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episodes

  • aktionstheater ensemble: Das wunderbare Interview mit Martin Gruber
    Im Theaterstück Die wunderbare Zerstörung des Mannes inszeniert Martin Gruber mit seinem mehrfach ausgezeichneten aktionstheater ensemble die Suche nach einem neuen Männerbild und das gleichzeitige Scheitern daran. Sechs Männer, sechs Sichtweisen. Trotz einer offensichtlichen Regression, der Rückkehr von Uralt-Machos auf nationalem und internationalem politischen Parkett, scheint sich ein Zerfall alter Rollenbilder, soweit diese überhaupt festgemacht werden können, abzuzeichnen. Kulturwoche.at-Redakteurin Kim Höbel traf den Regisseur vor der Uraufführung am 13.6.2018 im KosmosTheater zu einem wunderbaren Interview.
    16 min
  • Der Knochentandler: Interview mit Johann Allacher und Günther Wildner
    Nach Der Watschenmann ist Der Knochentandler bereits der zweite Kriminalroman von Johann Allacher mit dem Protagonisten Erki Neubauer, ein Bummelstudent, der zufällig in Kriminalfälle hineingezogen wird - wie das Leben halt manchmal so spielt, wenn es blöd läuft. Johann Allacher spinnt mit Humor seine Wien-Krimis und da er davor als schriftstellerischer Nobody nicht einmal Rückantworten von Verlagen erhielt, versuchte er es mit einem Literaturmanager bzw. - wie es in der Buchbranche heißt - Literaturagent. In Österreich gibt es ja nicht gerade viele aus dieser Zunft, aber es gibt mit Günther Wildner immerhin einen mit Renommee, der z.B. auch Thomas Raab mit seiner Metzger-Figur zur ersten Buchpublikation verhalf - der Rest ist Geschichte. Und auch das Gespann Johann Allacher und Günther Wildner klappte bestens, beide Kriminalromane von Allacher erschienen schließlich beim Emons Verlag aus Köln, der jede Menge Regio-Krimis im Programm hat. Motto: Weltweit regional. Viele Gründe also, sich mit dem Autor und mit seinem Literaturmanager auf ein ausführliches Gespräch zu treffen.
    56 min
  • Im Inneren des Waldes: Interview mit Jörg Weinöhl
    Jörg Weinöhl hat mit seiner letzten Arbeit als Ballettdirektor der Grazer Oper nicht nur den Inhalt von Shakespeares "Sommernachtstraum" stimmungsvoll in die Sprache des Tanzes und ein Handlungsballett übersetzt, sondern davon ausgehend, vielschichtige Traumbilder erschaffen: voll Poesie, voll Sehnsucht nach Begegnung mit dem anderen und sich selbst. Andrea Schramek traf Jörg Weinöhl - passend zur Shakespearschen Komödie, die in einem an die Stadt angrenzenden verzauberten Wald spielt - zeitig in der Früh im Wald nahe der steirischen Hauptstadt Graz. Ein im wahrsten Sinne des Wortes stimmungsvolles Gespräch, Rehsichtung inklusive.
    30 min
  • Generation 16+ Episode 5: BrainGame
    Nach ihrer (ersten) Produktion KörperVerstand bringt die gleichnamige Kompanie mit BrainGame den Versuch zweier Männer auf die Bühne, die Aufgaben des Lebens zu meistern. Leo Stockreiter und Luca Hastert sahen das Stück im Dschungel Wien und sammelten O-Töne und Eindrücke vom Publikum, aber auch von den Protagonisten Moritz Lembert und Steffi Jöris.
    9 min
  • Digitale Realitäten und analoges Theaterleben
    Wie wird sich die Menschheit der digitalen Technologie anpassen und wie viel künstliche Intelligenz wird vonnöten sein, damit wir wissen, wann wir z.B. wieder einmal etwas trinken müssen? Einen möglichen Blick auf die nicht allzu ferne Zukunft bietet das kollektiv kunststoff - dahinter stecken Christina Aksoy, Waltraud Brauner, Raffaela Gras und Stefanie Sternig - in ihrer knapp einstündigen Performance Und die Erde ist doch eine Scheibe, empfohlen für Digital Natives ab 8 Jahren, empfehlenswert aber auch für die nicht-digitale Generation im auch höheren zweistelligen Lebensalter. Das Stück ist 10 Jahre in der Zukunft angesiedelt, also im Jahr 2028, der dortige tägliche Lebensassistent heißt Iris - der Name ergibt sich logisch aus dem verkehrt gelesenen. Um Online zu sein benötigt man keine Endgeräte mehr gleich welcher Größe, sondern einfach ein Implantat im Auge - der Cyborg lässt grüßen, aber auch das Softwarepatent Eye Tracking von Facebook, die aus der Augenstellung messen kann, auf welchen Punkt am Bildschirm das Auge des Benutzers blickt. Manfred Horak blickte freilich noch ganz ohne Iris auf die Interview-Partnerinnen Waltraud Brauner und Raffaela Gras, um über digitale Realitäten und analoges Theaterleben zu sprechen.
