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Diese Woche hab ich eine kunterbunte Frühlingsfolge zusammengeschnürt, denn im Mai ist in Osna so einiges los. Vom traditionellen Maibaum-Aufstellen über die Maiwoche - DAS Event schlechthin - bis zum Anbaden in Osnabrücks Freibädern, nach dieser Folge wisst ihr wo wann was geht ;)
Außerdem gibt's schon mal einen kleinen Ausblick auf die nächste Folge. Da spreche ich nämlich ausführlich mit Jägerin Conny. Vielleicht kennt ihr sie von Social Media. In dieser Folge verrät sie uns aber schon mal, mit welchen Geschlechterklischees sie als Frau mit eigener Jagdschule zu kämpfen hat und warum sie trotzdem nichts vom Gendern hält.
Wenn schwangere Frauen bei uns in Osnabrück entbinden möchten, ist die Auswahl seeehr überschaubar. Zur Auswahl stehen: Das Klinikum, das Marienhospital oder eine Hausgeburt. Das war’s dann auch schon. Bedeutet: Wer in und um Osnabrück eine Haugeburt nicht möchte, findet sich zwangsläufig in einer großen Klinik wieder und muss sich hier in einen eng getakteten, laufenden Betreib einsortieren. Viele Frauen wünschen sich aber eine privatere, entspanntere und selbstbestimmtere Atmosphäre… und diese Lücke wollen nun vier Hebammen schließen. Mit einem eigenen Geburtshaus am ehemaligen Klinikstandort Natruper Holz.
Ich bin eher zufällig über dieses „Hebamme-Startup“ gestolpert und habe mich daraufhin mit zwei Gründerinnen getroffen: Lara Ungermann und Jule Oevermann. Wenn alles läuft wie geplant, sollen sich ab Oktober im Geburtshaus immer zwei Hebammen um eine entbindende Frau kümmern, ohne Arzt, denn den braucht man nur, wenn es auch medizinisch notwendig ist. Bis es soweit ist, gibt es aber noch ein paar Hürden zu überwinden.
Und dann – ihr werdet es vermutlich mitbekommen haben – liegt der Frühling in der Luft. Endlich! Die Stadt pulsiert wieder. Wahnsinn, was der Frühling mit uns so macht. Aber was sollten wir Osnabrückerinnen und Osnabrücker mit dem Frühling machen? Ich habe da ein paar Vorschläge und verrate euch meiner persönliche „Top Ten Frühlings-Bucket-List“ für Osnabrück.
„Schlimmer kann’s nicht werden…“_ Zum aktuellen Zustand der Bremer Brücke findet Planungschef Jan Jansen klare Worte. Ebenso klar ist aber auch sein Auftrag: „Wir arbeiten daran, dass es besser wird.“ Wie genau, das verrät er im Interview.
Der Chefkoordinator der aktuellen Sanierungspläne ist in der Stadt bestens vernetzt und hat in Düsseldorf bereits Erfahrung im Baumanagement von Sportstätten gesammelt. Insofern scheint er auch eine naheliegende Wahl zu sein, wenn es darum geht, beim Osnabrücker Mammutprojekt die dicken Bretter zu bohren. Auf der anderen Seite ist er nun mal auch noch Mit-Geschäftsführer der Osnabrück Marketing und zuständig für die Osnabrück-Halle. Wie das funktionieren kann? Hauptsächlich mit funktionierenden Teams. Das weitere sei – typische Managerantwort – _„alles eine Frage der Organisation“.
Rund 67 Millionen Euro stehen für die Umbauarbeiten an der Bremer Brücke nach aktuellem Planungsstand zur Verfügung. „Längst überfällig“ sagen die einen – „rausgeschmissenes Geld“ sagen die anderen. Was Manager Jan Jansen dazu sagt, das hört ihr im exklusiven Stadtpodcast-Gespräch. Hier redet er überraschend offen und ehrlich über den Stand der Dinge und warum am Ende der Arbeiten wohl nicht alle 16.000 Besucher glücklich sein werden. Aber am liebsten redet er natürlich über die Perspektiven. Für den Verein und die Stadt.
