. Mit Chefredakteurin Sabine Kronberger erläutert sie, wie Frauen diese Dynamiken erfolgreich durchbrechen, ihre Stärken nutzen und schrittweise zu mehr Kraft, Selbstermächtigung und zu einem erfüllten Leben gelangen können. Ihr Buch „Der Power-Effekt. Nutze deine Stärken und verändere Schritt für Schritt dein Leben“ soll Frauen wie ein Coachingleitfaden dabei begleiten, zu mehr Selbstbestimmung zu gelangen. Natalie Karré meint: „Es sind nicht der einzelne Mann oder die einzelne Frau, die eine schlechte Kultur mitbringen. Es ist die Kultur in sozialen Systemen, die dazu beiträgt, ob das Gute oder das weniger Gute in uns zum Vorschein kommt.“ Es läge aber allen Gestaltern und Gestalterinnen, diese Systeme nach und nach zu verändern. Ein Gespräch über das Miteinander in unserer Gesellschaft, Sisterhood unter Frauen und das ehrliche Interesse an Menschen, um sie zu ihrem Vorteil zu vernetzen.
Wie kann man ökologisch und sozial verträglich verreisen? Dieser Frage gingen Christoph Mülleder, Inhaber des nachhaltigen Reiseunternehmens „Weltanschauen“, Buchautorin Maria Kapeller („Lovely Planet“) und Lieselotte Fleischanderl, pensionierte Religionslehrerin und ausgebildete Pilgerbegleiterin, in einem Live-Talk auf der WeFair-Messe in Wien nach. „Nur was man zu Fuß erreist hat, hat man auch wirklich erlebt“, ist Christoph Mülleder überzeugt. Nicht die Entfernung oder das Ziel, sondern das Erlebnis mache den Wert einer Reise aus. „Wir haben das Reisen immer in Kombination mit einer Flugreise im Kopf. Es wäre Zeit, dies umzuprogrammieren“, gibt Maria Kapeller zu bedenken. Und ergänzt, dass im Leben eines Menschen, gemessen an den Emissionen, eigentlich nur eine Flugreise gerechtfertigt sei. Lieselotte Fleischanderl bekräftigt: „Seit ich das Klimaticket habe, ersetze ich fast alle Autofahrten durch die Anreise mit dem Zug. Sogar zum Skifahren bringen mich die Schienen.“ Gleichzeitig brauche der Mensch das Reisen, weil es den Horizont erweitere, sind sich die GesprächspartnerInnen einig. Wie man das eigene Reiseverhalten kritisch reflektieren kann, warum umweltschonendes Unterwegssein ein Gewinn sein kann und wieso das Reisen nicht nur für die Natur, sondern auch für das Herz nachhaltig ist, erzählen die drei im Gespräch mit mit Chefredakteurin Sabine Kronberger.
Infos zu nachhaltigen Reiseangeboten von „Welt der Frauen“ und „Weltanschauen“ finden Sie hier.
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