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Die eine ist zum ersten Mal losgepilgert, um den Tod ihres Mannes zu verarbeiten und Zeit mit sich und Gott in der Natur zu verbringen. Die andere trug den Wunsch des Weitgehens schon immer in sich, und eine Lebenswende gab den Startschuss für den Per-pedes-Weg nach Santiago – DEM Pilgerziel so vieler Menschen. Chefredakteurin Sabine Kronberger trifft sie beide bei der Präsentation ihres Buches auf der Bühne des Bergschlössl Linz zu einem Live-Podcastgespräch: Lieselotte Fleischanderl und Bernadette Hackl. Die beiden Oberösterreicherinnen geben nicht nur im Buch „Pilgern kann ich überall. Es muss nicht immer Santiago sein“, sondern auch vor Publikum lebendige und ehrliche Einblicke in die Welt des Pilgerns. Ob sie sich selbst oder Gott dabei begegnet sind? Wie man Heulkrämpfe nach scheinbar unbezwingbaren Kilometern in einem fremden Land mit Klopapier überwindet? Oder wie man auch per Fahrrad spirituell und pilgernd unterwegs sein kann? Das erzählen die beiden Pilgerinnen auf sympathische Weise.
Das Pilgerbuch erhalten Sie hier oder unter der Telefonnummer +43 732 77 00 01 14.
Infos zu unserer Radpilgerreise in Salzburg auf der Spur des Welthits „Stille Nacht“ erhalten Sie hier, Infos zu unserer Leserinnenreise mit der Redaktion am Wolfgangsee im Mai hier.
Das Leben erfolgreicher Frauen sieht in der Öffentlichkeit und besonders auf Social Media leicht, perfekt und permanent gelingend aus. In der eigenen Realität als Ehefrau, Partnerin, Mutter kleiner Kinder oder berufliche Durchstarterin dagegen ist es kompliziert, mannigfaltig, herausfordernd und voll von Mental Load (Anm. d. Red.: mentale Belastung). Weil Conny Hörl beide Seiten kennt und selbst als junge Mutter und Unternehmerin stets an ihre Grenzen geraten ist, hat sie für alle Frauen ein Manifest für mehr Balance im Leben verfasst. „Kümmert man sich um die Kinder, hat man weniger Zeit für Karriere, ist man berufstätig, hat man Angst, die Kinder zu vernachlässigen“, beschreibt die Wahl-Salzburgerin das ständige Gefühl, als Mutter und Frau nicht allen Ansprüchen zu genügen. „Irgendwann stellte ich mir folgende Fragen: Kann man ein perfektes Leben leben, ohne perfekt zu sein? Gibt es den Zustand der permanenten Balance?“ Die Gesundheits- und Fitnessunternehmerin, die auch als Autorin und Speakerin unterwegs ist, war deshalb im Podcast von „Welt der Frauen“ zu Gast, um ihre Erfahrungen, ihre Herausforderungen und ihre Lösungen zu teilen. Was sie im Buch „In Balance“ beschreibt, erzählt sie im sehr persönlichen Gespräch mit Chefredakteurin Sabine Kronberger. Nur so viel vorab: Perfektion gibt es nicht und wer nach Balance sucht, wird ewig danach streben – ohne anzukommen. Ein Gespräch über Glaubenssätze, Mut, Überwindung und die Erkenntnis der eigenen Kraft.