Teile deine Meinung zum Stadionumbau gern mit uns, entweder direkt hier in den Spotify-Kommentaren oder per Mail an [email protected]
Heute hau ich ein paar Portionen Liebe raus. Kann man ja sowieso nie genug von haben. Ich bin bei der Osnabrücker „Profi-Kuschlerin“ Anette Wolff zu Besuch. Nebenberuflich kuschelt sie ganz professionell und anständig mit wildfremden Menschen! Was da genau passiert? Hört selbst!
Bei Anettes Kuschelstunde geht es darum, Menschen Geborgenheit und Nähe zu geben, bei denen diese Facette des Lebens zu kurz kommt. Die Gründe dafür sind sehr individuell und reichen von Stressbewältigung bis hin zum gezielten Umgang mit Depressionen. Hier wird auch wirklich „nur“ gekuschelt, egal ob mit Mann oder Frau. Ums Geld verdienen geht’s dabei sicher nicht zuallererst. Dafür kassiert Anette durchaus schon mal den ein oder anderen hämischen Kommentar. Viele bewundern aber auch ihren Mut. Ich auch, und im Gespräch erfahre ich, ob sich vor allem Männer auch wirklich immer an die Regeln halten, wer überhaupt so eine besondere Dienstleistung in Anspruch nimmt und was das eigentlich kostet. Mehr Infos dazu gibt’s auch hier bei der Kuschelkiste: https://cuddlers.net/de/
Mit der großen Liebe zum Karneval geht’s dann weiter. Ich treffe das Osnabrücker Stadtprinzenpaar Susi und Guido. Die haben sich vor 12 Jahren beim Ossensamstag kennengelernt und feiern am ersten März eine fette Party beim großen Karnevalumzug durch die City mit einem dreifachen Osna-Helau, Osna-Helau, Osna-Alaaf! Ja richtig, sie bringen noch ein bisschen Kölsches Flair mit rein und natürlich mindestens 90 Kilo Süßkram pro Umzugs-Wagen. Alkohol spielt für sie hingegen keine Rolle. Sie sagen: Karneval hat nichts mit saufen zu tun.
Wir freuen uns übrigens immer sehr über euer Feedback! Lob, Kritik, Themenwünsche, Kommentare … gerne direkt auf spotify oder an [email protected]
Auf der Baustelle im Osnabrücker Lokviertel lauern offenbar deutlich mehr Bomben-Blindgänger als angenommen. Das bedeutet vermutlich in Zukunft noch mehr Evakuierungen der Anwohner. Oder gibt es da noch andere Möglichkeiten?
Fest steht: Am Sonntag, den 16.02., müssen diesmal knapp 12.000 Menschen das Evakuierungsgebiet bis 7 Uhr morgens verlassen haben, damit dann vier mögliche Blindgänger entschärft werden können. Geht es nach Jan-Peter Zuther, dem Geschäftsführer des Tiefbauunternehmens Köster, dürften es auch gerne mehr sein. Sein Wunsch deckt sich mit dem vieler Anwohner: Bitte so wenige Evakuierungstermine wie möglich. Dafür braucht es seiner Meinung nach aber zusätzliche Teams. Er drängt auf umfassendere Vorbereitungsarbeiten, damit die zuständigen Sprengmeister an einem Tag so viel wie möglich abarbeiten können. Gespräche mit der Stadt dazu laufen.
Jemand, der bereits jetzt vor Ort an den Vorbereitungsarbeiten mitwirkt und sich dabei durchaus auch in Gefahr begibt, ist Kampfmittelsondierer Klaus. Nur 20 Meter von einer Verdachtsstelle entfernt, erzählt er Stadtpodcasterin Sarah von seiner Arbeit und hat dabei u. a. erklärt, warum sein Job mit der Arbeit eines Archäologen vergleichbar ist und wie das absolut unbedingt notwendige „Vermeiden von Erschütterungen“ mit den schweren Maschinen zusammenpasst, die hier auf der Baustelle in der Nähe des Osnabrücker Hauptbahnhofs im Lokviertel rauf- und runterfahren.
