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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)News
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4x4 Podcast episodes

  • Krieg im Nahen Osten: Warum wehren sich die Golfstaaten nicht?
    Seit bald einer Woche herrscht Krieg im Nahen Osten. Der Iran wehrt sich gegen die Angriffe der USA und Israel. Dabei greift er auch Nachbarländer, die am Angriff nicht unmittelbar beteiligt sind, an. Besonders die Golfstaaten. Auffallend ist: Sie wehren sich nicht.
    Weitere Themen:
    • Eine Studie des Universitätsspitals Zürich zeigt konkret auf, wie sich ein flexibler Schulstart auf Kinder und Jugendliche auswirkt: Sie sind gesünder, weniger gereizt und zeigen bessere Leistungen. Oskar Jenni, Professor für Entwicklungspädiatrie erklärt, wieso.
    • Sexarbeitende lehnen ein Verbot von Sexarbeit ab. Dies zeigt eine Umfrage unter 200 Sexarbeitenden in der Schweiz. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft hat sie zu ihren Erwartungen, Befürchtungen und Einschätzungen befragt, falls der Kauf von Sex verboten würde. Virginia Beljean kennt die Gründe für diese Ablehnung.
    • Der Anstieg des Meeresspiegels hat gravierendere Folgen für die betroffenen Küstengebiete als bisher angenommen. Auch wären bis zu doppelt so viele Menschen betroffen, wie bisher angenommen. Das zeigt eine Studie, die im Wissenschafts-Magazin «Nature» erschienen ist. Klimaforscher Thomas Fröhlicher von der Universität Bern erklärt, was die neuen Ergebnisse genau zeigen.
    26 min
  • Was für einen Plan hat Trump im Iran?
    Vier Wochen werde der Krieg im Iran dauern, kündigte US-Präsident Trump an. Andererseits gibt es Gerüchte, dass den USA die Munition ausgehen soll. Roland Popp ist Sicherheitsexperte für den Nahen Osten an der Militärakademie der ETH Zürich, er sagt, die USA hätten sich im Iran mehr erhofft.
    Weitere Themen:
    · Israel hat das staatliche Radio und Fernsehen des Iran bombardiert. Iran sagt, der Sendebetrieb gehe weiter. Simon Wolfgang Fuchs von der Hebräischen Universität ordnet ein, wie wichtig der iranische Staatssender für die Bevölkerung ist.
    · China hat die Angriffe von Israel und den USA kritisiert und zu einer Waffenruhe aufgerufen. Doch China könnte auch vom Krieg profitieren, sagt Simona Grano, China-Expertin von der Universität Zürich.
    · Nach dem US-Angriff auf Venezuela brachen die Öl-Lieferungen in Kuba weg. Es fehlt an Treibstoff und Stromausfälle häufen sich. Der Unmut in der Bevölkerung steigt. Nur dank Hilfe aus dem Ausland könnten die Menschen überleben, sagt Ausland-Redaktorin Anna Lemmenmeier, die kürzlich Kuba besucht hat.
    27 min
  • War es gerecht, Ali Chamenei zu töten?
    Ali Chamenei, der oberste Führer des Irans, galt im Westen als brutaler Diktator. Aber war es gerecht, ihn mit einem Luftschlag zu töten? Mit solchen Fragen beschäftigt sich die Philosophin Regina Surber, Expertin für die Ethik von Krieg und Frieden.
    Weitere Themen:
    · Wie viel Rückhalt geniesst US-Präsident Donald Trump für seine Kriegspolitik? Marco Overhaus, Experte für US-Sicherheitspolitik bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, zur Stimmung in der Regierung, im MAGA-Lager und im Kongress.
    · Der Streit zwischen der US-Regierung und der KI-Firma Anthropic ist eskaliert: Alle Bundesbehörden sollen auf Anthropics KI-Anwendungen verzichten, so die Anweisung des Präsidenten. Der Grund: Der KI-Konzern wollte durchsetzen, dass seine Software nicht zur Massenüberwachung oder für autonome Waffensysteme verwendet werden dürfe. Digitalredaktor Jürg Tschirren rollt den Fall auf.
    · Könnte der Fall Anthropic Anlass für eine stärkere KI-Regulierung sein? Das fordert der CEO des Tech Konzerns, er setzt dabei auf den US-Kongress. Wie realistisch ist das? Die Einschätzung der Juristin Christiane Wendehorst, Professorin am Institut für Digitalisierung und Recht der Universtität Wien.
    26 min
  • Folgen des Iran-Kriegs: «Das bekommt die ganze Welt zu spüren»
    Wegen des Kriegs der USA und Israels gegen den Iran ziehen die Ölpreise an. Die Ökonomin und Energieexpertin Cornelia Meyer schätzt ein, welche Entwicklung zu erwarten ist. Und unser Wirtschaftsredaktor sagt, was das für die Schweiz bedeutet.
