Yiasas Adenauer

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Yiasas Adenauer episodes

  • #51 Abschied von Athen: Meine Griechenland-Bilanz
    In dieser besonderen Folge von Yiasas Adenauer blickt Marian Wendt, Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung für Griechenland und Zypern in Athen, zum Abschied auf dreieinhalb intensive Jahre in Griechenland zurück. Im Gespräch mit Ronald Meinardus geht es um persönliche Erfahrungen, politische Einblicke und die Frage, warum Griechenland für Deutschland und Europa heute wichtiger ist denn je.

    Marian Wendt spricht über seinen Weg vom Deutschen Bundestag nach Athen, seine Arbeit für die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), Begegnungen mit Politik, Gesellschaft und Zivilgesellschaft sowie über die deutsch-griechischen Beziehungen. Dabei geht es auch um Griechenlands Rolle als sicherheitspolitischer Stabilitätsanker, die Entwicklung der Regierungspartei Nea Dimokratia, die Arbeit politischer Stiftungen und die Frage, was Deutschland von Griechenland lernen kann.

    Zum Abschied wird es persönlich: Was bleibt nach dreieinhalb Jahren Athen? Welche Begegnungen prägen? Welche Herausforderungen bleiben? Und welche griechische Insel ist eigentlich Marians Lieblingsinsel?

    Themen der Folge:
    • Abschied von Athen und persönliche Griechenland-Bilanz
    • Dreieinhalb Jahre KAS-Arbeit in Griechenland
    • Deutsch-griechische Beziehungen im Wandel
    • Griechenland als sicherheitspolitischer Partner Europas
    • Politische Netzwerke, Nea Dimokratia und europäische Zusammenarbeit
    • Engagement der Malteser und Einblicke in das griechische Rettungswesen
    • Die Zukunft des griechischen Programms der Deutschen Welle
    • Ausblick auf Marians neue Aufgabe in Ramallah / Jerusalem

    Gesprächspartner:
    Marian Wendt und Ronald Meinardus

    Produktion:
    KAS Athen / Studio Schumann Leipzig
    50 min
  • #50 Deutschland schaut nach Osten – und übersieht den Süden
    In der 50. Folge von Yiasas Adenauer richtet sich der Blick auf die sicherheitspolitische Lage im östlichen Mittelmeer – und auf die Frage, warum Griechenland, Zypern und die Region für Europa und Deutschland immer wichtiger werden. Zu Gast ist Dr. Mark Speich, Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung. Im Gespräch mit Marian Wendt spricht er über seine Eindrücke aus Athen, Zypern und vom Delphi Economic Forum. Dabei geht es um die Bedeutung der südlichen NATO-Flanke, die Folgen der Eskalation im Nahen Osten, die Rolle Zyperns als strategischer Knotenpunkt und die Frage, wie Deutschland seine Solidarität mit Partnern wie Griechenland und Zypern glaubwürdiger zeigen kann.

    Ein weiterer Schwerpunkt ist das deutsch-griechische Verhältnis. Historische Belastungen – von der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg bis zur Staatsschuldenkrise – wirken bis heute nach. Gleichzeitig betont Marc Speich die großen Chancen einer engeren Zusammenarbeit, besonders in Sicherheits-, Energie- und Zukunftsfragen.

    Außerdem geht es um den informellen EU-Gipfel auf Zypern, die politische Lage in Griechenland, neue Entlastungsmaßnahmen der Regierung in Athen sowie Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr. Zum Abschluss blickt Marian Wendt auf 50 Folgen Yiasas Adenauer zurück und verabschiedet sich langsam aus Athen.

    Themen dieser Folge:
    • Warum das östliche Mittelmeer kein Randgebiet Europas ist
    • Die sicherheitspolitische Bedeutung von Griechenland und Zypern
    • Deutsch-griechische Beziehungen zwischen Geschichte und Zukunft
    • Der Iran-Konflikt und seine Folgen für Europa
    • Artikel 42,7 EU-Vertrag und europäische Solidarität
    • Deutschlands Rolle an der südlichen Flanke der NATO
    • Eindrücke vom Delphi Economic Forum
    • 50 Folgen Yiasas Adenauer – Rückblick und Abschied aus Athen

