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  • Klappe auf! Podiumsdiskussion Freie Szene - Freie Kunst - Soziale Gerechtigkeit - Fair Pay
    Anfang April 2019 ging das zweitägige Symposium zur Freien Szene in Wien im Wiener Gartenbaukino über die Bühne - Manfred Horak dokumentierte beide Tage komplett, um aus dieser Überfülle an Tonmaterialien mehrere Episoden zu gestalten, finanziert von IG Autorinnen Autoren und IG Freie Theater. Die erste Episode trägt den Titel Symposium Freie Szene - Freie Kunst, die zweite Episode trägt den Titel Symposium Soziale Gerechtigkeit - Fair Pay - und in diesen zwei Episoden hört ihr die Sachlage und nüchterne Realität über den zumeist prekären Alltag von Wiener Künstlerinnen und Kulturschaffenden, dargelegt von den verschiedenen Interessengemeinschaften, sowie von der Stadträtin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Wien Veronica Kaup-Hasler und internationalen Gästen. Am Ende des ersten Symposiumtages fand das Resümee in Form einer Podiumsdiskussion statt, die in dieser Episode zu hören ist, plus Statements aus dem Publikum.
    1 hr 11 min
  • Symposium Soziale Gerechtigkeit - Fair Pay
    Im zweiten Teil des multiperspektivischen Gebildes zum Symposium Freie Szene - Freie Kunst - Soziale Gerechtigkeit - Fair Pay: Konkrete Strukturen und Ideen für Wien - Manfred Horak dokumentierte beide Tage komplett, um aus dieser Überfülle an Tonmaterialien drei Episoden zu gestalten, finanziert von IG Autorinnen Autoren und IG Freie Theater - hören wir zunächst mit Gerhard Ruiss eine der zentralen Personen in der Literaturlandschaft Österreichs. Gerhard Ruiss ist seit knapp 40 Jahren als Autor und in kulturpolitischen Agenden unterwegs. Unermüdlich. Unerschrocken. Zum Ärgernis vieler, aber weitaus mehr sind darüber dankbar. Nach den Ausführungen von Gerhard Ruiss, was Literaturförderung leistet und was diese leisten soll gibt es einen Schwenk zu Sabine Reiter von mica - music austria über den Status Quo in Wien, sowie zur freischaffenden Musikerin Agnes Hvizdalek von der Initiative der freien Musikszene Wien. Agnes ist in Wien geboren, lebt aber im norwegischen Oslo und erzählt von den ungleich besseren Lebensbedingungen in Norwegen und was sich Wien von Oslo abschauen sollte. Darin eingebettet hören wir Ausschnitte von zutiefst wienerischen Lebenserfahrungen aus dem Klassik- und Jazzbereich. Vasilena Gankovska von IG Bildende Kunst führt uns danach ebenfalls zurück in die nüchterne Realität und prekären Alltag von Wiener Künstlerinnen. Last but not least hören wir Ulrike Kuner von IG Freie Theater - sie ist auch die treibende Kraft des Symposiums - und Janina Benduski, der Präsidentin vom Bundesverband Freie Darstellende Künste Deutschland über den Alltagsunterschied zwischen Wien und Berlin sprechen, Stichworte Honoraruntergrenzen, Erfahrungen und politische Umsetzung. Dystopie oder Utopie? Hoffnung oder losigkeit? Wir sollten uns nicht überraschen lassen wollen und noch weniger an Altersarmut denken und auch nicht daran, dass jede Dritte Kulturschaffende aus der Freien Szene in Wien unter der Armutsgrenze lebt. Positiv denkend verhungern ist doch viel schöner. Möge es freilich nicht dazu kommen, denn immerhin leben wir ja in der lebenswertesten Stadt der Welt.
    1 hr 18 min
  • Blues plus Interview mit Peter Henisch
    Wer sich mit Literatur aus Österreich beschäftigt kommt an Peter Henisch nicht vorbei. Romane und Erzählungen wie Vom Baron Karl, Pepi Prohaska Prophet, Die kleine Figur meines Vaters, Hoffmanns Erzählungen. Aufzeichnungen eines verwirrten Germanisten, Bali oder Swoboda steigt aus, Der Mai ist vorbei, Steins Paranoia, Morrisons Versteck und viele literarische Henisch-Gustostückerln mehr sollten in keiner privaten Bibliothek fehlen. Parallel dazu veröffentlichte Peter Henisch über all die Jahre auch mehrere Alben, sei es rhythmisch gesprochenes mit Musikbegleitung, z.B. zu den Büchern Morrisons Versteck und Schwarzer Peter, oder aber Alben mit Peter Henisch als Blues-Sänger, erstmals 1975 mit der LP Alles in Ordnung und zuletzt 2018 mit Blues plus, das Peter Henisch gemeinsam mit seinen Musikerfreunden Peter Strutzenberger am Bass, Hermann Posch an der Gitarre und Franz Haselsteiner am Klavier und an der Ziehharmonika einspielte. Robert Fischer traf Peter Henisch zu einem anekdotenhaften Gespräch, das quer durch Raum und Zeit führt.
