Zeitpolster - Der Podcast fürs clevere ÄLTERWERDEN

Zeitpolster - Der Podcast fürs clevere ÄLTERWERDEN

By Gernot Jochum-Müller und Judith SchneiderSociety & CultureBusinessScienceSocial SciencesNon-Profit
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Zeitpolster - Der Podcast fürs clevere ÄLTERWERDEN episodes

  • #84 H. Prazak & B. Liem: Eine neue Sicht auf Haltung und Schmerzen
    Zeitpolster - der Podcast fürs clevere ÄLTERWERDEN

    Was unsere Haltung über unser Alter verrät – und wie wir mit kleinen Veränderungen Schmerzen vorbeugen können

    Haltung ist mehr als die Frage, ob wir gerade sitzen oder einen geraden Rücken haben. Sie beeinflusst, wie wir uns bewegen, wie wir wahrgenommen werden und kann auch mit Schmerzen zusammenhängen.

    In dieser Folge spricht Helga Pražak mit Benedikt Liem, Physiotherapeut und Vortragender im Universitätsmodul „Active Aging“, über Haltung, Schmerz und unsere alltäglichen Bewegungsmuster.

    Dabei geht es um eine wichtige Erkenntnis: Es gibt nicht die eine perfekte Haltung. Entscheidend ist vielmehr, dass wir den Körper vielseitig bewegen. Wer stundenlang in derselben Position verharrt, belastet ihn anders als jemand, der seine Position immer wieder verändert, sich aufrichtet und zwischendurch bewegt.

    Benedikt erklärt, warum sich Bewegungs- und Haltungsmuster über Jahre einschleifen, welche Rolle unser Gehirn dabei spielt und warum Training allein nicht automatisch unsere Alltagsbewegungen verändert.

    Auch das Thema Schmerz wird aus einer anderen Perspektive betrachtet: Ein MRT-Bild erzählt nicht die ganze Geschichte. Schmerzen entstehen durch ein komplexes Zusammenspiel körperlicher, neurologischer, psychischer und sozialer Faktoren. So können Menschen deutliche Veränderungen an der Bandscheibe haben, ohne Schmerzen zu verspüren und umgekehrt können Schmerzen auftreten, ohne dass ein entsprechender Befund vorliegt.

    Besonders interessant wird es bei den Alltagsbewegungen: Wie stehen wir auf? Wie bücken wir uns? Wie knien wir uns hin? Wie halten wir unser Handy? Solche Bewegungsmuster wiederholen wir oft tausende Male, ohne darüber nachzudenken.

    Helga erzählt von ihren eigenen Schmerzen im Iliosakralgelenk und davon, wie die bewusste Veränderung ihres Aufstehens einen erstaunlichen Unterschied machte.

    In dieser Folge erfahren Sie:

    • Warum Haltung viel über unser Alter verraten kann
    • Weshalb es nicht um eine „perfekte“ Haltung geht
    • Wie sich Haltungsmuster und Bewegungsgewohnheiten über Jahre entwickeln
    • Warum das Gehirn bei unseren Bewegungen eine entscheidende Rolle spielt
    • Was Schmerz mit unseren Erfahrungen, Erwartungen und unserem Nervensystem zu tun hat
    • Warum ein Bandscheibenvorfall im MRT nicht automatisch Schmerzen bedeutet
    • Weshalb Kraft- und Ausdauertraining allein bestimmte Alltagsbewegungen nicht verändert
    • Wie kleine Veränderungen bei alltäglichen Bewegungen Schmerzen reduzieren können
    • Warum wir beim Handyschauen besser öfter die Position verändern sollten
    • Und weshalb auch die „Kartoffelsack-Haltung“ zwischendurch völlig in Ordnung ist.
    • Die wichtigste Botschaft:

      Nicht die perfekte Haltung ist das Ziel, sondern Bewegung und Abwechslung. Immer wieder die Position verändern, sich aufrichten, andere Muskeln einsetzen und bewusst wahrnehmen, wie wir uns im Alltag bewegen, das kann bereits einen Unterschied machen.

      Eine Folge, die dazu einlädt, den eigenen Körper im Alltag wieder etwas genauer zu beobachten.