    40 min
  • Generation 16+ Episode 4: Dreihundertfünfundsechzig +
    Was bleibt von einem Jahr übrig? Terroranschläge, Falschmeldungen, Bundespräsidenten-Wahl in Österreich, Schularbeiten, der Tod von David Bowie und Leonard Cohen (auf Prince wurde vergessen), Identitäre im Burgtheater, Erdogan, Trump, Aleppo, EM und Brexit... - All das und noch viel mehr ist die Grundlage für die dokumentarische Performance "Dreihundertfünfundsechzig + Mein dokumentiertes Leben im Jahr 2016". Eine Podcast-Episode als Dokumentation einer Dokumentation.
    6 min
  • Ein Leben vor dem Tod: Interview mit Boris Bukowski
    Die Frage Gibt’s ein Leben vor dem Tod? stellt sich Boris Bukowski auf seinem gleichnamigen Album, das ihn als Solo-Künstler stärker und besser denn je wieder zurück auf die Bühnen und ins Rampenlicht bringt. Kulturwoche.at Redakteur Robert Fischer traf sich mit dem sympathischen und jung gebliebenen Sänger, um mit ihm ein anekdotenreiches Interview über die lange Karriere des Boris Bukowski zu führen.
    57 min
  • Diagonale 2018: Interview mit Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber
    2018 findet bereits die dritte Diagonale - Festival des österreichischen Films, Graz, unter der Doppelintendanz von Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber statt, Im Mittelpunkt steht dabei wie immer natürlich das Erkunden der österreichischen Filmlandschaft, nicht nur neuer Filme, sondern auch ältere Jahrgänge. Im Specials Kein schöner Land widmet sich die Diagonale z.B. dem Metathema Provinz und Heimat. Dies war auch der Ausgangspunkt beim Interview mit Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber, die Manfred Horak im Wiener Diagonale Büro traf.
    41 min
  • Tänker: Interview mit Birgit Denk
    Die österreichische Dialektband Denk veröffentlicht mit Tänker ihr bereits neuntes Album in ihrer mittlerweile mehr als 15-jährigen Bandgeschichte. Aufgenommen und produziert wurde das Album zur Gänze im Mekka der europäischen Popmusik, also, richtig, in Schweden, konkret in der siebentgrößten Stadt Schwedens, in Linköping in der schwedischen Provinz Östergötlands. Dort wurde der Produzent Niels Nielsen verpflichtet und ein Haus im Wald gemietet. Kulturwoche.at Redakteur Robert Fischer traf die ungemein sympathische, zudem charismatische und redegewandte Birgit Denk zu einem ausführlichen Interview, nicht nur über das Zustandekommen des Albums, sondern auch über die Bandgeschichte, sowie über Politik, Lieblingsalben und der metoo Debatte.
    52 min
  • Kassandra: Ein Dialog mit Regisseurin Julia Nina Kneussel
    Nach Christa Wolfs Medea.Stimmen im Jahr 2017 nahmen sich Regisseurin Julia Nina Kneussel und Dramaturgin Martina Theissl im Jahr 2018 "Kassandra", nach dem Roman von Christa Wolf vor, um es für das KosmosTheater bühnengerecht zu adaptieren. Der Text von Christa Wolf wiederum adaptiert die von Aischylos in seiner "Orestie" erzählte Geschichte der trojanischen Königstochter Kassandra. Sie hatte von Apollon die Sehergabe erhalten, war dann aber von ihm gestraft worden, als sie sich seiner Liebe verweigerte: Niemand sollte je ihren Prophezeiungen Glauben schenken. Vergebens warnte Kassandra die Trojer vor dem Krieg mit den Griechen. Nach dem Untergang ihres Volkes wird sie von Agamemnon als Sklavin nach Griechenland verschleppt. Und genau hier setzt die Erzählung von Christa Wolf (stilistisch als innerer Monolog angelegt) und die Bühnenfassung ein: Kassandra steht vor dem Löwentor von Mykene, weiß um ihren bevorstehenden Tod und um das Schicksal des triumphierenden Agamemnon, der einem Anschlag seiner Frau Klytämnestra und ihres Liebhabers zum Opfer fallen wird. Und so wie ich mich bereits mit Julia Nina Kneussl zum Bühnenstück Medea.Stimmen auf ein Interview traf, so trafen wir einander auch zum Interview über das großartig in Szene gesetzte „Kassandra“.
    27 min