50 Minuten

50 Minuten

By Daniel Jakubowski, Dr. Marie-Luise Alder, Dr. Jenny Gergs und Fabian EggertSociety & CultureScienceSocial SciencesEducation
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50 Minuten episodes

  • Über die Schwierigkeit, jemand zu sein
    Im Gespräch: Prof. Dr. Annette-Streeck-Fischer und Dr. Pradeep Chakkarath

    Zum ersten Mal eine Art Bewusstsein unserer Identität entwickeln wir in der Adoleszenz, also der Zeit des jungen Erwachsenenalters. Das bringt viele Menschen in eine Krise. Was unangenehm klingt, ist vor allem entwicklungsfördernd, denn Identität ist eine lebenslange Herausforderung und nichts Statisches. Wir sprechen über die Identitätsentwicklung, aber auch die Bedeutung und die Facetten von Identität im Erwachsenenalter.

    51 min
  • Was bedeutet Angst?
    Im Gespräch: Prof. Dr. Lilli Gast und Charline Logé

    Was macht dir Angst? Die Varianten der Angst sind unendlich vielfältig und sicher ist: Ohne werden wir nicht auskommen. Der spontane Eindruck von Angst ist, dass sie stört. Klinisch betrachtet, kann sie so sehr stören, dass Angst zur Krankheit wird, die einer Behandlung bedarf. Gerade im Alltag kann es aber spannend sein, »hinter« das Störende der Angst zu schauen und dort zu entdecken, was uns die Angst aufzeigt und über uns selbst und die Welt zu berichten vermag.

    49 min
  • Innere und äußere Konflikte
    Im Gespräch: Prof. Dr. Christine Kirchhoff und Dr. Ronny Jahn

    Es heißt, zu einem Konflikt gehörten immer zwei – Menschen, Parteien, Gruppen. Doch in Konflikt geraten können wir auch mit uns selbst, wenn wir einen inneren Widerstreit zwischen verschiedenen Bedürfnissen erleben. Psychoanalytisch betrachtet, beginnt jeder Konflikt "innen", auch wenn wir ihn dann "außen", mit anderen Menschen, erleben. Das kann den neurotischen Konflikt betreffen, um den es in der Psychotherapie geht. Aber auch den Konflikt mit einem Gegenüber kann man am besten verstehen, wenn man der inneren Beteiligung der Konfliktpartner:innen auf den Grund geht. Wir besprechen, wie man den äußeren vom inneren Konflikt unterscheiden kann und vor allem, was beide miteinander zu tun haben.

    51 min
  • Sex oder Liebe
    Im Gespräch: Prof. Dr. Dr. Phil C. Langer

    Die monogame Liebesbeziehung ist in westlichen Kulturkreisen die Standardform der Partnerschaft. Gleichzeitig gibt es in Deutschland immer mehr Single-Haushalte. Sicher ist, dass es ohne Beziehungen nicht geht, auch wenn die Liebesbeziehung darunter nur eine von vielen Varianten ist. Menschen kommen mit einem Bedürfnis nach Nähe und Bindung auf die Welt. Psychoanalytisch betrachtet hat das viel mit etwas zu tun, was gleichzeitig ein häufiges Klischee ist: Sexualität. Woher die Bedeutung der Sexualität kommt und inwiefern sie ein unabdingbares Element von Beziehungen ist, besprechen wir in dieser Folge.

    51 min
  • Post-Covid-Syndrom
    Im Gespräch: Prof. Dr. Joachim Küchenhoff

    Erst Covid und dann hört es gar nicht mehr auf: Long- und Post-Covid sind schon seit Anfang der Pandemie Begriffe zur Beschreibung der Folgen, die eine Erkrankung mit dem Virus haben kann. In einem Ausmaß, das es nicht häufig zu beobachten gibt, erleben wir, wie eine Krankheit uns ganzheitlich betrifft. Das heißt, Covid hat insbesondere auch psychische Auswirkungen. Wir klären diesen Zusammenhang und sprechen dabei auch über die Disziplin, in der körperliche und psychische Ebene zusammenkommen: die Psychosomatik.

