Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast

Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast

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Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast episodes

  • Dreckiges Geld

    Wenn es nach der FPÖ geht, soll ab 2026 das kleine Glücksspiel in Salzburg legal sein. Salzburger*innen ab 18 Jahren dürfen ihr Geld dann in bis zu 472 konzessionierte Glücksspielautomaten werfen.

    Spätestens aber wenn man abhängig ist, ist es mit der Freiheit nicht mehr weit her. Eher das Gegenteil ist der Fall. Von den privaten, wie gesellschaftlichen Folgekosten ganz zu schweigen.

    Auf individueller Ebene stellt die Glückspielabhängigkeit einen Kontrollverlust dar. Das Glücksspiel übernimmt zunehmend die Kontrolle über die Betroffenen, statt umgekehrt. Doch welche Rolle spielt der Staat in diesem Zusammenhang? Wie kann er durch klare gesetzliche Grenzen dazu beitragen, die Gefahren für die Betroffenen zu mindern und das Gemeinwohl vor den Interessen der Anbieter zu schützen?

    Darüber und über die Hintergründe des kleinen Glücksspiels spricht David Mehlhart mit Tina Treschnitzer, klinische Psychologin an der CDK, in der neuen Ausgabe der Werkspost.

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    Redaktion: David Mehlhart

    Technik: Christian Veichtlbauer

    21 min
  • Mehr öffentliche Toiletten in Stadt und Land!

    Salzburg braucht mehr öffentliche Toiletten. Jüngste Bemühungen der Stadt sind ein erster Schritt. Toiletten können nicht nur Städte lebenswerter machen, sondern auch das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel erleichtern. Trotzdem fehlen sie ab dem Stadtrand an Haltestellen oft gänzlich.

    Auf die Toilette zu gehen, ist ein Grundbedürfnis, das kostenlos sein sollte. Zu wenige WCs schränken die Bewegungsfreiheit ein. Laut der Firma Öklo sind Gemeinden nicht verpflichtet, öffentliche Toiletten bereit zu stellen. Wer in der Öffentlichkeit aufs Klo geht, macht sich aber strafbar. Umso wichtiger ist es, dass Gemeinden in Stadt und Land Toiletten als unverzichtbaren Teil der Infrastruktur fördern.

    Wie eine WC-Strategie für Salzburg aussehen kann, thematisiert Flora Platzer im Gespräch mit Katharina Pichler, Mitarbeiterin im Büro des Vizebürgermeisters, die das Projekt „Nette Toilette“ in der Stadt Salzburg abwickelt.

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    Redaktion: Flora Platzer

    Technik: Christian Veichtlbauer

    24 min
  • Die politische Blockadehaltung ändert nichts am Stau

    Stadt und Land müssen nach der Absage des S-Links beim Verkehr wieder zusammenarbeiten. Sich nun politisch zu beflegeln oder zu schmollen, bringt nichts. So würde man den Stillstand der letzten Jahre beim Stauproblem in der Landeshauptstadt weiter ein zementieren. Nun sollte es zumindest für schnell umsetzbare Verbesserungen einen politischen Schulterschluss geben.

    Die rot-rot-grüne Stadtpolitik versucht nach dem aus des S-Links kleine Schritte zu gehen. Und was macht das Land? ÖVP und FPÖ machen die Neutorsperre, für die sie nicht mal zuständig sind zum Thema im Landtag und fordern die Verkehrsberuhigung erneut zu überdenken.

    Wie bessere Rahmenbedingungen für den Ausbau der Radwege aussehen könnten, erklärt Verkehrs- und Planungsstadträtin Anna Schiester (Bürgerliste) im Gespräch mit Stefanie Ruep.

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    Redaktion: Stefanie Ruep

    Technik: Christian Veichtlbauer

    26 min
  • Den Verkehr sozial denken

    Meist werden für den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, der Rad- und Fußgängerinfrastruktur Klima- und Umweltargumente ins Treffen geführt. Fallweise kommt als Argument für die Abkehr von der aufs Automobil fixierten Planung auch die Lebensqualität ins Spiel. Das alles ist richtig, greift aber zu kurz. Verkehrspolitik ist auch ganz wesentlich Sozialpolitik.

