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Eigentlich sollte Hanna Scheibe einmal Malerin werden – heute gehört sie zum Ensemble des Residenztheaters. Mit Staatsintendant Andreas Beck spricht sie über ihren Weg zur Schauspielerei, über Masken und die Frage, welchen Einfluss das Äußere einer Figur auf ihr Spiel hat. Außerdem erzählt sie, warum sie jeder Rolle zuerst selbst glauben muss und weshalb sie die ersten Proben manchmal am liebsten einer Stellvertreterin überlassen würde.
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LA MUSICA – ZWISCHEN IHR UND IHM nach Marguerite Duras | Inszenierung Silvia Costa
Silvia Costa kombiniert zwei Texte von Marguerite Duras. Während in »La Musica« ein Paar am Abend nach der Scheidung die Hölle ihrer Ehe Revue passieren lässt, ist »Die englische Geliebte« die Albtraumversion des Endes einer Beziehung, in der sich jahrelang schwelende Gewalt Bahn bricht.
DER ZERBROCHNE KRUG von Heinrich von Kleist | Inszenierung Mateja Koležnik
Kleist schuf ein abgründiges Lustspiel um sexualisierte Gewalt, Machtmissbrauch und Tatsachenverschleierung, in dem Richter Adam nicht nur mit den Folgen seines nächtlichen Alkoholkonsums zu kämpfen hat, sondern auch einer Gerichtsverhandlung vorsitzen muss, in der er gegen sich selbst ermittelt.
Heartship heißt die Bar, in der Sara einmal im Monat als Stand-up-Comedian auftritt. Dort sieht Ann sie und ist von ihr fasziniert. Es entwickelt sich zwischen den beiden eine ganz besondere Verbindung, für die ein neuer Begriff gefunden werden muss: Eine Heartship eben.
Wenige Stunden nachdem die letzten Nachtschwärmer die Premierenfeier von «Bernarda Albas Haus» verlassen haben, treffen sich Staatsintendant Andreas Beck und Residenztheater-Schauspielerin Nicola Kirsch zu einem Gespräch über Intimität, Komödie und neue Dramatik. Gemeinsam blicken sie auf über zwanzig Jahre zurück, die sie die gemeinsame Arbeit am Theater bereits verbindet.
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BERNARDA ALBAS HAUS von Federico García Lorca aus dem Spanischen von Hans Magnus Enzensberger | Inszenierung Rieke Süßkow
Bernarda Alba ruft nach dem Tod ihres Mannes acht Jahre Trauer aus. Ihr Haus wird für ihre fünf erwachsenen Töchter zum Gefängnis. Doch die Jüngste wagt den Aufstand. Lorca verfasste sein letztes Drama aus dem Jahr 1936 vor dem Hintergrund gewaltvoller gesellschaftlich-politischer Umbrüche. Kurz nach Fertigstellung wurde er von den Falangisten ermordet.
Heartship heißt die Bar, in der Sara einmal im Monat als Stand-up-Comedian auftritt. Dort sieht Ann sie und ist von ihr fasziniert. Es entwickelt sich zwischen den beiden eine ganz besondere Verbindung, für die ein neuer Begriff gefunden werden muss: Eine Heartship eben.
Für diese besondere Folge trifft Staatsintendant Andreas Beck auf Ensemblemitglied Max Mayer. Gemeinsam blicken sie auf eine lange künstlerische Zusammenarbeit zurück, diskutieren über Sinn und Unsinn von Schauspielpreisen und fragen nach der Bedeutung des Ensembles für einen gelungenen Theaterabend. Und natürlich stellt sich die Frage: Wie spielt es sich, nachdem man zum «Besten Schauspieler Österreichs» gekürt wird?
Die Folge wurde im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung der Freunde* des Residenztheaters im Marstall aufgezeichnet.
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MERCURY Eine Spurensuche von Michał Borczuch und Ensemble
Der Queen-Frontmann Freddie Mercury verbrachte Anfang der 1980er-Jahre viel Zeit in München. Der polnische Regisseur Michał Borczuch begibt sich mit dem Ensemble auf Spurensuche nach dem Vermächtnis des Stars in der queeren Subkultur, in der er sich bewegte.
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MUNICH MACHINE Eine Utopie in memoriam Klaus Lemke von Albert Ostermaier
Albert Ostermaiers »Munich Machine« ist ein wilder Ritt durch Münchens Historie, verbunden mit der Suche nach einer neuen Utopie. Der gefeierte Künstler Ersan Mondtag inszeniert diesen Trip als schrägen Maskenball: ein rasanter politischer Totentanz zwischen Hitler und Mercury, der das »Mia san Mia« radikal seziert.
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PIPPI LANGSTRUMPF von Astrid Lindgren für die Bühne bearbeitet von Christian Schönfelder
Als Pippi in die Villa Kunterbunt einzieht, wird das Leben der beiden Nachbarskinder Annika und Tommy ordentlich durcheinandergewirbelt. Mit spielerischer Leichtigkeit bietet Pippi Dieben und Polizisten die Stirn, verwandelt jeden Tag in ein Abenteuer – und zeigt, was wahre Freundschaft ist.
