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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)News
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  • Bundesrätliche Agrarpolitik stösst bei Umweltverbänden auf Kritik
    Der Bundesrat hat seine Vision für die künftige Agrarpolitik präsentiert. Er will die Ernährungssicherheit erhöhen und dafür die Landwirtschaft administrativ entlasten. Umweltverbände kritisieren die Pläne und sprechen von einem Rückschritt. Marcel Liner von Pro Natura erklärt, warum.
    · Der südkoreanische Ex-Präsident Yoon Suk Yeol ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden – für die Ausrufung des Kriegsrechts im Dezember 2024. Das Gericht sprach den 65-Jährigen schuldig, einen Aufstand angeführt und damit die Verfassung des Landes untergraben zu haben. Der Ex-Präsident kann noch in Berufung gehen, sagt Ostasien-Korrespondent Samuel Emch.
    · Indonesien hat als erstes und bisher einziges Land angekündigt, für eine geplante multinationale Truppe im Gazastreifen eigene Soldaten zu schicken. Bis zu 8000 Armeeangehörige sollen es sein. Ein Teil soll sich schon auf den Einsatz vorbereiten. Südasien-Korrespondent Martin Aldrovandi erklärt, wieso die Regierung vorprescht.
    · In Peru hat der Kongress den Übergangspräsidenten wegen Korruptionsvorwürfen abgesetzt. José Jerì war nur vier Monate im Amt – und der siebte Präsident in zehn Jahren. Kürzlich wurde sein Nachfolger bestimmt. Wie in diesen turbulenten Zeiten die Stimmung im Land ist, weiss Richard Haep, Helvetas-Landesdirektor von Peru.
    23 min
  • Armut im Tessin doppelt so hoch wie im Rest der Schweiz
    In der Schweiz gelten rund 740'000 Menschen als arm - rund 8 Prozent der Bevölkerung. Im Tessin ist die Quote allerdings doppelt so hoch: rund 16 Prozent gelten als arm. Wie kommt das? Tessin-Korrespondent Iwan Santoro erklärt.
    Weitere Themen:
    · US-Präsident Trump und das Weisse Haus veröffentlichen immer wieder KI-Bilder und Videos. Die meisten sind provokativ, teils absurd und bedienen manchmal rassistische Codes. Welche Strategie verfolgt das Weisse Haus damit? Kommunikationswissenschaftler Klaus Kamps gibt Antworten.
    · In der US-Wirtschaft ist es zu einer erstaunlichen Investition gekommen: Der berühmte Investor Warren Buffet hat Aktien im Wert von 350 Millionen der Zeitung New York Times gekauft. Wie ist das zu deuten? Wirtschaftsredaktor Klaus Bonanomi ordnet ein.
    · In China und vielen anderen Ländern in Südostasien hat das neue Jahr begonnen. Die Neujahrsfeste dauern mehrere Wochen und währenddessen werden die Fabriken geschlossen. Das hat Einfluss auf die Weltwirtschaft. Wirtschaftsredaktor Pascal Lago erklärt den Zusammenhang.
    21 min
  • Zum Tod von Guido A. Zäch: «Ein Pionier für Querschnittgelähmte»
    Der Gründer der Schweizer Paraplegiker-Stiftung ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Zäch hat die Perspektiven für Querschnittgelähmte nachhaltig verbessert, aber er ist auch wegen Veruntreuung verurteilt worden. Sein Wegbegleiter Josef Hofstetter sagt, was von ihm bleibt.
    Und:
    · Plötzlich von der KI ausgebremst: In Basel haben Assistenzsysteme in Autos Abstimmungsplakate gegen Tempo 30 fälschlicherweise als echte Temposchilder interpretiert. Wie verlässlich die Technik ist, beantwortet Jürg Tschirren aus der Digitalredaktion.
    · Irland hat eine Untersuchung gegen die Social-Media-Plattform X eingeleitet. Damit soll geprüft werden, ob X mit seinem KI-Chatbot Grok gegen EU-Recht verstossen hat. Wirtschaftsredaktorin Isabelle Pfaff erklärt, worum es bei den möglichen Verstössen geht.
    · Immer mehr Menschen wählen die Notrufnummer für mögliche Vergiftungen – das zeigen die Zahlen von ToxInfo. Weshalb es dabei vor allem um Vorfälle mit Jugendlichen geht, sagt Oberärztin Colette Degrandi.
    27 min
  • Hat Putin höchstpersönlich Nawalny ermorden lassen?
    Der russische Oppositionspolitiker Alexei Nawalny ist 2024 offenbar nicht eines natürlichen Todes gestorben. Er wurde laut einem neuen Bericht vergiftet. SRF-Russlandkorrespondent Calum MacKenzie darüber, wer dahinterstecken könnte.
    - Am Wochenende ist am Rande einer politischen Veranstaltung in der französischen Stadt Lyon ein junger Mann nach einer Prügelei gestorben. Er soll ein rechtsnationaler Aktivist gewesen sein. Laut dem französischen Innenminister sind Linksextreme für die Tat verantwortlich. Was man weiss, sagt SRF-Frankreichkorrespondentin Zoe Geissler.