    Gesprächspartner:
    Dr. Marc Speich, Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung
    Host:
    Marian Wendt, Leiter des Auslandsbüros Griechenland und Zypern der Konrad-Adenauer-Stiftung
    Nachrichten:
    Olga Tsotsokou
    Redaktion:
    KAS-Team Athen
    Produktion:
    Studio Schumann Leipzig
    Kontakt:
    [email protected]

    21 min
  • #49 OPEKEPE: Der Skandal, der Griechenland verfolgt
    In dieser Folge steht der OPEKEPE-Skandal im Mittelpunkt. Es geht um den Verdacht auf missbräuchlich verwendete EU-Agrarsubventionen, mögliche politische Verantwortung und die Frage, wie tief die Affäre in staatliche Strukturen hineinreicht. Host Marian Wendt spricht mit dem Journalisten Georgios Raftopoulos über die neuesten Entwicklungen, die Ermittlungen der Europäischen Staatsanwaltschaft, Rücktritte in der Regierung und die politischen Folgen für Premierminister Kyriakos Mitsotakis. Zugleich wird deutlich, dass der Fall weit über einzelne Betrugsfälle hinausweist und grundsätzliche Fragen nach Transparenz, Kontrolle und Vertrauen in den Staat aufwirft.

    Themen der Folge:
    • Der OPEKEPE-Skandal und missbrauchte EU-Agrarsubventionen
    • Ermittlungen der Europäischen Staatsanwaltschaft
    • Rücktritte und politische Verantwortung
    • Einflussnahme auf Behörden und strukturelle Probleme
    • Die Folgen für Regierung, Landwirtschaft und Vertrauen in den Staat

    Zu Gast: Georgios RaftopoulosHost: Marian Wendt
    Kontakt:
    [email protected]
    Credits:
    Redaktion: Team der Konrad-Adenauer-Stiftung in Athen
    Produktion: Studio Schumann, Leipzig
    31 min
  • #48 Kastellorizo: Kleine Insel, große Macht
    In dieser Folge von Yiasas Adenauer geht es um eine kleine Insel mit großer geopolitischer Bedeutung: Kastellorizo. Marian Wendt berichtet von seinem Besuch auf der südöstlichsten bewohnten Insel Griechenlands und zeigt, warum dieser abgelegene Ort weit mehr ist als nur ein idyllischer Außenposten im östlichen Mittelmeer. Im Zentrum stehen Fragen von Souveränität, Sicherheit, europäischer Präsenz und geopolitischem Einfluss.

    Außerdem geht es um aktuelle Entwicklungen in Griechenland und der Region: die steigenden Kraftstoffpreise und die Reaktion der Regierung in Athen, den sicherheitspolitischen Einsatz eines griechischen Patriot-Systems in Saudi-Arabien sowie neue Debatten um Griechenlands Rolle zwischen Europa und dem Nahen Osten. Auch der Tourismus in Griechenland und neue Ermittlungen wegen möglicher Unregelmäßigkeiten bei EU-Geldern werden thematisiert.

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem griechischen Nationalfeiertag am 25. März auf Kastellorizo. Marian schildert die Feiern auf der Insel: den Gottesdienst, die Kranzniederlegung, die Parade und die sichtbare Präsenz von Militär, Küstenwache, Polizei und lokalen Institutionen. Gerade an einem Ort wie Kastellorizo wird deutlich, dass nationale Zugehörigkeit hier nicht abstrakt ist, sondern sichtbar gelebt wird.

    Im Gespräch ist Nikos Magiafis, Stadtrat auf Kastellorizo, Barbetreiber und Vorsitzender des örtlichen Segelvereins. Er spricht über den Alltag auf der Insel, das Leben in unmittelbarer Nähe zur türkischen Küste, das Verhältnis zu den Nachbarn auf der anderen Seite und darüber, was es bedeutet, an einem so abgelegenen und zugleich politisch sensiblen Ort zu Hause zu sein. Dabei wird auch deutlich, welche Bedeutung Europa für die Menschen auf Kastellorizo hat und welche Herausforderungen vor allem bei medizinischer Versorgung und Infrastruktur bestehen.

