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Die industrielle Moderne ist ein Prozess der Rationalisierung und Entzauberung. Gleichwohl begeistern sich die Menschen seit über 150 Jahren für die Berge und setzen sich bewusst dem Risiko und der Gefahr aus.
Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW
Begrüßung: Prof. Dr. Thomas O. Höllmann, Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Prof. Hartmut Rosa (Universität Jena) beleuchtet dieses Phänomen vor dem Hintergrund seiner Resonanztheorie. Das anschließende Gespräch moderiert Prisca Straub (Bayerischer Rundfunk).
Zur Veranstaltungsseite von "Der Ruf der Berge - eine resonanztheoretische Deutung" geht es hier.
Was haben der Aufbau einer Blüte und Sprache gemeinsam? Was kann man sich unter Vogelpoesie und Nature Writing vorstellen? Um das und mehr geht es in der letzten Ausgabe von Wissenschaft und Poesie.
Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW
Prof. Dr. Susanne S. Renner ist Lehrstuhlinhaberin für Systematische Botanik und Mykologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, außerdem Direktorin der Botanischen Staatssammlung und des Botanischen Gartens München. Ulrike Draesner ist freie Schriftstellerin und Übersetzerin und setzt sich häufig in ihren Texten mit dem Verhältnis von Sprache und Natur auseinander.
Die Reihe "Wissenschaft und Poesie" ist eine Kooperation mit dem Lyrik Kabinett München, mit freundlicher Unterstützung der Andrea von Braun Stiftung.
> Zum Podcast "Wissenschaft und Poesie: Der Himmel" vom 22.01.2019
> Zum Podcast "Wissenschaft und Poesie: Die Sinne" vom 13.02.2019
> Zum Podcast "Wissenschaft und Poesie: Die Musik" vom 21.03.2019
Wo liegen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im geschriebenen/ gesprochenen Wort und in der Musik? Lässt sich das eine in das andere übersetzen?
Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW
Begrüßung: Akademiepräsident Prof. Dr. Thomas O. Höllmann
Prof. Dr. Ulrich Konrad ist Lehrstuhlinhaber an der Universität Würzburg und Experte für die europäische Musik des 17. bis 20. Jahrhunderts. Prof. Dr. Michael Lentz hält den Lehrstuhl für literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig inne und arbeitet häufig mit Musikern und Komponisten zusammen.
Moderation: Prof. Dr. Frieder von Ammon
Zur Veranstaltungsseite von Wissenschaft und Poesie: Die Musik geht es hier
Die Reihe "Wissenschaft und Poesie" ist eine Kooperation mit dem Lyrik Kabinett München, mit freundlicher Unterstützung der Andrea von Braun Stiftung.
> Zum Podcast "Wissenschaft und Poesie: Der Himmel" vom 22.01.2019
> Zum Podcast "Wissenschaft und Poesie: Die Sinne" vom 13.02.2019
> Zum Podcast "Wissenschaft und Poesie: Die Pflanzen und die Tiere" vom 04.04.2019
In vielen Krisendiagnosen wird die Digitalisierung als wichtige Ursache für die weite Verbreitung von Fake News, einen Verfall der Rationalität öffentlicher Kommunikation, die Erosion einer gemeinsamen Wissensbasis („echo chambers“) sowie den Verlust an Vertrauen in Journalismus und Wissenschaft als epistemische Autoritäten angeführt. In der öffentlichen Debatte über diese Themen ist zudem die Sorge verbreitet, dass neue Manipulationstechniken eine erhebliche Gefahr für die Meinungsbildung darstellen und wir den Beginn eines „postfaktischen Zeitalters“ erleben. Die Podiumsdiskussion erörtert, inwiefern diese Diagnosen zutreffen.
Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW
Begrüßungsrede: Prof. Dr. Christoph Neuberger, Co-Sprecher der Ad-Hoc-AG und Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Impulsvortrag von Dr. Julia Serong, Ad-Hoc-Arbeitsgruppe "Faktizität der Welt" der Bayerischen Akademie der Wissenschaften mit den Ergebnissen der Tagung.
Podiumsdiskussion: Prof. Dr. Alexander Filipovic, Hochschule für Philosophie München und Mitglied der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ des Deutschen Bundestages
Dieter Janecek, Bündnis 90/ die Grünen und Mitglied des Bundestagsausschusses „Digitale Agenda“
David Schraven, Recherchebüro Correctiv
Prof. Dr. Barbara Zehnpfennig, Universität Passau
Moderation: Sissi Pitzer (Bayerischer Rundfunk)
Die Veranstaltung war eine Kooperation der Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Faktizität der Welt“ und des Bayerischen Forschungsinstituts für digitale Transformation der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (bidt). Zur Veranstaltungsseite geht es hier.
