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Der Tang-Preis wurde vor 10 Jahren von Geschäftsmann Samuel Yin ins Leben gerufen, dem Vorstandsvorsitzenden der Ruentex-Gruppe und Vorstandsvorsitzenden der Guanghua School of Management der Peking-Universität. Alle zwei Jahre werden Preise in vier Kategorien vergeben: "Nachhaltige Entwicklung", "Biopharmazeutische Wissenschaft", "Rechtsstaatlichkeit" und "Sinologie".
Der Preis ist mit 40 Millionen Taiwan-Dollar dotiert. (gut 1 Million Euro). Zusätzlich können die jeweiligen Preisträger bis zu 10 Millionen Taiwan Dollar (ca. 280.000 Euro) für weitere Forschungsprojekte erhalten.
Uta Rindfleisch stellt heute in "Kulinarisches Taiwan" traditionelles Yam Cha in Taiwan vor. Yamcha-Restaurants sind Teehäuser kantonesischen Stils. Man trinkt hier Tee und isst verschiedenste gedämpfte, frittierte oder anders zubereitete kleine Speisen, die auf Wägen an den Tischen vorbeigeschoben und den Gästen angeboten werden.
Yoyo Long ist vor Kurzem von seinem Urlaub in Deutschland nach Taipei zurückgekehrt. Heute erzählt er davon, welche Veränderungen er in Deutschland nach einer Pause von einem Jahr bemerkt hat. Chiu Bihu hat im Mai dieses Jahres ebenfalls Deutschland besucht und berichtet von ihrem Aufenthalt dort. Die beiden Moderatoren haben heute außerdem einen Gast im Studio, Julia, die ebenfalls von ihren Beobachtungen erzählt.
Welche Geschenke kann man aus Taiwan für Freunde oder Verwandte im Ausland mitnehmen? Hier hat Taiwan viel zu bieten: Klassiker sind natürlich Tee oder typisches Gebäck aus Taiwan. Beliebt sind auch Whisky oder Geschenke mit Mustern und Motiven indigener Völker oder der Hakka-Bevölkerung. Es gibt natürlich auch ausgefallenere Geschenke wie "Eiswürfel" aus Marmor. Uta Rindfleisch ist der Frage "Was kann man Freunden und Verwandten aus Taiwan mitbringen?" nachgegangen.
In Kulinarisches Taiwan stellt Uta Rindfleisch heute eine Zutat vor, die von der Küche in Taiwan nicht wegzudenken ist: Ingwer. Sie hat außerdem einige Rezepte mit Ingwer: Eingelegter junger Ingwer, Rindfleisch-Streifen mit Zwiebeln und Ingwer, gebratene Ingwerstreifen mit "doppelten Ohren” und Litschi-Sorbet mit Ingwer-Geschmack.
In zwei Tagen werden die Taiwaner das Mondfest feiern, eines der drei wichtigsten traditionellen Feste in Taiwan. Yoyo Long und Bihui Chiu sind bereits in Feststimmung und sprechen heute über verschiedene Traditionen und Bräuche rund um das Monfest, darunter Mondkuchen, Pomelos, Grillabende, den Vollmond betrachten und ein Gedicht, das Su Shi im Jahr 1076 in Shandong in China geschrieben hat.
Uta Rindfleisch führt heute eine Interview mit Dr. Thomas Weyrauch über sein neues Buch "Wang Chonghuis bleibendes Erbe: Recht - Diplomatie - Politik".
Wang Chonghui (1881-1958 王寵惠 ) war Jurist, Diplomat. Politiker und ehemaliger Präsident des Justizhofes. Sein Grab kann man heute noch auf dem Gelände der Soochow Universität im Taipeier Bezirk Shilin (etwa ein Kilometer vom Nationalen Palastmuseum entfernt) besuchen.
Am 15. Tag des 8. Monats nach dem traditionellen Kalender wird das Mond- oder Mittherbstfest gefeiert. In diesem Jahr fällt das Fest auf den 17. September. Zum Mond- oder Mittherbstfest gehören natürlich Mondkuchen, in letzter Zeit auch Grillen gemeinsam mit Familie oder Freunden unter dem Vollmond - und Pomelos. Pomelos kann man nicht nur so als Obst essen, man kann Pomelos auch zu Marmelade verarbeiten oder zum Backen und Kochen verwenden. Uta Rindfleisch stellt heute diese Frucht und einige Rezepte mit Pomelos vor.
Taiwans Papierindustrie kann ein Stück weißes Papier sechs bis sieben Mal recyceln, was bereits den höchsten Standard der Welt darstellt. Taiwan produziert jedes Jahr etwa 4,5 Millionen Tonnen Papier und recycelt etwa 3,4 Millionen Tonnen Papier pro Jahr.
Heute erzählen Yoyo Long und Bihui Chiu über ihre private Erfahrungen bei der Altpapiersammlung. So erzählt Yoyo Long u.a. davon, dass er vor Kurzem mit seinem Auto zahlreiche Bündel Altpapier zu einer Sammelstelle transportiert und dafür etwa knapp 20 EURO bekommen hat.
Heute geht es um ein Theaterstück, das auf der wahren Geschichte einer japanisch-taiwanischen Familie beruht. Der Vater dieser Familie war zwar Taiwaner und der älteste Sohn einer der fünf reichsten Familien in Taiwan während der japanischen Kolonialzeit, aber er ist in Japan aufgewachsen und fühlte sich als Japaner. Er zerbrach an der Frage seiner Identität. Seine Tochter jedoch, der lange Zeit nicht klar war, dass sie auch taiwanische Wurzeln hatte, da ihre Mutter Japanerin war und ihr Vater in seinem Verhalten eigentlich japanischer als die meisten Japaner war, erlebt diese doppelte Identität inzwischen aber als sehr bereichernd. Sie ist eigentlich Zahnärztin, nebenher aber auch als Schrifstellerin und als Schauspielerin tätig und ihr ist auch die Entstehung dieses Theaterstücks zu verdanken.