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In dieser Episode begeben wir uns auf eine faszinierende philosophische Reise in die Tiefen der Lebenssorge - jenen unsichtbaren Bereich zwischen Arbeit und Liebe. Wir erforschen, wie soziale Ungleichheit historisch mit der Sorgearbeit verwoben war und warum ihre Last und ihr Nutzen zwischen verschiedenen Gruppen - Mann und Frau, Herr und Knecht, eigenen und fremden Leuten - so ungleich verteilt waren und immer noch sind.
Gemeinsam mit Cornelia Klinger tauchen wir in die philosophische Betrachtung dieses wichtigen Themas ein. Doch bevor wir das Schatzkästchen voller Erkenntnisse öffnen, lasst uns zusammen eine Tasse Tee genießen und es uns auf dem Sofa gemütlich machen. In dieser "philosophie dans le boudoir" ist Platz für einen kritischen Blick auf de Sade, genauso wie für Dagobert Duck und Daniel Düsentrieb. Seid also bereit für eine unterhaltsame und vielleicht auch ein wenig eigenwillige Reise!
Gastinfo:
Cornelia Klinger ist eine international anerkannte Philosophin und außerplanmäßige Professorin für Philosophie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Politische Philosophie, Gesellschaftstheorie und Kulturphilosophie. Sie hat die feministische Philosophie in Deutschland entscheidend mit geprägt.
Momentan arbeitet sie an zwei Büchern, die sich beide mit dem Thema Care befassen: „Die andere Seite der Liebe. Das Prinzip Lebenssorge in der Moderne“ und „Geld oder Leben – Sorge und Sorgearbeit im Kapitalismus“ mit Brigitte Aulenbacher und Tine Haubner.
Lesetipps und Quellenangaben:
Timestamps:
04:14 Das Prinzip der Lebenssorge
12:51Care als philosophisches Problem sichtbar machen
15:18 Der Hausvater
23:26 Care Krise war immer!
30:05 Feministische Philosophie
42:13 Ist das Patriarchat am Ende?
40:23 Dualismenbildung im abendländischen Denken
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Wie kann Care in Konzepte von Männlichkeit integriert werden? Im zweiten Teil geht es unter anderem um aktive Vaterschaft, hegemoniale, komplizenhafte und marginalisiert Männlichkeit und caring masculinites.
Gastinfo:
Dr. Anna Buschmeyer ist seit 2014 wissenschaftliche Referentin in der Arbeitsstelle Gender des Deutschen Jugendinstituts e. V. Dort berät, koordiniert und initiiert sie Forschungsprojekte mit Genderbezügen.
Außerdem forscht sie seit Jahren zu Männern und Männlichkeit, zu Vaterschaft, Care-Arbeit und auch zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Also alle möglichen Themenfelder, wo Familie und Genderforschung zusammenkommen.
Lesetipps und Quellenangaben:
Timestamps:
01:59 Aktive Vaterschaft
03:06Rollenbilder und Männlichkeit
03:26 Hegemoniale Männlichkeit
05:26 caring masculinities
07:09 Männer im Erzieherberuf
11:42 Zwischen Vorbild und Verdacht
14:05 Wenn Väter alleine verantwortlich sind hat das einen langfristigen Effekt
16:59 Haushalt und Familie ist erlernbar und nicht vom Geschlecht abhängig
19:46Werdet aktiv!
22:17 Hat die Pandemie uns zurückgeworfen?
24:48 Vereinbarkeit von Familie und Beruf, auch für die Väter ein Thema
25:36 Vision
27:43 Paare befähigen über diese Themen zu sprechen
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Vater sein – was heißt das heute? Im ersten Teil des Gesprächs mit Anna Buschmeyer unterhalten wir uns darüber, wie wichtig die Perspektive auch auf die Männer in der Geschlechterforschung ist. Über veränderte Vorstellungen von Vaterschaft, was Equal Care wirklich bedeutet und wie viel sich noch tun muss, damit gleichberechtigte Erziehungs- und Care-Arbeit gesellschaftliche Realität werden kann.
Preview: Im zweiten Teil geht es unter anderem um aktive Vaterschaft, komplizenhafte Vaterschaft und Caring-Masculinity.
