## Themen dieser Folge
### Dax erholt sich, US-Indizes auf Rekordhoch – Infineon und Aixtron gefragt, Siltronic unter Druck
*Quelle: Manager Magazin*
Der Dax hat am Mittwoch nach seinem Rücksetzer vom Vortag wieder zugelegt und stieg um 0,56 Prozent auf 25.327 Punkte, angetrieben von Hoffnungen auf eine Verhandlungslösung im Irankrieg und starker Nachfrage nach Technologietiteln wie Infineon und Aixtron. Dagegen belastete eine Anteilsplatzierung durch Wacker Chemie die Siltronic-Aktie mit einem Minus von rund vier Prozent. An der Wall Street erreichten S&P 500 und Nasdaq 100 neue Rekordhöhen, wobei der Nasdaq 100 erstmals die Marke von 30.000 Punkten überwand, während die Ölpreise leicht nachgaben und weiter deutlich unter der Marke von 100 Dollar je Barrel lagen.
[Originalartikel ↗](https://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/boerse-dax-mit-gewinnen-anleger-setzen-auf-verhandlungsloesung-im-irankrieg-a-c7b1e459-adae-46f6-b24e-c34fad780278#ref=rss)
### Nvidia investiert jährlich 150 Milliarden Dollar in Taiwan und eröffnet neue Zentrale
*Quelle: FAZ Wirtschaft *
Der US-Chipkonzern Nvidia hat angekündigt, künftig rund 150 Milliarden Dollar pro Jahr in Taiwan zu investieren – ein deutlicher Anstieg gegenüber den früheren Ausgaben von zehn bis 15 Milliarden Dollar jährlich. CEO Jensen Huang bezeichnete Taiwan als das 'Epizentrum' der KI-Revolution und gab den Startschuss für eine neue Taiwan-Zentrale des Unternehmens, die bis 2030 betriebsbereit sein soll. Mit dem Schritt rückt Nvidia näher an seinen wichtigsten Fertigungspartner TSMC sowie weitere Zulieferer wie Foxconn, Wistron und Quanta Computer, die allesamt zentrale Rollen beim Aufbau von KI-Servern spielen.
[Originalartikel ↗](https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/business-liveticker-nvidia-plant-jaehrliche-investitionen-von-150-milliarden-dollar-in-taiwan-faz-200452404.html)
### Bundeswirtschaftsministerin Reiche wirbt in Peking für stabile Wirtschaftsbeziehungen und chinesische Investitionen
*Quelle: Handelsblatt*
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat zum Auftakt ihres China-Besuchs in Peking für einen vertrauensvollen und offenen Austausch zwischen Deutschland und China geworben. Bei einem Treffen mit dem chinesischen Vizeminister Zhou Haibing knüpfte sie an die jüngsten Gespräche von Bundeskanzler Friedrich Merz mit Staatschef Xi Jinping an und betonte die Bedeutung belastbarer bilateraler Beziehungen. Darüber hinaus warb Reiche ausdrücklich für chinesische Investitionen in Deutschland und hob gemeinsame Innovationsprojekte als zentrales Ziel der wirtschaftlichen Zusammenarbeit hervor.
[Originalartikel ↗](https://www.handelsblatt.com/politik/international/ministerin-in-peking-reiche-wirbt-in-china-fuer-belastbare-wirtschaftsbeziehungen/100228155.html)
### Samsung-Mitarbeiter stimmen Einigung zu: Boni von bis zu 340.000 Euro pro Kopf
*Quelle: Manager Magazin*
Die Mitglieder der Samsung-Gewerkschaft haben mit über 70 Prozent Zustimmung einen Kompromissvorschlag des Managements angenommen, der eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 6,2 Prozent sowie die Ausschüttung von 10,5 Prozent des Unternehmensgewinns an die Belegschaft vorsieht. Angesichts eines erwarteten Jahresgewinns von rund 189 Milliarden Euro, den Samsung maßgeblich durch den KI-bedingten Boom bei Computerchips erzielt hat, könnten die Boni für Beschäftigte der Halbleiterabteilung im Schnitt bis zu 340.000 Euro pro Person betragen. Die Einigung beendete die Drohung eines 18-tägigen Generalstreiks von rund 48.000 Gewerkschaftsmitgliedern, der laut südkoreanischer Zentralbank das Wirtschaftswachstum des Landes um 0,5 Prozentpunkte hätte bremsen können.
[Originalartikel ↗](https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tech/samsung-mitarbeiter-kassieren-rund-400-000-dollar-bonus-a-5222cd77-56e5-4cd6-9b35-9659b4047f5b#ref=rss)
### ifo Beschäftigungsbarometer: Stellenabbau verlangsamt sich leicht im Mai 2026
*Quelle: ifo Institut*
Das ifo Beschäftigungsbarometer stieg im Mai 2026 auf 93,9 Punkte, nach 91,4 Punkten im April, was auf eine leichte Verlangsamung des Stellenabbaus hindeutet. Dennoch planen insgesamt mehr Unternehmen den Abbau als den Aufbau von Arbeitsplätzen, da die schwache wirtschaftliche Entwicklung die Personalplanungen weiterhin bremst. Besonders angespannt bleibt die Lage in der Industrie, im Handel, in der Logistik und im Tourismus, während die Bauwirtschaft einen weitgehend konstanten Personalbestand anstrebt.