      Zeitpolster Folgen zum Thema Bewegung:

      Nr. 5 mit Toni Innauer: Wie man körperlich und mental fit bleibt

      Nr. 64 mit Robert Fritz: Bewegung im Alter

      28 min
    • #83 H. Prazak & Ch.Ristl: Altersbilder - dein inneres Drehbuch
      Zeitpolster - der Podcast fürs clevere ÄLTERWERDEN

      Wie unsere Vorstellungen vom Älterwerden unser Leben beeinflussen

      Wie stellst du dir dein eigenes Alter vor – mit 80, 90 oder 100 Jahren? Gesund und aktiv, umgeben von Menschen? Oder denkst du eher an Rückzug, Einschränkungen und Einsamkeit?

      In dieser Folge spricht Helga Pražak mit Mag. Dr. Christina Ristl, Psychologin und Altersforscherin an der Universität Wien, über unsere Altersbilder – jene Vorstellungen und Erwartungen, die wir vom Älterwerden haben. Helga nennt sie unser „inneres Drehbuch“.

      Viele dieser Bilder entstehen schon früh: durch Familie, Medien, Geschichten und Begegnungen mit älteren Menschen. Später übertragen wir sie auf unser eigenes Leben. Und sie bleiben nicht ohne Wirkung: Forschung zeigt, dass Altersbilder unser Verhalten, unsere sozialen Beziehungen, unsere Gesundheit und sogar unsere Lebenserwartung beeinflussen können.

      Doch auch ein ausschließlich positives Ideal vom Alter kann zum Klischee werden. Nicht jede und jeder muss mit 80 Marathon laufen oder ständig auf Reisen sein. Alter ist Vielfalt – und es gibt nicht den einen richtigen Weg, alt zu werden.

      Christina und Helga sprechen darüber,

      • woher unsere Altersbilder kommen und wie sie unser Leben beeinflussen,
      • welche Rolle Medien, gesellschaftliche Vorstellungen und Vorbilder spielen,
      • warum positive wie negative Altersklischees problematisch sein können,
      • was Altersbilder mit Gesundheit und sozialen Beziehungen zu tun haben,
      • und wie wir unsere Vorstellungen vom eigenen Älterwerden verändern können.
      • Am Ende wird es persönlich: Helga erzählt von ihrem „Anker in der Zukunft“ – ihrem Bild davon, wie sie mit 94 leben und sich fühlen möchte.

        Vielleicht lautet die entscheidende Frage also nicht: Wie werde ich alt?

        Sondern: Wie möchte ich alt sein?

        Links:

        Christina Ristl, Universität Wien

        Studie von Christina Ristl "Persönliche Erwartungen ans Älterwerden formen unser Sozialleben"

        Folgen mit Helga Prazak als Gast:

        • 25: Strahlend alt werden
        • 47: Ausmisten für ein geordnetes (Innen-) Leben
        • 48: Warum Memoiren schreiben gut tut
        • 68: Partnerschaften im Ruhenstand
        • 40 min
        • #82 mit Sonja Schiff: Radikal Positiv: Ein neuer Blick auf das Älterwerden
          Zeitpolster - der Podcast fürs clevere ÄLTERWERDEN
          Radikal positiv: Ein neuer Blick auf das Älterwerden

          Alter wird häufig mit Verlust, Einschränkungen und Pflegebedürftigkeit verbunden. Sonja Schiff plädiert für einen anderen Blick: Auch schwierige Veränderungen gehören zum Leben – und selbst bei Unterstützungs- oder Pflegebedarf können Lebensqualität, Ziele und Selbstbestimmung erhalten bleiben.

          In dieser Folge sprechen wir unter anderem darüber,

          • warum Pflegebedürftigkeit nicht automatisch bedeutet, kein gutes Leben mehr führen zu können,
          • was Sonja Schiff in 45 Jahren Arbeit mit älteren Menschen über das Leben gelernt hat,
          • warum kleine und große Ziele bis ins hohe Alter wichtig sind,
          • weshalb wir ältere Menschen stärker mit ihren Fähigkeiten und Erfahrungen wahrnehmen sollten,
          • wie wir Gestalter unseres eigenen Älterwerdens bleiben können,
          • warum eine Pensionierung auch Raum für eine Neuerfindung schaffen kann,
          • - und wie Sonja Schiff schließlich zu DJ Vintage Venus wurde.