Gastinfo:
Dr. Anna Buschmeyer ist seit 2014 wissenschaftliche Referentin in der Arbeitsstelle Gender des Deutschen Jugendinstituts e. V. Dort berät, koordiniert und initiiert sie Forschungsprojekte mit Genderbezügen.
Außerdem forscht sie seit Jahren zu Männern und Männlichkeit, zu Vaterschaft, Care-Arbeit und auch zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Also alle möglichen Themenfelder, wo Familie und Genderforschung zusammenkommen.
Lesetipps und Quellenangaben:
Timestamps:
02:46 Begrüßung.
03:39 Geschlechterforschung mit der Perspektive auf Männer
05:11 Ist Care Arbeit immer noch ungleich verteilt?
05:47 Wie hat sich Vaterschaft verändert?
11:37 Welchen Vorurteilen begegnen Väter?
13:47 Idealisierung von Mutter- und Vaterbildern
15:01 Weniger klare Leitbilder für Vaterschaft.
17:14 Care Arbeit braucht Anerkennung und Sichtbarkeit und muß gerecht verteilt werden!
21:19Ungleich verteilte Care Arbeit erzeugt Altersarmut bei Frauen
26:01 Forschungsprojekt 3 Generationen Väter
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Mit Dr. Karin Jurczyk nehme ich den Familienbegriff und die schwierigen Realitäten der Familienpolitik unter die feministische Lupe. Familie ist in den Köpfen der meisten der Inbegriff des Hortes der Glückseeligkeit. Eine überhöhte Idee, die mit vielen Erwartungen aufgeladen ist. Diese Erwartungen engen alle Beteiligten ein und führen zur Überlastung der Kleinfamilie, die auch politisch alleine gelassen wird. Rollenbilder festigen sich, Hierarchien werden geschaffen, die Arbeit ist ungleich verteilt und ungleich bezahlt. Viele Menschen wollen aber Familie nicht hierarchisch, sondern gleichberechtigt leben. Sie wollen sich Erwerbsarbeit und Sorgearbeit gerecht teilen und brauchen dafür auch politische Unterstützung.
Wir sprechen in der Folge darüber, was für Ideen von Familie es gibt und wie sich diese Vorstellungen verändert haben. Den enormen Perfektionsdruck auf die Kleinfamile. Über Doing und Un-Doing Family, also die Herstellungsleitung von Familie und die manchmal notwendige Trennung der Familienbande. Und Karin Jurczyk erzählt wie das Optionszeitenmodell unser Arbeits- und Familienleben verändern könnte und durch „atmende Lebensläufe“ unter anderen Aspekten auch die Sorgearbeit zu einer gewürdigten, gerecht geteilten und bezahlten Tätigkeit machen könnte.
Gastinfo:
Dr. Karin Jurczyk ist Soziologin, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik und mit Initiatorin der Initiative Care macht mehr. Bis 2019 leitete sie die Abteilung für Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut. Momentan arbeitet sie am Konzept des Optionszeiten-Modells, das atmende Lebensläufe zulässt und damit gleichberechtigte Teilhabe an Care Arbeit ermöglichen soll.
Lesetipps und Quellenangaben:
Timestamps:
02:47 Begrüßung. Illusion der Normalfamilie. Wie hat Familie sich verändert?
09:10 Druck und Überlastung der Kleinfamilie
13:43 Liebe ist die neue Religion
16:10 Hoher Preis des traditionellen Familienbildes
20:10 Neue Konzeption von Männlichkeit und Mütterbild
22:02 Wir dürfen den Familienbegriff nicht dem rechten Lager überlassen.
23:43 Carezentrierter Familienbegriff
24:48 Doing Family
33:44 Illusion der Familie als Hort der Glückseligkeit
34:22 Hierarchische Strukturen bergen Gewalt und Unterdrückung
36:50 Widersprüche in der Familienpolitik
44:07 Was können wir tun?
45:49 Das Präfix-Spiel
46:48 Das Optionszeitenmodell für atmende Lebensläufe
58:57 Familie ist kein starres Konzept.
