Im Yoga wird die Nahrung eingeteilt in sattwige, rajassige und tamassige Nahrung: (1) Sattwige Nahrung: Gesund für den Körper, energetisierend, förderlich für das Prana (die Lebensenergie), gut für eine freudige und gelassene Grundstimmung, ethisch, gut für die Meditation. Eine ideale sattwige Ernährung besteht aus Obst, Gemüse/Salaten, Hülsenfrüchten und Vollkorngetreide. Sattwa heißt Freude, Licht (2) rajassige Nahrung: Macht den Geist unruhig, ist nicht so gut für den Körper. Dazu gehören z.B. Koffeingetränke (Kaffee, Schwarztee, Kakao), Industriezucker, scharfe Gewürze. Rajas heißt Unruhe, Gier; zu viel durcheinander essen, zu hastig essen ist auch rajassig (3) tamassige Nahrung: Ungesund für den Körper; schlecht für die Energien; führt zu Energieblockaden; schlecht für die Psyche; unethisch. Beispiele: Fleisch, Fisch, Unreifes, Abgestandenes, Drogen, Alkohol. Tamas heißt Dunkelheit, Niedergeschlagenheit, Dumpfheit. Zu viel essen oder zu spät abends essen ist auch tamassig.
118. Folge des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast von und mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya.