Zurück von Mars und Venus

Zurück von Mars und Venus

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Zurück von Mars und Venus episodes

  • Über sexuellen Missbrauch durch die Mutter und den Umgang damit
    Im Gespräch mit Martin Kruzig

    Ein Gespräch mit Martin Kruzig voller Humor und Empathie, aber auch in großer Ehrlichkeit und Offenheit.

    Wir sprechen darüber, warum es gut ist, weinen zu können, bevor wir auf das eigentliche Thema unseres Gespräches kommen:

    sexueller Missbrauch durch die Mutter.

    Martin beschreibt, wie machtvoll Verdrängung funktioniert und spricht über Echos, die plötzlich hochkommen.

    Uns beschäftigte die Frage, wo eigentlich die Grenzschwelle liegt, ab dem wir von Missbrauch sprechen wollen, und wie wichtig das ausgesprochene Anerkenntnis des Erlebten für uns war. Denn das Zweifeln am eigenen Erleben unterminiert das eigene Urvertrauen, das Vertrauen in sich selbst.

    Zugleich gilt es anzuerkennen, dass wir durch erlebten Missbrauch Fähigkeiten entwickelt haben, die wir für uns und für andere zum Vorteil Nutzen können.

    Wir reflektieren, wo die Gewalt hingeht, die mal in uns rein gekommen ist.

    Und wir sprechen darüber, wie sich Sexualität nach erlebtem Missbrauch entwickeln kann, und wie heilsam es ist, wenn Menschen über ihre Sexualität offen reden können.

    Mehr zu mir und meiner Arbeit gibt es hier:

    https://eilert-bartels.de

    https://www.männer-frauen-wirsindmenschen.de

    https://www.beziehungsperspektive.de

    1 hr 32 min
  • Über sexuelle Entwicklung von der Kindheit bis ins Alter
    Im Gespräch mit Gundula Schildhauer

    Eigentlich wollten Gundula Schildhauer und ich über Sex im Alter sprechen, aber Sexualität fängt ja bereits im Kindesalter an.

    Gemeinsam sprechen wir ein paar heiße Eisen an: Wie sollten wir als Erwachsene mit Kindern über Sexualität reden? Sollten wir das überhaupt? Es braucht an dieser Stelle eine große Aufmerksamkeit, auch weil sich hier die Sorge um die Entwicklung von Kindern aus politischen Motivationen heraus leicht manipulieren lässt.
    Wir stellen fest, wie individuell sich Sexualität beim Einzelnen entwickelt und diskutieren die Frage, ob und inwieweit Sexualität im Lebenslauf verändern kann. Was bedeutet das für uns, wenn wir älter werden, und was wirkt von außen und innen auf unsere Sexualität und unser Identitätsempfinden ein?

    Und dann erörtern wir noch die Frage, inwieweit allgemeine Erkenntnisse der Wissenschaft anwendbar sind, wenn es um die Individualität von Menschen geht, und kommen zu dem Schluss, dass in der Arbeit mit Menschen der Blick auf Individualität und auf Situativität unerlässlich ist, um einem Menschen in seiner Lebenswirklichkeit gerecht werden zu können.

    Gundula Schildhauer, bzw. die "Liebhabereien" findet Ihr hier:

    https://liebhabereien.com

    Als Sexualberaterin ist sie hier zu finden:

    https://liebhabereien.com/pages/beratung

    Mehr über mich und meine Arbeit gibt es hier:

    https://eilert-bartels.de

    https://www.beziehungsperspektive.de

    und natürlich

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    1 hr 20 min
  • Über das Mannsein in der neuen Zeit
    Martin Braun im Gespräch mit mir

    Martin Braun hat mich Anfang 2022 für den Mann-Sein-Kongress interviewt.

    Mit ihm spreche ich von meinem Weg vom Klavierbauer zum Paar- und Sexualthepeuten und Buchautor, und was mich dazu bewogen hat, Bücher zu schreiben, die dazu einladen, sexuelle Glaubenssätze und Geschlechterklischees zu hinterfragen.

    Wir sprechen über den Entstehungsprozess beiden Bücher huMANNoid | Männer sind Menschen und WOMANoid | Frauen sind Menschen, die dazu einladen, dem individuellen Menschen hinter der Rolle Mann bzw. Frau zu begegnen.

    Wir sprechen über Geschlechterzuschreibungen und die damit einhergehende gesellschaftliche Spaltung von Menschen in Männer und Frauen. Männer lernen darin: Achte nicht auf Deine Grenzen, aber lerne Dich zu wehren. während Frauen bereits von klein auf lernen, zwar auf ihre Grenzen zu achten, aber zugleich auch, sich selbst zum Objekt zu machen.

    Wir erörtern die Frage: Wo geht eigentlich Gewalt hin, die in uns hineinkommt?

    Als Martin mich nach Bücherempfehlungen fragt, kommen wir über Ilan Stephanis Buch "Lieb und Teuer" noch darauf zu sprechen, was viele Männer in den Puff treibt, und wie schwer es für viele Männer ist, körperliche Nähe zu erleben.

    Mehr über Martin Braun und seine Arbeit erfahrt Ihr hier:

    https://mannreifung.de

    https://maenner-kongress.de

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    1 hr 21 min
  • Im Gespräch mit Jonas Rothlaender – über seinen Film "Das starke Geschlecht"
    über seinen Film "Das starke Geschlecht"

    "Was ist für Dich eigentlich ein potenter Mann?"

    Das war meine erste Frage an Jonas Rothlaender, dem Regisseur des Films "Das starke Geschlecht", in dem Männer mit ihm über Sexualität, Übergriffigkeit, Rollenbilder und auch sich selbst reflektieren.
    Ähnlich,, wie wir bei dieser ersten Frage durch die Bilder im Kopf bereits voreingenommen sind, während sich noch die Antwort formt, reagiert die Öffentlichkeit offenbar oft mit Voreingenommenheit darauf, wenn Männer den Diskurs um eine neue Geschlechterkultur mitgestalten wollen.

    Zweifelsohne ist es wichtig und richtig, dass Frauen endlich gehört werden, und dass Männer ihren Anteil an einer überkommenen Geschlechterkultur reflektieren.

    Ebenso wichtig wäre es aber auch, dass Männer in ihrer Verletzlichkeit sichtbar werden, und wir uns alle, Männer wie Frauen, der Herausforderung stellen, unseren Anteil an überkommenen Strukturen zu reflektieren. Dafür braucht es aber wohlwollende Räume, in denen wir auf Belehrungen verzichten, sondern einander Zeit geben und mit Milde begegnen.
    Denn grundlegende Veränderungen entstehen nicht von heute auf morgen.

    Mehr zu Jonas Rothlaender findet Ihr auf seiner Webseite

    https://jonasrothlaender.com

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    1 hr 18 min
  • Über die Vorhaut und das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung
    Im Gespräch mit Victor Schiering

    Im Verein MOGiS e.V. haben sich Betroffene sexuellen Missbrauchs, sexueller Ausbeutung, sexualisierter Gewalt und von Zwangseingriffen an den Genitalien zusammen­geschlossen, um ihren Interessen eine Stimme zu geben.

    Mit Victor Schiering vom Mogis e.V. spreche ich über genitale Selbstbestimmung und das Achten der Individuellen Selbstempfindung.
    Die Vorhaut ist das männliche Körperteil mit der höchsten Dichte spezialisierter Nervenenden und damit eine hocherogene Zone.
    Wir erörtern, warum etwa 99 Prozent faktisch aller Beschneidungen das Recht auf genitale Selbstbestimmung verletzen, und dass es eigentlich keine Beschneidung, sondern eine Vorhaut-Abschneidung ist.
    Wir stellen fest, dass die gesellschaftliche Legitimation von Jungenbeschneidung auch den Schutz von Mädchen vor Eingriffen in die genitale Selbstbestimmung auf dünnes Eis stellt.

    Wir fragen uns, woher der Widerstand auch vieler Männer kommt, die Verletzbarkeit männlich-sexueller Selbstbestimmung anzuerkennen, sogar dann, wenn sie sich selbst eigentlich die Überwindung des Patriarchats auf die Fahnen schreiben.

