## Themen dieser Folge
### RWE übernimmt Mehrheit am Übertragungsnetzbetreiber Amprion für 3,6 Milliarden Euro
*Quelle: Handelsblatt*
Der Essener Energiekonzern RWE stockt seine Beteiligung an Amprion, Deutschlands zweitgrößtem Hochspannungsnetzbetreiber, auf 55 Prozent auf und investiert dafür 3,6 Milliarden Euro. RWE-Chef Markus Krebber bezeichnete das regulierte Netzgeschäft als künftige dritte Säule des Konzerns neben erneuerbaren und flexiblen Energiequellen. Bis 2031 plant RWE zusätzliche Investitionen von rund 6,5 Milliarden Euro in das 11.000 Kilometer lange Übertragungsnetz von Amprion, um den Ausbau für die Energiewende zu unterstützen.
[Originalartikel ↗](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/amprion-rwe-will-mehrheit-beim-netzbetreiber-uebernehmen-01/100234999.html)
### Dax überspringt 25.000-Punkte-Marke – Halbleiterwerte, Zalando und Hochtief im Fokus
*Quelle: Manager Magazin*
Der Dax hat am Montag die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten überwunden und schloss mit einem Plus von 0,62 Prozent bei 25.140 Zählern, gestützt durch eine freundliche Wall Street und Hoffnungen auf Fortschritte bei den Nahostfriedensgesprächen. Besonders gefragt waren Halbleiterwerte wie Infineon mit einem Kursanstieg von rund 5 Prozent, während Zalando nach dem Zukauf von Aktien durch Großaktionär Anders Holch Povlsen zeitweise um 4,5 Prozent zulegte. Zudem trat der Baukonzern Hochtief neu in den Dax ein und ersetzte damit die VW-Beteiligungsgesellschaft Porsche SE, während die Ölpreise infolge der Entspannungssignale im Nahostkonflikt deutlich nachgaben.
[Originalartikel ↗](https://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/boerse-dax-im-plus-hochtief-aktie-im-fokus-chipwerte-mit-gewinnen-a-b0fa0517-6ea6-40fe-84e8-50b8fdf90844#ref=rss)
### SpaceX-Aktie bricht ein, Alphabet belastet Nasdaq
*Quelle: n-tv Wirtschaft*
Die US-Aktienmärkte entwickelten sich zum Wochenbeginn uneinheitlich: Während der Dow Jones um 0,3 Prozent zulegte, verloren Nasdaq und S&P 500 deutlich, belastet durch Kursverluste bei großen Technologiewerten. SpaceX-Aktien brachen um rund 16 Prozent ein, nachdem das Raumfahrtunternehmen seine erste Anleiheemission gestartet hatte – der dritte Rückgang in Folge nach dem fulminanten Börsenstart. Zusätzlichen Druck auf die Märkte übte die Aussicht auf eine straffe Geldpolitik unter dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh aus, während Anleger gespannt auf die am Donnerstag erwarteten US-Inflationsdaten (PCE) blicken.
[Originalartikel ↗](https://www.n-tv.de/wirtschaft/Alphabet-zieht-Nasdaq-nach-unten-id30998682.html)
### Bundesbank-Vizepräsidentin Mauderer: Energieschocks gefährden Finanzstabilität – aber Märkte zeigen Widerstandskraft
*Quelle: Handelsblatt*
Sabine Mauderer, Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank, warnt vor den Auswirkungen anhaltender Energieschocks auf Realwirtschaft und Finanzmärkte, betont jedoch gleichzeitig die bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit der Märkte in den vergangenen Jahren. Sie sieht die Ursache dieser Stabilität darin, dass Investoren verstanden haben, in einem dauerhaft volatileren Umfeld agieren zu müssen, das durch Globalisierung und Digitalisierung geprägt ist. Zugleich unterstreicht Mauderer die Notwendigkeit, die Abhängigkeit von fossilen Energien zu reduzieren, und sieht für Deutschland Chancen, mit einer klugen Energiestrategie aufzuholen.
[Originalartikel ↗](https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/sabine-mauderer-deutlich-mehr-tempo-bei-der-energiewende-noetig/100233676.html)
### Konkurrenz für die Eurobike: Neue Weltleitmesse will Fahrradbranche zurückgewinnen
*Quelle: Manager Magazin*
Im deutschen Fahrradmessemarkt ist ein Wettbewerb entbrannt: Eine neue Veranstaltung positioniert sich als 'Weltleitmesse' und tritt damit in direkte Konkurrenz zur etablierten Eurobike in Frankfurt. Ziel der Initiative ist es, Teile der Fahrradindustrie zurückzugewinnen, die der Eurobike zuletzt den Rücken gekehrt hatten. Der Kampf um die Vorherrschaft im internationalen Fahrradmessegeschäft dürfte die Branche in den kommenden Jahren beschäftigen.