Durch die digitale Transformation sind auch Museen im Umbruch. Die Ausstellungspraxis und die mediale Bildungsarbeit verändern sich rasant durch den Einsatz von digitalen Technologien, Apps und Social Media-Plattformen. Der Aufbau und die Verwaltung digitaler Sammlungen stellen Museen vor große Herausforderungen, bieten aber auch neue Chancen für Vermittlung, Dokumentation und Erforschung von Kulturgut. Was ist dabei wichtig und wohin geht der Weg der Museen?
Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW
Prof. Sybille Ebert-Schifferer, bis 2018 Direktorin der Biblioteca Hertziana, Max Planck Institut für Kunstgeschichte in Rom
Dr. Frank Matthias Kammel, Generaldirektor des Bayerischen Nationalmuseums
Prof. Ulrich Pfisterer, Lehrstuhlinhaber für Allgemeine Kunstgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Kunst Italiens an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte, sowie ordentliches Mitglied der BAdW
Dr. Friederike Voigt, Chefkuratorin für den Mittleren Osten am National Museum Scotland
Moderation: Thomas E. Schmidt von der ZEIT.
Zur Veranstaltungsseite "Neugiermaschine Museum. Ausstellungspraxis im digitalen Zeitalter" geht es hier.
> Zum Podcast "Fokus: Ein Museum ist ein bisschen wie eine Zwiebel" mit Dr. Frank Matthias Kammel und Prof. Dr. Michael John Gorman (BIOTOPIA Naturkundemuseum).
Wie lassen sich Gerüche in Worte fassen, wie kann man die Sinne beschreiben? Die Gedichte Jan Wagners, wie versuch über seife oder Die Etüden nähern sich auf lyrische Weise dem an, was man eigentlich nur unmittelbar sinnlich erleben kann. Hanns Hatt behandelt das Thema dagegen in wissenschaftlichen Fachpublikationen oder auch populärwissenschaftlich, wie in seinem gemeinsam mit Regine Dee verfassten Buch "Das Maiglöckchen-Phänomen: Alles über das Riechen und wie es unser Leben bestimmt".
Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW
Prof. Dr. Hanns Hatt ist Lehrstuhlinhaber für Zellphysiologe an der Ruhr-Universität Bochum und befasst sich mit der Sinnesphysiologie, v.a. der menschlichen Duftwahrnehmung. Bekannt wurde er durch seine Entdeckung von Riechrezeptoren auch außerhalb der Nase. Jan Wagner legte seit seinem Debut 2001 sieben Gedichtbände und mehrere Bände zu literarischer Essayistik vor. Er ist ein Beobachter der Welt und ihrer sinnlichen Wahrnehmung.
Zur Veranstaltungsseite "Wissenschaft und Poesie: Die Sinne" geht es hier.
Die Reihe "Wissenschaft und Poesie" ist eine Kooperation mit dem Lyrik Kabinett München, mit freundlicher Unterstützung der Andrea von Braun Stiftung.
> Zum Podcast "Wissenschaft und Poesie: Der Himmel" vom 22.01.2019
> Zum Podcast "Wissenschaft und Poesie: Die Musik" vom 21.03.2019
> Zum Podcast "Wissenschaft und Poesie: Die Pflanzen und Tiere" vom 04.04.2019
Was unterscheidet Naturwissenschaftler und Literaten, wissenschaftliche und lyrische Sprache? Raoul Schrotts Epos “Erste Erde” verhandelt poetisch die Geschichte der Erde und des gesamten Universums von den Anfängen bis zum Auftauchen der ersten Menschen. Joachim Wambsganß dagegen nähert sich der Welt aus der Sicht des Forschers. Dennoch teilen der Schriftsteller und der Wissenschaftler eine grundlegende Ehrfurcht vor dem Kosmos, den Planeten und Gestirnen.
Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber.
Vortragende: Prof. Joachim Wambsganß ist ordentlicher Professor ("Ordinarius") an der Fakultät für Physik und Astronomie der Universität Heidelberg und Direktor des Astronomischen Rechen-Instituts sowie stellvertretender Direktor des Zentrums für Astronomie der Universität Heidelberg.
Raoul Schrott ist Literaturwissenschaftler, Komparatist und Schriftsteller.
Moderation: Jeanne Rubner
Zur Veranstaltungsseite "Wissenschaft und Poesie: Der Himmel" geht es hier.
Die Reihe "Wissenschaft und Poesie" ist eine Kooperation mit dem Lyrik Kabinett München, mit freundlicher Unterstützung der Andrea von Braun Stiftung.