    - Eine zweite Person hat eine finanzielle Entschädigung erhalten wegen Schäden durch eine Covid-Impfung. Irène Dietschi von der SRF-Wissenschaftsredaktion ordnet ein, wie die Quote von zwei akzeptierten Fällen auf 300 Anträge zu beurteilen ist.
    - Der Schweizer Bergbaukonzern Glencore beteiligt sich an der Firma Mineração Rio do Norte in Brasilien. Diese baut den Rohstoff Bauxit ab, die wichtigste Quelle für Aluminium. Warum sich die Menschen in der Nähe der Minen bedroht fühlen, erklärt der freie Journalist Niklas Franzen, der die Region besucht hat.
    26 min
  • Bangladesch wählt die Kontinuität - zumindest ein Stück weit
    Bangladesch hat ein neues Parlament gewählt, bei den ersten Wahlen, seitdem die Studierendenbewegung die Langzeit-Machthaberin Sheikh Hasina gestürzt hat. Nun ist klar: Wahlsiegerin ist die Nationalistische Partei BNP. NZZ-Südasien-Korrespondent Ulrich von Schwerin erklärt, für was sie steht.
    Weitere Themen:
    · In Argentinien gibt es ein neues Amt: Das sogenannte «Büro für offizielle Antworten». Mit dieser staatlichen Behörde will die Regierung von Javier Milei gegen Lügen in den Medien vorgehen, wie sie selbst sagt. ARD-Südamerikakorrespondentin Anne Herrberg über Fake News, die argentinische Medienlandschaft und die Ziele der Regierung Milei.
    · In Ländern wie der Schweiz wird Bluthochdruck meist gut behandeln. Anders ist das in den Ländern im globalen Süden wie etwa Lesotho. Dort testen die Universität Basel und die Schweizer NGO «SolidarMed» jetzt ein neues Behandlungsmodell. Den Blutdruck kontrollieren dabei geschulte Laien, die Behandlungsempfehlung kommt vom Algorithmus. Wie das genau funktioniert, erklärt Niklaus Labhardt, Co-Autor der Studie.
    · Es war eine Sensation, vergleichbar mit der Mondlandung: Vor 25 Jahren haben Forscherinnen und Forscher das menschliche Genom entschlüsselt. SRF-Wissenschaftsredaktorin Irène Dietschi blickt zurück.
    26 min
  • Schweiz im Kampf gegen Chinas Einflussnahme kritisiert
    Die Schweiz tue immer noch zu wenig gegen chinesische Überwachung: Das kritisieren mehrere Organisationen, die sich für die tibetische und uigurische Diaspora einsetzen. Beide Gruppen werden von China eingeschüchtert. Ralph Weber von der Uni Basel sagt, ob man von der Politik mehr erwarten könne.
    · Die Arktis steht spätestens seit US-Präsident Trumps Übernahmeplänen für Grönland wieder im Fokus der Geopolitik. Grossbritannien verdoppelt jetzt die Zahl der Truppen in Norwegen von 1000 auf 2000. Gleichzeitig hat am Mittwoch in der Region die Nato-Übung «Arctic Sentry» begonnen. Nordeuropa-Korrespondent über die Aufrüstung in der Arktis.
    · Südkorea hat diese Woche überraschend angekündigt, dass es eine gemeinsame Industriezone mit Nordkorea wieder eröffnen will. Über Jahre hatten die beiden Länder gemeinsam Fabriken betrieben, doch seit 2016 liegt das Projekt auf Eis. Martin Fritz, freier Journalist in Tokio, sagt, warum Südkorea nun einen Schritt auf seinen nördlichen Nachbarn zugeht.
    · Der Bierkonzern Heineken will bis zu 6000 Stellen streichen – rund 7 Prozent der Belegschaft. Begründet wird der Abbau zum einen damit, dass weniger Bier getrunken wird – zum anderen aber auch damit, dass Heineken profitabler werden soll. Wirtschaftsredaktor Klaus Bonanomi erklärt, wie das zu den Entwicklungen im gesamten Biermarkt passt.
    26 min
  • Deutschland: 90 Prozent der Gewalttaten werden nicht angezeigt
    Die neuesten Zahlen stammen aus der «Dunkelfeldstudie». Häufig geht es bei den Delikten um Gewalt in Beziehungen und um häusliche Gewalt. Warum gehen Betroffene nicht zur Polizei? Und wie sieht es in der Schweiz aus? Ein Gespräch mit Claudia Wyss, Leiterin einer Anlaufstelle im Aargau.
    · «Europe first» steht wieder ganz oben auf der Agenda der Europäischen Union. Die EU-Kommission will noch diesen Monat neue Gesetze vorschlagen, um die europäische Wirtschaft zu stärken. Medien berichten gar von einem möglichen Paradigmenwechsel. Gibt es tatsächlich Anzeichen für eine handelspolitische Wende in der EU? Manfred Elsig, Professor für internationale Beziehungen an der Universität Bern, mit Antworten.
