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  • Wismar tanzt: Die große Backstage-Tour und ein “Meet & Greet” hautnah

    Ein großes Festival wie “Wismar tanzt” am Freitag ist nicht nur das Event selbst, es steckt noch so viel mehr dahinter. Bereits am Donnerstag wurde die große Bühne aufgebaut, kilometerlange Kabel verlegt, tonnenschwere Licht – und Tontechnik installiert.

    Auch rund um die Veranstaltung gibt es viele Dinge, die die Festivalbesucher teils nur am Rand mitbekommen. Etwa ein “Meet & Greet” im Park Inn Wismar, das einige Besucher gewonnen hatten. Die Künstler selbst reisen teilweise auch schon sehr früh an, denn bereits am Mittag ist der Soundcheck auf dem Zettel.

    Wir haben uns mal mit auf den Weg gemacht und alles war vor der Veranstaltung passierte für euch mit dem Mikrofon begleitet, quasi vom Soundcheck ins Hotel und wieder zurück zur Veranstaltung – eine echte Backstage-Tour…

    8 min
  • Nach 40 Jahren Dienstjahren verabschiedet sich Dr. Detlef Thiede in den Ruhestand

    Was mit dem Studium 1978 begann, endet heute, 40 Jahre später mit der Verabschiedung in den Ruhestand. Dr. med Detlef Thiede ist der dienstälteste Mitarbeiter am Sana Hanse-Klinikum Wismar.

    Doch am Mittwoch endet diese lange Zeit für den Chefarzt an der Klinik für Unfall-, Orthopädische und Kinderchirurgie. Es ist zugleich eine neue Zeit, die jetzt für ihn und seine Familie beginnt. Doch vorher hieß erst mal Schlange stehen, in der illustren Riege derer, die sich von ihrem Kollegen, Freund und auch Mentor verabschieden wollten. Nur dienstlich, wie Sana-Chef Michael Jürgensen in seiner kurzen Ansprache betonte.

    Und auch die Vita von Dr. Detlef Thiede liest sich dementsprechend richtig gut. Am 31.08.1984 erfolgte die Approbation als Arzt, am 15.09.1988 die Anerkennung als Facharzt für Chirurgie und am 03.08.1992 der Abschluss der Dissertation zum „Dr. med.“ zum Thema „Diagnostik und Therapie des komplizierten gastroduodenalen Ulkus – Eine 10-Jahres-Analyse“ mit „Cum laude“

    1993 wird er Oberarzt Abt. Unfallchirurgie an der Chirurgischen Klinik, sechs Jahre später, 1999 Leitender Oberarzt der Chirurgischen Klinik. 2006 dann schließlich wird Thiede Chefarzt an der Klinik für Unfall-, Orthopädische und Kinderchirurgie am heutigen Sana Hansa-Klinikum.


    Dr. Rene Keller würdigte in seiner Rede die Verdienste des Kollegen und Freundes. Das man ihn vermissen würde, musste gar nicht gesondert erwähnt werden, das merkte man. Nach einem langen und durchaus aufregenden Nachmittag, haben wir dennoch Zeit gefunden, um über das alles zu sprechen, eine Reise der Gefühle eben…

    5 min
  • Apotheker Nils Saager schwärmt von “Medical Fitness” in der Kampfsportschule Wismar

    Medical-Fitness – Dein Weg zu einem beweglichen, fitten und schmerzfreien Körper, so definiert es Ralf Heindl von der Kampfsportschule Wismar in der Poeler Straße. Und tatsächlich zieht es die Menschen hierher, wie auch Nils Saager, Chef der Wismarer “Sonnen-Apotheke”.

    “Schmerzen sind nie ein lokales Problem. Es werden ursachenorientierte Lösungen gezeigt, die kurzfristig, aber vor allem anhaltend ihre Wirkung entfalten”, erfahren wir. Und Ralf Heindl verspricht: Übungen sind auf deine Vorgeschichte und Fitnesslevel angepasst. Keine Schmerzrückfälle, alle Übungen sind sicher und einfach umsetzbar. Das hat wohl auch den Apotheker Nils Saager dazu bewogen, sich diesem anzuschließen. Und dabei haben wir ihn begleitet – auch, um noch viel mehr über “Medical-Fitness” zu erfahren…

    Übrigens: Hier erfahrt alles über dieses Thema direkt auf der Seite der Kampfsportschule Wismar!