    Anhand eines Erfahrungsberichts eines noch nicht einmal unmittelbar Betroffenen spüren wir den möglichen Auswirkungen der Vorhautabschneidung auf uns als Gesellschaft nach.

    Die Webseite des Mogis e.V. findet ihr hier:

    https://mogis.info

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    1 hr 37 min
  • Über die Bedeutsamkeit einer menschenwürdigen Geburtskultur
    Im Gespräch mit Jeannine Vogel

    Es ist bedeutsam, wie wie geboren werden und wie mir und als Eltern umgegangen wird. Das ist der Tenor des Gesprächs mit der Pädagogin Jeannine Vogel, auf das ich mich schon lange gefreut habe.

    Jeannine stellt heraus, dass Männer - also werdende Väter rund um die Geburt und die Zeit davor und danach überhaupt nicht wahrgenommen werden, wie sehr sich in der derzeitigen Geburtskultur die Separierung von Mann und Frau abbildet und was das für das Familiensystem bedeutet.

    Über die Fragen, Was Stuhlgang und Geburtsvorgang miteinander zu tun haben, und wie es sich anfühlt, zu penetrieren, finden wir Brücken für das Verstehen körperlicher Empfindungen bei Mann und Frau über die Geschlechtergrenzen hinweg.

    Welchen Einfluss haben kulturelle Prägungen auf biologische Abläufe?
    Sind z.B. Menstruationsschmerzen Folge kultureller Prägung?
    Und wir reden darüber, warum es wichtig ist, unsere Geschichte zu würdigen, wenn wir schauen wollen, wohin wir unsere Kultur gestalten können. Wie können wir das, was geschehen ist, in guter Weise vollenden?
    Dieses Gespräch scheint mir ein guter und fruchbarer Nährboden zu sein.
    Großen Dank an Dich Jeannine, für Deine Zeit!

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    1 hr 30 min
  • Über "alte weiße Männer" und eine toxische Geschlechterkultur
    Im Gespräch mit Mathias Kopetzki

    Für die Dauer eines Fußballspiels, aber viel gehaltvoller - 2x 45 Minuten - nehmen wir uns den Raum für einen Austausch über die Hürden, als Mann die Überwindung patriarchaler Sturkturen mitzugestalten.

    In der ersten Hälfte reden darüber, mit welchen Männerbildern wir aufgewachsen sind, über die Macht dieser Prägung und wo uns Männern diese Kultur selber schadet, aber auch, wo auch Frauen als Teil dieser toxischen Geschlechterkultur dazu beitragen, dass sich eben nichts ändert.
    In der zweiten Hälfte fragen wir uns: Stimmt es, dass Männer nicht gern über ihre Sexualität sprechen? Wie ist es für Männer in unserer Kultur, über sexuelle Verletzlichkeit zu sprechen? Wir hinterfragen die Annahme, dass Männer von Natur aus zur Konkurrenz untereinander neigen würden und permanent auf Sex aus seien, und reden über den Erwartungsdruck, der auch von Frauenseite aus dieser Annahme heraus auf Männer wirkt.
    Wie schwer ist es, als Mann "nein" zu sagen?
    Wir stellen fest, wie wichtig es - auch gesellschaftlich - ist, als Männer über Gefühle zu reden und dass wir das etablieren.

    Mehr über Mathias Kopetzki findet Ihr hier:

    https://www.mathiaskopetzki.de

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    1 hr 36 min
  • Über Aggression, Verletztlichkeit und Heilung
    Im Gespräch mit Fabian Edzard Schneider

    Fabian Edzard Schneider und ich haben festgestellt:

    wir sind von diametral entgegengesetzten Seiten ins Mannsein gestartet, und haben uns zum gleichen Punkt hinentwickelt haben: Zu einem ganzheitlichen Menschenbild.
    Wir sprechen darüber, wo jeder von uns beiden herkommt und darüber, wie Fabian seine Verletzlichkeit und wie ich meine Aggression als Potential des Mannseins integrieren konnten.Gemeinsam überlegen wir, wie es gelingen kann, Männern - und überhaupt Menschen - die Integration beider Seiten zu ermöglichen, und was es dazu braucht.

