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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)News
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4x4 Podcast episodes

  • Forschung modelliert Nervennetz der Klitoris
    Die Klitoris ist ein zentrales Organ für die weibliche Sexualität – in der Forschung wurde sie aber jahrzehntelang vernachlässigt. Jetzt haben Forscher erstmals ihr Nervennetz vollständig modelliert. Ein möglicher Durchbruch für die Medizin, aber auch ein Hinweis auf eine erstaunliche Wissenslücke.
    Die weiteren Themen:
    · Der Iran-Krieg hat bisher 13 Länder im Nahen Osten erfasst. Seine Auswirkungen sind weit darüber hinaus bis nach Europa zu spüren. Auf Zypern etwa bleiben Touristinnen und Touristen aus, seit in den ersten Kriegstagen eine iranische Drohne einen britischen Luftwaffenstützpunkt auf der Insel angegriffen hat. Die Reportage von der Mittelmeerinsel von der freien Journalistin Susanne Güsten.
    · Die Briefwahl ist in der Schweiz normal und unumstritten. US-Präsident Trump ist sie aber ein Dorn im Auge. Er behauptet seit Langem ohne Beweise, die Briefwahl in den USA sei betrugsanfällig. Nun hat Trump per Dekret die Regeln für die Briefwahl verschärft. Die Einordnung der USA-Expertin.
    · Greift China Taiwan militärisch an? Diese Drohung steht schon lange im Raum. Und tatsächlich erhöht China den Druck auf Taiwan zunehmend – zuletzt etwa mit gross angelegten Militärmanövern rund um die Insel. Sebastian Ramspeck, Internationaler Korrespondent bei SRF, über die angespannte Lage.
    27 min
  • Trotz Klimakrise: Warum reissen wir noch Gebäude ab?
    Ein Abriss und Ersatzneubau verursachen doppelt so viele CO₂-Emissionen wie eine Sanierung. Damit die Schweiz klimaneutral werden kann, müsste sie weniger abreissen und neu bauen. Gleichzeitig gelten Ersatzneubauten als Lösung für eine anderes Problem: den steigenden Bedarf an Wohnraum.
    Tobias Hilbert ist nachhaltiger Architekt und Mitgründer des Vereins Countdown 2030. Das Ziel des Vereins: Netto-Null im Schweizer Bausektor bis 2030. Den grössten Hebel sieht der Architekt darin, stärker mit dem Bestand zu arbeiten, statt abzureissen und neu zu bauen.
    Doch genau hier stösst Tobias Hilbert auf Hürden und Konflikte. Behördliche Bauvorgaben, wirtschaftliche Interessen und der steigende Bedarf an Wohnraum begünstigen nicht den Erhalt, sondern den Abriss und Ersatzneubau.
    In dieser Folge zu hören:
    • Tobias Hilbert, Architekt und Mitgründer Countdown 2030
    • Barbara Buser, Architektin
    • Guillaume Habert, Professor für Nachhaltiges Bauen, ETH Zürich
    • Thomas Schönbächler, Geschäftsführer BVK
    • Klaus Bonanomi, Wirtschaftsredaktor SRF
    26 min
  • Studie: Schweizerinnen und Schweizer stehen hinter der Demokratie
    Die Schweiz gilt weltweit als eine der stabilsten Demokratien. Und eine grosse Mehrheit schätzt diese Demokratie, wie eine neue Studie zeigt. Und doch gibt es auch die Demokratiemüden – vorab jüngere und politisch weniger aktive Menschen. Studien Co-Autor Ivo Scherrer erläutert die Erkenntnisse.
    Die weiteren Themen:
    · Im Süden des Libanons sind innerhalb von 24 Stunden drei Uno-Friedenssoldaten getötet worden, weitere Blauhelm-Soldaten wurden verletzt. Nahost-Korrespondent Thomas Gutersohn erklärt, was genau passiert ist.
    · Der Sklavenhandel sei das schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit. So steht es in einer neuen Resolution, die die Uno-Generalversammlung vergangene Woche angenommen hat. Unter anderem fordert diese, dass Kulturgüter und Kunstobjekte an Herkunftsländer zurückgegeben werden. Die Resolution ist allerdings rechtlich nicht bindend. Viola Franziska Müller, die an der Universität Wageningen in den Niederlanden zu Sklaverei forscht, zur Wirkung dieser Resolution.
    · Im Tessin ist es derzeit mild und trocken. Darum hat es bereits erste Waldbrände gegeben. Tessin-Korrespondent Iwan Santoro schildert die Situation im Südkanton.
    27 min
  • «Es hat geholfen, dass ich bekannt bin»
    Bei den Wahlen im Kanton Bern hat Grünen-Nationalrätin Aline Trede den Sprung in die Regierung geschafft. Im Interview mit SRF sagt die Politikerin, welchen Faktoren sie ihre Wahl zuschreibt.