    8 min
  • 20 Jahre Frauen – und Mädchenfußball: Am Samstag steigt das große Jubiläumsturnier

    Die Aufregung und Vorfreude auf das große Jubiläumsturnier am Samstag dürfte bei den Damen des FC Anker Wismar so langsam seinen Höhepunkt erreichen.

    Einen richtigen Grund zu feiern gibt es: 20 Jahre Frauen – und Mädchenfußball in der Hansestadt. Und der soll natürlich anständig begangen und gefeiert werden. Freude hatten die Damen aber schon am Mittwoch, als ihnen vom Geschäftsführer des Sana Hanse Klinikums, Michael Jürgensen die schicken “Jubiläumstrikots” überreicht wurden. Diese will die Mannschaft dann am Samstag beim Turnier präsentieren.

    Den ganzen Tag über gibt es im Kurt-Bürger-Stadion richtig was zu gucken, denn schon um 09.00 Uhr starten die Mädchen in diesen sportlichen Samstag. Ab 15.00 Uhr legen dann auch die Frauen los und zeigen was in den letzten 20 Jahren sportlich hier gewachsen ist. Attraktive Gegner und sogar ein “Allstar-Team” soll es geben, so jedenfalls war im Vorfeld bereits zu hören.

    4 min
  • „Energie erleben und verstehen“ – ein Energieprojekt der Stadtwerke Wismar für die Grundschulen der Stadt

    „Energie erleben, Energie verstehen“: Unter diesem Motto führen die Stadtwerke Wismar seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelt-Aktion e. V. (DUA) Umweltunterricht an den Grundschulen Wismars durch. So haben die Schüler des vierten Jahrgangs an den Schulen die Möglichkeit kostenlos am umweltpädagogischen Unterricht der DUA teilzunehmen. Insgesamt nahmen sechs Schulen in diesem Jahr an dem Energieprojekt teil.

    4 min
  • „Zwei Häuser – eine Geschichte“: Neue Kooperation zwischen “Schabbell” und “phanTECHNIKUM”

    Die Geschichte der Hansestadt Wismar ist so vielfältig wie ihre Menschen. Und so reicht ein Museum manchmal nicht aus, um alle Facetten der bewegten Stadtgeschichte in Gänze zu erzählen.

    Aus diesem Grund verknüpfen das Technische Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern (“phanTECHNIKUM”) und das Stadtgeschichtliche Museum (“Schabbell”) ihre Ausstellungen, um so durch die unterschiedlichen Blickwinkel auf die Epochen der Hansestadt ein besseres Verstehen und tiefere Einblicke in die Geschichte zu ermöglichen. Motto: „Zwei Häuser – eine Geschichte“.

    Diese wurde heute von Michael Rahnfeld (phanTECHNIKUM) und Corinna Schubert (“Schabbell”) vorgestellt und erzählt.

    Das “Schabbell” und das “phanTECHNIKUM” haben mehrere Schnittmengen gefunden. Dazu gehören die Themen “Handwerk”, “Schiffbau”, “Wismarer Persönlichkeiten/Persönlichkeiten aus Mecklenburg-Vorpommern”, “Podeus” und “Dornier”. Beide Häuser präsentieren Ausstellungsobjekte zu diesen Themen, die sich ergänzen. So zeigt zum Beispiel das phanTECHNIKUM den vermutlichen letzten erhaltenen Podeus-Raupenschlepper. Das Familienunternehmen Podeus spielt wiederum eine große Rolle im “Schabbell”-Ausstellungsbereich “Wismar industriell”.

    Um die Kooperation auch auf eine andere Art sicht- und erlebbar zu machen, wurde ein Piktogramm entwickelt. Es setzt sich aus einem Schwedenkopf und einem Taucherhelm zusammen und ist in der Nähe einzelner Exponate zu finden. Daneben befinden sich QR-Codes, die mit einem Handy gescannt werden können. Im Internet gibt es dann Informationen zu den passenden Ausstellungsobjekten im jeweils anderen Museum. Die Besucher unserer Häuser profitieren von unserer Kooperation. Sie können Exponate aus mehreren Blickwinkeln erforschen”, sagt Corina Schubert, Leiterin des Stadtgeschichtlichen Museums.