            Sonjas Botschaft: Älterwerden bedeutet nicht, dass das Leben immer kleiner werden muss. Es kann auch eine Lebensphase sein, in der Neues entsteht, Erfahrungen anders genutzt werden und wir bewusster entscheiden, was uns wirklich wichtig ist.

            Zu Gast: Sonja Schiff – Alterswissenschaftlerin, ehemalige Altenpflegerin, Autorin, Referentin und DJ Vintage Venus.

            Über den Zeitpolster Podcast:

            Im „Zeitpolster – Podcast fürs clevere Älterwerden“ sprechen wir mit Expert und spannenden Persönlichkeiten über gutes Älterwerden, Vorsorge, Gesundheit, Beziehungen, gesellschaftliche Entwicklungen und darüber, wie wir unser Leben auch im Alter selbstbestimmt gestalten können.

            40 min
          • #81 Marco Moosbrugger und Lukas Wagner: Mit KI gut alt werden?
            Zeitpolster, der Podcast fürs clevere älter werden

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            KI im Alltag: Chancen und Grenzen

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            Wie verändert Künstliche Intelligenz das Leben älterer Menschen – und wo liegen ihre Grenzen?

            In dieser Podcastfolge sprechen Lukas Wagner und Marco Mosburger über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz im Alltag. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie KI insbesondere ältere Menschen unterstützen kann – etwa bei Übersetzungen, der Reiseplanung, im Umgang mit Sehbehinderungen oder in der Pflege.

            Gemeinsam beleuchten die Gesprächspartner nicht nur praktische Anwendungen, sondern auch die damit verbundenen Herausforderungen. Wie viel Vertrauen dürfen wir KI-Systemen entgegenbringen? Was passiert mit unseren persönlichen Daten? Und kann Technologie dabei helfen, Einsamkeit im Alter zu reduzieren?

            Die Folge zeigt, welche Chancen KI im privaten und beruflichen Umfeld bietet, welche Risiken beachtet werden sollten und warum eine gesunde Skepsis im Umgang mit neuen Technologien unverzichtbar ist.

            In dieser Folge geht es unter anderem um:

            • den Einsatz von KI in der Seniorenbetreuung und im Alltag
            • verständliche Erklärungen von KI für ältere Menschen
            • Chancen und Ängste im Umgang mit neuen Technologien
            • KI-Anwendungen in der Pflege
            • Unterstützung bei Sehbehinderungen
            • automatische Übersetzungen und digitale Reiseplanung
            • Einsamkeit im Alter und technologische Lösungsansätze
            • Datenschutz, Datenhoheit und Vertrauen
            • ethische Fragen rund um die Weiterentwicklung von KI
            • die Fähigkeiten und Grenzen heutiger KI-Systeme
            • die Bedeutung einer kritischen Bewertung von KI-Tools
            • Zentrale Aussagen

              -
              „KI betrifft uns alle.“

              „KI ist kein Freund, sondern ein Werkzeug.“

              „Vertrauen in KI erfordert Skepsis.“

              46 min
            • #80 mit Sophie Rosentreter: Was Menschen mit Demenz wirklich brauchen
              Zeitpolster - der Podcast fürs clevere ÄLTERWERDEN

              In dieser Folge sprechen wir mit Sophie Rosentreter, Demenzaktivistin, ehemalige TV-Persönlichkeit und engagierte Stimme für einen menschlicheren Umgang mit Demenz. Sophie erzählt von ihrer persönlichen Reise, davon, wie prägende Erfahrungen ihr Leben verändert haben, und warum sie sich heute mit so viel Herzblut für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen einsetzt.

              Im Gespräch geht es darum, wie wir Demenz als Gesellschaft besser verstehen können: weg von Angst, Unsicherheit und Stigmatisierung – hin zu Empathie, echter Begegnung und mehr Achtsamkeit im Alltag. Sophie gibt praktische Impulse für die Kommunikation mit Menschen mit Demenz und zeigt, warum es so wichtig ist, im Moment zu bleiben, zuzuhören und die Welt des Gegenübers ernst zu nehmen.

              Eine Folge über Aktivismus, Pflege, Biografiearbeit, Trauer, Authentizität und die Frage, was im Leben wirklich zählt.