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Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier:
Im Gespräch: Andreas Beck und Max Mayer
Niklas Mitteregger war Profi-Eishockeyspieler, studierte Jura – und steht heute als Schauspieler und Musiker auf der Bühne. Im Gespräch mit Staatsintendant Andreas Beck spricht er über seinen Weg zum Theater, seine Zusammenarbeit mit Alexander Eisenach und warum das Publikum nie wirklich inkognito bleibt.
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MUNICH MACHINE Eine Utopie in memoriam Klaus Lemke von Albert Ostermaier
Albert Ostermaiers «Munich Machine» ist ein wilder Ritt durch Münchens Historie, verbunden mit der Suche nach einer neuen Utopie. Der gefeierte Künstler Ersan Mondtag inszeniert diesen Trip als schrägen Maskenball: ein rasanter politischer Totentanz zwischen Hitler und Mercury, der das «Mia san Mia» radikal seziert.
Sprachlich geschliffen und mit widerständigem Witz übersetzt der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer Shakespeares Königsdrama «King Henry IV» in die aktuelle Gegenwart erodierender Demokratien.
GÖTZ VON BERLICHINGEN nach Johann Wolfgang Goethe von Alexander Eisenach
Goethes Götz gilt als Sinnbild eines Freiheitskämpfers, der sich den von feudaler und klerikaler Willkür geprägten Verhältnissen entgegenstellt. Bei Alexander Eisenach ist er dagegen mehr Wutbürger als aufrechter Revolutionär. Ein Mann, der politische Entscheidungen und Gesetze nur als Angriff auf seine persönliche Freiheit betrachtet.
Für die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule musste sich Brigitte Hobmeier damals noch heimlich von zu Hause wegschleichen. Heute gehört sie zu den prägenden Schauspielerinnen der bayerischen Hauptstadt. Was München zur Theaterstadt macht und wie sie den Kultregisseur Klaus Lemke in «Munich Machine» verkörpert – darüber spricht sie in dieser Folge mit Staatsintendant Andreas Beck.
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MUNICH MACHINE Eine Utopie in memoriam Klaus Lemke von Albert Ostermaier
Albert Ostermaiers «Munich Machine» ist ein wilder Ritt durch Münchens Historie, verbunden mit der Suche nach einer neuen Utopie. Der gefeierte Künstler Ersan Mondtag inszeniert diesen Trip als schrägen Maskenball: ein rasanter politischer Totentanz zwischen Hitler und Mercury, der das «Mia san Mia» radikal seziert.
Yana Eva Thönnes und ihr Team machen die Geschichten der Spitzenreiterinnen zur Lifestyletherapie und Bayern zur programmierten Kulisse, in der Frauen Erfahrungen zwischen Privilegien und Abstiegsangst, zwischen Selbstoptimierung und Selbstermächtigung spielerisch erproben.
Für sechs Mark saß Vincent Glander als Schüler regelmäßig im Residenztheater – heute steht er selbst auf der Bühne, die einst seine Faszination für das Theater entfacht hat. Mit Staatsintendant Andreas Beck spricht er über den Zauber erster Theatererlebnisse, seine Begeisterung für neue Texte und Literatur – und darüber, warum Humorlosigkeit für ihn das Schlimmste ist, was einer Inszenierung passieren kann.
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CABARET
Das Musical «Cabaret» führt in die schillernde Welt des Kit Kat Klubs der 1930er-Jahre, die Dekadenz und Diversität feiert. Dort begeistert Sally Bowles das Publikum und auch der junge Amerikaner Clifford Bradshaw verfällt diesem Kosmos. Gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf, das sich in den Alltag der Lebenskünstler*innen einschleicht.
Sprachlich geschliffen und mit widerständigem Witz übersetzt der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer Shakespeares Königsdrama «King Henry IV» in die aktuelle Gegenwart erodierender Demokratien.
MUNICH MACHINE Eine Utopie in memoriam Klaus Lemke von Albert Ostermaier
Albert Ostermaiers «Munich Machine» ist ein wilder Ritt durch Münchens Historie, verbunden mit der Suche nach einer neuen Utopie. Der gefeierte Künstler Ersan Mondtag inszeniert diesen Trip als schrägen Maskenball: ein rasanter politischer Totentanz zwischen Hitler und Mercury, der das «Mia san Mia» radikal seziert.
32 Jahre nach seinem Debüt am Bayerischen Staatsschauspiel ist Oliver Stokowski zur Spielzeit 2019/2020 mit Beginn der Intendanz von Andreas Beck ans Residenztheater zurückgekehrt. In dieser Folge spricht er darüber, wie es ist, nach so langer Zeit wieder vor dem Münchner Publikum zu stehen, warum er sich selbst als Komödiant sieht – und wie sehr er sich von dem jungen Schauspieler von damals unterscheidet.
