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Sommerzeit ist Urlaubszeit und deswegen dreht sich heute alles rund um das Thema Reiturlaub. Ich war nämlich vor ein paar Wochen mit Kollegen zusammen in Namibia reiten. Zwar bin ich lieber mit dem eigenen Pferd unterwegs, aber es macht einfach Spass auf dem Pferderücken eine neue Weltgegend zu entdecken. Aber wie finde ich den richtige Reiturlaub und wie gut muss ich selber reiten können? Alles Fragen die ich heute so gut es geht beantworte. Und natürlich erzähle ich euch wie es mir in Namibia gefallen hat.
Show Notes:
https://gunguroo.com/Abenteuerreiterin/abenteuerreiterin-folge-24-den-perfekten-reiturlaub-finden/
Wir waren wieder unterwegs und haben eine Region unsicher gemacht, die meiner Meinung nach völlig unterbewertet wird, den Pfälzer Wald. Wenn man Pfälzer Wald hört denkt man an Saumagen und Leberknödel, aber er hat noch so viel mehr zu bieten. Landschaftlich sind seine Buntsandstein-Felsen beeindruckend und seine Burgen und Burgruinen sind imposant. Fast jeder Ort hat entweder einen Felsen oder eine Burg, oder gleich beides. In jede Richtung winken Sehenswürdigkeiten und gleichzeitig ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Waldgebiet ein Traum für Wanderreiter. Weiche, sandige Wege, viele Einkehrmöglichkeiten und nette Menschen, machen es leicht, sich hier wohlzufühlen.
Show Notes:
https://gunguroo.com/Abenteuerreiterin/abenteuerreiterin-folge-23-wanderreiten-im-pfalzer-wald/
Reiten mit Handpferd ist ein Skill, der jedem Reiter, der irgendwann einmal zwei Pferde zusammen bewegen muss, zugutekommt. Ich war und bin immer wieder oft mit einem zweiten Pferd unterwegs, und schätze es, wenn meine Pferde es gelernt haben, brav nebeneinander herzulaufen. So kann ich alte Pferde ohne Reiter bewegen, jungen Pferden die Welt zeigen, bevor sie das Reitergewicht kennenlernen und ein zweites Pferd einfach und zeitsparend auf trainieren.
Trotz so vieler Vorteile sind wenige Reiter mit Handpferd unterwegs. Viele trauen sich nicht, haben Angst, im Zweifel beide Pferde nicht gleichzeitig kontrollieren zu können. Dabei ist das gar nicht zu schwer, wenn man ein paar Dinge beachtet und seine Pferde in Ruhe an das Reiten zu dritt gewöhnt.
Am Ende profitieren alle: Die Pferde von der zusätzlichen Bewegung ohne Belastung, der Reiter von der Zeitersparnis, wenn es gilt, mehrere Pferde zu bewegen.
In der heutigen Episode erzähle ich von meinen eigenen Erfahrungen, welches Equipment ich nehme und wie ich meine Pferde an das Handpferdereiten gewöhne.
Wenn du auch mal mit Handpferd unterwegs sein möchtest, hör einfach mal rein und hol dir ein paar Tipps, wie du es am besten angehst.
Show Notes:
https://gunguroo.com/Abenteuerreiterin/abenteuerreiterin-folge-22-reiten-mit-handpferd/
Wer träumt nicht davon mit seinem Pferd Abenteuer zu erleben? Meisten sind diese erträumten Abenteuer aber drei Nummern zu gross und werden nie Wirklichkeit. Warum nicht aber mit kleinen Abenteuern anfangen? Sich langsam an das große herantasten? Das bringt Abwechslung und Spass in unseren reiterlichen Alltag. Wie das geht und welche Vorbereitungen nötig sind, darüber spreche ich in der aktuellen Folge.
Show Notes:
https://gunguroo.com/Abenteuerreiterin/abenteuerreiterin-folge-21-kleine-abenteuer-mit-dem-pferd/
Die Motivation zu Reiten sinkt analog mit den Temperaturen, vor allem bei den Wanderreitern, und wir sind üblicherweise hart im Nehmen. Aber wenn es kalt, windig und dunkel ist, dann verbringen wir auch nicht mehr so gerne Stunden im Sattel, draussen unterwegs.
