
Sign up to save your podcasts
Or


Wir verlassen kurz die Welt der DEFA-Verbotsfilme von 1965/66 und jetten über den großen Teich nach Chicago, in die Welt der Neonlichter und zwielichtigen Gesellen. Und der deutschen Musik-Formation Tangerine Dream! Wir haben Michael Manns Thief (in Deutschland Der Einzelgänger) im Director’s Cut geschaut. Und uns anschließend intensiv über die merkwürdige Faszination der eigentlich doch nur bedingt sympathischen Hauptfigur ausgetauscht, über Michael Manns Detailversessenheit gegrübelt und auch einfach ein bisschen den Film genossen.
Der Film im Netz: OFDb*
Der zweite und abschließende Rückblick auf die Retrospektive der Berlinale 2016 führt vor allem in die Frühphase des Aufbruchs einer neuen Generation von westdeutschen Filmemachern. Außerdem erzählt Christian von der Vorführung eines zensierten Rohschnitts von Jahrgang 45, bei der überraschend auch der Regisseur Jürgen Böttcher anwesend war. Für weitere Eindrücke von der Berlinale empfehlen wir die Sonderausgabe bei der Second Unit.
Der dritte „Verbotsfilm“ aus dem DEFA-Jahrgang 1965 führt uns in die Arbeitswelt der Energieversorgung. Leistungsdruck und Geltungsdrang kennzeichnen die Leitungsebene. Ingenieur Solter wird zu einer riskanten Abnahme genötigt und bekommt es anschließend mit dem Staatsanwalt zu tun. Präzise und kritisch demontiert Regisseur Günter Stahnke verkrustete Führungsstrategien. Ob das für die Zuschauer packend inszeniert wurde, klären wir im ausführlichen Filmgespräch und beleuchten dabei auch die Hintergründe des damaligen Verbots.
Wenn ihr der Meinung seid, dass unsere Gespräche euren Horizont erweitern, Denkanstäße bieten oder einfach ein schöner Zeitvertreib sind, könnt ihr uns auch bei Patreon mit einer kleinen monatlichen Spende unterstützen. Gerne möchten wir auf diesem Wege die monatlichen Kosten decken. Grundsätzlich gilt aber: Wiederaufführung ist kostenlos, bleibt kostenlos, wird immer kostenlos sein!
Der erste von zwei Reiseberichten direkt von den 66. Internationalen Filmfestspielen Berlin. Dort ist Christian ausschließlich im Programm der Retrospektive und Hommage unterwegs. Es erwarten euch akustische Eindrücke direkt aus dem Kinosaal bis hin zu angeregten Filmgesprächen in der U-Bahn. Viel Vergnügen beim Zuhören!
Von den Verbotsfilmen hüpfen wir wieder zu einem „erlaubten“ Film, der 1966 in die Kinos der DDR kam. Und mit ihnen ein neuer Star: Gojko Mitic! In Die Söhne der großen Bärin folgen wir Mitics Indianerfigur durch jede Menge Konflikte mit Grenzern, der Armee und anderen Indianerstämmen. Dabei sehen wir durchaus Potenzial in dem Film. Wenn, ja…, wenn da nicht der Schnitt wäre und die vielen angerissenen Persönlichkeiten und die vielen Handlungsstränge. Ja, es war nicht das größte Filmvergnügen. Mehr erfahrt ihr natürlich beim Reinhören.
Der Film im Netz: OFDb*
Wiederaufführung bei facebook | twitter | Patreon
Unsere DEFA-Entdeckungsreise geht weiter. In Denk bloß nicht, ich heule begleiten wir Peter, der irgendwo zwischen dem Ende seiner Jugend und dem Beginn des Erwachsenseins umherstreift. Von der Schule verwiesen, nachdem er sich kritisch zur DDR geäußert hat und der Vater verstorben, schwankt Peter zwischen Ziellosigkeit und Wut, zwischen Liebe und dem Platz im Leben. Wir betrachten dabei die formal überhöhte Inszenierung, geschliffene Dialoge, symbolhaftes Kaputtgehen und die Protagonisten des Films.
Der Film im Netz: OFDb*
Im Intro plaudern wir über aktuelles Kino und besprechen Der Bunker, Rage On Stage und The Hateful Eight. Und Christian hat sich mit Jan vom Filmpodcast CineCouch über Metropolis ausgetauscht.
Nachdem wir in der letzten Folge einen Film besprochen haben, der in der DDR verboten worden war, nehmen wir uns dieses Mal einen Film aus dem Jahre 1965 vor, der frei aufgeführt worden ist: „König Drosselbart“, eines von vielen der Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm. Wir schwärmen über die beiden Hauptdarsteller Karin Ugowski und Manfred Krug, diskutieren über ORWO-Color und graue Wände, echten Studioton und sinnieren ein wenig darüber, ob Märchenfilme reine Kinderfilme sind.
Der Film im Netz: OFDb*
Schon die literarische Vorlage von Das Kaninchen bin ich wurde in der DDR nicht verlegt, doch die Zeit schien günstig für eine Verfilmung. Aber mit dem 11. Plenum des ZK der SED wurde zurück gerudert. Fast die komplette Jahresproduktion an DEFA-Filmen wurde weggeschlossen und sie wurden herabwürdigend auch als „Kaninchenfilme“ bezeichnet. Erst 1989 erfuhr Das Kaninchen bin ich seine Uraufführung. Angesichts der eingesetzten filmischen Mittel zeigen wir uns im Gespräch sehr beeindruckt und wir gehen den komplexen Charakteren intensiv nach.
Der Film im Netz: OFDb* | Eskalierende Träume
Die im Intro genannten Film-Podcasts findet ihr unter folgenden Adressen:
Und noch viel mehr Höreindrücke in schriftlicher Form gibt es bei den Gesprächen der Anderen.
Wir sind zurück und waren direkt wieder im Kino. Dort gab es Steven Spielbergs Jäger des verlorenen Schatzes, das erste Abenteuer von Dr. Henry „Indiana“ Jones. In bislang ungekannter Qualität – wir haben beide bisher nur im TV und auf DVDs das Vergnügen gehabt – haben wir uns von der wilden Reise um den Globus mitreißen lassen.
Englischsprachiger Trailer:
Der Film im Netz: OFDb*
12 Grad. Plus! Und das eine Woche vor Weihnachten. So geht das nicht. Deswegen hat Max John Carpenters Das Ding aus einer anderen Welt auf die Leinwand gezerrt, um wenigstens etwas weiße Pracht zu haben. Doch nicht nur der Schnee sieht toll aus, auch die Effekte. Aber funktioniert dieser apokalyptisch angehauchte Horrorfilm auch heute noch für uns beide? Wir sinnieren über unsere ersten Begegnungen mit dem Ding. Grübeln über die Charaktere und versuchen, selbst bei dichtestem Schneetreiben den Überblick zu behalten.
Englischsprachiger Trailer:
Der Film im Netz: OFDb* | moviepilot | letterboxd
From the publisher's feed

2 Listeners

13 Listeners