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In dieser Folge von Zukunftsschmiede spreche ich mit Prof. Dr. Michael MĂĽller. Er hat Literaturwissenschaft und Philosophie studiert und war bis vor Kurzem Professor fĂĽr Medienanalyse und Medienkonzeption an der Hochschule der Medien Stuttgart. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet er als narrativer Organisationsentwickler. Kennengelernt haben wir uns auf dem Podium eines Jugendkongresses im Bayerischen Landtag.
In dieser Folge von Zukunftsschmiede spreche ich mit Laura Kromminga. Sie berät den öffentlichen Sektor und beschäftigt sich seit Jahren mit Innovation und Wirkungsorientierung in Verwaltung und Politik.
Wann macht ein System krank – und wo beginnt meine eigene Verantwortung, ohne dass ich daran zerbreche? In dieser Folge spreche ich mit Dr. Nina Bürklin, Psychotherapeutin, Coach und Gründerin von MEANING + More, genau darüber. Wir reden über die Grenze zwischen gesunder Anpassung und Selbstverrat, darüber, warum "ich bin nicht zuständig" für mich kein Schlusspunkt, sondern eher ein Semikolon ist, und über die Frage, wie viel wir eigentlich weglassen dürfen, statt immer noch mehr an Systemen, To-Dos und Selbstoptimierung anzuhäufen. Ich erzähle außerdem, was sich bei mir im Team seit meinem öffentlichen Moment auf Social Media im letzten Jahr konkret verändert hat – von der festen Mittagspause bis zur geschützten Schreibtischzeit im Kalender.
Nina teilt zum Schluss ihr Impact-Stipendium: eine kostenlose Begleitung für Menschen, die sich gesellschaftlich engagieren und dabei an ihre Grenzen kommen. Wer sich dafür bewerben möchte, findet mehr Infos direkt bei ihr.
Mehr zu Nina BĂĽrklin: meaningandmore.com
Paula Piechotta ist Bundestagsabgeordnete für Leipzig, Fachärztin für Radiologie und eine der schärfsten Kritikerinnen von Jens Spahn in der Maskenaffäre. Seit 2021 sitzt sie für die Grünen im Bundestag, ist Mitglied im Haushaltsausschuss und praktiziert weiterhin zweimal im Monat als Radiologin.
In dieser Folge der Zukunftsschmiede spreche ich mit Paula Piechotta über eine unbequeme These: Der politische Betrieb belohnt systematisch die Falschen. Als Ärztin bringt Paula einen medizinischen Blick auf ein politisches Problem mit, das sie selbst öffentlich gemacht hat.
Im Zentrum steht eine zentrale Diagnose: Wer in der Politik bleibt, ist immer öfter nicht der oder die Beste, sondern der oder die Härteste. Paula bringt es auf den Punkt: Ein Bundestag, in dem Jens Spahn und Alice Weidel bleiben, aber Kevin Kühnert und Robert Habeck gehen, ist ein Alarmsignal.
Eine Folge über die Schattenseiten des Politikbetriebs – und darüber, warum echte Veränderung nur gelingt, wenn wir die Strukturen benennen, die Politik heute krank machen.
Mehr als 70 Prozent der Menschen in Deutschland glauben nicht mehr daran, dass unser Staat handlungsfähig ist. In dieser Folge spreche ich mit Martin Klingst (Jurist, ehem. Politikchef der ZEIT und Geschäftsführer der „Initiative für einen handlungsfähigen Staat“) darüber, wie wir den Weg aus dieser lähmenden Selbstblockade finden.
Genau das bespreche ich in dieser Folge mit Martin Klingst. Er ist Jurist, Autor, langjähriger Journalist (unter anderem Politikchef der ZEIT) und war Leiter der Strategischen Kommunikation des Bundespräsidenten. Zuletzt fungierte er als Geschäftsführer der „Initiative für einen handlungsfähigen Staat“ und leitet nun die daraus entstandene Plattform Staatsmodernisierung an der Hertie School.
Links zur Folge:
Die Initiative für einen handlungsfähigen Staat:
Der Abschlussbericht der Initiative:
Die neue Plattform Staatsmodernisierung an der Hertie School:
Die Stiftungspartner:
GemeinnĂĽtzige Hertie-Stiftung: https://www.ghst.de
Stiftung Mercator: https://www.stiftung-mercator.de
ZEIT STIFTUNG BUCERIUS: https://www.zeit-stiftung.de
Fritz Thyssen Stiftung: https://www.fritz-thyssen-stiftung.de
Mehr zu Martin Klingst:
Mein Einsatz für einen handlungsfähigen Staat:
Meine Arbeit im Landtag:
Wie schafft man es, dass Kommunalpolitik nicht nur aus endlosen Tagesordnungen und Papierbergen besteht, sondern dass sich das eigene Viertel wirklich sichtbar verändert? Darüber spreche ich mit Christina „Tini“ Hesse, Kultur- und Nachhaltigkeitsmanagerin und langjährige Fraktionsvorsitzende im Bezirksausschuss Sendling in München.
In dieser Folge spreche ich mit Natascha Sagorski darüber, wie aus einer sehr persönlichen Erfahrung politische Veränderung entstehen kann. Nach ihrer eigenen Fehlgeburt hat sie erlebt, wie wenig Schutz, Verständnis und politische Aufmerksamkeit es für Betroffene gibt – und genau daraus ist ihr Engagement entstanden. Heute ist sie Gründerin von Familie sind Alle und eine der prägenden Stimmen hinter dem Kampf für den gestaffelten Mutterschutz nach Fehlgeburten.
Wir sprechen darüber, warum Fehlgeburten so lange als rein privates Thema behandelt wurden, was sich verändert, wenn Betroffene öffentlich darüber sprechen, und weshalb Nataschas Buch „Jede dritte Frau“ für sie selbst zu einem politischen Wendepunkt geworden ist. Im Gespräch geht es auch darum, wie sie mit Unterstützung von JoinPolitics ein überparteiliches Netzwerk aufgebaut hat und warum gerade diese Bündnisse entscheidend dafür waren, dass das Thema im parlamentarischen Betrieb nicht wieder versandet ist.
Besonders spannend finde ich an dieser Geschichte, dass sie auch viel darüber erzählt, wie Politik gelingt: nicht nur über Parteien und Ämter, sondern über Beharrlichkeit, klare Anliegen, Netzwerke und Menschen, die bereit sind, über politische Lager hinweg zusammenzuarbeiten. Dass der Bundestag den gestaffelten Mutterschutz am 30. Januar 2025 einstimmig beschlossen hat und die Regelung seit dem 1. Juni 2025 gilt, zeigt, was möglich ist, wenn politische Mehrheiten nicht nur taktisch, sondern inhaltlich gesucht werden.
Mit Natascha spreche ich deshalb nicht nur über Fehlgeburten, Familienpolitik und feministisches Netzwerken, sondern auch über eine größere Frage: Warum gelingt parteiübergreifende Zusammenarbeit so selten – und was können wir aus den Momenten lernen, in denen sie doch funktioniert?
In dieser Folge der Zukunftsschmiede spricht Julia Post mit Caroline Weimann, Gründerin von JoinPolitics – einer Initiative, die politische Talente parteiübergreifend dabei unterstützt, Verantwortung zu übernehmen und Veränderung anzustoßen.
In dieser Folge der Zukunftsschmiede spricht Julia Post – selbst Abgeordnete im Bayerischer Landtag – mit Luisa Hofemeier vom Projekt „Beruf:Politik“ der Gemeinnützige Hertie-Stiftung über die Realität des Berufs Politik.
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