    Patientenleitlinien zu Covid, Long- und Post-Covid: https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/020-027.html

    50 min
  • Psychische Störungen in der Entwicklung von Kindern (Teil 3)
    Im Gespräch: Pierre-Carl Link

    Leiden Kinder und Jugendliche unter psychischen Problemen, geschieht dies immer im Kontext der Entwicklung. Manches davon verschwindet mit der Zeit wieder, aber wenn Kinder nicht bekommen, was sie brauchen, kann es schwierig werden. Wir sprechen mit dem IPU-Absolventen und Sonderpädagogik-Professor Pierre-Carl Link über die frühen Lebensjahre und schauen genauer hin, was passiert, wenn es zu psychischen Störungen in der Kindheit kommt.

    50 min
  • Depressionen: Wie psychische Störungen entstehen (Teil 2)
    Im Gespräch: Prof. Dr. Dr. Dorothea Huber

    Depressionen zu erkennen, ist gar nicht so leicht. Das gilt auch für andere psychische Störungen. Das Problem, aber auch das Faszinierende ist dabei das Unbewusste. Wir sprechen mit Dorothea Huber darüber, wie sich Depressionen anfühlen, was sie ausmacht und wie man mit ihnen einen Umgang lernen kann.

    Dir geht es schlecht oder du weißt nicht weiter? Bitte hole dir Hilfe. Hier sind Anlaufstellen:

    Telefonseelsorge: (0800) 111 0 111 oder (0800) 111 0 222 (www.telefonseelsorge.de)
    Deutsche Depressionshilfe: (0800) 33 44 533 (www.deutsche-depressionshilfe.de)
    Krisenchat: www.krisenchat.de (für junge Menschen bis 25 Jahre)
    Nummer gegen Kummer: 116 111 (Kinder- und Jugendtelefon, www.nummergegenkummer.de)

    52 min
  • Woran erkennt man psychische Störungen? (Teil 1)
    Im Gespräch: Prof. Dr. Dorothea von Haebler

    Bedeutet eine psychische Störung, dass man gestört ist – irgendwie nicht ganz normal? Auch, wenn die Antwort ein klares "nein" ist, zeigt schon die Frage, wie problematisch die Wahrnehmung von und der Umgang mit psychischen Störungen noch heute ist. Diese Folge hilft daher zu verstehen und damit auch aufzuklären. Dorothea von Haebler erklärt, wie der Weg aussieht sich Hilfe zu holen, warum Medikamente nicht immer eine gute Idee sind und dass psychisch Erkrankte nicht gefährlicher sind als alle anderen Menschen.

    50 min
  • Psychische Gesundheit zwischen Wohlbefinden und Selbstoptimierung (Teil 3)
    Im Gespräch: Prof. Dr. Benigna Gerisch

    Wie genau wird die psychische Gesundheit von der Corona-Pandemie beeinflusst? Darüber sprechen wir mit Benigna Gerisch, die IPU-Professorin ist und unter anderem zu Selbstoptimierung forscht. Wir merken, dass der Begriff der psychischen Gesundheit mehr Fragen als Antworten bietet. Es geht beispielsweise auch um Wohlbefinden und verschiedene Arten der Lebensführung. Schauen wir mit psychoanalytischem Blick genauer hin, merken wir, wie komplex die Situation ist, aber auch, wie spannend es ist, sich dieser Vieldeutigkeit zu nähern und wie man sie verstehen kann.

    49 min
  • Psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen (Teil 2)
    Im Gespräch: Melanie Eckert

    Stress hat jeder mal – oder mit anderen Worten: Psychische Belastungen erfahren wir alle. Doch macht es einen großen Unterschied, wie alt wir sind, wenn wir bestimmten belastenden Situationen ausgesetzt sind. Die Beschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie betreffen Kinder und Jugendliche in besonderer Weise. Warum sie besonders gefährdet sind, dadurch psychische Probleme zu entwickeln, das klären wir in dieser Folge.

    Keine Krise ist zu klein – wendet euch bei Problemen an Krisenchat: https://krisenchat.de/.

    53 min

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Einmal im Monat spricht Daniel Jakubowski vom Team Kommunikation sowohl über klinische als auch über gesamtgesellschaftliche und kulturelle Themen. Unterstützt wird er dabei von Wissenschaftler:innen,…