    Themen der Folge

    • Kastellorizo als geopolitischer Außenposten Griechenlands und Europas
    • Der Streit um Seegrenzen, Einflusszonen und Energieressourcen im östlichen Mittelmeer
    • Der griechische Nationalfeiertag auf einer symbolisch besonders wichtigen Insel
    • Gespräch mit Nikos Magiafis über Alltag, Identität und Nachbarschaft zur Türkei
    • Steigende Benzinpreise und staatliche Entlastungsmaßnahmen in Griechenland
    • Griechenlands sicherheitspolitische Rolle im Nahen Osten
    • Tourismus als Wachstumsmotor und Belastungsprobe zugleich
    • Ermittlungen zu möglichem Missbrauch von EU-Geldern
    Gesprächspartner

    Nikos Magiafis
    Stadtrat auf Kastellorizo, Barbetreiber und Vorsitzender des örtlichen Segelvereins

    Zur Petition gegen die Schließung des griechischsprachigen Angebots der Deutschen Welle:https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2026/_02/_24/Petition_195590.html
    Kontakt

    Anregungen, Themenwünsche oder Feedback gerne an:
     [email protected]

    Produktion: Studio Schumann, Leipzig
    22 min
  • #47 Griechenland, Deutschland, Europa: Was jetzt auf dem Spiel steht
    In dieser Folge von Yiasas Adenauer spricht Host Marian Wendt, Leiter des KAS-Büros für Griechenland und Zypern, über zwei Themen, die die deutsch-griechischen Beziehungen derzeit besonders prägen: die sicherheitspolitische Lage im östlichen Mittelmeer und die geplante Schließung des griechischsprachigen Angebots der Deutschen Welle.


    Im ersten Gespräch ist Günter Krichbaum, Staatsminister für europäische Angelegenheiten, zu Gast. Im Mittelpunkt stehen die aktuelle Lage rund um Zypern, die Rolle Europas im östlichen Mittelmeer, Fragen von Stabilität, Sicherheit und Erweiterungspolitik sowie die Perspektiven der deutsch-griechischen Zusammenarbeit. Dabei geht es auch um Deutschlands Blick auf die Region, um die Bedeutung gemeinsamer europäischer Werte und um die Frage, wie sich die Beziehungen zwischen Deutschland und Griechenland in einem geopolitisch herausfordernden Umfeld weiter vertiefen lassen.


    Im zweiten Teil spricht Marian Wendt mit Barbara Venetikidou-Trefffurth über die geplante Einstellung des griechischsprachigen Programms der Deutschen Welle zum 1. Januar 2027. Thema sind die Bedeutung des Angebots für Griecheninnen und Griechen in Deutschland und in Griechenland, seine Funktion als mediale und kulturelle Brücke zwischen beiden Ländern sowie die möglichen Folgen eines Wegfalls für Information, Austausch und den bilateralen Dialog. Deutlich wird dabei auch, welche emotionale und politische Signalwirkung diese Entscheidung für viele Menschen in den deutsch-griechischen Beziehungen entfalten könnte.
    Die Folge verbindet damit zwei Ebenen, die eng zusammenhängen: außen- und europapolitische Entwicklungen in einer sensiblen Region sowie die Frage, wie wichtig verlässliche mediale Verbindungen für das gegenseitige Verständnis zwischen Deutschland und Griechenland sind.


    Zur Petition gegen die Schließung des griechischsprachigen Angebots der Deutschen Welle:
    https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2026/_02/_24/Petition_195590.html


    Themenwünsche, Feedback oder Anregungen:
    [email protected]
    25 min
  • #46 CDU-Parteitag: Griechenland bringt seine Perspektive nach Stuttgart
    Warum steht Europa beim CDU-Bundesparteitag in Stuttgart so stark im Mittelpunkt? Und was bringt eine griechische Delegation in diese Debatten ein? In dieser Folge nimmt euch Marian Wendt (Konrad-Adenauer-Stiftung Athen) mit auf die Reise von Griechenland nach Stuttgart – direkt hinein in die Gespräche, Begegnungen und politischen Themen, die Deutschland, Griechenland und Europa aktuell bewegen.