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Julia Fuhr Mann erzählt über ihren Dokumentarfilm „Life is not a competition, but I’m winning. Der Film beschäftigt sich mit der Auflösung der Rollenbilder im Leistungsport. Wir sprechen über Sportler*innen, die aufgrund ihres „unpassenden“ Geschlechts aus der Geschichte des Sports, trotz ihrer Leistungen verschwinden, oder gar nicht teilnehmen dürfen. Über Queer Cinema und female gaze. Erzählformen abseits der klassischen Heldenreise. Die Vorteile eines Kollektivs im Gegensatz zur „Egoshow“. Außerdem sprechen wir über „Poor Things“ von Yorgos Lanthimos, der sehr widersprüchliche Reaktionen erzeugt. Und Julia empfiehlt „Knochen und Namen“ von Fabian Stumm
Gastinfo:
Julia Fuhr Mann hat Philosophie, Literatur und Soziologie studiert, anschließend an der Hochschule für Film und Fernsehen in München Dokumentarfilm. Julia hat als Kurator*in für das feministische Filmfestival Bimovie gearbeitet, die Filmgruppe Lust und Krise mitbegründet und ist Teil der Queer Media Society. Außerdem spielt sie in der Band Baby Deluxe
Ihr Kurzfilm Riot not Diet wurde auf mehr als 60 Filmfestivals weltweit gezeigt und hat zahlreiche Preise gewonnen. Die Dokumentation Life is not a competition, but I’m winning war auf dem Internationalen Filmfest in Venedig 2023 zu sehen und ist in selben Jahr in drei Kategorien beim First Steps Award nominiert.
Lesetipps und Quellenangaben:
Timestamps:
02:16 Begrüßung
06:13 Die Gruppe als Protagonist*in
09:56 Lina Radke, Stella Walsh, braucht Sport andere Kategorien?
13:58 Amanda Reiter, Trans Marathonläuferin in Lenggries
16:04 Körperbilder im Leistungssport
23:18 Queer Cinema, andere Erzählweisen und Umgang mit Archivmaterial
30:34 Female Gaze
33:42 Poor Things
40:11 Hat sich die Ausbildung an der Filmhochschule verändert?
41:30 Filmtipp: „Knochen und Namen“
42:48 Kollektiv statt Egoshow
47:49 Das Präfix-Spiel
50.10 Humor und Bildsprache in „Life is not a competition, but I’m winning“
56:03 Julias nächstes Projekt
58:29 Outro
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In dieser Folge frage ich mich, wir es Barbe-Nicole Cliquot Ponsardin geschafft hat als erste Frau überhaupt ein Champagnerunternehmen zu führen. Neben ihrem bewundernswerten unternehmerischen Elan, haben ihr auch einige Privilegien geholfen. Außerdem wusste sie in einer schwierigen Zeit wie sie gewisse Umstände zu ihrem Vorteil nutzen kann. Zum Beispiel ihren Witwenstatus. Hoch die Tassen! Wir erforschen die Anfänge feministischer Bewegungen in der französischen Revolution, begleiten den Champagnerhandel durch die napoleonischen Kriege. Eine Mischung aus Champagnerwissen und historischen Details erwarten euch, damit ihr zum Jahreswechsel ordentlich wo-mens-plainen könnt.
Timecode
01:34 Wie wurde Barbe-Nicole Ponsardin zu Veuve Cliquot
03:30 Historischer Hintergrund. Rolle der Frau in der Aufklärung und während der französischen Revolution
05:06 Olympe de Gouge
07:57 Kindheit und Ausbildung von Nicole Ponsardin
11:50 Heirat mit François Cliquot und Beginn des Champagnergeschäfts
18:00 Napoleon und der Code Civil
21:36 François stirbt, Nicole wird Witwe und führt das Geschäft weiter
25:26 Probleme durch die napoleonischen Kriege und Kontinentalsperre
30:31 Nicole führt das Unternehmen alleine + der Kometenjahrgang 1811
33:33 Die Entwicklung der "Remuage"
34:45 Weitere Neuerungen
35:26 Die interessante Beziehung zu ihrer Tochter
38:26 Das Präfix-Spiel + Abmoderation
Shownotes
Mazzeo, Tilar J. "The Widow Clicquot: The Story of a Champagne Empire and the Woman Who Ruled It." P.S., 2008.
Olympe de Gouges ´An das Revolutionstribunal´, 1793
Olympe de Gouges, Déclaration des droits de la femme et de la citoyenne (1791), 1001 nuits, Paris, 2003
www.veuveclicquot.com
www.champagner-und-champagner.de/pommery
www.theguardian.com/lifeandstyle/2014/oct/31/madame-clicquot-france-woman-champagne
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TW: Sexualisierte Gewalt, Vergewaltigung
Für diese Folge habe ich mich mit Agota Lavoyer getroffen. Sie hat jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit Betroffenen von sexualisierter Gewalt. Außerdem ist sie die Autorin von: „Ist das okay?“ Ein Kinderfachbuch zur Prävention sexualisierter Gewalt.