[Originalartikel ↗](https://www.ifo.de/pressemitteilung/2026-05-27/stellenabbau-verlangsamt-sich-etwas-mai-2026)
### EZB-Direktorin Schnabel befürwortet Zinserhöhung im Juni wegen anhaltendem Ölpreisschock
*Quelle: Manager Magazin*
EZB-Direktorin Isabel Schnabel hat sich für eine Zinserhöhung im Juni ausgesprochen, da der durch den Nahostkrieg ausgelöste Ölpreisschock die Inflation im Euroraum auf 3,0 Prozent getrieben hat und die Teuerung über einen längeren Zeitraum über dem EZB-Zielwert von 2,0 Prozent halten dürfte. Schnabel warnte, dass der bereits angerichtete Schaden an Energieinfrastruktur und globalen Lieferketten eine geldpolitische Reaktion unumgänglich mache, auch wenn dies die wirtschaftlichen Folgen des Schocks weiter verschärfen könnte. Für Deutschland, dessen Wachstumsprognose die EU-Kommission wegen der Kriegsfolgen auf 0,6 Prozent halbierte, erwartet Schnabel gravierende wirtschaftliche Auswirkungen, sieht aber im Fiskalpaket eine Maßnahme, die ein Abgleiten in die Rezession verhindern dürfte.
[Originalartikel ↗](https://www.manager-magazin.de/unternehmen/banken/ezb-zinsentscheidung-isabel-schnabel-signalisiert-zinserhoehung-wegen-oelpreisschock-a-fb2294f5-03c3-421d-9e0a-c97016e24ab7#ref=rss)
### Wirtschaftsweise halbieren Wachstumsprognose wegen Irankrieg und hoher Energiepreise
*Quelle: Zeit Wirtschaft*
Der Sachverständigenrat hat seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2025 auf nur noch 0,5 Prozent nahezu halbiert – gegenüber der Herbstschätzung von 0,9 Prozent. Als Hauptgründe nennen die Wirtschaftsweisen die hohen Ölpreise infolge des Irankrieges sowie die unsichere US-Handelspolitik, die Kaufkraft, Konsum und Investitionen belasten. Für das kommende Jahr erwarten die Ökonomen ein leicht höheres, aber weiterhin geringes Wachstum von 0,8 Prozent, gestützt vor allem durch staatliche Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur sowie eine Erholung im privaten Wohnungsbau.
[Originalartikel ↗](https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-05/wirtschaftsweise-senken-wegen-irankriegs-ihre-konjunkturprognose-gxe)
### Samsung-Gewerkschaften stimmen Bonuspaket von bis zu 340.000 Euro pro Mitarbeiter zu
*Quelle: Handelsblatt*
Die Gewerkschaftsmitglieder von Samsung haben mit mehr als 70 Prozent Zustimmung einen Kompromissvorschlag des Managements angenommen, der eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 6,2 Prozent sowie die Ausschüttung von 10,5 Prozent des Unternehmensgewinns an die Belegschaft vorsieht. Für die rund 80.000 Beschäftigten des Chipbereichs ergibt sich daraus ein Bonuspool von über 34 Billionen Won, wobei Mitarbeiter der erfolgreichen Speicherchip-Sparte bis zu 340.000 Euro in Aktien erhalten können. Mit der Einigung ist ein drohender Generalstreik beim größten südkoreanischen Konzern abgewendet worden.
[Originalartikel ↗](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/halbleiter-samsung-gewerkschaft-nimmt-einigung-auf-rekordboni-an/100228164.html)
### EZB warnt vor wachsenden Risiken für Finanzstabilität durch Nahost-Krieg und Staatsschulden
*Quelle: Handelsblatt*
Die Europäische Zentralbank hat in ihrem Finanzstabilitätsbericht vor zunehmenden Gefahren für das Finanzsystem im Euro-Raum gewarnt und dabei den Nahost-Krieg, steigende Staatsschulden sowie überhöhte Börsenbewertungen als zentrale Risikofaktoren identifiziert. EZB-Vizepräsident Luis de Guindos betonte, dass der aktuelle Energieversorgungsschock die Inflation anheizen und das Wirtschaftswachstum bremsen könnte, was die Schuldendienstfähigkeit gefährde und die Marktvolatilität erhöhe. Darüber hinaus sieht die EZB erhebliche Schwachstellen im weniger regulierten Schattenbankensektor, wo geringe Liquiditätspuffer und hohe Bewertungen zu Notverkäufen führen und den Stress an den Finanzmärkten weiter verschärfen könnten.
[Originalartikel ↗](https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/ezb-nahost-krieg-und-schulden-gefaehrden-finanzstabilitaet/100227942.html)
### ifo-Beschäftigungsbarometer: Weniger Stellenabbau geplant, aber Arbeitsmarkt bleibt angespannt
*Quelle: Zeit Wirtschaft*
Das Beschäftigungsbarometer des ifo Instituts stieg im Mai auf 93,9 Punkte, nach 91,4 Punkten im April, was auf einen geringeren geplanten Stellenabbau in deutschen Unternehmen hindeutet. Dennoch wollen weiterhin mehr Unternehmen Stellen abbauen als aufbauen, besonders in Industrie, Logistik, Tourismus sowie im Groß- und Einzelhandel. Eine EY-Studie bestätigt den anhaltenden Beschäftigungsrückgang in der Industrie: Ende des ersten Quartals 2026 lag die Beschäftigtenzahl dort um 2,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau, trotz erstmals seit drei Jahren gestiegener Umsätze.
[Originalartikel ↗](https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-05/stellenabbau-arbeitsmarkt-ifo-manager-personal-gxe)