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Was, wenn wir als Eltern so sehr darauf bedacht sind, die Bedürfnisse unserer Kinder zu erfüllen, dass wir dabei selbst nicht mehr wissen, was eigentlich richtig ist?
In dieser Folge spreche ich darüber, warum bedürfnisorientierte Begleitung für mich irgendwann an ihre Grenzen kam. Snacks für den Spielplatz, die richtigen Schuhe, der perfekte Tagesablauf ich wollte alles im Blick haben und möglichst jeden Stress von meiner Tochter fernhalten. Und trotzdem wurde unser Alltag nicht ruhiger. Im Gegenteil.
Heute weiß ich: Kinder brauchen nicht nur Schutz vor Stress. Sie brauchen auch die Erfahrung, Stress aushalten und regulieren zu können. Das bedeutet manchmal, ihnen etwas zuzumuten, ein Nein auszuhalten oder sie durch Frust und Wut hindurch zu begleiten, statt jedes unangenehme Gefühl sofort verhindern zu wollen.
Ich teile mit Dir meinen persönlichen Wendepunkt, meine eigenen Erfahrungen als Mutter und warum sich mein Blick auf Bedürfnisse, Co-Regulation und Stressregulation so grundlegend verändert hat.
Denn Elternsein darf wieder leichter werden. Nicht, weil es keine Konflikte mehr gibt. Sondern weil wir lernen, mit ihnen umzugehen.
Liebe Grüße
„Kinder können sich ab 4 Jahren selbst beruhigen.“
In dieser Folge schauen wir genauer hin. Denn Kinder kommen zwar mit der Fähigkeit zur Selbstregulation auf die Welt, jedoch entwickelt sich diese nur Schritt für Schritt, wenn die entsprechenden Voraussetzungen durch Co-Regulation dafür geschaffen werden. Und genau hier entsteht oft ein Missverständnis: Co-Regulation bedeutet nicht, dass wir unsere Kinder bis zum Umfallen ständig beruhigen müssen.
Es geht darum, den Unterschied zwischen Begleiten und Beruhigen zu erkennen. Denn unser Ziel ist nicht, jedes unangenehme Gefühl durch Beruhigung sofort verschwinden zu lassen, sondern unseren Kindern zu helfen, ihre Emotionen selbst tragen zu lernen.
Denn eine gesunde Selbstregulation entsteht nicht dadurch, dass wir alles für unsere Kinder übernehmen, sondern dadurch, dass wir sie sicher durch ihre Gefühle begleiten.
Liebe Grüße
Eine Emotion dauert nur 90 Sekunden – sagt die Neurowissenschaft. Doch warum weinen Kinder dann manchmal eine halbe Stunde oder länger?
In dieser Folge schauen wir gemeinsam hinter einen der größten Irrtümer im Umgang mit kindlicher Wut und Frustration.
Viele Eltern begleiten ihre Kinder heute bedürfnisorientiert und liebevoll. Gleichzeitig entsteht oft die Angst, dem Kind zu schaden, wenn man nicht sofort hilft, beruhigt oder Bedürfnisse erfüllt. Doch was passiert, wenn wir immer wieder aufstehen, um das Glas Wasser zu holen, die Einschlafbegleitung zu übernehmen oder Konflikte zu vermeiden?
Ich spreche darüber, warum Wut häufig stärker wird, wenn wir beginnen, alte Muster zu verändern. Warum das kein Zeichen dafür ist, dass etwas schiefläuft – sondern oft ein Hinweis darauf, dass Gefühle endlich Raum bekommen.
Wir müssen nicht perfekt begleiten. Aber wir dürfen lernen zu erkennen, wann wir aus dem Kontakt gehen – und wie wir wieder zurückfinden.
Liebe Grüße
„Ich habe alles versucht – und nichts funktioniert.“
Vielleicht kennst du diesen Moment.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum genau das passieren kann.