Wir unterhalten uns über weibliche Wut, Grenzen und Grenzverletzungen, darüber, wo Gewalt beginnt und was wir alle tun können, um unser Bewusstsein zu schärfen und wie wir Sexismus und sexualisierte Gewalt verhindern können.
Auf ihrer Website schreibt sie: „Als Beraterin, Referentin, Autorin und Kolumnistin engagiere ich mich für eine bessere Unterstützung von Opfern sexualisierter Gewalt und die Prävention von sexualisierter Gewalt.
Ich rede, debattiere und schreibe mit grosser Leidenschaft über die gesellschaftspolitischen Aspekte sexualisierter Gewalt, das Schweizer Sexualstrafrecht, Opferberatung und Opferhilfe.“
Lesetipps und Quellenangaben:
Timestamps:
02:55 Was ist der Unterschied zwischen sexueller und sexualisierter Gewalt?
06:39 Jede dritte Frau erlebt sexualisierte Gewalt, oder vielleicht jede?
09:34 In den Medien wird verharmlosend berichtet.
11:21 Ursachen sexualisierter Gewalt und gesellschaftlicher Umgang damit.
18:41 „Ist das okay?“ Ein Kinderfachbuch zur Prävention sexualisierter Gewalt.
26:23 Mädchen wird oft ihre Wahrnehmung abgesprochen.
28:40 Die weibliche Wut ist negativ konnotiert. Wir sollten viel viel wütender sein!
33:38 Schweizer Reform des Sexualstrafrechts.
37:08 Wo sind Grenzen? Nonpology des Dalai Lama.
43:50 Wie sich engagieren?
45:23 Präfix-Spiel
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TW: Sexualisierte Gewalt, Vergewaltigung.
Die Arbeit an Suzie Millers preisgekröntem Monolog «Prima Facie» nehme ich zum Anlass mich mit dem Thema sexuelle Gewalt zu beschäftigen. Wie ist die Lage in der Schweiz? Was sind die Gedanken und Erfahrungen meiner Regisseurin Petra Schönwald? Außerdem habe ich mit einer Opferanwätin gesprochen, mit Christina Mühlematter. Die Schweiz ist auf dem Weg zu Nein-heißt-Nein, andere Länder sind weiter und geben mit Ja-heißt-ja das Signal, daß sexuelle Handlungen immer der Zustimmung bedürfen, daß kein Mensch einem anderen gehört!
Petra Schönwald wurde geboren und aufgezogen in Südostdeutschland. Nach dem Abitur verbrachte sie mehrere Jahre auf Reisen. Sie arbeitete als Kellnerin, Altenhelferin, Putzfrau, Callcenteragentin, Eisverkäuferin und Tauchlehrerin im In- und Ausland. In Salzburg Studium der Germanistik, erste Regieassistenzen und weitere Ausflüge in die Gastronomie sowie ins Verlagswesen. Anschließend war sie als Dramaturgin und Theaterpädagogin am Salzburger Landestheater tätig. Nach einer kurzen Zwischenphase als Industrietaucherin und Bloggerin wurde sie schließlich Regisseurin und kann mittlerweile sogar fast davon leben. Sie lebt meistens da, wo sie arbeitet und ansonsten in Berlin. Sie ist zum 4. mal verheiratet, hat 10 Kinder und kriegt Beruf und Privates immer gut unter einen Hut.*Außerdem ist sie Teil der Anonymen Anwohnenden.
Christina Mühlematter ist Fürsprecherin, seit 1994 Anwältin im Anwältinnenbüro in Bern. Rechtsgebiete:
Beratung und Vertretung vor Gerichten und Behörden in den Bereichen Familienrecht (insb. Trennung, Scheidung, Unterhalt), Persönlichkeitsschutz (insb. häusliche Gewalt, Nachstellungen), Strafrecht (insb. Opfervertretungen). Mitgliedschaften: Bernischer Anwaltsverband (BAV), Schweizerischer Anwaltsverband (SAV), Demokratische Jurist*innen (djb)
Lesetipps und Quellenangaben:
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Trotz der Ehe für alle haben Regenbogenfamilien noch nicht die gleichen Rechte wie andere Familien. Besonders durch das diskriminierende Abstammungsrecht und das Stiefkindadoptionsverfahren werden gleichgeschlechtliche Paare rechtlich schlechter gestellt.