    Michael Rahnfeld, Leiter des Technischen Landesmuseums, spricht von einer “Bereicherung für Gäste, die Interesse an der Geschichte und an der Technik haben”: “Es geht nicht nur um das gemeinschaftliche Sichtbarmachen. Wir wollen den Besucherinnen und Besuchern mit unserer Kooperation, die wir jetzt weiter vertiefen, ein Ganztagserlebnis bieten.”

    4 min
  • Ganz neue (besondere) Bänke in der Innenstadt – und es kommen noch weitere dazu

    „Zukunftsfähige Innenstädte mit der Konzeptstudie zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und des Erlebnischarakters in der Innenstadt“. Und genau dazu sollen insgesamt 28 neue Sitzgelegenheiten in der Altstadt, insbesondere innerhalb der Fußgängerzone, das Stadtbild noch mehr verschönern.

    Konkret werden dabei zwölf Bänke an neuen Standorten aufgestellt, an weiteren sechs Standorten vorhandene Sitzbänke erneuert und darüber hinaus an zehn Standorten neue Kombinationsmodelle von Sitzmöbel und Pflanzbehälter als Grüninseln/Grünoasen in der City aufgestellt. Die ersten Bänke wurden bereits Ende Mai in der Krämerstraße sowie um den Marktplatz herum durch den Entsorgungs- und Verkehrsbetrieb der Hansestadt Wismar (EVB) aufgestellt und erfreuen sich schon jetzt großer Beliebtheit.

    Citymanagerin Victoria Binz-Gruber hat hierfür extra Bundesfördermittel beantragt und genutzt, um dadurch etwa die Verweildauer durch die neuen Sitzgelegenheiten zu erhöhen. Doch das ist eigentlich nur die halbe Geschichte, denn die neuen Bänke sind etwas ganz besonders, mit historischem Flair, wie wir in unserem Gespräch herausgefunden haben…

    6 min
  • EM-Party heute mit neuem “Einlasspuffer” und vielen Überraschungen

    Heute um 21.00 Uhr steigt mit dem Auftaktspiel Deutschland gegen Schottland die EM 2024 im eigenen Land, ein mögliches “Sommermärchen”, so wünschen es sich die meisten Fans.

    In der Markt – und Eventhalle haben bereits am Donnerstag die Vorbereitungen und der Aufbau eines “Fanfestes” begonnen, das die Wismarer und ihre Gäste hoffentlich auch ordentlich jubeln und feiern lassen. Ursprünglich war der Einlass für 20.00 Uhr vorgesehen – aus Sicherheitsgründen ist er jetzt auf 19.00 Uhr vorverlegt worden.

    Neue Sicherheitskontrollen machen das nötig. Wer also nichts verpassen will, sollte rechtzeitig an der Halle aufschlagen. Ein Grund mehr ist auch der “Talk” vor den Spielen, wenn Experten und Gäste über das Thema Fussball diskutieren, oder einfach auch nur, um die Fans in der Halle in Stimmung zu bringen.

    Mit Daniel vom “Hansekontor” haben wir über das Event selbst, mit Sascha über die Talkrunden, die er mit übernommen hat, gesprochen…

    6 min
  • Wismar: Gründungstreffen Selbsthilfegruppe Darmkrebs im Sana Hanse-Klinikum Wismar

    Es gibt Schicksale, die einen sprachlos machen - aber eben Mut spenden. So wie die Geschichte von Jens Reimann aus Rostock.

    2015 erhielt er die Diagnose Darmkrebs während einer Vorsorgeuntersuchung. Ein Schock. Er hatte doch bis dato absolut keine Beschwerden. Und nun wusste er nicht, was schlimmer war: die Diagnose an sich, oder dass er einen künstlichen Darmausgang bekommen wird. Heute geht er ins Fitnessstudio, in die Schwimmhalle, fährt ins Stadion, um sich ein Fußballspiel anzuschauen, und saust im Winter mit Ski die Berge hinunter. Kein Außenstehender würde annehmen, dass Jens Reimann einen künstlichen Darmausgang hat. Der 57-Jährige geht damit nicht hausieren, aber er versteckt sich auch nicht. Er lebt sein Leben – wie jeder andere körperlich gesunde Mensch auch. Er ist dankbar für seine Freiheit trotz Einschränkung und schätzt sie.