    Die weiteren Themen:
    · Seit dem Wochenende gibt es im Iran-Krieg eine neue Kriegs-Partei: Die islamistische Huthi-Miliz aus Jemen. Am Samstag startete sie einen Angriff mit zwei Raketen auf Israel – Politologin Elham Manea von der Universität Zürich erklärt, warum die Huthis gerade jetzt eingreifen.
    · Lange stand Saudi-Arabien Interventionen der USA im Nahen Osten kritisch gegenüber. Nun aber drängt der Staat laut Berichten darauf, dass die USA ihren Krieg fortsetzen und die Angriffe gar noch ausweiten. Nahost-Experte Toby Matthiesenzu den Überlegungen hinter Saudi-Arabiens Position.
    · Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verschärft die Regeln für den Frauensport: Künftig müssen alle Athletinnen einmalig einen genetischen Geschlechtertest machen, Trans-Frauen dürfen nicht mehr in den Frauenkategorien starten. Die neuen Richtlinien sollen die Fairness im Frauensport gewährleisten – Soziologe Dennis Krämer von der Universität Münster schätzt ein, ob das gelingen kann.
    26 min
  • Wie unabhängig wollen die Menschen auf den Färöern sein?
    Auf den zu Dänemark gehörenden Inseln wurde das Parlament neu gewählt. Dabei stand die Frage der Unabhängigkeit im Vordergrund – denn die Färöer sind geopolitisch bedeutender geworden, so wie Grönland oder Island. Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann ordnet das Resultat ein.
    - Lüttich, London, Antwerpen: Seit Anfang März erschüttern antisemitische Attentate jüdische Gemeinden mehrerer Länder. SRF-Fachredaktor Daniel Glaus, darüber, wie das mit dem Iran-Krieg zusammenhängt.
    - Nach Fehlleistungen im Zusammenhang mit einem Dokumentarfilm über den Sturm auf das US-Kapitol sucht der britische Sender BBC einen Neuanfang: Der frühere Google-Manager Matt Brittin wird die Rundfunkanstalt ab Mitte Mai leiten. Journalistik-Professor Vinzenz Wyss bewertet die Wahl.
    - In El Salvador hat das Parlament vor vier Jahren den Ausnahmezustand verhängt. Begründet hatte das Präsident Nayib Bukele damit, dass er die Kriminalität bekämpfen wolle. Heute befindet sich das mittelamerikanische Land immer noch im Ausnahmezustand. Die Journalistin Sandra Weiss erklärt warum.
    27 min
  • Gericht macht Alphabet und Meta wegen Social-Media Sucht haftbar
    Meta und Alphabet haben einen Gerichtsprozess in den USA vorerst verloren. Die Geschworenen sind zum Schluss gekommen, dass die Techkonzerne Social-Media-User ungenügend über Suchtrisiken informiert und fahrlässig gehandelt hätten. Wirtschaftsredaktorin Isabel Pfaff mit den Einzelheiten.
    Weitere Themen:
    · Sarah Mullally ist die erste Erzbischöfin von Canterbury. Mit dem Segen des Königshauses hat das neue Oberhaupt der anglikanischen Kirchengemeinschaft ihr Amt angetreten. Religionsredaktorin Judith Wipfler, die die Amtseinsetzung mitverfolgt hat, erläutert, was ihr besonders aufgefallen ist.
    · In der Arktis wird aufgerüstet. Dänemark verstärkt seine Militärpräsenz in Grönland, während die Nato auf der grössten Insel der Welt übt. Nun ist bekannt geworden, dass sich auch Russland im hohen Norden stärker bewaffnet – auf der Kola-Halbinsel. Dort ist die russische Nordmeerflotte stationiert. Skandinavien-Korrespondentin Felicie Notter war kürzlich auf Reportage in der Arktis. Sie erklärt, was auf Kola gerade los ist.
    · Im Neuenburgersee ist wenige Meter unter der Wasseroberfläche etwas Einzigartiges entdeckt worden – eine ganze römische Warenladung mit hunderten Keramikgefässen sowie Werkzeuge und Waffen. Was den Fund so speziell macht, erklärt Marc-Antoine Kaeser, Direktor des archäologischen Museums Neuenburg.
    27 min
  • Wahlen in Dänemark: Dämpfer für Regierung Frederiksen
    Trotz grossen Verlusten bleibt die sozialdemokratische Partei der Regierungschefin Mette Frederiksen stärkste Kraft. Das hat auch mit der Grönland und US-Präsident Trump zu tun, sagt Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann.
    Die weiteren Themen:
    · Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat in einer Rede den Status Nordkoreas als Atommacht verteidigt. Er bezeichnete das Vorgehen der USA in der Welt als «Staatsterrorismus». Welchen Zusammenhang das mit dem Iran-Krieg haben könnte, sagt Frederic Spohr von der Friedrich-Naumann-Stiftung.
    · Der Turnschuh-Hersteller On darf weiterhin das Schweizerkreuz auf seinen Schuhen haben. Die Firma hat sich nach einem langen Streit mit dem Institut für Geistiges Eigentum geeinigt. Der Entscheid sei nachvollziehbar, sagt Harley Krohmer, Marketing-Professor an der Universität Bern.