    Auch wenn sie gerne als Radfahrerstadt bezeichnet wird, ist Salzburg nach wie vor eine Autofahrerstadt. Diese Ausgabe der Werkspost sieht mit Verkehrsplaner Peter Weiss genauer hin: Wie ist der Zustand des Salzburger ÖV-Netzes? Kann die Idee der sogenannten Superblocks eine Lösung für die Verkehrs-Misere sein und welche sonstigen Ideen gibt es für die Verbesserung der Situation? 

    Über diese und weitere Fragen spricht Thomas Neuhold mit dem Verkehrsplaner Peter Weiss in der neuen Werkspost.

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    Redaktion: Thomas Neuhold

    Technik: Christian Veichtlbauer

    19 min
  • Sparen, Kürzen, Finanzierungsstopps

    Leistungen des Sozialsystems für bestimmte Gruppen zu streichen, diese Diskussionen gibt es in immer wieder. Stichwort: Arbeitslosengeld. Warum funktionieren Aussagen wie diese im Wahlkampf so gut? Wie sinnvoll sind Kürzungen im Sozialbereich überhaupt? Reichen diese aus, um ein Staatsbudget zu sanieren? Welche konkreten Folgen haben Kürzungen in Sozialarbeit und Pflege? Was machen Länder wie Norwegen oder Finnland anders und welche grundsätzlichen Unterschiede lassen sich hier in der politischen Bildung – aber auch in der Art politische Diskussionen zu führen – festmachen? 

    Über das Verhältnis zwischen Staat und Markt und das österreichische Sozialsystem spricht David Mehlhart mit dem Rechts- und Politikwissenschaftler Nikolaus Dimmel.

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    Redaktion: David Mehlhart

    Technik: Jakob Widerin und Christian Veichtlbauer

    29 min
  • Einwegpfand ist nur der Anfang

    Österreich führt Pfand auf Einwegflaschen ein. Solange wir Verpackungen nur einmal verwenden, ist es das mindeste, die Rohstoffe zu verwerten. Für Müllvermeidung muss deshalb die klimafreundlichste Verpackungsform gestärkt werden: regionales Mehrweg.

    Die “Single Use Plastics Directive” (Einwegkunststoff-Richtlinie) der EU trat 2019 in Kraft und ist die Grundlage für die 2023 beschlossene Einwegpfandverordnung der Bundesregierung.

    Österreich hatte bis dato ein vorbildliches Verpackungssammelsystem. Allerdings können damit die vorgegebenen EU-Quoten nicht erreicht werden. Deswegen gilt ab 1. Jänner 2025 das neue Pfandsystem.

    Ist diese neue Regelung nur gut gemeint oder auch gut durchdacht? Warum wir in Zukunft unsere Dosen nicht mehr quetschen dürfen und was die neue Regelung sonst noch für jede:n von uns bedeutet: Das klärt Flora Platzerim Gespräch mit Nicole Berkmann, Unternehmenssprecherin bei SPAR.

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    Redaktion: Flora Platzer

    Technik: Christian Veichtlbauer

    24 min
  • Die Sozialdemokratie zerbröselt

    Angesichts des Rücktritts von gleich drei Landesparteivorsitzenden im Herbst diesen Jahres, nach mehreren verlorenen Wahlgängen und angesichts parteiinterner Turbulenzen fragt Thomas Neuhold beim ehemaligen Salzburger SPÖ-Landesparteivorsitzenden und Ex-Wüstenrot-Chef  Wolfgang Radlegger ganz grundsätzlich nach: Was ist da los mit der Sozialdemokratie?

    In dem 25-Minuten-Podcast nimmt Radlegger umfassend und grundsätzlich zur Situation der Sozialdemokratie in Österreich und Westeuropa Stellung. In Richtung SPÖ kritisiert Radlegger dabei, dass diversen Parteigremien und Funktionäre zwar über ihre Arbeit via Mail und neue Medien informierten, darüber aber auf den persönlichen Kontakt zu den Menschen vergessen würden.