„Gleiches Geld für gleiche Arbeit sollte Usus sein“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte des AMS Monika Fast. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Johanna Gierlinger ist sie im Bereich der Berufsorientierung für Frauen im AMS Oberösterreich tätig. Als frauenstarkes Duo treffen sie auf Chefredakteurin Sabine Kronberger, um ihr von der dringend notwendigen Geschlechtergerechtigkeit am Arbeitsmarkt zu berichten. „Der finanzielle Unterschied zwischen Mann und Frau ist noch immer präsent. Dabei spielen auch die gewählten Berufe sowie die Lebensrealitäten der Frauen eine große Rolle“, so die Expertinnen. Sie beraten sowohl Menschen auf der Arbeitssuche als auch Unternehmen und machen deutlich, dass Frauen in allen Berufswelten inkludiert werden sollten. „Je höher meine Ausbildung, umso eher kann ich mir etwas leisten“, mahnt Johanna Gierlinger auch alle Frauen, die nach der Karenzrückkehr Teilzeitjobs oder weniger gut bezahlte Arbeitsstellen annehmen. Ihre Kernbotschaft: „Jede Frau soll kommen und sich beraten lassen!“ Und neben vielen fachlichen Ratschlägen der Expertinnen gibt es auch Einblicke in die persönlichen Lebenswege der beiden. Dabei spielen die eigenen Finanzen, die Gerechtigkeit der Care-Arbeit in der Beziehung sowie die Freude an einer persönlichen Karriere eine Rolle. Ein „Welt der Frauen“-Gespräch für mehr Sensibilität bei weiblicher Berufswahl sowie ein Mutmach-Podcast für Wiedereinsteigerinnen nach der Babypause.
Das AMS stärkt Frauen bei Wiedereinstieg, Weiterbildung und beruflicher Neuorientierung.
Sie weiß, wie es ist, sich in der Männerdomäne „Sport“ zu behaupten, wo sie sich als aktive Eishockeyspielerin die Trainingskleidung selbst bezahlen musste, während die Männer sie kostenlos erhalten haben. Heute ist Virginia Ernst Sängerin und Songwriterin und erlebt, dass zahlreiche Line-ups bei Konzerten noch immer gänzlich oder fast ohne Frauen auskommen. „Ich mache da nicht mehr mit, wenn gefordert wird, dass ich gratis auftreten soll, weil ich ja eh die Sichtbarkeit generieren kann“, sagt die Entertainerin, „denn in anderen Berufen wäre das auch nicht akzeptabel.“ Und sie macht auch nicht mehr dabei mit, es zu akzeptieren, dass Frauen weniger Bühnenauftritte haben als Männer. Deshalb hat sie vor sechs Jahren den World Women's Day der Musikerinnen, auch bekannt unter #weare, ins Leben gerufen. Ein Event, bei dem sie vorwiegend Künstlerinnen auf die Bühne holt. Mit Partnerinnen wie den Poxrucker Sisters in Oberösterreich oder den Schick Sisters in der Steiermark hat sie ihr Event Zug um Zug auf mehrere Bundesländer ausgedehnt. Doch sie trägt nicht nur diesen Hut: Neben der Rolle der Sportlerin und der Rolle der Musikerin ist sie auch österreichweit eine Vorreiterin, was die Offenheit rund um ihre gleichgeschlechtliche Partnerschaft betrifft. Mit ihrer Ehefrau hat sie zwei Kinder, betreibt einen im deutschsprachigen Raum sehr erfolgreichen Podcast und sticht besonders durch ihre witzigen, jedoch durchaus gesellschaftskritischen Videos auf Social Media hervor. Ein Gespräch mit Chefredakteurin Sabine Kronberger über das Sprengen von Normen, das Sichtbarmachen von Künstlerinnen und den Wunsch, dass der Weltfrauentag irgendwann nicht mehr notwendig ist.
