Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast

Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast

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Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast episodes

  • Ein (erneutes) eindeutiges Bekenntnis

    Kaum eine:r kennt sie, noch weniger singen sie und trotzdem wurde ihr ein eigenes Gesetz zuteil. Die Rede ist von der Salzburger Landeshymne. Dass der Komponist Ernst Sompek Mitglied im NS-Lehrerbund war und Antisemiten protegierte, scheint die Landesregierung wenig zu stören.

    Ein offener Brief der IG Autorinnen und Autoren im April 2023 an die Landeshauptleute wies darauf hin, dass fünf der acht Landeshymnen von NS-Parteigängern beziehungsweise mehr oder minder rabiaten Antisemiten verfasst wurden. Bearbeitungen und Adaptionen der Hymnen sind von Nöten. Doch warum beharren manche Personen in der Politik so sehr auf die Landeshymne? 

    Diese und weitere Fragen thematisiert David Mehlhart in dieser Ausgabe der Werkspost im Gespräch mit Ludwig Laher, der maßgeblich an dem offenen Brief der IG Autorinnen und Autoren beteiligt war.

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    Redaktion: David Mehlhart

    Technik: Christian Veichtlbauer

    27 min
  • Salzburg, eine Stadt der Jugend?

    Salzburg hat nicht den Ruf, eine Stadt für junge Menschen zu sein. Saisonal besuchte Festspielwohnungen und Investments in Betongold führen zu exorbitant teuren Mieten, im Stadtbild dominieren die Touristinnen und Touristen, Sound of Music, Mozart und die Festspiele sind die kulturellen Zugpferde. Barock wirkt dementsprechend nicht nur die Kulisse der Altstadt, sondern auch das Image der Stadt.

    Doch die Stadtregierung hat aktuell mehrere Chancen, um Platz für junge Menschen in der Innenstadt zu schaffen. Die sollte sie nutzen.

    Ist Salzburg eine lebenswerte Stadt für junge Menschen? Was braucht es für Jugendliche in Salzburg? Und was sagen die Landeschülervertreterin Nina Proft und der Landesschülervertreter Marcus Gallei dazu?

    Diese und weitere Fragen thematisiert Stefanie Ruep in dieser Ausgabe der Werkspost. 

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    23 min
  • Rettungspaket für Berghütten und Wege ist erst der Anfang

    Am Berg ist die dramatische Veränderung aufgrund der Klimakrise schon längst angekommen. In den Alpen wird bereits ein Temperaturanstieg von über zwei Grad gemessen. Durch den schmelzenden Permafrost bröckeln die Berge, extreme Unwetterereignisse zerstören Wege und Hütten müssen wegen Trockenheit schließen.

    Die Alpinen Vereine in Österreich haben einen Notruf aus den Alpen abgesetzt. Aufgrund des Klimawandels drohen einige Hütten und Wege buchstäblich wegzubröckeln. Der Erhalt der alpinen Infrastruktur wird immer schwerer und kann ohne zusätzliche Hilfe nicht mehr gewährleistet werden. Deshalb rufen Alpenverein, Naturfreunde und der Österreichische Touristenklub die Bundesregierung in einer Petition dazu auf ein finanzielles Rettungspaket in der Höhe von 95 Millionen Euro zu schnüren. Knapp 85.000 Menschen haben diese bereits unterzeichnet.

    Zu Gast bei Stefanie Ruep im Podcast der Werkspost ist Ludwig Eichinger, Referent für Hütten und Wege beim Alpenverein Salzburg.

    Petition: Notruf aus den Alpen

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    19 min
  • Für mehr Vielfalt in Feld und Flur!

    Flächen natürlicher zu gestalten, ist essenziell für eine klimafitte Zukunft. Doch für Naturschutz sind in Österreich die Bundesländer zuständig. Diese wollten mehrheitlich das EU-Renaturierungsgesetz blockieren.

    Doch das Gesetz ist lediglich das Mindestmaß weitsichtiger Klimapolitik, meint Flora Platzer. Und unsere Aufgabe besteht darin, unser Ökosystem widerstandsfähiger zu machen. Doch wie kann uns das gelingen? Und welche Rolle spielt das Renaturierungsgesetz dabei? Welche Punkte sind kritisch zu sehen? Und ist das Gesetz genug oder braucht es weit mehr?

    Diese Fragen beantwortet Winfrid Herbst, Vorsitzender des Naturschutzbunds, im Interview mit Flora Platzer. 

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    36 min
  • Gedenkkultur ohne Antifaschismus ist zu wenig

    Kommendes Jahr jährt sich die Befreiung vom Nationalsozialismus durch die Truppen der Alliierten im Jahr 1945 zum 80. Mal. Landauf und landab wird vielerorts im Kleinen wie im Großen gedacht und erinnert werden. Inzwischen hat sogar die ÖVP die Erinnerungskultur entdeckt. Bleibt die Frage: Was soll die ganze Erinnerungskultur, wenn sie keine Wirkung im politischen Jetzt hat?

    Zu Gast bei Thomas Neuhold im Podcast der Werkspost ist Robert Obermair von, aktiv im APC-Team, Salzburg Koordinator bei erinnern.at und Postdoc im Fachbereich Geschichte an der Universität Salzburg.