Was hat dir an dieser Folge gefallen, was nicht, und was möchtest du in Zukunft hören? Schreib es Stadtpodcasterin Sarah direkt an [email protected]
In dieser Folge gibt’s Gutes und Schlechtes von früher. Das Schlechte zuerst: Die nächste Blindgänger-Entschärfung neben dem Hauptbahnhof steht an. Am 16. Februar müssen wieder rund 12.000 Menschen das Evakuierungsgebiet bis 7 Uhr morgens verlassen. Sprengmeister müssen dann wahrscheinlich vier alte Fliegerbomben entschärfen. Hey – immerhin ein paar weniger als bei der letzten Aktion im November. Nervt trotzdem. Alle. Hat keiner Bock drauf, so eine Nummer schon wieder durchzuziehen. Aber wat mut, dat mut – würde meine Oma jetzt sagen. Da schlummern vermutlich noch einige Blindgänger in der Erde auf der riesigen Lok-Viertel Baustelle, sagt mir Stadtsprecher Simon Vonstein. Ob wir wieder mit einem 15 Stunden Entschärfungs-Marathon rechnen müssen, hab ich ihn gefragt.
Das Gute von früher kommt dann vom Retro-Spiele Treff des Osnabrück Gaming e.V. in der Stadtbibliothek. Zwischen Gameboys, ner Playstation One und ‘nem alten Sega hab ich mich an einen Super Nintendo gesetzt und zusammen mit Club-Vorstands-Mitglied Felix eines seiner Lieblings-Retro-Spiele „Unirally“ gezockt – auf einem alten Mini-Röhrenfernseher! Für mich absolute Kinderzimmer Vibes. Retro-Spiele Fan Alex ist sogar am Start, obwohl er vor ein paar Stunden erst Papa geworden ist. Klingt nerdig? Ist es auch. Der Treff hat aber für alle seinen ganz besonderen Charme…
Du hast Fragen und Anregungen zu den Themen der Folge? Oder auch generelle Vorschläge? Schick mir einfach eine Mail an: [email protected]
Es waren einmal die drei Osnabrückerinnen Caro, Jasmin und Franzi. Die wollten gern zusammen singen und fröhlich sein. Deshalb haben sie Anfang Dezember einen coolen Chor in der Stadt gegründet. Einfach mal machen, mal gucken was kommt. Die drei hofften, dass irgendwann so um die 50 Menschen mit ihnen zusammen schief oder schön singen, sie fernab von Berufsalltag, Politik, Krieg, Zukunftsängsten und anderen schweren Themen, einfach eine gute Zeit zusammen haben würden. Und siehe da: der Wunsch ist im Turbo-Modus in Erfüllung gegangen. Halb Osna will in ihren Chor. Die „Singende Botschaft“ probt innerhalb weniger Wochen schon mit mehr als 200 Menschen – passenderweise in der Botschaft. Also da, wo sonst die fetten Bands auf der Bühne stehen. Wie bei einem großen Konzert fühl ich mich beim Besuch ihrer Probe auch. Es herrscht die gleiche Magie. Die schwappt auch beim Zuhören zu dir rüber.
Außerdem werfe ich einen kurzen Blick auf das Frauennacht-Taxi. Nach dem ersten halben Jahr gibt’s eine Bilanz. Gerne könnt ihr uns auch eure Themenideen für unseren Stadtpodcast zuwerfen. Das geht auch ganz easy. Einfach Mail an [email protected]
Halli Hallo, wie geht’s denn so? Das trübe Wetter drückt ein bisschen auf die Stimmung, find ich. Manchmal denk ich dann: wär schön, wenn ich das einfach nicht sehen müsste. Steven und seine Frau Marina bekommen davon wenig bis gar nichts mit. Zumindest sehen sie den grauen Himmel nicht, denn sie sind blind. Ihre zweijährige Tochter Paula hingegen sieht alles und turnt wild auf dem Sofa rum, als ich die drei zu Hause am Sonnenhügel besuche. Blinde Eltern eines sehenden Kindes? Als Behinderte setzt man doch keine Kinder in die Welt! – das haben die beiden schon zu hören bekommen. Dabei hat die kleine Paula die besten Vorbilder, die sie sich wünschen kann, sagen die beiden. Wie sie das wuppen? Mit ganz viel Vertrauen und ein paar Tricks.