              In dieser Folge erfährst du:

              • wie Sophie Rosenträter von Model und TV-Star zur Demenzaktivistin wurde
              • warum unser gesellschaftliches Bild von Demenz dringend Veränderung braucht
              • welche Rolle Empathie, Authentizität und Biografie in der Pflege spielen
              • wie Validierung in der Kommunikation mit Menschen mit Demenz helfen kann
              • was Angehörige und Pflegende im Alltag konkret tun können
              • warum herausforderndes Verhalten oft eine Botschaft enthält
              • welche kreativen Ansätze Begegnung und Kommunikation erleichtern können
              • welche Zukunftsvisionen Sophie für die Unterstützung von Menschen mit Demenz hat
              • Links:

                https://www.sophierosentreter.de/

                40 min
              • #79 mit Raphael Schönborn: Demenz - Aus Sicht der Betroffenen
                Zeitpolster - der Podcast fürs clevere ÄLTERWERDEN

                Demenz neu verstehen – die Stimme der Betroffenen

                Demenz zählt zu den größten Ängsten des Älterwerdens. Doch in dieser Folge geht es bewusst nicht um Diagnosen, Zahlen oder medizinische Details.

                Im Mittelpunkt stehen die Menschen selbst.
                Gemeinsam mit Raphael Schönborn, dem Geschäftsführer von PROMENZ sprechen wir darüber, wie sich Demenz aus Sicht der Betroffenen anfühlt.
                PROMENZ verfolgt dabei einen besonderen Ansatz: Hier wird nicht über Betroffene gesprochen, sondern mit ihnen gearbeitet. Die Erfahrungen und Perspektiven von Menschen mit Demenz stehen im Zentrum.
                Diese Folge lädt dazu ein, gewohnte Denkmuster zu hinterfragen und einen neuen, menschlicheren Blick auf das Thema Demenz zu entwickeln.

                Das erwartet Sie in dieser Folge:

                • Welche Sorgen und Gedanken tatsächlich im Vordergrund stehen
                • Welche Wirkung Selbsthilfe und Austausch bei PROMENZ haben
                • Was verstehen wir im Alltag am häufigsten falsch über Menschen mit Demenz?
                • Warum ist es so wichtig, dass Menschen mit Demenz selbst zu Wort kommen?
                • Was wird im Umgang oft gut gemeint, aber anders erlebt?
                • Welche Rolle spielen Autonomie und Selbstbestimmung?
                • Wann wird Unterstützung zur Bevormundung?
                • Was wünschen sich Betroffene von ihrem Umfeld?
                • Links:

                  Promenz

                  Promenz Verständnis Modell

                  Gedanke zum Mitnehmen

                  Vielleicht geht es beim Thema Demenz nicht nur darum, was verloren geht –
                  sondern auch darum, was bleibt.

                  41 min
                • #78 mit Maria Eibel: Über das Sterben
                  Zeitpolster - der Podcast fürs clevere ÄLTERWERDEN

                  Wir sprechen in dieser Folge darüber, warum es vielen Menschen so schwerfällt, sich mit dem eigenen Lebensende auseinanderzusetzen, und was sich verändert, wenn wir genau das tun. Maria Eibel gibt berührende Einblicke aus ihrer Arbeit in der Hospizkultur und Palliative Care – und zeigt, was Menschen am Lebensende wirklich brauchen.

                  Darum geht’s in dieser Folge:

                  • Warum wir das Thema Sterben so oft vermeiden
                  • Was es bedeutet, sich bewusst auf das Lebensende vorzubereiten
                  • Welche praktischen Vorsorgemaßnahmen (z. B. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht) wichtig sind
                  • Welche emotionalen und zwischenmenschlichen Gespräche wir nicht aufschieben sollten
                  • Wovor Menschen am meisten Angst haben – und wie sich diese Ängste verändern
                  • Was Sterbende wirklich brauchen – und was weniger hilfreich ist
                  • Die Rolle von Angehörigen: begleiten, aushalten, da sein
                  • Was Hospizkultur und Palliative Care leisten können
                  • Sinnfragen, Abschied und die Idee eines „guten Todes“
                  • Zentrale Gedanken aus dem Gespräch:

                    Sich mit dem Sterben auseinanderzusetzen, kann helfen, bewusster zu leben

                    Viele Ängste verlieren an Gewicht, wenn offen darüber gesprochen wird

                    Am Lebensende zählen oft Beziehungen, Nähe und unausgesprochene Dinge mehr als alles andere

                    Es gibt kein „perfektes“ Begleiten – aber echtes Dasein macht den Unterschied

                    Links:

                    Hospiz Österreich

                    Juristisches Wissen für das Lebensende (Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Erwachsenenschutzgesetz etc.)