    Sich aufgeben, das wollte er nicht. Auch wenn das Stoma – die am Bauch operativ angelegte Öffnung des Darms – sein Leben auf den Kopf stellte, zu einer Herausforderung im Umgang und der Auffangbeutel zum ständigen Begleiter wurde. Viel Kraft gab ihm der Austausch mit Gleichgesinnten in einer Selbsthilfegruppe in Rostock. Eine zweite Gruppe gibt es in Greifswald. Zu wenig für das Flächenland MV. Deshalb soll nun auch eine in Wismar gegründet werden.

    Das ist zum einen eine Voraussetzung, damit das Sana HANSE-Klinikum Wismar durch die Deutsche Krebsgesellschaft als Darmkrebszentrum zertifiziert wird, zum anderen eine große Stütze für Betroffene in der Region. Der Austausch sei wichtig, meint auch Kristin Trimpe von der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppe (Kiss) in Gägelow, die bei der Gründung hilfreich zur Seite steht. „Es geht vor allem darum, Menschen aus ihrer Isolation herauszuholen.“

    Priv.-Doz. Dr. Hartmut Thomas hat als Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Sana HANSE-Klinikum Wismar täglich mit Darmkrebspatienten zu tun und weiß, wie hilflos sie zunächst mit der Diagnose sind. „Die Hälfte unserer Patienten gilt nach einem operativen Eingriff als geheilt, 50 Prozent der zweiten Hälfte haben gute Chancen auf Heilung, wenn sich eine Chemotherapie anschließt. Die anderen 25 Prozent sind metastasiert. Heißt: Der Krebs ist in der Regel dann nicht mehr heilbar - dann besteht die Möglichkeit der sogenannten Palliativen Chemotherapie, um ein weiteres Krebswachstum möglichst aufzuhalten“, erklärt er. Werde der Darmkrebs frühzeitig erkannt, sei er heilbar. „Vermeidbar ist er in vielen Fällen mit der Vorsorgeuntersuchung“, betont er. Seit Oktober 2002 haben Männer und Frauen ab 55 Jahre Anspruch auf eine von der Krankenkasse finanzierten Früherkennungs-Darmspiegelung. Mit dieser werden vorhandene Polypen im Darm entfernt, die sich sonst zu einem Karzinom entwickeln könnten. „Damit ist die Zahl der Neuerkrankungen in den vergangenen 20 Jahren rückläufig.“

    Als geheilt gilt am Ende, wer fünf Jahre tumorfrei ist – so wie Hartmut Voß. Der 68-Jährige erhielt seine Diagnose 2015. Nie im Leben habe er damit gerechnet. „Ich hatte beste Blutwerte.“ Seit 2019 engagiert er sich als Sprecher der Selbsthilfegruppe für Darmkrebs- und Stoma-Patienten in Rostock. Einen solchen wird auch die neue Gruppe in Wismar benötigen. Ein Hexenwerk sei es nicht, umschreibt Voß. „Man muss vor der Gruppe sprechen können, ein wenig organisieren und mal Referenten für die Gruppentreffen einladen.“

    Heute Nachmittag fand das Gründungstreffen im Sana HANSE-Klinikum Wismar statt. Eingeladen waren Betroffene und Angehörige. Und wir haben danach eine kleine Geschichte für euch zusammengetragen…

    11 min
  • Das wurde gefeiert: 15 Jahre Wismarer Verein “Licht am Horizont e.V.”

    Es gibt keinen Zweifel, wer sich nunmehr 15 Jahre in den Dienst der Kinder stellt, der meint es ernst.

    Und bei Martina Krimmling, Vorsitzende des Vereins “Licht am Horizont e.V.” hat man sowieso keine Zweifel. Im Grunde “wühlt” sie 24 Stunden am Tag für und um den Verein.

    Am Freitag nun wurde ein runder Geburtstag gefeiert, beim dem – trotz der prominenten Gratulanten – wie immer die Kinder die Stars dieser Feierlichkeiten war.

    Mit Landrat Tino Schomann, Bürgermeister Thomas Beyer und natürlich mit Vereinschefin Martina Krimmling haben dann aber doch noch gesprochen…

    4 min

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