## Themen dieser Folge
### Künstliche Intelligenz: Wie KI Inflation und Zinsen verändern könnte
*Quelle: Manager Magazin*
Der Artikel thematisiert, welchen Einfluss künstliche Intelligenz künftig auf Inflation und Zinsentwicklung haben könnte, insbesondere im Kontext der anstehenden Sitzung des EZB-Rats unter Christine Lagarde. Der vollständige Inhalt des Beitrags ist jedoch nicht zugänglich, da der Artikel hinter einer Bezahlschranke des manager magazin liegt und der Zugriffslink bereits abgelaufen oder zu häufig genutzt wurde.
[Originalartikel ↗](https://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/kuenstliche-intelligenz-wie-ki-inflation-und-zinsen-veraendern-koennte-a-ddd7411e-f576-4de5-9fcb-0bd3158e9529#ref=rss)
### KI-Nutzung: Ostdeutsche Unternehmen hinken Westdeutschland hinterher
*Quelle: ifo Institut*
Laut regionalisierten Ergebnissen der ifo Konjunkturumfragen setzen deutlich weniger ostdeutsche Unternehmen aktiv Künstliche Intelligenz ein als westdeutsche: Während in Gesamtdeutschland mehr als die Hälfte der Firmen KI nutzt, sind es im Osten nur knapp zwei Fünftel – ein Stand, den der Westen bereits vor einem Jahr erreicht hatte. Zwar ist die KI-Nutzung zwischen 2023 und 2026 auch in Ostdeutschland stark gestiegen, doch bleibt der Anteil der Unternehmen, für die KI „kein Thema“ ist, dort weiterhin höher. Die ifo-Forscher Robert Lehmann und Joachim Ragnitz sehen darin den strukturellen Rückstand Ostdeutschlands bei neuen Technologien bestätigt und betonen, dass vor allem kleine und mittlere Unternehmen entscheidend dafür seien, ob sich dieser Abstand künftig verringert.
[Originalartikel ↗](https://www.ifo.de/pressemitteilung/2026-07-20/nutzung-kuenstlicher-intelligenz-ostdeutschland-geringer-als)
### Asiens Börsen unter Druck: Golf-Konflikt treibt Ölpreise und Inflationsängste
*Quelle: Handelsblatt*
Die eskalierenden Spannungen am Golf, verbunden mit fortgesetzten US-Luftangriffen im Iran-Konflikt, haben die Ölpreise deutlich steigen lassen und an den asiatischen Börsen für Verluste gesorgt, während Tokio feiertagsbedingt geschlossen blieb. Brent-Öl kletterte erstmals seit über einem Monat über 90 Dollar je Barrel, da kaum Schiffe die Straße von Hormus passierten und Experten vor möglichen Preisen von bis zu 150 Dollar warnen, sollte sich die Krise weiter verschärfen. Die steigenden Energiepreise nähren neue Inflationssorgen, obwohl zuletzt überraschend niedrige US-Verbraucherpreise gemeldet wurden, weshalb Ökonomen wie JPMorgans Bruce Kasman ein erhöhtes Risiko für frühere Zinsschritte der Fed sehen.
[Originalartikel ↗](https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/marktberichte/asien-maerkte-boersen-geben-nach-inflationssorgen-nehmen-wieder-zu/100241378.html)
### Tech-Ausverkauf drückt Dax, Ölpreis schnellt wegen Nahost-Konflikt hoch
*Quelle: Manager Magazin*
Gewinnmitnahmen bei Technologiewerten belasteten am Freitag den Dax, der um 0,3 Prozent auf 24.830 Punkte fiel, während besonders Halbleiterwerte wie Infineon, Siltronic und Aixtron deutlich verloren; SMA Solar stach dagegen mit einem Kurssprung von 7 Prozent nach starken Zahlen positiv heraus. An der Wall Street brach der Nasdaq 100 um 1,5 Prozent ein, Netflix stürzte nach enttäuschender Umsatzprognose um 10 Prozent ab, und das neue chinesische KI-Modell „Kimi K3“ von Moonshot AI löste Sorgen um den US-Technologievorsprung aus, was Aktien wie Nvidia und SpaceX unter Druck setzte. Gleichzeitig kletterten die Ölpreise wegen eskalierender Angriffe zwischen den USA und dem Iran binnen einer Woche um rund 12 Prozent, da die Straße von Hormus als wichtige Handelsroute zunehmend gefährdet erscheint.