                    Podcast: Sterben ist das Allerletzte

                    42 min
                  • #77 mit Markus Müller: vom CEO zum Hospizbegleiter, oder wie eine App für Pflegende Angehörige entsteht
                    Zeitpolster - der Podcast fürs clevere ÄLTERWERDEN

                    In dieser Episode des Zeitpolster-Podcasts spricht Gernot Juchum-Müller mit Markus Müller über dessen bemerkenswerte Reise vom Europa CEO von Blackberry zum Hospizbegleiter und Gründer der Nui App. Die NUI App ist für pflegenden Angehörigen gemacht und unterstützt diese durch Organisation für alle Familienmitglieder, freunde Nachbarn und Dienste. Bietet aber auch Fachwissen und Unterstützung für Anträge etc.

                    Markus teilt seine Erfahrungen und Einsichten über die Herausforderungen in der Pflege, die Rolle der Digitalisierung und die Bedeutung von menschlicher Verbindung in schwierigen Zeiten. Die Diskussion beleuchtet auch die Funktionen der Nui App, die darauf abzielt, die Pflegeerfahrung zu verbessern und Angehörigen zu helfen, sich in einem komplexen System zurechtzufinden.
                    Markus erzählt sehr persönlich von seinen Wendepunkten und stell kurz sein Buch: Im Angesicht des Lebens vor. Also was passiert, wenn wir das Leben vom Ende her denken.

                    **Keywords:

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                    Pflege, Angehörige, Digitalisierung, Nui App, Hospizbegleitung, KI, Markus Müller, Zeitpolster, Pflegeberatung, Lebensqualität

                    **Themen:

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                    • Markus Müller hat eine beeindruckende Karriere hinter sich und wurde dann Hospizbegleiter.
                    • Was kann die NUI App und für wen ist diese gemacht.
                    • Die Rolle der KI in der Pflege
                    • Die Digitalisierung wird in der Pflege oft nicht ausreichend genutzt.
                    • Feedback von Nutzern zeigt, dass sie sich weniger allein fühlen.
                    • Markus betont die Wichtigkeit, im Angesicht des Lebens zu reflektieren.
                    • Die Zukunft der Nui App könnte internationale Expansion beinhalten.
                    • **Links:

                      **
                      [https://www.nui.care/
                      ]

                      Link zum Buch: (https://www.nui.care/)https://shop.haufe.de/prod/im-angesicht-des-lebens?srsltid=AfmBOooKCdW3FqYC4WE0qXMAUCMYk0rMwPQ4l8tF2QxiglA2yGdh2KKBhttps://shop.haufe.de/prod/im-angesicht-des-lebens?srsltid=AfmBOooKCdW3FqYC4WE0qXMAUCMYk0rMwPQ4l8tF2QxiglA2yGdh2KKB)

                      40 min
                    • #76 mit Barbara Füreder: Gesunder Stress im Alltag
                      Zeitpolster - der Podcast fürs clevere ÄLTERWERDEN

                      Diese Folge beleuchtet ein Thema, das für unsere Gesundheit eine ganz entscheidende Rolle spielt: Stress.

                      Stress ist nicht nur für Menschen im Arbeitsleben ein Thema, besonders im digitalen Zeitalter, genauso oft im privaten Leben allgegenwärtig.
                      Die psychosoziale Beraterin und körperzentrierte Mentaltrainerin Barbara Füreder erklärt schlüssig und einfach, warum Stress an sich nichts Negatives, jedoch der Umgang damit ausschlaggebend für eine gesunde Lebensweise ist.

                      • Was ist Stress?
                      • Warum ist das Thema heute so wichtig wie noch nie?
                      • Wieso sollte man gerade im Winter etwas langsamer schalten?
                      • Ab wann ist Stress negativ oder sogar gefährlich?
                      • Wie schaffe ich es, nach Stresssituationen einen gesunden Ausgleich zu schaffen?
                      • Freue dich auf eine sehr hilfreiche und praktische Folge, bei der bestimmt auch für dich interessante Informationen dabei sind!

