Das ist Charly, ein ehemaliger Schliefenfuchs. Er war jahrelang der Willkür von Menschen ausgesetzt und wurde als lebender Köder für die Jagdhundeausbildung benutzt. Eingesperrt in einem viel zu kleinen Zwinger, teilte er das Schicksal vieler seiner Artgenossen in mehr als 100 Schliefenanlagen in Deutschland. Allein für den Jagdspaß einer Minderheit, musste er unzählige Male in den künstlichen Fuchsbau kriechen. Dieser war für ihn kein Rückzugsort, sondern eine Folterkammer, denn Hunde nahmen seine Spur auf und setzten ihn unter gehörigen Stress und in Todesangst. Angst, die ihn gegenüber Menschen aggressiv gemacht hat, Angst, die ihn zeitweise erstarren ließ, Leid und Schmerzen, die viel zu lange unbemerkt blieben.