    Weitere Themen:
    · Iran schlägt im Krieg gegen Israel und die USA zurück – mit Raketenangriffen auch auf die Golfstaaten. Wir haben den Nahost-Experten und Ex-Diplomaten Andreas Reinicke gefragt, welche Ziele Iran damit verfolgt und welche Interessen die Golfstaaten haben.
    · Ein Konflikt zwischen dem US-Verteidigungsministerium und der Firma Anthropic wirft ein Licht auf das Thema KI und Waffen. Thomas Küchenmeister von der NGO «Stopp Killer Robots» sagt, wo er die grösste Gefahr sieht beim Einsatz von KI-Waffen.
    · Ein Konflikt direkt neben dem Iran ist auch wieder aufgeflammt: zwischen Afghanistan und Pakistan. Es ist ein Konflikt zwischen zwei ungleichen Kräften: Pakistan ist eine Atommacht und hat über 600.000 aktive Soldaten. Afghanistan ist ein Land ohne gefestigte Institutionen. Der Journalist Julian Busch über die Lage und die militärischen Kräfte in Afghanistan.
    23 min
  • Nach Grönland-Krise: Neuwahlen in Dänemark
    In Dänemark kommt es zu vorgezogenen Neuwahlen. Nordeuropakorrespondent Bruno Kaufmann sagt, warum die Regierungschefin Mette Frederiksen die Wahlen so früh ansetzt.
    Die weiteren Themen:
    · Eilbeschluss des Kölner Verwaltungsgerichts: Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf die Partei AfD vorerst nicht als «gesichert rechtsextrem» bezeichnen. Luca Manns, Geschäftsführer der Forschungsstelle Nachrichtendienste der Universität zu Köln, ordnet den Entscheid ein.
    · Die USA bieten erstmals Botschaftsdienste im Westjordanland an. Das ist ein umstrittenes politisches Signal, das die israelischen Siedlungen im Westjordanland legitimiert, sagt unsere Ausland-Redaktorin Anna Trechsel.
    · Die britische BBC hat untersucht, was bei den sogenannten Gen-Z-Protesten in Nepal im vergangenen September passiert ist. Dutzende mehrheitlich junge Personen sind damals ums Leben gekommen. Südasien-Korrespondentin Maren Peters schildert die neuen Erkenntnisse.
    · Eine neue Schweizer Studie zu Brandopfern zeigt, dass Frauen viel häufiger eine potenziell tödliche Infektion der Blutbahn erleiden als Männer. Daniel Hofmänner vom Institut für Intensivmedizin am Unispital Zürich sagt, woran das liegen könnte.
    26 min
  • Tödlicher Schusswechsel auf See – Kuba erhebt Terrorvorwürfe
    Vor Kubas Küste ist es zu einer Schiesserei zwischen Bewaffneten auf einem Schnellboot und Grenztruppen gekommen. Es gab Tote und Verletzte. Das Schnellboot soll aus dem US-Bundessstaat Florida gekommen sein. Was bereits bekannt ist, erläutert SRF-Auslandredaktorin Veronika Meier.
    Weitere Themen:
    · In Deutschland erlebt ein politischer Dauerstreit eine neue Wendung: Die aktuelle Regierung schafft das Heizungsgesetz der Vorgängerregierung ab und hat sich auf neue Regeln für Heizungen geeinigt. Die Politikchefin der Zeitung «Die Welt» sagt, ob Deutschland damit einen Rückschritt macht.
    · Flavio Bolsonaro, der Sohn des inhaftierten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro, will Präsident werden und dürfte im Herbst zur Wahl antreten. Unterdessen sind die Erfolgsaussichten für den Rechtsaussenpolitiker gestiegen. Falls er gewinnt, dürfte er seinen Vater aus dem Gefängnis holen. Was das brasilianische Volk davon halten würde und wofür Flavio Bolsonaro steht, weiss der freie Journalist Niklas Franzen.
    · Die Beziehungen zwischen Japan und China verschlechtern sich weiter. Bis in fünf Jahren will Japan ein Raketenabwehrsystem auf seiner südlichen Insel Yonaguni stationieren, wie die Regierung angekündigt hat. Yonaguni liegt nur rund 100 Kilometer von Taiwan entfernt, worauf China Ansprüche erhebt. Wächst damit die Sorge um einen möglichen Konflikt um Taiwan, Ostasien-Korrespondent Samuel Emch?
    26 min
  • Kanadische Regierung bestellt Open-AI-Chefs ein
    Die kanadische Regierung hat Vertreter von OpenAI – die Firma hinter ChatGPT – zu sich zitiert. Denn nach dem Attentat von vor zwei Wochen auf eine Schule in Westkanada mit acht Todesopfern wurde klar, dass die mutmassliche Täterin OpenAI schon vorher aufgefallen war. Digitalredaktor Jürg Tschirren.
    · Der Ukraine-Krieg dauert mittlerweile schon über vier Jahre an. Putins Krieg hat in Europa zu einem Umdenken geführt: Es fliesst mehr Geld in die Rüstung. Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch erklärt, wie die Rüstungsindustrie von diesem Krieg profitiert.