Wir alle leben Beziehungen, sie alle – Liebesbeziehungen voran – brauchen Pflege, Fürsorge, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit. Kerstin Bamminger, Elementarpädagogin, psychologische Beraterin sowie Supervisorin, hat sich auf gelingende Beziehungen spezialisiert und unterstützt Paare auf dem Weg zueinander. Die dreifache Mutter und Ehefrau weiß, dass es mehr als einen Valentinstag und teure Geschenke braucht, um ein Leben als glückliches Paar zu gestalten. Aus ihrer langjährigen Expertise heraus verrät sie, welche deutlichen Anzeichen auf eine endende Beziehung hinweisen, was man dagegen unternehmen kann und erklärt, was eine zerbrochene Kaffeetasse damit zu tun hat. „Keine Rosen der Welt können das Leben als Paar aufrechterhalten, sondern der Respekt voreinander und das ehrliche Interesse am Gegenüber,“ weiß Kerstin Bamminger. Und mahnt, auch bei sich selbst die Beziehungsarbeit zu beginnen und erst danach in den Dialog mit dem Ehemann, der Ehefrau zu gehen. Darüber hinaus spricht sie mit „Welt der Frauen“-Chefredakteurin Sabine Kronberger über die heißen Eisen der Paar-Dialoge: Finanzen und Sexualität. Eine Podcastfolge, die Mut macht, zur Reflexion bittet und zum nächsten Gespräch als Paar einlädt, bevor die Beziehungskrise zuschlägt.
„Wir Menschen machen uns schon seit jeher Sorgen, dass Energie etwas sehr Begrenztes ist, das wir verlieren könnten“, erklärt Anna Katharina Schaffner. In ihrem neuen Buch „Erschöpft“ behandelt die Professorin für Kulturgeschichte an der University of Kent und zertifizierte Burnout-Coachin das überwältigende Gefühl, plötzlich keine Energie mehr zur Verfügung zu haben. Mit wissenschaftlichem Zugang und sensiblem Einfühlungsvermögen beschreibt sie, wie wir Menschen stets vom Gefühl getrieben sind, produktiv zu sein. „Dabei ginge es viel mehr darum, etwas Sinnbefreites zu tun“, weiß die Expertin und erklärt, warum sie – trotz völliger Talentfreiheit – ihre Freizeit als Kickboxerin bestreitet, wissend, dass sie kein Profi werden wird. Sie erläutert außerdem im Gespräch mit Chefredakteurin Sabine Kronberger, dass wir gefährlicherweise oftmals viel zu viel Energie und Aufmerksamkeit in den Beruf und die Arbeit stecken, anstatt andere Bedeutungs- und Sinnquellen in unserem Leben aktiv hochzuhalten. Im Podcast von „Welt der Frauen“ sprechen die beiden über das Schreckgespenst Burnout und die Chancen dieser Lebenskrise, über die Wichtigkeit des Begriffs Kontraintuition bei Panikattacken und Co sowie über das Finden von Energieräubern im persönlichen Alltag. Ein Podcastgespräch für Menschen, die ihre Energie künftig besser aufteilen, dosieren und richtig einsetzen wollen.
Sie hat es selbst erlebt: Nach Vielfachverantwortung, Mehrfachbelastung und dem Vergessen auf sich selbst hat Juliana Käfer einen Wendepunkt in ihrem Leben herbeigeführt. Das neue Jahr ist angebrochen, und es ist klar: Die To-do-Listen werden auch 2024 nicht kürzer und unsere Energiereserven nicht von alleine größer. „Wer Energie braucht, muss sie auch generieren“, sagt die Coachin im Gespräch mit „Welt der Frauen“-Chefredakteurin Sabine Kronberger. Und sie weiß aus eigener Erfahrung: „Wer Sport betreibt, lädt seine Akkus auf, ernährt sich optimaler und achtet besser auf sich.“ Denn wer nicht auf sich hört, muss meistens fühlen. Waren es bei Juliana Käfer Migräneattacken, so äußern sich Stress und Belastung bei jedem Menschen anders. Im Podcast erklärt sie, warum unser Energiehaushalt etwas mit dem Selbstwertgefühl zu tun hat, wie man sich selbst ganz oben auf die Prioritätenliste setzt und sich zu seinen Gunsten verändern kann, bevor Körper, Geist und Seele mit Schmerz reagieren. Ein Gespräch über Energieräuber, Energiespender und die Eigenregie, in die wir gehen dürfen.