Ich nehme dich mit in meinen eigenen Weg als Mama, die dachte, sie wisse alles übers Beruhigen. In die Momente der Hilflosigkeit. In das Gefühl, alles „richtig“ machen zu wollen – und trotzdem nicht durchzudringen.
Bis ich verstanden habe:
Es geht darum, das Nervensystem zu verstehen. Die Auslöser hinter der Wut zu erkennen. Und zu begreifen, dass nicht jedes wütende Kind dasselbe braucht.
Ein überreiztes, müdes Kind braucht etwas anderes als ein Kind, das gerade Frust erlebt.
Liebe Grüße
Website: www.desireeweber.com
Ich habe gegen den Willen meines Kindes entschieden – und kein schlechtes Gewissen dabei.
Ein Satz, den ich lange nicht aussprechen konnte. Und gleichzeitig so viel über meine Sehnsucht im Elternsein erzählt.
In dieser Folge nehme ich dich mit in eine ganz konkrete Alltagssituation: Meine Tochter wollte nicht von einer vertrauten Bezugsperson betreut werden – und ich habe mich trotzdem dafür entschieden. Nicht gegen sie, sondern für uns beide.
Ich spreche darüber, wie sich diese innere Klarheit entwickelt hat. Warum es nicht darum geht, Widerstand zu vermeiden, sondern Kinder sicher hindurch zu begleiten. Und weshalb wir ihnen auch Herausforderungen zumuten dürfen – wenn wir wissen, dass wir sie danach halten können.
Es geht um die Balance zwischen den Bedürfnissen deines Kindes und deinen eigenen. Um das Vertrauen, dass Wut, Frust und Tränen nicht schaden – sondern ein wichtiger Teil von Entwicklung sind und unsere Kinder daran wachsen.
Liebe Grüße
Website: www.desireeweber.com
Liebe Grüße
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Kinder eine gesunde Stresstoleranz entwickeln dürfen und warum genau dafür eine sichere, verlässliche Bezugsperson so entscheidend ist. Gerade im ersten Lebensjahr geht es darum, da zu sein. Verlässlich. Feinfühlig. Haltgebend.
Doch danach beginnt ein neuer Abschnitt: Schritt für Schritt dürfen wir unseren Kindern mehr zutrauen. Ihnen kleine Herausforderungen zumuten. Situationen gemeinsam erleben, nicht sofort lösen, sondern begleiten.
Eine Folge über Vertrauen, Mut und die Kunst, nicht alles sofort wegzutrösten.
Liebe Grüße
Viele Eltern spüren, dass etwas nicht stimmig ist und greifen trotzdem zu dem, was naheliegend erscheint: mehr Bewegung, mehr Angebot, mehr Tun. Besonders bei Kindern, die sehr aktiv sind.
Liebe Grüße
„Dann ziehe ich eben zu einer anderen Familie!“Ein Satz, der viele Eltern emotional trifft und welcher genauer betrachtet mehr über uns selbst aussagt als uns lieb ist.
In dieser Folge schauen wir gemeinsam darauf, warum Kinder in Konfliktsituationen solche Sätze sagen. Was im Nervensystem passiert, wenn Gefühle hochkochen. Warum das erste innere Signal oft Kampf ist – und weshalb Worte dann eher Ausdruck von Überforderung als von Wahrheit sind.
Ich spreche darüber, wie wichtig es ist, dass Kinder ihre Gefühle ausdrücken dürfen und gleichzeitig darüber, dass auch wir Eltern Nein sagen dürfen. Grenzen setzen. Benennen, was wir brauchen. Nicht als Abbruch der Verbindung, sondern als Teil davon.
Diese Folge lädt dich ein, Konflikte neu zu betrachten: nicht als etwas, das gelöst werden muss, sondern als Beziehungsmoment. Als Einladung zu prüfen: Will ich das gerade? Und was kann ich selbst dazu beitragen?
Liebe Grüße
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