Willkommen zu einer neuen Folge von Zugewandt, dem Interviewpodcast der GwG.
Heute sprechen wir über einen Zugang zu Kindern, der auf den ersten Blick ganz selbstverständlich wirkt und zugleich eine große therapeutische Tiefe hat: die Spieltherapie.
Kinder drücken ihre inneren Erfahrungen oft nicht über Sprache aus. Gefühle, Konflikte oder belastende Erlebnisse zeigen sich vielmehr im Spiel – in Figuren, Geschichten, Bewegungen, in kleinen Szenen, die sie gestalten. Spieltherapie nimmt genau diese Ausdrucksform ernst. Sie schafft einen Raum, in dem Kinder ihre innere Welt im Spiel sichtbar machen können – begleitet von einer Person, die einfühlsam, präsent und verstehend an ihrer Seite ist.
Der personzentrierte Ansatz spielt dabei eine wichtige Rolle. Denn auch in der Spieltherapie steht nicht die Interpretation im Vordergrund, sondern die Beziehung: ein Gegenüber, das dem Kind mit Kongruenz und Empathie bedingungslos positiv zugewandt begegnet.
Über dieses spannende Feld spreche ich heute mit zwei Frauen, die seit vielen Jahren mit Kindern arbeiten und ihre Erfahrungen auch in der Weiterbildung von Fachkräften weitergeben.
Ulrike Hollick ist Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin mit eigener Praxis für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie arbeitet seit vielen Jahren personzentriert therapeutisch, bildet Fachkräfte weiter und ist als Supervisorin tätig.
Steffi Jofer ist Heilpädagogin und Spieltherapeutin mit eigener Praxis. Sie begleitet Kinder und Familien in belastenden Lebenssituationen und engagiert sich ebenfalls in der Weiterbildung von Fachkräften im Bereich der Spieltherapie.
Mit beiden spreche ich heute darüber, was Spieltherapie eigentlich ist, mit welchen Kindern sie arbeiten, wie eine Sitzung abläuft – und auch darüber, wie Fachkräfte sich in diesem Bereich weiterbilden können.
Mehr zu Steffi Jofer https://www.steffi-jofer.de
Mehr zu Rike Hollick https://www.dgsv.de/berater/ulrike-hollick/
Mehr zu Jennifer Angersbach https://personzentrierte-weiterbildung.de