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    Redaktion: Thomas Neuhold

    Technik: Christian Veichtlbauer

    25 min
  • Die Stadt gemeinsam gestalten

    Große Bauvorhaben und städteplanerische Entscheidungen stehen in der Stadt Salzburg an. Das Neutor soll für den Durchzugsverkehr gesperrt, der Rot-Kreuz-Parkplatz an der Salzach aufgelassen und in Maxglan eine der größten verbliebenen Baulandreserven der Stadt mit rund 500 Wohnungen bebaut werden.

    Menschen einzubeziehen, wenn es um die Nutzung und Gestaltung von Stadträumen geht, bringt einen Mehrwert. Doch es braucht zuvor die politische Entscheidung für Veränderung. Die Bürgerbeteiligung sollte nicht auf einfache JA-oder-NEIN-Fragen reduziert werden. Stattdessen könnte echte Beteiligung in einem wertschätzenden Dialog über das WIE stattfinden.

    Warum das so wichtig ist, diskutiert Stefanie Ruep mit Sarah Untner von raumsinn in dieser Folge der Werkspost. 

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    Redaktion: Stefanie Ruep

    Technik: Christian Veichtlbauer

    28 min
  • Wohnbauförderung neu

    Eines der mächtigsten Mittel, das die Politik zur Verfügung hat, um den Missständen am Wohnungsmarkt den Kampf anzusagen, ist die Wohnbauförderung. Auf eine Neufassung dieser hat sich die schwarz-blaue Koalition im Landtag Anfang Oktober geeinigt. Anfang 2025 soll das entsprechende Gesetz dann beschlossen werden.

    Rund 200 Millionen Euro will die schwarz-blaue Landesregierung im kommenden Jahr in die Hand nehmen, um Salzburger*innen beim Traum vom Eigenheim zu unterstützen. Eine Menge Geld, mit der sich viel bewirken ließe. Die neue Wohnbauförderung bleibt aber hinter ihren Möglichkeiten zurück und führt am Ende abermals zu einer Umverteilung von unten nach oben.

    Das Schaffen von leistbarem Wohnraum ist ein Grundbedürfnis und müsste der Politik ernst sein. Die neue Salzburger Wohnbauförderung sollte hier ansetzen. Doch tatsächlich sei es so, dass wissenschaftliche Daten ignoriert würden, meint Rechtsanwalt und Experte für Miet- und Wohnrecht, Dominik Öllerer, im Gespräch mit David Mehlhart. Er nennt die geplanten Maßnahmen sogar einen demokratiepolitischen Rückschritt.

    Wie Öllerer zu diesem Schluss kommt, wie die Salzburger Wohnbauförderung ab 2025 aussehen soll, welche Herausforderungen es gibt und was dringend getan werden müsste, um Wohnraum wieder für alle leistbar zu machen, darum geht es in der aktuellen Ausgabe der Werkspost.

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    Redaktion: David Mehlhart

    Technik: Christian Veichtlbauer

    29 min
  • Schluss mit voreiligen Schüssen!

    Es ist allerhöchste Zeit für eine Neuregelung der österreichischen Jagdgesetze. Laufend werden nicht nur in Salzburg geschützte Tierarten leichtfertig zum Abschuss freigegeben. Naturnahe, artenreiche Wälder sind klimaentscheidend. Ein Bundesjagdgesetz könnte grausame Jagdmethoden abschaffen und einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

    Diese Ansicht vertreten die Initiator:innen des Volksbegehrens für ein Bundesjagdgesetz. Was das Volksbegehren fordert und welche Details der kürzlich beschlossenen Salzburger Jagdverordnungen die Organisator:innen des Volksbegehrens als rechtswidrig ansehen, darüber spricht Flora Platzer in der aktuellen Ausgabe der Werkspost mit Andrea Hagn, Umweltbiologin und Mitkoordinatorin des Volksbegehrens.

    Die Werkspost hat sich auch in der Vergangenheit schon mit dieser Thematik beschäftigt. Zum Beispiel mit der Vogelabschussverordnung oder der Schwächung der unbequemen Umweltanwaltschaft 

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    Redaktion: Flora Platzer

    Technik: Christian Veichtlbauer

    20 min

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