    · In der albanischen Hauptstadt Tirana haben mehrere Tausend Regierungsgegnerinnen und -gegner den Rücktritt der Regierung gefordert. Bei den Protesten ist es zu Zusammenstössen mit der Polizei gekommen. Was ist genau passiert? Und wie gefährlich sind die Demonstrationen für die Regierung? Auslandredaktor Janis Fahrländer weiss mehr.
    · Zwei Luchse sorgen in Graubünden derzeit für politische Diskussionen. Sie hätten im Kanton ausgesetzt werden sollen – als Ersatz für drei andere Luchse, die ein Wildhüter vor zwei Jahren irrtümlich geschossen hatte. Nun aber wird die Aussetzung der Luchse vorläufig gestoppt – wegen zweier Vorstösse im Bündner Parlament. Regionalredaktorin Julia Capaul mit den Hintergründen.
    25 min
  • Israel will die Kontrolle über das Westjordanland ausweiten
    Jüdische Siedlerinnen und Siedler sollen im Westjordanland erstmals Land kaufen können. Mit den Beschlüssen des israelischen Sicherheitskabinetts erhöhe Israel seine Kontrolle über das Westjordanland, sagt die freie Journalistin Vera Weidmann in Tel Aviv.
    Weitere Themen:
    · Das Humanitäre Völkerrecht ist geschwächt. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht der Genfer Akademie für humanitäres Völkerrecht und Menschenrechte. Mitautorin Anna Greipl sagt, schwere Verstösse während bewaffenten Konflikten würden von Staaten zunehmend hingenommen.
    · Unternehmen sind stark von einer intakten Natur abhängig. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Welt-Biodiversitätsrates. SRF-Wirtschaftsredaktorin Felicitas Erzinger zeigt auf, wie abhängig die Wirtschaft von der Umwelt ist und welche Massnahmen im neuen Bericht empfohlen werden.
    · Wer einen neuen Computer oder eine neue Spielkonsole kaufen will, muss tiefer in die Tasche greifen. Grund dafür sind massiv höhere Preise bei Speicher-Chips. Andreas Morf handelt mit Computer-Chips für Industriekunden. Er erklärt warum es der KI-Boom ist, der zu einer längerfristigen Speicherknappheit führt.
    26 min
  • 20 Jahre Haft für Hongkonger Demokratieaktivist Jimmy Lai
    In Hongkong hat ein Gericht Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft verurteilt, weil der 78-jährige Medienunternehmer mit ausländischen Kräften zusammengearbeitet haben soll. SRF-Ostasienkorrespondent Samuel Emch ist vom Urteil nicht überrascht. Er erklärt warum.
    Weitere Themen:
    - Der gemässigte Sozialist António José Seguro hat die Präsidentschaftswahl in Portugal klar für sich entschieden. Warum er den Rechtspopulisten André Ventura klar hinter sich gelassen hat, erklärt Auslandredaktor Beat Vogt.
    - Die ukrainische Armee hat zu wenig Personal an der Front. Immer mehr Soldaten desertieren, andere entziehen sich der Mobilisierung und bleiben dem Militärdienst fern. SRF-Korrespondentin Judith Huber präsentiert die Zahlen und spricht über die Folgen für die Wehrkraft der Ukraine.
    - Einige Tierpopulationen in europäischen Zoos sind stark überaltert – vielerorts fehlen Jungtiere. Das zeigt eine neue Studie. Deshalb drohen die Bestände langfristig auszusterben. Marcus Clauss von der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Zürich hat die Studie mitverfasst und ordnet ein.
    26 min
  • Venezuela: Amnestiegesetz nimmt erste Hürde
    In Venezuela hat das Parlament einen Monat nach dem gewaltsamen Sturz von Diktator Maduro ein Amnestiegesetz auf den Weg gebracht. Es soll dazu führen, dass politische Gefangene freikommen. Südamerika-Korrespondentin Karen Naundorf mit den Einzelheiten.
    Weitere Themen:
    · Vor genau drei Jahren wurde der Südosten der Türkei von einem heftigen Erdbeben heimgesucht. Die traurige Bilanz: 50'000 Tote und Zehntausende zerstörte Gebäude. Noch immer leben 200'000 Menschen in Notunterkünften. So schwierig wie der Wiederaufbau ist die juristische Aufarbeitung der Katastrophe.
    · Die Belastung durch Pestizide nimmt weltweit zu – auch in der Schweiz. Dies zeigt eine neue Studie aus dem Fachmagazin «Science». Das Resultat überrascht, denn eigentlich hat die UNO ein Reduktionsziel vorgegeben. Auch in der Schweiz gibt es seit neun Jahren einen Aktionsplan. Warum diese Entwicklung? Wir haben beim Co-Autor der Studie nachgefragt.
    · KI-generierte Inhalte beherrschen immer mehr die sozialen Medien. Das neue Netzwerk «Moltbook» treibt dies nun auf die Spitze: Auf der Plattform unterhalten sich ausschliesslich KI-Bots – der Mensch ist nur noch Zuschauer. Digital-Redaktor Jürg Tschirren erklärt, wie man sich «Moltbook» vorstellen muss.
    27 min

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