[Originalartikel ↗](https://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/boerse-schwache-tech-vorgaben-ziehen-dax-weiter-nach-unten-oelpreise-steigen-a-069c567b-e091-4d3f-9b35-48a1d782368f#ref=rss)
### Klimaschutz in Europa: So will Brüssel den Emissionshandel reformieren
*Quelle: FAZ Wirtschaft*
Die EU-Kommission plant eine Reform des Emissionshandels (ETS 1), um die Industrie angesichts wirtschaftlicher Belastungen zu entlasten: Der Reduktionspfad für Emissionsrechte wird gestreckt, ein neuer Preisdeckel über eine angepasste Marktstabilitätsreserve eingeführt und mehr kostenlose Zertifikate länger vergeben, allerdings gekoppelt an verbindliche Dekarbonisierungspläne der Unternehmen. Zusätzlich sollen Mitgliedstaaten künftig mindestens 50 Prozent ihrer ETS-Einnahmen in die Industrie-Dekarbonisierung investieren, eine neue Bank soll ab 2031 100 Milliarden Euro bereitstellen, und erstmals werden auch CO₂-Speicherprojekte sowie Klimaschutzmaßnahmen in Drittstaaten angerechnet. Die Vorschläge müssen noch von EU-Parlament und Ministerrat bestätigt werden, wobei bereits Widerstand aus Ländern wie Schweden, Finnland, den Niederlanden und Frankreich gegen die Aufweichung der Klimaziele angekündigt ist.
[Originalartikel ↗](https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-nachhaltigkeit/so-will-bruessel-den-emissionshandel-reformieren-accg-201023798.html)
### Griechenland blockiert EU-Sanktionspaket zum Schutz von Reederei Dynagas
*Quelle: n-tv Wirtschaft*
Ein neues EU-Sanktionspaket gegen Russland scheitert vorerst am Widerstand Griechenlands, das ein geplantes Verbot für den Transport russischen LNGs verhindern will. Betroffen wäre vor allem die Reederei Dynagas des Milliardärs George Prokopiou, die über sieben der weltweit rund 21 speziellen Arc7-Tanker für arktisches LNG verfügt und laut griechischer Regierung durch das Verbot ruiniert würde. Während westliche Konkurrenten sich aus dem Russland-Geschäft zurückgezogen haben, verdient Prokopiou über Dynagas und die Schwesterreederei Dynacom Milliarden mit dem Transport russischen Öls und Gases, sein Vermögen stieg laut Forbes binnen zwei Jahren um rund zwei Milliarden auf 4,7 Milliarden Dollar.
[Originalartikel ↗](https://www.n-tv.de/wirtschaft/Athen-verhindert-Russland-Sanktionen-um-eine-Reederei-zu-schuetzen-id31097653.html)
### Deindustrialisierung in Deutschland: Mythos oder Realität?
*Quelle: n-tv Wirtschaft*
Der Industrieexperte Harro Heilmann widerspricht der These vom freien Fall der deutschen Industrie und wirft der Debatte vor, mit dem oft zitierten Produktionsindex verzerrte Daten zu nutzen, während der Anteil der Industrie am BIP seit 2023 nur moderat von 21,9 auf 20,6 Prozent gesunken sei. Auch die Klage über zu hohe Energiekosten relativiert er, da der inflationsbereinigte Industriestrompreis heute rund 25 Prozent unter dem Niveau vor zehn Jahren liege; Probleme bestünden vor allem bei energieintensiven Sonderfällen wie Wacker Chemie. Statt eines Niedergangs sieht Heilmann eine Transformation, angetrieben etwa durch aufstrebende Bereiche wie Raumfahrt und Batterietechnologie, deren Erfolge in der Statistik jedoch kaum sichtbar seien, während die Debatte weiterhin stark auf traditionelle Branchen wie die Autoindustrie fokussiert bleibe.
[Originalartikel ↗](https://www.n-tv.de/wirtschaft/Das-ist-kein-Niedergang-sondern-eine-Veraenderung-id31044676.html)
### Der Börsen-Tag 11:39 SpaceX verhandelt mit US-Militär über milliardenschweres KI-Geschäft
*Quelle: n-tv Wirtschaft*
[Originalartikel ↗](https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/Der-Boersen-Tag-20-Juli-2026-id31103726.html)
### Dax verharrt zum Wochenstart nahezu unverändert – Siemens Energy legt zu
*Quelle: Handelsblatt*
Der Dax notiert am Montag kaum verändert bei 24.876 Punkten, nachdem er am Freitag mit 24.830 Punkten leicht im Minus geschlossen hatte, belastet von einem erneuten Ausverkauf im Technologiesektor. Die anhaltende Eskalation im Nahen Osten sorgt für Unsicherheit an den Märkten, da die gegenseitigen Angriffe die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts schüren und die Ölpreise steigen lassen – Brent überschritt zeitweise erstmals seit fast sechs Wochen die 90-Dollar-Marke. Aus Teheran verlautete, der Waffenstillstand mit den USA sei faktisch gescheitert, während die USA nach eigenen Angaben bereits die neunte Nacht in Folge Luftangriffe auf iranische Ziele flogen.
[Originalartikel ↗](https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/marktberichte/dax-aktuell-dax-notiert-nahezu-unveraendert/100241396.html)
### Importe aus China im Zeitraum Januar bis Mai 2026 um 6,2 % gestiegen
*Quelle: Statistisches Bundesamt*
Die Volksrepublik China war auch in den ersten fünf Monaten 2026 importseitig Deutschlands wichtigster Handelspartner. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, betrugen die deutschen Importe aus China im Zeitraum Januar bis Mai 2026 einen Wert von 72,4 Milliarden Euro. Damit stiegen die Importe im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 6,2 %.
[Originalartikel ↗](https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/07/PD26_255_51.html)