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Ein Steuerberater, der nur Fitnessstudios betreut, und das anderthalb Jahre nach der Gründung. Ken Keiper spricht mit Daniel Frings darüber, warum er sich so radikal festgelegt hat und was das mit seinen Mandatsanfragen gemacht hat. Und über einen Vorteil, den er selbst lange unterschätzt hat.
Wie bringt man KI und neue Kanzleiprozesse in eine bestehende Steuerkanzlei, ohne dass der Partnerkreis alles ausbremst?
Mandantenportale, Verfahrensdokumentations-Software, AMEX-Converter, KI-Plattformen für Steuerkanzleien — die meisten dieser Tools lösen ein Mini-Problem und schaffen dafür Datensilos, Schnittstellenprobleme und Schulungsaufwand.Warum DATEV als Basis plus Langdock, Klardaten und eigene KI-Skills fast jede Fremdsoftware ersetzt, wie deterministische Skills wie eine Software funktionieren, warum die Verfahrensdokumentation rechtlich weniger heiß ist als beworben — und welche Insellösung trotzdem bleibt.
CSV, MT940, PDF-Kontoauszug, Amex-Abrechnung — jede Bank liefert ein anderes Format, und bisher brauchte es dafür entweder ein gekauftes Konverter-Tool oder selbstgebaute Software. Ken Keiper zeigt live, wie ein einzelner KI-Skill dieselbe Aufgabe übernimmt: eine sechsseitige Amex-PDF rein, 94 fertige Buchungssätze mit Kreditoren-Matching raus, direkt als Stapel in DATEV.
Bevor KI in einer Steuerkanzlei überhaupt etwas beschleunigen kann, müssen die Prozesse stehen — dokumentiert, schulbar und mit Menschen erprobt.Die drei Schritte im Detail: Ist-Aufnahme aller Prozesse mit Bewertungsskala, Soll-Prozess mit Trigger-Ablauf-Ende-Logik und Kanzleihandbuch, dann Automation über n8n, Langdock und KI-Skills — plus Praxisbeispiele vom Vertriebs- und Onboarding-Prozess bis zur FIBU-Review.
KI-Skills, Claude for DATEV, Anlage V per KI — die Frage aus den Kommentaren war immer dieselbe: Ist das schon real oder nur Showcase? Ken Keiper gibt in dieser Q&A-Folge eine ehrliche Einordnung, warum das, was auf diesem Kanal gezeigt wird, der breiten Masse der Kanzleien ein bis zwei Jahre voraus ist — und warum es trotzdem nicht zu spät ist.
Warum kommen manche Steuerkanzleien nie über ein bestimmtes Level hinaus, während andere durchgehend wachsen? Aus täglichen Live-Calls mit über 400 Kanzleien hat Ken Keiper eine einzige Antwort mitgenommen: Fokus — und die Fähigkeit, Probleme nicht zu lösen, die es noch gar nicht gibt.
In dieser Folge spreche ich mit Simon Beyme, Rechtsanwalt und Steuerberater, über die spannendsten berufsrechtlichen Entwicklungen der letzten Jahre – von der Frage, ob sich eine KI „Steuerberater" nennen darf, über das Geschäftsmodell der Steuercoaches bis hin zum Fremdbesitzverbot und Private Equity im deutschen Steuerberatermarkt. Simon erklärt, welche Vergütungsfehler Steuerberater am häufigsten machen, warum eine Vergütungsvereinbarung per E-Mail schon ausreicht und wieso das Verbot gewerblicher Tätigkeit für Steuerberater nicht mehr zeitgemäß ist. Außerdem zeigen wir, warum Berufsrecht kein Nachteil ist, sondern die größten USPs des Berufsstands enthält.
In dieser Folge zeige ich dir live, wie ein KI Skill die komplette Anlage V aus 13 verschiedenen Belegen erstellt – inklusive Staffelmiete, Erhaltungsrücklage mit Einzahlung und Entnahme, nachträglichen Herstellungskosten für einen Duschbad-Einbau und korrekter AFA-Berechnung. Die KI kommt auf exakt das richtige Ergebnis von -13.255,45 € und liefert eine vollständig verformelte Excel-Tabelle mit Prüfpunkten, die aktiv auf überprüfungswürdige Positionen hinweist. Außerdem zeige ich dir, wie der Anlage-V-Skill aufgebaut ist, warum deterministische Regeln und KI-Intelligenz zusammenspielen müssen und wie du das Ergebnis auch direkt als Buchungsstapel in DATEV einspielen kannst.
Darf man KI-Modelle wie Claude wirklich mit Mandantendaten in DATEV arbeiten lassen? In dieser Folge räume ich mit dem Halbwissen rund um US Cloud Act, DSGVO und 203 StGB auf und erkläre, warum es juristisch unproblematisch ist – wenn man es richtig macht: EU-Hosting über Amazon AWS Bedrock in Frankfurt, Berufsgeheimnisträgervereinbarung über Anbieter wie Langdock und technische Maßnahmen wie Zero Data Retention und Zero Operator Access. Außerdem zeige ich, warum die Souveränitätsdebatte keine juristische, sondern eine politische ist – und warum diejenigen, die am lautesten dagegen argumentieren, fast immer Konkurrenzprodukte verkaufen.
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