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Die Aufzeichnung entstand mit Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung MV.
Wir lösen uns für einen Moment aus unserer „DEFA-Reihe“ und begeben uns noch tiefer in die deutsche Vergangenheit. Dabei kommen wir bei „M“, Fritz Langs erstem Tonfilm an, entstanden im Jahr 1931. Den konnten wir im Kino genießen. Und sind im Gespräch auch sehr angetan von den formalen Mitteln, welche den Film zu uns zu einem großen Vergnügen gemacht haben. Und das mit stolzen 85 Jahren.
Unsere DEFA-Verbotsfilm-Reihe geht weiter. Dieses Mal wieder als Kino-Sichtung von SPUR DER STEINE. Max ist von dem Western-Hinweis ganz angetan und dichtet sich alles entsprechend zurecht. Christian kann seine Zuneigung für wahre Kinobilder nicht verbergen. Aber nicht alles ist eitel Sonnenschein. So grübeln wir auch darüber, ob das Ende nicht vielleicht zu lang ist und wieso uns der Film an manchem Punkt irgendwie kurzzeitig zu verlieren scheint.
Die Aufzeichnung entstand mit Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung MV.
Für das Kinokonzentrat, eine Sendung des Rostocker Lokalradios LOHRO, hat sich Max in die Universität Rostock begeben. Dort hat er zum einen mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Andy Räder, sowie den beiden Studenten Michelle und Markus, über ihr Seminar Kahlschlag-Plenum und die DEFA-Verbotsfilme gesprochen, das im Rahmen des Studiengangs Kommunikations- und Medienwissenschaft stattfand. Es erwarten euch viele Hintergründe zum Seminar und der begleitenden Filmreihe, insbesondere zur anstehende Aufführung von Denk bloß nicht, ich heule.
Die Aufzeichnung entstand mit Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung MV.
Unsere Sichtung der DEFA-Filme, die Ende 1965 von der SED verboten worden sind, geht weiter. Dieses Mal mit Wenn du groß bist, lieber Adam. Bei diesem Film hat die Zensur wahrhaftig schlimm zugeschlagen. Direkt aus dem Drehbuch sind Szenen entnommen worden, Tonbänder wurden an entsprechend „gefährlichen“ Dialogstellen zerkratzt. So ist die vorliegende Fassung der Versuch einer Rekonstruktion, mit Texteinblendungen bei fehlenden Szenen und Drehbucheinblendungen bei nicht mehr vorhandenem Ton. Dennoch kämpfen wir uns über diese Hürde hinweg und finden dabei noch so einige Aspekte, über die wir uns intensiv austauschen.
Nach Die Söhne der großen Bärin gibt Christian dem Gojko-Mitic-DEFA-Western noch eine Chance. Haben wir mit dem Film – der immerhin ein Hörer-Tipp ist – etwa selbst einen gravierenden Fehler begangen? Zufrieden sind wir mit dem Gesamtpaket nicht. Zu viele Stolpersteine liegen im Wege des durchaus sehenswert besetzten DEFA-Western (u. a. Armin Müller-Stahl und Rolf Hoppe). Hilfssheriff Max lässt zunächst nicht alle Hoffnung fahren und sucht sich wenigstens einzelne positive Lichtblicke. Aber der gnadenlose Gunslinger Christian hat jede Menge Kritik im Revolver.
#oWEstern? #oWEstern! Das heißt, dass sich eine Gruppe deutschsprachiger Filmpodcasts auf ihre Pferde geschwungen hat und zum Osterfest in die Welt der Western geritten ist. Alle #oWEstern-Teilnehmer findet ihr in dieser letterboxd-Liste.
Wir waren im Kino, denn es gab feinstes 35mm vom Ernemann-Projektor serviert. Und vor unseren und den Augen der anderen rund 150 Zuschauer des proppenvollen Saals entspann sich eine Krimiklamotte mit feinstem Ironieanstrich. Auch Hände hoch oder ich schieße war 1965 noch während der Produktion durch das ZK der SED gestoppt worden, erst 2009 kam es zur Fertigstellung und erstmaligen Aufführung des Films. Wir sinnieren über die Verbotsgründe und das schwankende Humorlevel.
Der Film im Netz: OFDb*
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