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Auf zur dritten Runde von Max‘ Gangster-Polizisten-Knall-Peng-Runde. Diesmal reisen wir an der Seite von James Cagney durch DIE WILDEN ZWANZIGER in den USA. Cagney kehrt als WWI-Veteran in die Heimat zurück, muss aber schnell feststellen, dass er seinen alten Job nicht mehr zurückbekommt. Auf verschlungenen Pfaden verschlägt es ihn in die kriminelle Welt. Doch erfahrungsgemäß geht es an der Spitze sehr eng und bleihaltig zu. Wir lassen uns von den dramatischen Personenkonstellationen mitreißen und den Panorama-Blicken auf ein Land im Wandel der Zeit begeistern.
Der Film im Netz: OFDb* | IMDb | moviepilot
Das Beste kommt zum (Jahres)Schluss! Oder etwa doch nicht? Christian hat mit Frank Capras „Ist das Leben nicht schön?“ einen der Weihnachts-Klassiker rangekarrt. Doch irgendwie schmeckt das zuckersüße Märchen nicht ganz. Liegt es am fehlenden Schnee während unserer Aufnahme? Zündet der Humor des Filmes nicht? Wer mehr herausfinden möchte, lege sich diese Folge auf die Lauscher.
Wie auch immer euch der Film gefällt, wünschen wir allen unseren Hörern noch ein paar erholsame Tage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Der Film im Netz: OFDb* | IMDb | moviepilot
Podcast-Empfehlungen: Der gute Schnitt | Spätfilm
Zur Vorweihnachtszeit haben wir uns auch mal in verschneite Landschaften begeben. Doch die werden blutrot eingefärbt. Wir laden zum Tanz der Vampire. Die Vampir-Satire (Vamptire?) von und mit Roman Polanski und seiner zum Drehzeitpunkt „Noch-Nicht-Ehefrau“ Sharon Tate. Ausgehend von gemischten Besprechungen des Films mühen wir uns darum, nicht nur unseren Gefallen zu äußern, sondern auch mögliche Kritikpuntke nachzuvollziehen.
Der Film im Netz: OFDb* | moviepilot | IMDb
Vorweihnachtszeit, draußen wird es früher dunkel und später hell, der Wind bläst um die Ohren, das Kaminfeuer brutzelt. Genau die richtige Zeit also um filmisch in schön warme Regionen zu entfliehen. Dabei sind wir unserem Namen diesmal aber so richtig gerecht geworden, denn wir haben uns auf der großen Leinwand unseres örtlichen Kinos, dem Lichtspieltheater Wundervoll das „Blutgericht in Texas“ angesehen.
Da auch einige bekannte Gesichter im Publikum waren, haben wir nach der Vorführung Arne am Kragen gepackt und mit vor das Mikrofon geschleift. Zu dritt haben wir dann versucht herauszuarbeiten, ob es sich beim „Texas Chain Saw Massacre“ nur um eine Gruppe Filmschaffender handelte, die sich ausprobieren wollten oder es ein mehr als doppeldeutiger Film geworden ist, der Kommentare auf die US-Regierung, den wirtschaftlichen Wandel oder auch auf Vietnam darstellt. Dies, den Blick von Kameras auf Frauenhintern, Christians Faszination für Schienenfahrten und mehr hört ihr in dieser Ausgabe. Wir wünschen viel Spaß!
Der Film im Netz: OFDb* | moviepilot | IMDb
Der Jounalist Alexander Matzkeit hat zum Filmblog-Adventskalender eingeladen und wir bestücken gerne das 10. Türchen mit einem für unsere Verhältnisse recht kurzen Gespräch zum Thema „Was wünscht sich der Filmfreund?“. Hört rein und habt eine schöne Vorweihnachtszeit!
„When the legend becomes fact, print the legend!“
Es ist mal wieder Zeit für einen Gast. Für diese Ausgabe haben wir uns mit Simon Kyprianou, einem der fleißigen Schreiberlinge vom 35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin unterhalten. Wir hatten die Gelegenheit mit ihm über die Entstehung dieses liebevoll gestalteten Filmmagazins zu sprechen, das sich leidenschaftlich dafür einsetzt, das Erbe der Filmgeschichte für junge Generationen erfahrbar zu machen. Anlässlich des Western-Spezials in der nun schon sechsten Ausgabe von „35 Millimeter“ hat uns Simon folgerichtig auch ein echtes Schwergewicht des Genres nahegelegt: John Wayne und James Stewart in einem Film von John Ford: The Man Who Shot Liberty Valance!