    Das erwartet euch in der Episode

    • Stuttgart als europäische Bühne: Warum die CDU-Debatten weit über Deutschland hinaus wirken
    • Griechische Perspektive vor Ort: Austausch mit Abgeordneten, Beratern und Partnern aus Griechenland
    • Energie & strategische Autonomie: Welche Rolle Griechenland für Europas Energiesicherheit spielen kann
    • Deutsch-griechische Zusammenarbeit: Wirtschaft, Energiepartnerschaft, gemeinsame Zukunftsfragen
    • Diaspora im Fokus: Anliegen der griechischen Community in Deutschland – Bildung, Statusfragen, Pässe
    • Parteitagsfazit: Geschlossenheit, europäische Verantwortung und das Signal aus Stuttgart
    • Kritischer Nebenton: Diskussion um das griechischsprachige Programm der Deutschen Welle

    Stimmen & Gäste
    • Tasos Chatzivasileiou (Nea Dimokratia): Erwartungen an Deutschland und Europas strategische Rolle
    • Jan Metzler (CDU, Berichterstatter für Griechenland): Energiepartnerschaft, grüner Wasserstoff, Kooperation
    • Filippos Fortomas (griechisches Parlament): Diaspora als Brücke – aktuelle Herausforderungen und Anliegen
    • Mario Vogt (Ministerpräsident Thüringen): Eindrücke vom Parteitag, europäische Verantwortung und politische Prioritäten

    Nachrichtenblock
    • Treffen Mitsotakis–Erdogan in Ankara: vorsichtige Stabilisierung trotz Differenzen
    • Chevron: Explorationsrechte in Seegebieten südlich der Peloponnes und vor Kreta – energiepolitische Signalwirkung
    • Griechenland–Indien: Ausbau der strategischen Partnerschaft, Fokus Technologie/Innovation
    • Nachruf: Hélène Glykatzi-Ahrweiler (99) – bedeutende Byzantinistin verstorben

    Europa ist nicht Kulisse, sondern Kern: Der Parteitag in Stuttgart zeigt, wie eng nationale Entscheidungen mit Europas Zukunft verknüpft sind – und wie wichtig der direkte Dialog mit Partnern wie Griechenland für Sicherheit, Energie und Stabilität bleibt.

    Feedback & Kontakt

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    20 min
  • #45 Zwischen Migration & Abschreckung: Der Einsatz der „Elbe“ in Europas heikelster Zone
    Host Marian Wendt nimmt euch mit an Bord des deutschen Marineschiffs Tender „Elbe“ und spricht über den Einsatz der Bundeswehr in der NATO-Mission in der Ägäis (seit 2016). Im Fokus stehen Auftrag und Wirkung: Seeraumüberwachung, Beobachtung von Schleusernetzwerken, Erstellung von Lagebildern und der Informationsaustausch zwischen Partnern. Gesprächspartner sind Jens Lehmann (MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss) zur politischen Einordnung sowie Dr. Valentin Schneider (Philadelphia Verein 1837) mit einer historischen Perspektive auf frühere Besuche deutscher Unterstützungsschiffe in Griechenland (u. a. 1964).

    Das erwartet euch in der Folge


    • Was die „Elbe“ in der Ägäis konkret macht: Führungs- und Versorgungsschiff, Koordination der Mission, Präsenz zeigen und Stabilität sichern – mit Fokus auf Lagebild und Kooperation.
    • Warum die Mission politisch relevant bleibt: Jens Lehmann erklärt Hintergründe, Ziele und warum der Einsatz aus seiner Sicht fortgeführt werden sollte – auch wenn Erfolge nicht immer direkt „in Zahlen“ sichtbar sind.
    • Alltag der Besatzung: Einsätze über Monate, regelmäßige Stopps zum Tanken/Proviant sowie das Leben an Bord (bis zu rund 90 Soldatinnen und Soldaten).
    • Tradition & Geschichte: Dr. Schneider berichtet von Archivfunden (Gästebuch/Foto) und einer „Traditionsbrücke“ zwischen dem Besuch eines Tenders 1964 und der „Elbe“ heute.


    Nachrichten aus Griechenland


    • Kollision vor Chios: In der Nacht zum 3. Februar kollidiert ein Flüchtlingsboot mit einem Schiff der Küstenwache; es gibt Tote und Verletzte.
    • Arbeitslosigkeit sinkt: Die Quote liegt im November bei rund 8,2%.
    • Östliches Mittelmeer: Militärische Übung vor Zypern und erhöhte Wachsamkeit in der Region.
    • Verfassungsreform: Premierminister Mitsotakis stößt Reformdebatte an; u. a. Thema private Universitäten, parlamentarischer Prozess ab April.