    Wollen Männer "in Wahrheit" Frauen verstehen, in der Intention, dass wir mehr von der Frau wollen? Und was ist die Bedürfnis hinter dieser Absicht?

    Über diese Frage kommen auch wir zum alten Diskurs über Biologie und kultureller Prägung von Männlichkeit und Weiblichkeit, und finden heraus, dass das am Ende des Tages egal ist, weil es darum geht, ins Fühlen und in die Lebendigkeit zu kommen und im Kontakt mit den eigenen elementaren Bedürfnissen zu sein und Ausdruck dafür zu finden.
    Wir finden heraus, dass ebendiese Bedürfnisse zutiefst in unserer Biologie liegen, und die Kognitionen, die wir uns dazu machen, am Ende immer Erklärungen bleiben, die wir uns machen.
    Es ist die Frage, was wir aus diesen Erklärungen machen, und ob wir diese Erklärungen als spaltend oder als verbindend erleben.
    Inwieweit brauchen wir diesen kongnitiven Hebel eigentlich, um uns die Welt zu erklären?
    Männerarbeit und Frauenarbeit können zur Heilung kultureller Wunden beitragen. Um diese Heilung zuende zu bringen, ist es aber wichtig, künftig auch Männer- und Frauenarbeit zusammenzuführen.
    So kann Mannsein, so kann Menschsein mit Begeisterung gelingen.

    Ihr findet Fabian Edzard Schneider auch hier:

    https://fabianedzard.com

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    1 hr 26 min
  • Über Frauen, Sexualität und kulturelle Prägungen
    Im Gespräch mit Elinor Petzold

    "Eine Frau zum Sex zu überreden ist, wie einen Fisch zum Schwimmen überreden müssen."

    Dieser Satz aus einem Facebook-Post von Elinor gab uns Anlaß für ein - im wahrsten Sinne des Wortes - ungeschminktes und unrasiertes, und vielleicht gerade deshalb gedankensprühend spannendes Gespräch voller Freude und lustvollem Tiefgang auch in unbequeme Gefilde unserer Geschlechterkultur.
    Wir erleben hautnah, wie es ist, wenn wir uns ungeschminkt begegnen,
    Wir sprechen über die Machtverteilung zwischen den Geschlechtern, tauschen uns aus über erlebte und ausgeübte Gewalt und darüber, dass viele Frauen schon von klein auf lernen, Sexualität einzusetzen, um zu manipulieren und damit aber zugleich von der Quelle ihrer Lust beschnitten werden.
    Wie wichtig wäre es stattdessen, dass Frauen einander im Ausleben ihrer lustvollen Sexualität bestärken!
    Je wahrhaftiger, in sich sicherer und emanzipierter Männer sind, umso mehr Raum haben Frauen, vom Performen abzulassen. Und wir entdecken, wie wichtig das Bewusstsein auch für die eigenen Grenzen ist, sowohl bei Frauen als auch bei Männern.

    Wenn Elinor und ich zusammenkommen, geht uns der Gesprächsstoff nicht aus. Nehmt Euch die Zeit. Es lohnt sich!

    Ihr findet Elinor Petzold auch hier:

    https://tigerlilie.de

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    1 hr 49 min
  • Über die erworbene Unfähigkeit, "Nein" zu sagen
    Im Gespräch mit Stefan Fritz

    Mit Stefan Fritz spreche ich über sein Buch "Wortlos".

    Wir sprechen darüber, wie unsichere frühkindliche Bindungen in die Unfähigkeit münden, "Nein" zu sagen, wie das Erfahren sexuellen Missbrauchs im weiteren Leben zum innerlichen Totstellreflex führen kann und schließlich,
    warum Verschwiegenheitsvereinbarungen, wie sie in manchen Männercoaching-Angeboten gefordert werden, das Potential für Retraumatisierung aktivieren können.
    Denn ganz im Gegenteil: Gerade das Überwinden der Wortlosigkeit, das Finden der eigenen Sprache für alles Erlebte bereitet den Boden für Heilung und das Sich-zurück-Erobern gesunder Grenzen.

    Ihr findet Stefan auf unter seiner Webseite:

    https://www.stefanfritz.org

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    1 hr 27 min

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