    · Steht ein US-Angriff auf den Iran bevor? Seit Wochen wird darüber spekuliert. Denn die USA ziehen Truppen in der Gegend zusammen. Wie wahrscheinlich ein militärisches Eingreifen der USA ist, erklärt Joachim Weber, Senior Fellow für Strategische Vorausschau und Risikoanalyse am Cassis Strategiezentrum der Universität Bonn.
    · Der Fall Jeffrey Epstein gibt weiter zu reden. Am Montag wurde der frühere britische Botschafter Peter Mandelson in London festgenommen, weil er dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sensible Dokumente weitergegeben haben soll. Mittlerweile ist er auf Kaution frei. Paula Diehl ist Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin an der Universität Kiel und erörtert, wie gefährlich der Epstein-Fall für das Vertrauen in die Politik ist.
    27 min
  • Slowakei stellt Ukraine den Notstrom ab
    Die Slowakei macht ernst mit ihrer Drohung: sie stoppt Mitten im Winter die Notstrom-Lieferungen für ihr kriegsgeplagtes Nachbarland Ukraine. Es geht dabei um einen Streit um eine Pipeline, durch die russisches Öl in die Slowakei fliessen sollte.
    Weitere Themen:
    · Trotz Zöllen weisen die USA für das letzte Jahr ein Handelsdefizit auf, das so gross ist wie noch nie. SRF-Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch ordnet ein.
    · Kann Mexiko in knapp vier Monaten zusammen mit Kanada und den USA die Fussball-WM ausrichten? Das fragen sich viele, nachdem das mexikanische Militär einen berüchtigten Drogenboss getötet hat und daraufhin Chaos ausgebrochen ist.
    · Japan experimentiert derzeit mit einer kleinen Revolution im Fussball: Was, wenn es kein Unentschieden mehr gäbe, sondern nur noch Sieg oder Niederlage? Der freie Journalist Martin Fritz hat die HIntergründe zu diesem Experiment.
    26 min
  • Sicherheit an der Basler Fasnacht: Behörden schauen genauer hin
    Mit dem «Morgestraich» sind am Montag die «drei scheenschte Dääg» gestartet. Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana haben die Behörden die Sicherheitsvorschriften verschärft. Was dies besonders für die Cliquenkeller bedeutet, erklärt Basel-Korrespondentin Simone Weber.
    - Der Oberste Gerichtshof der USA, der Supreme Court, hat am Freitag entschieden, dass grosse Teile der von Donald Trump verhängten globalen Zölle rechtswidrig sind. Den Stellenwert dieses Urteils könne man kaum überschätzen, sagt Constanze Stelzenmüller, sie ist Direktorin des Europa-Centers beim US-Thinktank Brookings Institution.
    - Im Iran haben am Wochenende erneut Proteste gegen die Regierung stattgefunden. Nachdem bei Protesten im Januar Tausende Demonstrierende getötet wurden, blieb es die letzten Wochen auf den Strassen zunächst ruhig. Warum die Proteste nun erneut aufgeflammt sind, beantwortet die freie Journalistin Karin Senz.
    - Die neue Kaserne der Schweizergarde im Vatikan könnte eigentlich gebaut werden. Die vatikanischen Behörden haben letzte Woche die Baubewilligung erteilt. Nur fehlt das dafür nötige Geld. Wie viel, das sagt Stephan Kuhn, Vize-Präsident der Kasernenstiftung.
    26 min
  • Was bringen Klarnamen im Internet?
    Ein Internet ohne anonyme Kommentare: Das wünscht sich Friedrich Merz. Der deutsche Bundeskanzler fordert eine Klarnamenpflicht, um gegen Online-Hetze vorzugehen. Auch in der Schweiz läuft die Debatte. Doch was bringt eine Klarnamenpflicht? Nicht viel, sagt die Soziologin Katja Rost.
    Weitere Themen:
    · Die griechische Regierung will abgelehnte Asylsuchende in Abschiebezentren unterbringen – ausserhalb der EU, in einem Drittstaat in Afrika. Die freie Journalistin Rodothea Seralidou erklärt, warum.
    · Die führenden Köpfe der KI-Branche treffen sich diese Woche im indischen Neu-Delhi: Nicht weniger als 250'000 Menschen nehmen dort am "AI Impact Summit" teil - einem der grössten KI-Treffen der Welt. Mit dabei sind Spitzenkräfte von Open AI, Google, Microsoft, Meta – und Alexander Ilic, Geschäftsführer des KI-Kompetenzzentrums der ETH Zürich. Er erklärt, was sich die ETH von diesem Treffen erhofft.
    · Die Schattenbibliothek Anna's Archive hat Songs von Spotify geklaut, im grossen Stil. Fast drei Millionen Songs hat die Gruppe hinter der Website kopiert und kostenlos ins Internet gestellt. Spotify lässt das nicht auf sich sitzen und hat Anna's Archive auf 13 Billionen US-Dollar verklagt. Musikredaktorin Gisela Feuz rollt den Fall auf.
    26 min

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