    · Als Weltneuheit hat das Cern in Genf erstmals Antimaterie mit einem Lastwagen transportiert. Damit könnte Antimaterie noch besser erforscht werden, sagt SRF-Wissenschaftsredaktor Sandro Della Torre.
    26 min
  • Lithium, Fleisch und Prosecco
    Die EU und Australien rücken näher zusammen, politisch und vor allem wirtschaftlich. Unser Korrespondent Urs Wälterlin erklärt, worum es im neuen Freihandelsabkommen geht.
    Weitere Themen:
    · Eugene de Kock, berüchtigter Polizist des südafrikanischen Apartheid-Regimes, hat nach Jahrzehnten erneut vor Gericht ausgesagt. Christian Putsch, freier Journalist in Kapstadt, über die Aufarbeitung, die auch mehr als 30 Jahre nach dem Ende der Apartheid immer noch läuft.
    · Hat Ungarn Informationen von EU-Treffen an Russland weitergegeben? Die «Washington Post» will Beweise haben dafür. Was ist dran an den Vorwürfen? EU-Korrespondent Andreas Reich gibt uns eine Übersicht.
    · Der Niedergang der deutschen FDP geht ungebremst weiter, auf Bundesebene ebenso wie in den Ländern fliegt sie aus den Parlamenten. Nach dem jüngsten Debakel in Rheinland-Pfalz ist der Parteivorstand geschlossen zurückgetreten. SRF-Auslandredaktor Stefan Reinhart zeichnet nach, wie die FDP in diese Schieflage gekommen ist.
    26 min
  • Wenig Optimismus beim Zustand des Weltklimas
    Die letzten 10 Jahre waren das heisseste Jahrzehnt seit Messbeginn, also seit über 150 Jahren. Das schreibt die Welt-Wetter-Organisation WMO in ihrem neuen Bericht. Diese Ergebnisse seien wenig überraschend, sagt Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann und ordnet ein.
    - Wie einig sind sich die USA und Israel beim Krieg im Nahen Osten noch? Sicherheits-Experten Roland Popp von der Militärakademie an der ETH Zürich zeigt, wo man sieht, dass die beiden Ländern immer mehr unterschiedliche Ziele verfolgen.
    - In Indien und weiteren grossen Ländern ist der Patentschutz für den Wirkstoff Semaglutid abgelaufen. Dieser steckt in den Abnehmspritzen Ozempic und Wegovy. Der Weg für Nachahmer-Produkte ist nun frei. Indien ist nicht nur ein wichtiger Markt für solche Medikamente, sondern auch ein bedeutender Produktionsstandort. Südasien-Korrespondentin Maren Peters erklärt die Folgen.
    - Einst der Platzhirsch auf dem chinesischen Automarkt, exportieren deutsche Auto-Hersteller wie VW oder Audi heutzutage immer weniger Autos nach China. China-Korrespondent Samuel Emch spricht über die neusten Trends im chinesischen Automarkt und was deutsche Autobauer tun, um die chinesische Kundschaft zurückzugewinnen.
    26 min
  • Führen höhere Gebühren zu weniger Stau am Gotthard?
    Die Politik will beim Transitverkehr härter durchgreifen. Wer künftig mit dem Auto von einem Nachbarland durch die Schweiz hindurch fährt, soll dafür extra bezahlen. Diese Transitgebühr soll den Verkehr reduzieren. Wie sinnvoll und machbar das ist, erklärt Verkehrsplaner Luca Urbani.
    - Dänemark hat sich auf eine mögliche Grönland-Invasion durch die USA ganz konkret vorbereitet. Das Land besorgte Blutsäcke und grosse Mengen an Sprengstoff, um Grönland im Ernstfall zu verteidigen. Was laut Recherchen des dänischen Radios darüber hinaus noch geplant wurde, erzählt Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann.
    - Seit 100 Tagen sind in Australien Social Media für unter 16-Jährige verboten. Doch: Noch schaffen es viele Jugendliche, Plattformen wie TikTok, Snapchat und Instagram auszutricksen. Andere finden das Verbot aber auch gut und denken mehr über ihre Bildschirmzeit nach. Eine Reportage.
    - Die Pollenbelastung dürfte in diesem Jahr besonders hoch sein. Das schreibt das Allergiezentrum Schweiz. Forschende konnten zudem nachweisen, dass Pollen allgemein immer aggressiver werden. Warum das so ist, erklärt Andrea Fischli von der SRF-Wissenschaftsredaktion.
    - In Zürich laufen aktuell die jüdischen Filmtage «Yesh!». Sie wollen die Vielfalt jüdischen Lebens zeigen – und damit das Verständnis und den Dialog fördern. Ein politisches Festival in Zeiten des Krieges in Nahost und des steigenden Antisemitismus. Direktor Michel Rappaport nimmt Stellung.
    26 min

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