[Originalartikel ↗](https://www.manager-magazin.de/unternehmen/mobilitaet/fahrrad-der-kampf-mit-der-eurobike-ist-eroeffnet-neue-weltleitmesse-soll-industrie-wieder-ins-boot-holen-a-62a825a9-808b-4946-b85d-b6b996e2a5c2#ref=rss)
### Evonik streicht weitere 3200 Stellen und stellt Polyester-Geschäft ein
*Quelle: n-tv Wirtschaft*
Der Essener Spezialchemiekonzern Evonik verschärft seinen Stellenabbau und plant, von 2027 bis Ende 2029 weitere 3200 Arbeitsplätze zu streichen, davon 2150 allein in Deutschland. Als Begründung nennt Vorstandschef Christian Kullmann die anhaltend schwache Weltkonjunktur sowie zunehmenden internationalen Wettbewerbsdruck. Zudem wird Evonik sein seit Jahren unrentables Polyester-Geschäft mit einem Jahresumsatz von rund 150 Millionen Euro vollständig einstellen, was unter anderem die Schließung des Standorts Witten mit 266 Beschäftigten im Jahr 2027 bedeutet.
[Originalartikel ↗](https://www.n-tv.de/wirtschaft/Chemiekonzern-Evonik-streicht-erneut-Tausende-Stellen-id30981556.html)
### EU-Kommission gibt grünes Licht für Bundesbeteiligung am Rüstungskonzern KNDS
*Quelle: n-tv Wirtschaft*
Die EU-Kommission hat den Einstieg der Bundesregierung beim deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS ohne Auflagen genehmigt und dabei keine Wettbewerbsbedenken festgestellt. Der Bund plant zunächst eine Beteiligung von 40 Prozent an dem auf rund 20 Milliarden Euro geschätzten Unternehmen, das unter anderem den Kampfpanzer Leopard 2 und die Panzerhaubitze 2000 herstellt, mit der erklärten Absicht, den Anteil innerhalb von zwei bis drei Jahren auf 30 Prozent zu reduzieren. KNDS plant zudem den Aufbau von zwei weiteren Produktionsstätten in Deutschland und rechnet damit, die Belegschaft bis Ende des Jahrzehnts auf etwa 4.000 bis 5.000 zusätzliche Mitarbeiter zu verdoppeln.
[Originalartikel ↗](https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bundesregierung-darf-beim-Ruestungskonzern-KNDS-einsteigen-id30983548.html)
### EU-E-Klasse: Neue Fahrzeugkategorie soll günstige Elektro-Kleinwagen ab 15.000 Euro ermöglichen
*Quelle: n-tv Wirtschaft*
Die EU-Kommission schafft mit dem sogenannten Automotive-Omnibus-Paket eine neue Fahrzeugkategorie namens M1E, die ausschließlich batterieelektrische Kleinwagen bis 4,20 Meter Länge umfasst und Herstellern durch ein zehnjähriges Einfrieren von Assistenzsystem-Vorschriften sowie ein Super-Credit-System bei CO2-Flottenzielen erhebliche Kosteneinsparungen bietet. Modelle wie der Renault 5 E-Tech, der Citroen e-C3 und der VW ID.Polo erfüllen die technischen Kriterien bereits, müssen jedoch zwingend innerhalb der EU produziert werden, um die Vorteile zu erhalten – ein Mechanismus, der chinesische Importe gezielt ausschließt. Kritiker bemängeln protektionistische Züge, mögliche Sicherheitsrisiken durch den Technologie-Freeze sowie die Gefahr, dass Hersteller die Subventionsgewinne nicht in niedrigere Verkaufspreise, sondern in höhere Margen umwandeln könnten.
[Originalartikel ↗](https://www.n-tv.de/auto/Neue-EU-E-Klasse-was-ist-das-und-was-bringt-sie-id30967916.html)
### Dax schließt mit kräftigem Wochengewinn – Friedenshoffnungen im Iran-Krieg beflügeln Märkte
*Quelle: n-tv Wirtschaft*
Hoffnungen auf einen baldigen Friedensschluss im Iran-Krieg haben den deutschen Aktienmarkt zum Wochenschluss angetrieben: Der Dax schloss mit einem Plus von 1,8 Prozent bei 24.635 Punkten, der EuroStoxx50 legte rund 2,0 Prozent zu. Besonders gefragt waren konjunktur- und zinssensible Bankenwerte wie Deutsche Bank und Commerzbank, während Rüstungsaktien wie Rheinmetall deutlich nachgaben. US-Präsident Trump hatte erneut eine baldige Einigung mit dem Iran in Aussicht gestellt, Experten mahnten jedoch zur Vorsicht und warnten, dass bloße Absichtserklärungen den Markt nicht dauerhaft stützen könnten.
[Originalartikel ↗](https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/Der-Boersen-Tag-Freitag-12-Juni-2026-id30957600.html)
### Dax schließt mit Verlusten – Trump-Drohungen gegen Iran belasten Märkte
*Quelle: n-tv Wirtschaft*
Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch mit einem Minus von einem Prozent auf 24.195 Punkte geschlossen, nachdem US-Präsident Donald Trump dem Iran mit Konsequenzen drohte, weil dieser sich bei Friedensverhandlungen zu viel Zeit lasse. Besonders unter Druck gerieten Softwaretitel wie SAP und Nemetschek sowie Chipwerte wie Aixtron und Siemens Energy, während die Ölpreise infolge der geopolitischen Spannungen um rund 1,6 Prozent anzogen. Etwas Entlastung boten die US-Verbraucherpreisdaten, da die Kernrate ohne Energie und Nahrungsmittel moderat ausfiel und die US-Notenbank nach Einschätzung der Commerzbank daher vorerst keine Leitzinserhöhung vornehmen dürfte.
[Originalartikel ↗](https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/Der-Boersen-Tag-Mittwoch-10-Juni-2026-id30948826.html)