Außerdem bin ich mit Ahnenforscherinnen vom Verein Spurensuche e.V. ein paar Jahre in die Zeit zurückgereist. Sie finden raus, wie deine Oma nach Osna gekommen ist, wer dein Ur-Opa war und ob du vielleicht auch über tausend Ecken mit Taylor Swift verwandt bist. Friedhofsgärtnerin Anika wühlt sich dafür seit 25 Jahren durch Keller und Archive. Wenn ihr auch auf Spurensuche seid schreibt am besten an [email protected]
Und für alle Sporties hier zum Schluss noch ein Tipp – der Osnabrücker Parkrun um den Rubbenbruchsee feiert am 25. Januar 7jähriges Jubiläum und freut sich auf ganz viele neue Gesichter.
5-4-3-2-1 …Der Countdown zum Jahresfinale läuft. Und während alle Welt gerade mit Jahresrückblicken beschäftigt ist, wollen wir heute nach vorne schauen: Auf DIE Highlights, die sich alle Osnabrücker schon mal dick in den Kalender eintragen sollten. Mit freundlicher Unterstützung der Marketing Osnabrück blicken wir auf das, was 2025 für uns an Veranstaltungshighlights bereithält. Und wenn man das alles so kompakt hört, dann kann doch man echt mal wieder völlig zu Recht sagen: „Zum Glück aus Osnabrück“ 😉
Außerdem haben wir noch einen sportlichen Last-Minute-Weihnachtsgeschenktipp für alle VfL-Osnabrück-Fans, und wir verraten euch, wie ihr Teil der Christmette im Osnabrücker Dom sein könnt, auch wenn alle 700 Plätze längst belegt sind oder ihr das Haus nicht verlassen könnt oder wollt. Hier schon mal der Link:
Und wenn ihr zu Weihnachten noch was Gutes tun wollt, dann lasst uns sehr gerne eine Bewertung und/oder Kommentare da. Da freuen wir uns sehr drüber … genau wie über euer Feedback und eure Ideen an unsere Mailaderesse [email protected]
Wuff, Wuff – ich grüße dich. Heute mit Insights zur neuen Osnabrücker Tiertafel. Saskia und Theresia haben die im September gegründet. Unermüdlich arbeiten die beiden daran, dass sie am 1. März mit der Futter-Ausgabe starten können. Denn ein Haustier sollte kein Luxus sein, sagen mir die beiden. Oft sind Hund, Katze oder der kleine Wellensittich nämlich für viele der einzige Grund morgens noch aufzustehen, die einzigen, die Liebe und Wärme geben. Das darf nicht verloren gehen, erzählen mir die Gründerinnen. Sie bekommen schon jetzt herzzerreißende Emails. Damit die Regale richtig schön voll werden, brauchen sie jede Hilfe. Wie du helfen kannst, erfährst du in dieser Folge und direkt hier.
Au0erdem erfährst du, was alles zum Aufbau eines riesengroßen Zirkuszeltes dazugehört. Roncalli steht mit seinem Weihnachtscircus an der Halle Gartlage in den Startlöchern. Ich hab beim Zeltaufbau schlaue Fragen gestellt und mich mit Pressefrau Antonia und dem technischen Leiter Daniel über das Zirkusleben. Sie kommen beide aus der Nähe von Osna und sie sagen beide: Osnabrück schafft was, was andere Städte, wie Bremen oder Berlin nicht können. Was das ist, verrat ich dir, wenn du auf Play drückst.
Was gibt’s Neues in Osnabrück? Welche spannende Projekt habt ihr? Was stört euch an der Stadt, und was liebt ihr? Schreibt es gerne bei spotify in die Kommentare oder an [email protected]
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