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DER ZERBROCHNE KRUG von Heinrich von Kleist
Kleist schuf ein abgründiges Lustspiel um sexualisierte Gewalt, Machtmissbrauch und Tatsachenverschleierung, in dem Richter Adam nicht nur mit den Folgen seines nächtlichen Alkoholkonsums zu kämpfen hat, sondern auch einer Gerichtsverhandlung vorsitzen muss, in der er gegen sich selbst ermittelt.
Die Liebe von Kasimir, einem arbeitslosen Chauffeur, und Karoline, einer Büroangestellten, wird auf dem Oktoberfest auf die Probe gestellt: Inmitten von Fahrgeschäften, Bierzelten und Schnapsbuden sucht man mit fortschreitender Stunde Trost im Alkoholexzess und blickt in zwischenmenschliche Abgründe.
DIE WILDENTE von Henrik Ibsen
Mit «Die Wildente» verfasste Henrik Ibsen eine meisterhafte Tragödie. Idealist Gregers Werle begibt sich auf eine verhängnisvolle Suche nach der Wahrheit in die Vergangenheit seiner Familie. Mit diesem Klassiker seines Landsmanns gibt der norwegische Regisseur Johannes Holmen Dahl sein Deutschlanddebüt.
Seit letzter Spielzeit frisch im Ensemble spricht Schauspielerin Anna Drexler mit Staatsintendant Andreas Beck über das Geheimnis der Kunstform Schauspiel, warum das Schauspielerin sein für sie der perfekte Beruf ist – und warum man mit jeder Produktion das Rad ein bisschen neu erfindet.
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Die Liebe von Kasimir, einem arbeitslosen Chauffeur, und Karoline, einer Büroangestellten, wird auf dem Oktoberfest auf die Probe gestellt: Inmitten von Fahrgeschäften, Bierzelten und Schnapsbuden sucht man mit fortschreitender Stunde Trost im Alkoholexzess und blickt in zwischenmenschliche Abgründe.
Mit «Die Wildente» verfasste Henrik Ibsen eine meisterhafte Tragödie. Idealist Gregers Werle begibt sich auf eine verhängnisvolle Suche nach der Wahrheit in die Vergangenheit seiner Familie. Mit diesem Klassiker seines Landsmanns gibt der norwegische Regisseur Johannes Holmen Dahl sein Deutschlanddebüt.
Schauspiel zwischen Bühne und Leinwand – Lisa Wagner spricht mit Staatsintendant Andreas Beck über schauspielerische Unschuld, ihre Rollen als Ruth Wolff in «Die Ärztin», die Psychiaterin in «James Brown trug Lockenwickler» und ihre Arbeit als Kommissarin Heller. Für sie ist Schauspiel eine Klaviatur – ein Farbenspiel zwischen Gelb und Blau, immer auf der Suche nach der richtigen Schattierung für jede Figur.
Mehr zu Lisa:
Robert Icke hat Arthur Schnitzlers Stück «Professor Bernhardi» kongenial in die Gegenwart übersetzt. Die Ärztin Ruth Wolff gerät bei ihm nicht nur in Konflikt mit ihrem Kollegium und den Maximen der katholischen Kirche, sondern auch in einen medialen Shitstorm.
Pascaline und Lionel Hutner sind verzweifelt: Ihr Sohn Jacob hält sich für Céline Dion. Eine Psychiaterin soll ihm helfen. Doch zu ihrer noch größeren Verzweiflung respektiert die Therapeutin Jacobs Selbstbild. Die Komödienspezialistin und Erfolgsautorin Yasmina Reza schreibt mit gewohnt leichter Feder über die schwierige Frage: Wer bin ich?
Ob im sechsstündigen Marathon oder im präzisen Auftritt – seit 2019 begeistert Michael Goldberg das Münchner Publikum, unter anderem in «Das Vermächtnis», «Warten auf Godot» und «Gschichtn vom Brandner Kaspar». In dieser Folge spricht er mit Staatsintendant Andreas Beck darüber, wie die eigene Biografie eine Rolle prägen kann, über die Frage nach psychologischem Theater – und warum in jeder Rolle immer auch sein eigenes Herz mitschwingt.
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Franz Xaver Kroetz hat den «Brandner Kaspar», den bayerischsten aller Theaterstoffe, neu geschrieben. Ehrlich, berührend und mit viel Humor erzählt Kroetz die Geschichte dieses bayerischen Originals – gespielt von Günther Maria Halmer –, die Philipp Stölzl als großes Bildertheater auf die Bühne bringt.
Wladimir und Estragon warten auf Godot, von dem sie weder wissen, wer er ist, noch, was sie eigentlich von ihm wollen. Der Literaturnobelpreisträger Samuel Beckett schuf mit seinem vieldeutigen und in alle Richtungen interpretierten Werk über das Warten und das Vergehen von Zeit einen der Klassiker der Moderne.
«Das Vermächtnis», 2021 mit dem Tony Award als bestes Stück ausgezeichnet, ist ein fulminantes Bühnen-Epos in zwei Teilen, ein Beziehungs- und Gesellschaftsdrama über drei Generationen hinweg, überreich an Figuren, komisch und tief berührend zugleich. Eingeladen zum Theatertreffen 2023.
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