    Redaktion: KAS Team Athen ·
    Produktion: Studio Schumann, Leipzig ·
    Nachrichten: Olga Tsotsokou

    Kontakt: [email protected]
    Website: www.yiasasadenauer.de

    Link zur Bundeswehr-Miniserie (Einsatz „Elbe“):
    https://www.bundeswehr.de/de/meldungen/tender-elbe-mission-aegaeis
    23 min
  • #44 Warum Griechenland für Adenauer unverzichtbar war
    In dieser Folge von Yiasas Adenauer steht der 150. Geburtstag von Konrad Adenauer im Mittelpunkt – mit einem besonderen Blick auf Griechenland. Gastgeber Marian Wendt fragt, welche Rolle Griechenland im politischen Denken Adenauers spielte und ob es strategischer Partner oder Randthema war. Im Gespräch mit dem Historiker Dr. Dimitrios K. Apostolopoulos von der Akademie von Athen geht es um die deutsch-griechischen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Thematisiert werden die NS-Besatzung, der griechische Bürgerkrieg und die Phase des Wiederaufbaus. Ein Schwerpunkt liegt auf der politischen Beziehung zwischen Adenauer und Konstantinos Karamanlis, zwei prägenden Figuren der europäischen Nachkriegsordnung. 


    Adenauer, Griechenland und der Kalte Krieg

    Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf Griechenlands strategischer Bedeutung im Kalten Krieg. Dr. Apostolopoulos erläutert, warum Adenauer Griechenland als festen Bestandteil Europas und als Bollwerk gegen den Kommunismus betrachtete. Deutlich werden dabei Parallelen in der außenpolitischen Lage beider Länder, die an der Frontlinie des Ost-West-Konflikts standen und ihre Zukunft klar im Westen sahen.


    Adenauer und Karamanlis – eine politische Partnerschaft

    Ausführlich beleuchtet wird auch das Verhältnis zwischen Adenauer und Konstantinos Karamanlis, der prägenden Figur der griechischen Nachkriegszeit. Beide verbanden pragmatische Politik, eine ideologische Nähe und der feste Wille zur europäischen Einbindung ihrer Länder. Der Karamanlis-Besuch 1958 in Bonn gilt als Wendepunkt der bilateralen Beziehungen und als Grundlage für eine langfristige wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit.


    Aktuelle Einordnung und Nachrichten

    Ergänzt wird das Gespräch durch den Nachrichtenblock mit Olga Tsotsokou. Themen sind unter anderem die Bauernproteste in Griechenland, die Reform der Streitkräfte, die EU-Ratspräsidentschaft Zyperns, aktuelle Tourismuszahlen sowie Neuigkeiten aus der Konrad-Adenauer-Stiftung.


    Warum diese Folge heute relevant ist

    Die Episode zeigt, was Europa aus der frühen deutsch-griechischen Partnerschaft lernen kann: gegenseitigen Respekt, Realpolitik und die Bedeutung gemeinsamer europäischer Verantwortung – gerade in einer Zeit neuer geopolitischer Spannungen und europäischer Herausforderungen.


    Gesprächsgast
    Dr. Dimitrios K. Apostolopoulos, Akademie von Athen

    Moderation
    Marian Wendt

    Nachrichtenblock
    Olga Tsotsokou

    Kontakt & Feedback
    [email protected]
    www.yiasasadenauer.de
    27 min
  • #43 Vom Krisenfall zum Vertrauensbeweis: Grieche führt Eurogruppe
    In dieser Folge von Yiasas Adenauer spricht Host Marian Wendt mit Lena Düpont, Mitglied des Europäischen Parlaments, über eine symbolträchtige Entscheidung auf europäischer Ebene: Der griechische Finanzminister Kyriakos Pierrakakis wurde zum Vorsitzenden der Eurogruppe gewählt – ein starkes Zeichen für Griechenlands neue Rolle in Europa nach Jahren der Finanz- und Schuldenkrise. Was bedeutet diese Wahl für Griechenland und die Eurozone? Steht sie für einen Kurswechsel in der europäischen Finanzpolitik oder für Kontinuität?