Monument Valley, Lonesome Cowboy, Wild West! Nein, all das gibt es nicht (mehr) so wirklich in John Fords Western. Stattdessen zeichnet Ford ein Bild des Übergangs. Der Wilde Westen wird gezähmt, statt Gunfights gibt es nun Law ’n‘ Order. Ein Abgesang auf Revolverhelden (in diesem Falle des „Guten“ John Wayne und des „Bösen“ Lee Marvin), der den Topoi des wohl amerikanischsten aller Genres neue Aspekte hinzufügt.
Der Film im Netz: OFDb* | IMDb | moviepilot
Auf in die 2. Runde der Ganoven-Polizisten-PengPeng-Reihe: Howard Hawks legt die Messlatte nicht einfach hoch, er schleudert sie förmlich nach oben. Heftige Schießereien, wunderbare Nutzung von Schwarz, Weiß und Grau und auch eine ordentliche Portion Drama vereinen sich in diesem Film. In der Hauptrolle darf Paul Muni die Sau rauslassen, in einer Nebenrolle ist Boris „Frankensteins Monster“ Karloff zu sehen. Wie schon bei Little Caesar geht es um den Aufstieg und Fall eines Unholdes, konkret Toni Carmonte. Vor dem Film sprechen wir auch kurz über den Vorbehaltsfilm Jud Süß, den Propagandafilm der Nationalsozialisten.
Der Film im Netz: OFDb* | IMDb | moviepilot
Regisseur Milos Forman drehte nach der Romanvorlage von Ken Kesey ein überwältigendes Drama über die Rebellion des Individuums gegen ein autoritäres System. Jack Nicholson spielt die Rolle seines Lebens und eine ganze Schar von famos besetzten Nebendarstellern machen aus Einer Flog über das Kuckucksnest einen der unvergesslichsten Filme des New Hollywood. Ähnlich euphorisch wie in dieser Ankündigung huldigen wir auch im gemeinsamen Gespräch diesem tragikomischen Klassiker und entdecken dabei unter anderem äußerst interessante Unterschiede zum Buch.
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Der Auftakt zur Gangster-Ganoven-Polizisten-Reihe von Max. Zum Einstieg befassen wir uns mit Mervyn LeRoys Der Kleine Caesar von 1931. In der Hauptrolle gibt Edward G. Robinson den „Titelhelden“ Caesar Enrico Bandello. Dazu gesellen sich Douglas Fairbanks Jr. und Thomas E. Jackson. Der Film aus den Warner Bros.-Studios zeigt einen der ersten Filme des berühmten „Aufstieg und Fall eines Gangster“-Thema. Neben den diversen Klischees interessieren wir uns vor allem für die Schauspielerleistungen sowie diverse Symbole und auch die Kameraarbeit.
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Wir begeben uns in eine unheilsschwangere Utopie: Was wäre, wenn der Mensch ungehindert alles tun könnte, wonach ihm beliebt? Regisseur Johannes Schaaf entwarf 1973 in seinem Film Traumstadt genau dieses Szenario. Zunächst humorvoll und verspielt, gipfelt diese Geschichte am Ende in einem blutigen Inferno. Warum uns dieses Werk trotz vieler fantasievoller Einfälle nicht restlos überzeugt hat und wie wir über das Spannungsfeld zwischen Theaterbühne und Kinoleinwand denken, hört ihr in der mittlerweile 27. Ausgabe unseres Podcasts.
An dieser Stelle noch eine kleine Bitte. Wir nutzen den kostenpflichtigen Internet-Dienst Auphonic um aus unseren mit beschränkten Mittel produzierten Aufnahmen die bestmögliche Tonqualität für euer ungestörtes Hörvergnügen herauszuholen. Es wäre uns eine große Freude, wenn ihr uns ein paar Stunden-Credits bei Auphonic spendet. Wir versprechen im Gegenzug, auch weiterhin fleißig in den Filmarchiven zu wühlen und euch die Fundstücke zu Gehör zu reichen.
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