Über die Veranstaltung:
Antje Weber: "Austausch der Außerirdischen. Der Auftakt einer neuen Reihe zu Wissenschaft und Poesie" (Süddeutsche Zeitung, 23.01.2019)
> Zum Podcast "Wissenschaft und Poesie: Die Sinne" vom 13.02.2019
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Wissenschaftliche Fakten sind nicht in Stein gemeißelt. Wissen muss immer wieder überprüft, widerlegt und ergänzt werden. Wie viel Überzeugungskraft hat wissenschaftliches Wissen im Widerstreit mit anderen Weltsichten? Politische Entscheidungen, etwa zum Einsatz von Technologien oder zu Sozialreformen, basieren häufig auf wissenschaftlicher Expertise. Da Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung die Gestaltung der Gesellschaft und die Verteilung von Macht und Ressourcen beeinflussen, gerät Wissenschaft ins Blickfeld der kritischen Öffentlichkeit. Welche Interessen stehen hinter ihren Ergebnissen und Empfehlungen an Politik und Gesellschaft? Angesichts der politischen und ökonomischen Umbrüche weltweit sind die autonome Forschung und unabhängige Finanzierung wissenschaftlicher Forschung eines der wichtigen Themen der gegenwärtigen Wissenschaftspolitik. Aber auch die Frage danach, wie Wissenschaft transparenter und zugänglicher für die Gesellschaft werden könnte, steht im Mittelpunkt der Debatte.
Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber
Impulsvortrag: Prof. Em. Dr. Wilhelm Vossenkuhl
Mitwirkende: Prof. Dr. Benedikt Grothe (LMU München/ BAdW), Dr. Laura Münkler (LMU München/ BAdW), Prof. Dr. Armin Nassehi (LMU München), Prof. Dr. Peter Strohschneider (LMU München/ DFG/ BAdW). Moderation: Dr. Patrick Illinger.
Eine Veranstaltung der Ad-hoc-Arbeitsgruppe "Faktizität der Welt".
Zur Veranstaltungsseite geht es hier.
> Criticism of Science: Wissenschaftskritik gestern und heute (Veranstaltung vom 24.06.2019)
> Wahrheit und Wissen in der digitalen Öffentlichkeit (Veranstaltung vom 28.02.2019)
> Debatte mit Katarina Barley - Gelten Gesetze auch für Facebook? (Kooperation, Veranstaltung vom 28.11.2018)
Was können die Bundesrepublik Deutschland, was kann die Europäische Union tun, um geltendes Recht auch gegenüber internationalen sozialen Netzwerken wie Facebook und YouTube umzusetzen? Wo beginnt andererseits die Zensur? Über diese und weitere Fragen diskutiert Bundesjustizministerin Katarina Barley mit Karoline Meta Beisel von der Süddeutschen Zeitung.
Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber
Katarina Barley kämpft seit Beginn ihrer Amtszeit als Bundesjustizministerin im März 2018 für einen besseren Datenschutz und dafür, dass die sozialen Netzwerke mehr soziale Verantwortung übernehmen. Die Juristin ist zudem Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl am 26. Mai 2019.
Eine Kooperation der BAdW-Ad-Hoc-Arbeitsgruppe "Faktizität der Welt", der Süddeutschen Zeitung, JETZT, dem Institut für Kommunikationswissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie der Mediaschool Bayern.
Bild: Bundesjustizministerium
Zur Veranstaltungsseite geht es hier.
M94.5 "Gelten Gesetze auch für Facebook?": Katarina Barley im Livestream (YouTube Video, 5.12.2018)
JETZT. Gelten für Facebook keine Gesetze, Katarina Barley? (29.11.2018)
Sueddeutsche.de. "Am Ende werde ich auf jeden Fall verhauen" (29.11.2018)
Sueddeutsche.de. Ringen ums Netz. (28.11.2018)
Etwa drei Viertel aller Insekten sind hier in den letzten dreißig Jahren verschwunden. Was sind mögliche Ursachen und Auswirkungen? Was können Wissenschaft und Politik dagegen tun?
Diese und weitere Fragen zum Thema Insektensterben erörterte unsere Expertenrunde am 19. März 2018: Prof. Dr. Beate Jessel (Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz), Prof. Dr. Josef H. Reichholf (ehem. Leiter der Zoologischen Staatssammlung München), Prof. Dr. Susanne S. Renner (System. Botanik, LMU München/BAdW) und Prof. Dr. Wolfgang W. Weisser (Terrestrische Ökologie, TU München). Moderation: Frau Prof. Renner.
Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber.
Mehr zur Veranstaltung gibt es hier.
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