    Themen der Folge

    • Ein Grieche an der Spitze der Eurogruppe: politische und symbolische Bedeutung
    • Griechenlands Weg vom Krisenland zum Gestalter europäischer Finanzpolitik
    • Wachstum, Reformen und Wettbewerbsfähigkeit in der Eurozone
    • Hat der klassische Nord-Süd-Konflikt in Europa ausgedient?
    • Sicherheits-, Finanz- und Stabilitätspolitik in Zeiten geopolitischer Umbrüche


    Nachrichten aus Griechenland

    • Anhaltende Bauernproteste in Griechenland
    • Einigung zum neuen EU-Asyl- und Migrationspaket
    • Griechenland als weltweit beliebtestes Ziel für Senioren
    • Übergabe der Olympischen Flamme für die Winterspiele Mailand–Cortina


    Hinweis in eigener Sache – Hilfe für obdachlose Menschen in Athen

    Marian Wendt engagiert sich ehrenamtlich beim Order of Malta Relief Corps Hellas (OMRCH).
    Gerade in der Winter- und Weihnachtszeit wird dringend Unterstützung für obdachlose Menschen in Athen benötigt – für medizinische Versorgung, warme Mahlzeiten und konkrete Hilfe vor Ort.


    Spendenkonto:
     Empfänger: OMRCH (Order of Malta Relief Corps Hellas)
     IBAN: GR09 0340 0220 0220 3007 5027 197

    Jede Spende kommt zu 100 % direkt vor Ort in Athen an.



    Feedback & Kontakt

    Habt ihr Themenwünsche, Anregungen oder Feedback zur Folge?
     Schreibt uns gern an: [email protected]


    Mitwirkende

    • Moderation: Marian Wendt
    • Gesprächspartnerin: Lena Düpont (MdEP)
    • Nachrichten: Olga Tsotsokou
    • Produktion: Studio Schumann, Leipzig

    Wir hören uns wieder im Januar 2026.

    Bis dahin wünschen wir euch frohe und gesegnete Weihnachten aus Athen.
    Kales Giortes und Yiasas!

    21 min
  • #42 „Energie-Revolution im Mittelmeer: Griechenland exportiert, Europa staunt“
    In dieser Folge von Yiasas Adenauer – dem Podcast für Griechenland und die Region widmet sich Marian Wendt, Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung für Griechenland und Zypern, einem Thema, das die politische und wirtschaftliche Landschaft Europas aktuell entscheidend prägt: der rasante Aufstieg Griechenlands zur neuen Energiedrehscheibe Europas.

    In den vergangenen Wochen hat sich in Griechenland eine energiepolitische Dynamik entfaltet, die internationale Aufmerksamkeit auf sich zieht: große Energiekonferenzen, mehrere neue Abkommen und ein Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Athen. LNG-Lieferverträge, Pipelineprojekte und strategische Entscheidungen verändern die Energieströme Europas – weg vom Norden, hin zum Süden.Im Interview spricht Marian Wendt mit Dr. Agis Digkas, Visiting Lecturer an der Universität Athen und einer der führenden Energieexperten des Landes. Er erklärt,

    • wie Griechenland vom Energieimporteur zum Exporteur wurde,
    • welche geopolitischen Veränderungen den Energiemarkt neu ordnen,
    • welche Rolle US-Investitionen spielen,
    • warum LNG-Terminals wie Revithoussa und Alexandroupolis entscheidend sind,
    • und weshalb Griechenland künftig als zentraler Eintrittspunkt für Europas Energieversorgung gilt.

    Zudem gibt es wie immer aktuelle Nachrichten aus Griechenland mit Olga Tsotsokou – unter anderem zur geplanten Markt- und Verbraucherschutzbehörde, neuen digitalen Tools zum Jugendschutz, Entwicklungen im Gazastreifen und neuen Energievereinbarungen zwischen Griechenland und der Ukraine.Ein Dank für diese Folge geht an:

    • Redaktion: Vasilis Karydas-Yfantis
    • Produktion: Studio Schumann Leipzig
    • Nachrichten: Olga Tsotsokou

    Fragen, Themenwünsche oder Hinweise?
    Schreibt wie immer an [email protected]. 
    26 min

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Der Podcast „YiasasAdenauer“ will regelmäßig kompakt über aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen in Griechenland, Zypern und der östlichen Mittelmeerregion berichten, informieren und…