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Stefan Bieri, freischaffender Pfarrer, Grossaffoltern BE.
„Ich habe keine Lehre, aber ich führe ein Gespräch“ – dieser Satz von Martin Buber berührt. Denn unser Leben entfaltet sich in Begegnungen. Ob am Anfang mit den Eltern oder am Ende in einer Abschiedsfeier: Wir sind geprägt durch Beziehungen. Im Dialog mit anderen erkennen wir uns selbst – unsere Stärken, unser Wirken, unser Wesen. Gerade in einer Zeit, in der Meinungen schnell aufeinanderprallen, lädt dieser Beitrag dazu ein, das Gespräch nicht abzubrechen. Denn erst wer im Austausch bleibt, bleibt auch beziehungsfähig. Ein gutes Wort zur rechten Zeit kann mehr bewegen als jede Lehre.
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Begegnung, Beziehung, Dialog, Menschlichkeit, Identität
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Bruno, Reformierte Kirchgemeinde, Worb.
Manchmal reicht ein bewusster Blick auf die Natur – und ihre Schönheit nimmt einem fast den Atem. Doch diese Pracht ist bedroht, nicht nur im Amazonas, sondern auch bei uns. Müssen wir wirklich alles haben – sofort, künstlich, grenzenlos? Der Beitrag stellt keine fertigen Lösungen vor, aber wichtige Fragen: Braucht es den Flug für ein Shoppingwochenende? Oder künstliches Mozzarella aus dem Drucker? Zwischen Konsum und Vernunft liegt unser Spielraum. Vielleicht ist es an der Zeit, innezuhalten, dankbar zu sein – und im Kleinen zu handeln. Denn nicht die Natur braucht den Menschen. Umgekehrt schon.
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Schöpfung, Verantwortung, Nachhaltigkeit, Glaube, Konsum, Natur
Pfarrer Bernard Kaufmann,
Auch in der dreckigsten Pfütze spiegelt sich manchmal der Himmel. Bernard Kaufmann lädt uns ein, den Blick zu heben – und Licht zu entdecken, wo es dunkel scheint. Ob beim Spaziergang im Wald oder im Leidensweg alter Menschen: Hoffnung kann da sein, wo wir es kaum erwarten. Vielleicht erleben wir dieselbe Situation völlig anders, je nachdem, wie offen unsere Augen und Herzen sind. Die Bibel spricht vom Licht, das in der Finsternis leuchtet. Nicht als Illusion, sondern als Kraftquelle. Der christliche Glaube verheisst: Das Licht ist stärker. Und manchmal reicht schon ein kleines Staunen, um es wieder zu erkennen.
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Hoffnung, Licht, Dunkelheit, Glauben, Perspektive, Kraft
#LichtImDunkeln #HoffnungSchöpfen #Glaubensimpuls #WortzumTag #Vertrauen #MitGottUnterwegs #Dankbarkeit #Perspektivenwechsel #himmel #zuversicht #glauben #achtsamkeit
Toni Zulauf, Initiator von „Wort zum Tag“, Ranflüh (Emmental)
Mit dem Velo auf dem Pamir Highway – einsame Landschaften, brennende Oberschenkel, eine geplante Zeltnacht direkt an der afghanischen Grenze. Doch mitten in der Nacht wecken mich Soldaten: Monster mit langen Zähnen sollen hier unterwegs sein. Ich muss weiterfahren. Im nächsten Dorf: eine Frau, ein Hinweis, eine Moschee. Ich darf dort rasten – bis mich der Muezzinruf weckt. Die Männer kommen zum Gebet, niemand schickt mich weg. Dann lädt mich der Imam zum Frühstück ein: Fladenbrot, Eier, Früchte – und Frieden. Ich habe gelernt: Die Angst vor Monstern treibt uns weiter. Doch Liebe und Gastfreundschaft öffnen Türen – manchmal da, wo wir es am wenigsten erwarten.
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Gastfreundschaft, Vertrauen, Angst, Begegnung, Fremdsein, Gemeinschaft, Offenheit, Mut
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Sandra Kuenz, Pfarrerin. Trubschachen.
Was bedeutet es, wenn wir sagen: „Ob wir leben oder sterben, wir gehören dem Herrn“? Pfarrerin Sandra Kuenz nimmt uns mit zu Menschen im hohen Alter, die sehr unterschiedlich auf das Ende ihres Lebens blicken – mit Angst, mit Humor oder mit tiefer Dankbarkeit. Berührend ist das Interview mit der grossen Schweizer Schauspielerin Stefanie Glaser, die über Gottvertrauen, kindliches Staunen und das „aus dem Fenster fliegende Seelchen“ spricht. Ein Beitrag voller Wärme, Respekt und leiser Hoffnung. Vielleicht ist es dieses stille Vertrauen, das uns hilft – im Leben und im Sterben.
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Gottvertrauen, Alter, Lebensende, Hoffnung, Dankbarkeit, Trost, Seele
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Susanna Klöti, Pfarrerin und Seelsorgerin, Zürich.
An einem heissen Julitag spricht Susanna Klöti über Erfahrungen aus ihrer Zeit als Spitalseelsorgerin in Honolulu. Unter Palmen und bei 27 Grad – auch dort ist der Tod gegenwärtig. „I’m the chaplain Susanna“, stellt sie sich auf der Intensivstation vor. „Great, let’s talk about afterlife“, antwortet ein Patient. Dieser Moment bleibt haften: Sterben ist überall Teil des Lebens – und dennoch in unserer Gesellschaft ein Tabuthema. Wie kostbar ist es, wenn Raum entsteht, um über das zu sprechen, was bleibt und was vergeht. Wenn Trauer, Hoffnung und Abschied ihren Platz bekommen. Wenn jemand zuhört. „Let’s talk about afterlife“ – damit Leben und Tod wieder näher zusammenrücken.
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Tod, Abschied, Sterbebegleitung, Seelsorge, Hoffnung, Leben und Sterben
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Stefan Bieri, freischaffender Pfarrer, Grossaffoltern BE.
Was macht ein Name mit uns? Für Stefan Biiri ist klar: Unser Name ist weit mehr als ein Etikett – er ist Teil unserer Identität. Wenn wir mit Namen angesprochen werden, fühlen wir uns gesehen. Jesus sagt: „Freut euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“ Diese himmlische Zusage ist kein Werbeversprechen, das wir abbestellen können. Sie ist Ausdruck von Nähe, Trost und bleibender Erinnerung – selbst über den Tod hinaus. Auf den Gräbern unbekannter Soldaten steht: „Known by God“. Stefan Biiri erinnert uns: Unser Name ist nicht vergessen. Nicht bei Gott.
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Identität, Trost, Erinnerung, Zuspruch, Glaube, Ewigkeit
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Wort zum Tag von Theologin Monika Hungerbühler, Basel, BS
Wort zum Tag von Geschäftsleiter Bruno Rainer, Kirchgemeinde Worb, BE
Wort zum Tag von Pfarrer Bernard Kaufmann, Zofingen, AG
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