Ich unterhalte mich mit Dine, die gemeinsam mit ihrer Frau ein Kind aufzieht, über ihre Erfahrungen. Außerdem erzählt Tanja Pröbstl, Sprecherin von LesMamas e.V., wie der Verein lesbische Frauen mit Kindern oder Kinderwunsch unterstützt und sich für Respekt, gleiche Rechte und Sichtbarkeit einsetzt.
Lesetipps und Quellenangaben:
Timestamps:
02:00 Regenbogenfamilien sind genauso Familien, wie alle anderen
03:51 Stiefkindadoption und Abstammungsrecht
10:49 Queere Familienplanung fordert viel Überlegung
14:22 Tanja Pröbstel über den Verein LesMamas e.V.
16:51 LesMamas will Pionierarbeit bündeln
19:20 Mit welchen Herausforderungen werden lesbische Familien konfrontiert?
22:15 Diskriminierendes Abstammungsrecht
28:08 Diskriminierendes Verfahren der Stiefkindadoption
32:38 Initiative Nodobtion Leitplanken für die Reform des Abstammungsrechts
35:58 Das Präfix-Spiel
37:02 Erfahrung als zweite Mama
42:40 Fragen an Regenbogenfamilien
48:00 Möglichkeiten, als lesbisches Paar ein Kind zu bekommen
50.26 Vision Genderstereotypen zu öffnen, mehr Freiheit für alle zu schaffen
54:02 Familie hat viele Gesichter
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In ihrem Buch „Zart und frei“ beschäftigt sich Carolin Wiedemann damit, wie Patriarchat, Nationalstaat und Kapitalismus zusammenwirken und wie gewaltvoll diese Ordnungen immer noch sind. Was können wir dem entgegensetzten und wie könnte es uns gelingen, zarter freier und gleichberechtigter miteinander zu leben? Mich hat das Buch sehr beeindruckt und mir auch klar gemacht, wie wichtig es ist, gewaltvolle und unterdrückende Strukturen zu erkennen, um neue Entwürfe leben zu können.
Carolin Wiedemann ist Journalistin und Soziologin. Sie schreibt u.a. für die FAS, Die Zeit, ak und Missy Magazine über Geschlechterverhältnisse, Rechtspopulismus und digitalen Kapitalismus.
2021 ist ihr Buch „Zart und frei. Vom Sturz des Patriarchats“ über gegenwärtigen Antifeminismus und die Überwindung patriarchaler Zustände im Verlag Matthes&Seitz erschienen.
Lesetipps und Quellenangaben:
Timestamps:
03:55 Wie hat sich der Begriff Feminismus verändert?
06:26 Wie erhält sich das Patriarchat selbst aufrecht?
08:34 Wie binäre Strukturen und Naturalisierung das Patriarchat stützen.
17:14 Gewaltvolle Ordnung, oder wie das Patriarchat konkret aussieht.
22:25 Die heterosexuelle Kleinfamilie
24:06 Wie wirkt eine kapitalistische Wirtschaftsweise und eine patriarchale binäre Geschlechter Struktur zusammen? Wie spielen nationalstaatliche Gedanken hinein?
29:24 Das Präfix-Spiel
30:39 Wie können wir uns befreien? Alternative Familienmodelle.
38:01 Politische Bewegungen #Me too und Ni una menos.
41:44 Alle hätten besseren Sex, wenn das Patriarchat beendet wäre.
45:16 Es wird erst wahr, wenn ein Mann es gesagt hat…
48:58 Feuilleton und Fake News Cancel Culture, Autoritarismus Studie
52:46 Warum heißt dein Buch „Zart und Frei“?
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Wunderwesen will Fragen stellen und sich über Disparitäten wundern.
Wie gestalten wir eine gerechtere Gesellschaft? Was hat unsere Sprache damit zu tun? Was ist eigentlich seit den 1980…
Das und vieles mehr wird es bald zu hören geben. Halte die Ohren offen. Demnächst überall, wo es Podcasts gibt.
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