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    22 min
  • Kerzenfabrik für immer!

    Ein selbstverwaltetes Kulturzentrum in Salzburg braucht es auf Dauer. Die Stadtregierung ist der freien Szene auch noch einen zentralen Raum schuldig…

    Eine Zwischenlösung bietet derzeit die Kerzenfabrik in Salzburg Schallmoos, in der Künstlerinnen und Künstler verübergehend einen Arbeits- und Veranstaltungsort gefunden haben. Betrieben wird das Haus von der SUPER Initiative. Diese stellt als Hauptmieterin den Kulturschaffenden die Räumlichkeiten zu günstigen Konditionen zur Verfügung und schafft so eine erfolgreiche Form der Zwischennutzung.

    Mit der Kampagne “Macht Platz!” wird versucht, einen Raum in der Stadt Salzburg zu finden, mit dem die Künstler*innen eine dauerhafte Nutzungsmöglichkeit anstreben.

    Wie so ein Raum aussehen könnte, bespricht Stefanie Ruep im Werkspost Podcast mit Stefan Heizinger von der SUPER Initiative und Bildhauerin Romina Roman von der Initiative “Macht Platz!”.

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    30 min
  • Kinder- und Jugendarbeit in Krisenzeiten

    Es ist nicht so, dass es früher keine Krisen oder Kriege gegeben hätte. Durch das Internet und Social Media hat sich jedoch verändert, wie und in welcher Intensität wir sie wahrnehmen. Ein Beispiel: TikTok löschte allein in den ersten sechs Monaten nach den Anschlägen der Hamas auf Israel 8,6 Millionen Videos mit gewalttätigem Inhalt.

    Welche Auswirkungen haben diese Bilder und Videos aktueller Kriege und Krisen auf Kinder bzw. Jugendliche? Wie können sich diese Auswirkungen auch im Klassenzimmer zeigen? Welche Kinder haben besonders stark mit Ängsten zu kämpfen? Welche besondere Rolle nimmt der aktuelle israelisch-palästinensische Konflikt in diesem Kontext ein? Welche Maßnahmen können wir ergreifen, um Krisen zu bewältigen? Und: Welche Rolle spielt unsere Politik dabei?

    Diese und weitere Fragen beantwortet Hans Peter Graß vom Friedensbüro Salzburg in dieser Ausgabe der Werkspost im Gespräch mit Konstantin Schätz.

    Das Friedensbüro Salzburg wurde 1986 gegründet. Es entstand im Rahmen der Proteste gegen das Wettrüsten im Kalten Krieg. Heute entwickelt das Friedensbüro zahlreiche Bildungsangebote zu Gewaltprävention, ziviler Konfliktbearbeitung und Politischer Bildung und ist Ansprechpartner für Menschen, die sich für sozialen und globalen Frieden und gegen den Krieg engagieren.

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    Redaktion: Konstantin Schätz

    Technik: Christian Veichtlbauer

    27 min
  • Halleiner Goldgrube

    Einen geschichtsträchtigen, grünen Innenhof in der denkmalgeschützten Halleiner Altstadt Luxusbauten zu opfern, wäre ein stadtplanerischer und politischer Fehler. Die Ortsbildschutzkommission will das Vorhaben durchwinken. Es liegt nun an der sozialdemokratischen Stadtregierung, den Bau im Sinne der Allgemeinheit zu verhindern. Frühestens Ende September entscheidet die Gemeinde: Wie soll mit der Stadt umgegangen werden? Wie sollen öffentliche Orte gestaltet und genutzt werden? Dabei müssen alle Faktoren geprüft werden, um eine Entscheidung für die Bürger:innen zu treffen. 

    Zu Gast bei Flora Platzer im Podcast der Werkspost ist Felix Ganzer von der Bürgerliste Hallein.

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    29 min
  • Mangelnde Basisbildung: Ein verdrängtes soziales Problem

    Rund 15 von 100 Erwachsenen haben Probleme, wenn es um Lesen, Schreiben, Rechnen oder den Umgang mit digitalen Geräten geht. Wer denkt, es handle sich dabei vorrangig um Zugewanderte oder Geflüchtete, irrt: Die allermeisten haben das österreichische Pflichtschulsystem durchlaufen. Daher muss die Erwachsenen- und Basisbildung ein zentraler Teil der Bildungspolitik werden, denn ein erheblicher Teil der Bevölkerung kann wenig lesen oder schreiben. Es geht um mehr und um bessere Bildungsangebote während und nach der Schullaufbahn. 

    Zu Gast bei Thomas Neuhold im Podcast der Werkspost ist Anna Stiftinger von abc-Salzburg.

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    21 min
  • Eine Innenstadt für Menschen, nicht für Autos!

    In Salzburg hat sich in den letzten fünf Jahren ÖVP–Verkehrspolitik nichts bewegt in Richtung autofreie Innenstadt –  auch die im Regierungsprogramm festgeschriebenen Pläne wurden nicht umgesetzt.

    Die neue Mehrheit aus SPÖ, KPÖ und grüner Bürgerliste muss nun zeigen, dass sie ihre Vorhaben auch wirklich umsetzt.

    Zu Gast bei Stefanie Ruep im Podcast der Werkspost ist Phil Zezula von der academy Salzburg

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    19 min

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