Resilienz, oft schlagwortartig als Stehaufmännchen-Fähigkeit beschrieben, ist in Wahrheit ein vielschichtiges Zusammenspiel aus Biologie, Persönlichkeit, Beziehungen und sozialen Bedingungen. Diese Folge geht den wissenschaftlichen Wurzeln des Begriffs nach, von Emmy Werners legendärer Kauai-Studie über Norman Garmezy und Ann Masten bis zur modernen Neurobiologie und Epigenetik. Wir betrachten die zentralen Säulen wie Emotionsregulation, Selbstwirksamkeit, soziale Verbundenheit, Sinn, Akzeptanz, realistischen Optimismus und Lösungsorientierung. Wir sprechen über posttraumatisches Wachstum, über die Bedeutung von Schlaf, Bewegung und Natur und über die Frage, wie sich Resilienz in einem Leben üben lässt. Eine ruhige Reise zu einer der bewegendsten Eigenschaften des menschlichen Geistes.
Quellen:
Bonanno, G. A. (2004). Loss, trauma, and human resilience: Have we underestimated the human capacity to thrive after extremely aversive events? American Psychologist, 59(1), 20-28.
Frankl, V. E. (1977). ... trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager. Kösel.
Masten, A. S. (2014). Ordinary magic: Resilience in development. Guilford Press.
Tedeschi, R. G., & Calhoun, L. G. (2004). Posttraumatic growth: Conceptual foundations and empirical evidence. Psychological Inquiry, 15(1), 1-18.
Werner, E. E., & Smith, R. S. (2001). Journeys from childhood to midlife: Risk, resilience, and recovery. Cornell University Press.
Weitere Schlafreise Reihen:
Einschlafen mit Natur
Schlafreise durch vergessene Welten
Schlafreise durch das Universum
Englische Reihen:
Sleep Journey through Lost Worlds
Weitere Wissenreise Reihen:
Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente
Wissensreise durch die Psychologie
Wissensreise durch die Länder der Erde
Wissensreise durch die Urzeit
Wissensreise durch die Geschichte
Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum sind komplett ohne produziert.