50 Minuten

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By Daniel Jakubowski, Dr. Marie-Luise Alder, Dr. Jenny Gergs und Fabian EggertSociety & CultureScienceSocial SciencesEducation
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50 Minuten episodes

  • Was ist psychische Gesundheit? (Teil 1)
    Im Gespräch: Prof. Dr. Gunther Meinlschmidt

    Gibt es einen Zustand, in dem man psychisch gesund ist? Und ab wann spricht man von Krankheit? Während der Corona-Pandemie ist dieses Thema neu und in einer drängenden Art und Weise aktuell geworden. Mit Gunther Meinlschmidt sprechen wir über ein Grundverständnis dessen, was psychische Gesundheit ausmacht, was sie bedeutet und wie man sie in Abgrenzung zu Krankheit verstehen kann. Und dann versuchen wir noch einen Schritt weiter zu gehen und genauer zu verstehen, wie das Verhältnis aus psychischer Belastung und psychischer Störung gedacht werden kann.

    Du bist in einer Notlage und suchst nach Hilfe? Diese Nummern und Adressen können dir weiterhelfen:

    Telefonseelsorge: 0800-1110111 oder 0800-1110222 (telefonseelsorge.de)

    Krisenchat: Chat auf WhatsApp mit +49 1573 5998143 (krisenchat.de)

    Berliner Krisendienst: 030-393063- … (Endziffern unterschiedlich nach Bezirk) – https://www.berliner-krisendienst.de/ich-brauche-hilfe/

