Über den Nahen Osten, soziale Wärme und politische Verantwortung
Heute im Gespräch: San Jola
San ist 22 Jahre alt, studiert Wirtschaft, Politik und Recht, ist junger Sozialdemokrat – und jemand, der Politik nicht als Karriere, sondern als Dienst versteht.
Geboren in Darmstadt, aufgewachsen in der kurdischen Autonomie im Irak, bewegt er sich heute zwischen zwei Heimaten – und bringt diese doppelte Perspektive in seine politische Arbeit ein.
San spricht als jemand, der Krieg, Flucht, Hoffnung und Frieden nicht aus den Nachrichten kennt, sondern aus seinem eigenen Leben. Und als jemand, der glaubt, dass junge Menschen die Kraft haben, Hass zu heilen und Gesellschaften zu verändern.
In ZUKUNST sprechen wir über:
– Warum Politik für ihn kein Beruf ist, sondern eine Lebensaufgabe
– Seine Politisierung: vom Einkaufsbummel in Dortmund zur Demonstration gegen chemische Angriffe
– Die Frage, wie Frieden entstehen kann – und warum die Feinde von heute die Partner von morgen sein müssen
– Die Kraft der Jugend: von 68 bis zum Arabischen Frühling
– Demokratie als Lebensweise – und warum wir Deutschland nicht den Extremisten überlassen dürfen
– Und darüber, was es heißt, sich zwischen zwei Kulturen zu bewegen und dennoch ganz bei sich zu bleiben
San erzählt von sozialer Wärme im Nahen Osten, von Enttäuschungen in der Politik, von seinem Großvater als Vorbild – und davon, warum Liebe in der Politik ein radikaler Akt sein kann.
Eine Folge über Mut, Verantwortung und die Frage, wie wir Frieden nicht nur fordern, sondern gestalten.
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Redaktion: Franzi Schardt, Anne Stürmer
Produktion: Jonah Artmann
Kamera: Immanuel Kharuchab
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