Welche Rolle spielen Empathie, Gefühle und Mensch-sein im Politikbetrieb?
Empathie und Gefühle gelten im Politikbetrieb oft als Risiko – dabei sind sie eine zentrale Ressource für echte Führung und Veränderung.
In dieser Folge der Zukunftsschmiede spreche ich mit Magdalena Rogl darüber, warum Emotionen keine Schwäche sind, sondern unsere größte Stärke – gerade in einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz immer mehr Aufgaben übernimmt und menschliche Fähigkeiten an Bedeutung gewinnen.
Wir diskutieren, warum es im politischen und wirtschaftlichen Alltag nicht darum geht, Emotionen zu kontrollieren oder zu unterdrücken, sondern sie bewusst zuzulassen und als Kraft zu nutzen. Es geht um Mensch-sein in Verantwortung, um Haltung statt Lautstärke und um die Frage, wie wir Politik und Organisationen so gestalten können, dass echte Wirkung entsteht.
Ein zentrales Motiv: Große Veränderungen beginnen im Kleinen. Wer mit kleinen Themen sichtbar wird, kann zum Vorbild werden – und damit Räume öffnen, in denen sich Strukturen tatsächlich verändern.
Außerdem sprechen wir darüber, warum im Politikbetrieb oft der Blick auf andere dominiert statt auf die eigenen Ideen, weshalb wir uns häufiger fragen sollten, wie es uns eigentlich gerade geht, und wie viel von unserer täglichen Beschäftigung wirklich Bewegung erzeugt – und wie viel bloße Selbstbeschäftigung ist.
Eine Folge über Empathie, Verantwortung und den Mut, Politik menschlicher zu denken.