Ihr eigenes Kind ist in ihren Armen verstorben. „Ganz ruhig eingeschlafen“, erinnert sich Ulla Gschwandtner heute zurück. Die dreifache Mutter musste 2016 ihre Tochter Emilia gehen lassen und hat danach am Heiligen Abend die Flucht in einen Urlaub angetreten, nur um dem weihnachtlichen Lichterglanz voller Tränen und Trauer zu entkommen. Was sie erlebt hat, kennen viele: Zu Weihnachten vermissen wir unsere Verstorbenen ganz besonders. Mittlerweile hat die Energetikerin und Trauerbegleiterin gelernt, den Heiligen Abend ohne ihre geliebte Emilia zu verbringen. „Die Trauer hört nie auf“, sagt Ulla Gschwandtner und ergänzt: „Aber mittlerweile kann ich dank vieler schöner Rituale damit umgehen!“ Wie man einen geliebten, verstorbenen Menschen in die Weihnachtsfeiertage einbindet, den Heiligen Abend mit schönen Gedenkmomenten zauberhaft macht und warum Trauer niemals falsch sein kann, erzählt sie „Welt der Frauen“-Chefredakteurin Sabine Kronberger in der aktuellen Podcastfolge. Prädikat: heilsam und berührend.
Was Hildegard Nachum kann, mutet ein bisschen wie Magie an. Sie validiert. Was das ist? Die studierte Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin ist seit vielen Jahren im Bereich der Pflege Demenzkranker tätig. Dabei begegnet sie immer wieder Menschen, die ihre Erinnerungen loslassen müssen oder nur noch alte Episoden ihres Lebens im Fokus haben. „Sie sind in ihrer eigenen Welt“, weiß die Validationsmasterin, die das für Angehörige sehr hilfreiche Buch „Die Weisheit der Demenz“ verfasst hat. Beim Validieren erklärt sie diese Welt der alten Erinnerungen als wahr und begibt sich auf die Emotionsebene der Erkrankten. Den Schlüssel suchen, obwohl sie längst nicht mehr Auto fahren dürfen? In der Erkrankung Angst vor Männern haben? Auf den Vater warten, obwohl er schon seit 40 Jahren tot ist? Hildegard Nachum widerspricht nicht, sie taucht ein, sie beschimpft nicht, sie nimmt teil, sie erklärt alte Erinnerungen nicht als unwahr, sondern fragt, warum die demente Person den Schlüssel braucht, Männer fürchtet oder auf den Vater wartet. Ein wunderbares Gespräch über das Alter, das große Vergessen, das Annehmen der Demenz und das liebevolle Begleiten von Alzheimer-PatientInnen mit „Welt der Frauen“-Chefredakteurin Sabine Kronberger.
„Frauen, die von Gewalt betroffen sind, sind Meisterinnen im Vertuschen und Verdrängen“, weiß Iris Schmidt. Zum Tag der Gewalt gegen Frauen am 25. November traf Chefredakteurin Sabine Kronberger die Landesgeschäftsführerin des AMS Oberösterreich zum Gespräch. Denn was viele nicht wissen: Auch das Personal des Arbeitsmarktservices ist bestens geschult, wenn es darum geht, Frauen zu beraten, die unter Gewalt leiden. „Perspektive Arbeit“ ist ein spezielles Angebot an Betroffene von psychischer und körperlicher Gewalt. Warum ein eigener Beruf und eigenes Einkommen unabhängig machen, warum eine gute Beraterin behutsam vorgehen muss, wenn sie eine bedrohliche Situation bei Frauen wahrnehmen kann, und wie sich das Unternehmen bemüht, Steigbügelhalter zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu sein, hören Sie in diesem Gespräch. Iris Schmidts wichtigster Appell an alle Frauen: „Du bist niemals selbst schuld, wenn dir Gewalt widerfährt!“
Sollten Sie selbst von Gewalt betroffen sein, bitte wenden Sie sich an Frauenberatungsstellen oder Frauenhäuser. Vertrauen Sie sich jemandem an. Die österreichweite Frauenhelpline erreichen Sie kostenlos und anonym unter 0800/222 555.
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