    1 hr 11 min
  • Symposium Freie Szene - Freie Kunst
    Das zweitägige Internationale Symposium Freie Szene - Freie Kunst - Soziale Gerechtigkeit - Fair Pay: Konkrete Strukturen und Ideen für Wien, ging im April 2019 im Wiener Gartenbau Kino über die Bühne. Es war dies eine Initiative der Stadträtin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Wien Veronica Kaup-Hasler in Kooperation mit IG Kultur Wien, mit dem Dachverband der Filmschaffenden, mit mica – music austria, mit der Initiative der freien Musikszene Wien, mit IG Bildende Kunst, mit IG Autorinnen Autoren und mit IG Freie Theater. Das Ziel war aus diesem multiperspektivischen Gebilde eine Gesamtübersicht zur zumeist prekären Situation der freien Szene aufzuzeigen. Protest ohne protestieren. Augenhöhe anstelle Schieflage. Manfred Horak dokumentierte beide Tage komplett, um aus dieser Überfülle an Tonmaterialien drei Episoden zu gestalten, finanziert von IG Autorinnen Autoren und IG Freie Theater. In dieser Episode hören wir Gedankenbeiträge, kantige Vorträge, beseelte und wütende Worte von Veronica Kaup-Hasler, von Yvonne Gimpel von IG Kultur Österreich, von Irmgard Almer von IG Kultur Wien, und von Fabian Eder vom Dachverband Filmschaffende über den Status Quo in Wien. Eine Bestandsaufnahme mit dem ernüchternden Ergebnis wie weit entfernt weiterhin Fair Pay ist.
    58 min
  • The Remains: Interview mit Nathalie Borgers
    Im Rahmen der Diagonale 2019 fand der Workshop Filmkritiken schreiben in Theorie und Praxis statt mit den Zusatzprogrammen Digitales Erzählen und Interviewführung. Workshop-Teilnehmerin Andrea Habith, die 2018 die Friedl Kubelka Schule für analogen Film in
    Wien absolvierte, schrieb ihre Filmkritik zum Dokumentarfilm The Remains - Nach der Odyssee von Nathalie Borgers. Im Zuge dessen machte sie auch ein Interview mit der Regisseurin, die mit ihrer Doku den Diagonale Preis 2019 für den besten Dokumentarfilm gewann. Auf der Facebook-Seite TheRemainsFilm gibt es zudem die Möglichkeit positive bzw. aufmunternde Postings zu hinterlassen, um so den Hasspostings der Rechten entgegenzuwirken.
    33 min
  • Generation 16+ Episode 9: Rauchpause
    Wir, 3 Schüler aus der 6B des GWIKU18, haben im Theaterhaus Dschungel Wien das Stück Rauchpause besucht. Es hat uns sehr gut gefallen, so etwas in der Art haben wir alle zuvor noch nie gesehen. Das Stück fasst das Thema Sucht in mehreren Szenen gut zusammen.
    10 min
  • Generation 16+ Episode 8: Gestochen und weg
    Gestochen und weg - so heißt das Stück, das wir uns im Theaterhaus Dschungel Wien angeschaut haben. Schrille Flötenklänge, ein leidenschaftlicher Schauspieler und eine VR-Brille, all das ist Teil des Stücks. Unsere Gedanken und Gefühle zu diesem ungewöhnlichen Musiktheaterstück, das auf das Grimm-Märchen Dornröschen basiert, halten wir in dieser Podcast-Episode fest.
    7 min
  • Generation 16+ Episode 7: Radio Freedom
    Radio Freedom lautet der Titel des musikalischen Theaterstücks über Apartheid, Rassismus und Vorurteile von der weltberühmten Tänzergruppe IYASA. Taucht ein in bewegende Geschichten, reiche afrikanische Kultur, Tanz, Gesang und Musik und eine lustige Mischung aus afrikanischer und österreichischer Kultur.
    15 min
  • Generation 16+ Episode 6: U20 Poetry Slam
    Diesmal dreht sich einmal mehr alles um die jeden zweiten Monat stattfindende Veranstaltungsreihe U20 Poetry Slam im Dschungel Wien. Den Poetry Slam Abend begleiteten Ella Axnix und Amina Brauner, um den Beitrag zu gestalten. Die Podcast-Reihe Generation 16+ ist eine Kooperation mit Dschungel Wien, GWIKU18 Haizingergasse und Kulturwoche.at.
    7 min
  • VR im Theaterraum: Interview mit Elisabeth Schimana und Markus Wintersberger
    Die Märchenerzählung von Dornröschen wird wieder einmal auf die Theaterbühne gebracht, allerdings nicht als konventionelle Aufführung, sondern unter Einbeziehung von VR - Virtual Reality - und musikalisch genährt mit neuen Klangspektren und Sounds vom Ensemble airborne extended. Aber nicht das Publikum setzt sich die VR Brille auf, sondern der Erzähler des Stücks, Christian Rainer. Das Publikum sieht in der Theaterperformance Gestochen und weg (14+), was er im hundertjährigen Schlaf sieht, denn die VR wird in den Bühnenraum transformiert. Man könnte es lapidar-plakativ zeitgeistig oder modern nennen, und tatsächlich ist Gestochen und weg eine Produktion von netzzeit für das Festival Wien Modern 2018, uraufgeführt im Dschungel Wien. Der Text stammt von der Autorin Ann Cotten, Konzept und Musik wiederum von Elisabeth Schimana und die VR-Projektionen setzte Markus Wintersberger um. Klingt spannend? Ist es auch. Mit Schimana und Wintersberger traf sich Manfred Horak vor der Generalprobe im Dschungel Wien zu einem Gespräch, das uns bis nach Neuseeland führte.
    21 min