    52 min
  • Trailer | Es geht weiter
    Das neue Team und das neue Konzept von 50 Minuten
    Aus der Pause zurück ist der psychoanalytische Podcast der IPU Berlin gewachsen. Vieles ist neu, aber vor allem geht es weiter – mit unserem Wissenschaftspodcast, der eine psychoanalytische Perspektive einnimmt.
    3 min
  • Statistik
    Gast: Anja Maja Wernekinck
    Statistik ist: Kompliziert, trocken, manipulativ? Aber wer könnte eigentlich wirklich erklären, wie Statistiken aufgebaut sind und funktionieren? Anja Maja Wernekinck ist fasziniert von den vielen Facetten ihres Fachs und versucht ihre Begeisterung in der Lehre an Studierende weiterzugeben. Im Gemenge der vielen Zahlen und Formeln verliert man schnell den Überblick. Hat man einmal Ordnung in die Wahrscheinlichkeiten gebracht, zeigt sich aber die große Stärke der Statistik: Sie kann uns helfen, die Welt besser zu verstehen und vor allem differenzierter zu betrachten.
    52 min
  • Psychodrama
    Gast: Prof. Dr. Konrad Schnabel
    Psychodrama erfordert Handeln und Mitmachen, um das mitunter nicht Aussprechbare szenisch zur Darstellung zu bringen. Der Psychodrama-Begründer Jakob Levy Moreno hatte die Idee, dass die „Wahrheit der Seele“ nur zu ergründen sei, indem man aktiv wird. Konrad Schnabel ist Psychodramatiker und zeigt Gruppen und Einzelnen, wie psychodramatisches Handeln aussieht. Ähnlich wie in einer schauspielerischen Inszenierung sind mehrere Personen an einer Szene beteiligt. Dargestellt werden häufig Konflikte, um Lösungsansätze zu finden. Die Methode versucht, die Spontanität und Kreativität aller Teilnehmenden zu fördern.
    54 min
  • Multitasking
    Gast: Prof. Dr. Christine Stelzel
    Eins nach dem anderen oder doch lieber alles auf einmal? Multitasking kann gelingen, manchmal ist es sogar notwendig, aber es kann auch überfordern. Christine Stelzel erzählt uns, was im Gehirn beim Multitasking passiert und wann verschiedene Aufgaben gleichzeitig schlicht zu einem schlechteren Ergebnis führen. So lässt sich auch verstehen, warum beispielsweise Autofahren und gleichzeitig das Smartphone bedienen so gefährlich ist. Damit lernen wir im Podcast eine klassische Disziplin der Psychologie kennen: Die Allgemeine Psychologie. Die untersucht, wie Menschen "im Allgemeinen" fühlen, denken, wahrnehmen.
    53 min
  • Selbstoptimierung
    Gast: Prof. Dr. Benigna Gerisch
    Schritte zählen, Puls messen, Schlaf überwachen – selbstverständlich oder total übertrieben? Den eignen Körper, aber auch die eigene Persönlichkeit zu vermessen und zu optimieren, das scheint ein Trend zu sein. Was optimieren wir da eigentlich? Und kann man sich dem entziehen? Benigna Gerisch forscht seit Jahren zum Thema und nimmt mit uns die psychoanalytische Perspektive ein. Sie betont den gesellschaftlichen Druck, dem wir ausgesetzt sind, aber auch die Zwiespältigkeit des Phänomens: Nicht jedes Self-Tracking ist gefährlich, doch schadet es nicht, sich bewusst zu machen, was man tut.
    52 min
  • Kultur
    Gast: Prof. Dr. Insa Härtel
    Popkultur, Kulturindustrie oder Unternehmenskultur: Wo Kultur anfängt und was der Begriff genau bezeichnet, lässt sich nicht so einfach festlegen. Es gibt vielfältige und sich sogar widersprechende Kulturbegriffe. Außerdem umgibt uns Kultur ständig, was einen klaren Blick auf sie gar nicht so einfach macht. In allem, was wir tun, steckt Kultur. Im Gespräch mit Insa Härtel nähern wir uns ihrem Kulturbegriff, der psychoanalytisch geschärft ist, und sprechen über ihre Forschung. Dabei versuchen wir herauszufinden, wo Kultur anfängt und stellen fest, dass es ohne gar nicht geht.
    49 min
  • Arbeit
    Gast: Prof. Dr. Thomas Kühn
    An jedem Wochentag sind Bahnen und Busse morgens und abends gefüllt, mit Menschen auf dem Weg zur Arbeit. Einen Großteil unseres Lebens verbringen wir auf und mit der Arbeit. Gegen diesen Takt lässt sich schwer ein Leben führen, in diesem Takt organisieren wir unseren Alltag. Thomas Kühn ist der Meinung, Arbeit sollte gut und wichtig für die Menschen sein. Aber er weist auch auf die Kehrseite hin: Arbeit kann zu viel werden, überfordern. Manche werden in ihrer Arbeit sogar ausgebeutet. Wir sprechen über diese Ambivalenz und über die Gründe, warum Arbeit für uns alle so wichtig ist.
    53 min
  • Psychotherapieausbildung
    Gäste: Charline Logé und Samuel Bayer
    Wer Psychologie studiert hat, möchte danach häufig Psychotherapeut oder Psychotherapeutin werden. Dazu ist derzeit eine Ausbildung notwendig, die viel Geld kostet. Charline Logé und Samuel Bayer absolvieren derzeit diese Ausbildung und arbeiten daneben als Wissenschaftliche Mitarbeiter an der IPU. Sie haben sich für die Ausbildung in analytischer und tiefenpsychologischer Psychotherapie entschieden. Nun sind weitreichende Änderungen geplant, die aus der postgradualen Ausbildung ein Direktstudium machen sollen. Wir sprechen darüber, wie die Ausbildung funktioniert und was durch die Änderungen passieren würde.
    57 min
  • Bindung
    Gast: Prof. Dr. Christiane Ludwig-Körner
    In der frühen Kindheit werden die Weichen gestellt für die psychische Entwicklung von uns Menschen. Zumindest einige Weichen, denn in den ersten Lebensjahren entwickelt sich die sogenannte Bindung. Wie wir Beziehungen führen, hängt zu einem wichtigen Teil davon ab, welche Bindungserfahrungen wir machen. Für Christiane Ludwig-Körner spielt die Prägung der frühen Kindheitserfahrungen auch in einem professionellen Sinn eine Rolle: Sie hat eine eigene Form der Psychotherapie erarbeitet, die sich der Dyade von Mutter oder Vater und Kind widmet. Da Bindung in dieser Zweierbeziehung entsteht, müsse man Probleme auch dort behandeln.
    Foto: Peter Fischer-Piel
    57 min

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Einmal im Monat spricht Daniel Jakubowski vom Team Kommunikation sowohl über klinische als auch über gesamtgesellschaftliche und kulturelle Themen. Unterstützt wird er dabei von Wissenschaftler:innen,…