                        Übrigens: Auch auf unserer kostenlosen Lernplattform Learn to Care gibt es Kurse zu diesem Themenbereich.

                        Weitere Links:

                        Webseite Barbara Füreder

                        Gesundheitsportal Österreich zum Thema Stress

                        Weitere Übungen für die Stimulation des Vagus Nervs

                        47 min
                      • #75 mit Bischof Benno Elbs: Über Weihnachten, Sehnsüchte und Erwartungen
                        Zeitpolster - der Podcast fürs clevere ÄLTERWERDEN

                        In dieser Ausgabe spricht Gernot Jochum-Müller mit Bischof Benno Elbs – Theologe und Bischof, zugleich Psychologe und Psychotherapeut – über den Zauber von Weihnachten, das Ursprüngliche des Festes und den Druck, der in dieser Zeit oft entsteht. Es geht um Erwartungen, Einsamkeit, Achtsamkeit im Advent und darum, wie Weihnachten ganz persönlich Sinn stiften kann – auch für Menschen ohne religiösen Bezug.

                        Themen dieser Folge

                        • Kindheitserinnerungen an Weihnachten: was bleibt, was prägt?
                        • Der „Zauber“ von Weihnachten vs. Konsum und Erwartungen
                        • Was bedeutet Weihnachten – im Glauben und im Alltag?
                        • Warum Weihnachten auch für viele nicht gläubige Menschen wichtig ist
                        • Worauf es beim Schenken wirklich ankommt
                        • Wie der Bischof selbst feiert – und wem er im Advent besonders Aufmerksamkeit schenkt
                        • Die drei großen „Z“: was damit gemeint ist
                        • Ein Versuch: einmal keine Weihnachtspost schreiben – und was das ausgelöst hat
                        • Einsamkeit, Melancholie, Depression: warum „hinausgehen“ eine wichtige Bewegung ist
                        • Beziehungsgeschehen aktiv gestalten: besuchen, anrufen, Verbindung schaffen
                        • Weihnachten als großes Ja zum Menschen: Für Bischof Benno steht Weihnachten dafür, dass sich jeder Mensch nach einem „großen Ja“ zu sich selbst sehnt – und dass Weihnachten genau davon Ausdruck ist.

                          Ein Satz, der trägt (nach Karl Rahner): Weihnachten heißt, dass Gott sagt: „Ich liebe dich, du Welt. Ich liebe dich, du Mensch.“

                          Druck von außen ist real: Medien und Wirtschaft erzeugen oft einen gewaltigen Erwartungs- und Konsumdruck – sich dem zu entziehen ist nicht leicht.

                          Erwartungen im Familienkreis: Friede und Versöhnung werden oft „fix“ erwartet, aber wir sind an Weihnachten dieselben Menschen wie sonst. Gut ist, sich nicht zu überfordern.

                          Das Ursprüngliche: Weihnachten war – in dieser Perspektive – ein „normaler Tag“: Stall, unterwegs, Volkszählung. Gerade das entlastet und erdet.

                          Einsamkeit rund um die Feiertage: Verlust, Distanz und auch Nachwirkungen der Coronazeit (nicht besuchen dürfen) spielen hinein. Gleichzeitig betont er: Einsamkeit ist auch (manchmal) eine Entscheidung – und Beziehung braucht Aktivität. Die hilfreiche Bewegung: Nicht im Rückzug bleiben, sondern hinausgehen, anrufen, besuchen – auch wenn es schwerfällt. Daraus kann wieder Beziehung entstehen.

                          Nicht alles muss an Weihnachten „gelingen“. Weniger Überforderung, mehr Echtheit – und bewusst Beziehung gestalten.

                          29 min

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                        Wir werden älter denn je und bleiben – Gott sei Dank – auch lange fit. Aber das Älterwerden geht natürlich oft auch nicht ganz problemlos über die Bühne. Verschiedenste Wehwehchen tauchen auf, das Netzwerk wird kleiner, später kommen vielleicht auch Krankheiten, körperliche oder mentale Probleme dazu. Und dann reden viele noch von Pflegekrise.