Und trotzdem, unsere Pferde wollen bewegt werden, auch wenn sie draussen stehen. Und erst recht wenn sie wenig Möglichkeit haben, sich zu bewegen, wenn sie zum Beispiel nur einen kleinen Winter Paddock als Auslauf haben.
Also doch regelmässig in den sauren Apfel beissen und sich der Kälte und Nässe stellen. Heute erzähle ich euch, wie man sich gut einkleidet und was beim Reiten im Winter wichtig zu beachten ist. Denn man kann mit guter Kleidung und Ausrüstung es sich und seinem Pferd angenehmer machen und für mehr Sicherheit sorgen. Also: Runter von der Couch und rauf aufs Pferd! Egal wie das Wetter ist.
Show Notes:
https://gunguroo.com/Abenteuerreiterin/abenteuerreiterin-ep20-reiten-im-winter/
Der Jahreswechsel ist ja immer so die Zeit, in der man zurückblickt, auf seine Erfolge, Misserfolge und Herausforderungen. Gleichzeitig werden Pläne fürs Neue Jahr geschmiedet und gute Vorsätze gefasst, die man hoffentlich durchhält. Es ist eine Zeit der Verheißungen, man ist quasi ein neuer Mensch und alle Möglichkeiten stehen einem offen. Leider schleicht sich dann oft der alte Trott wieder ein und man muss feststellen, dass gute Vorsätze schneller gefasst als umgesetzt sind und dass das alte Ich sich hartnäckig weigert zu weichen. Aus Stroh wird bedauerlicherweise kein Gold, sonst wären alle Pferdebesitzer längst Millionäre.
Und trotzdem ist es ein guter Zeitpunkt, einmal innezuhalten und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Was hat gut geklappt, was weniger? Hat man die Ziele erreicht, die man sich gesteckt hat? Wenn nicht, woran hat es gelegen? Was muss ich ändern, wo muss ich im nächsten Jahr besonders dran arbeiten?
Was wir vorhaben und worauf wir zurückblicken, ist das Thema dieser sehr introspektiven Folge. Und natürlich habe ich auch einen guten Vorsatz gefasst. Wieder regelmäßiger zu podcasten. Ob es mir gelingt? Das wird sich im Laufe des Jahres zeigen.
Show Notes:
https://gunguroo.com/Abenteuerreiterin/abenteuerreiterin-folge-19-jahreswechsel/
Ich war Anfang des Monats in Indien, meine alte Heimat. Ein Land in dem ich zwanzig Jahre meines Lebens verbracht habe, und das immer noch in meinem Herzen ist.
Ich habe dort lange Reitsafaris und Wanderritte auf indischen Marwaripferden zusammen mit meinem ehemaligen Mann angeboten. Und natürlich hänge ich noch an den Tieren und bin an ihrem Wohlergehen interessiert. Deswegen reise ich immer noch regelmässig nach Udaipur und habe ein Auge auf alles. Da Pferde doch viel Geld kosten, auch in Indien, haben mein Ex und ich uns entschieden, wenigstens die Reitsafaris weiterzuführen und so werden wir jedes Jahr eine begrenzte Anzahl gemeinsam anbieten und durchführen. Mitte November war nun der erste Testballon, und es hat sehr gut geklappt.
Ich war auf der Pushkar Fair, dem größten Kamelmarkt Indiens, auf dem jedes Jahr mehr und mehr Pferde gehandelt werden und der für seine Zucht-Shows bekannt ist. Seit 2005 waren wir jedes Jahr dort, bis auf 2020 als sie Corona-bedingt ausgefallen ist.
In so fern war es schön, dieses Jahr wieder dort zu sein. Ein paar Sachen zu kaufen und natürlich ganz viele Pferde zu sehen. Dann sind wir weiter Richtung Udaipur gefahren und sind vier Tage durch Rajasthan geritten. Das ist für mich immer noch einer der schönsten Jobs der Welt und ich freue mich, wenn ich das ein paar Mal im Jahr machen kann. Auch wenn der Erlös eigentlich direkt in die Pferde geht.
In der aktuellen Episode erzähle ich euch ein bisschen was über Marwari Pferde, ihre Geschichte, warum es sie kaum im Ausland gibt und was sie zu einer super Wanderreit-Pferderasse macht.
Und natürlich plaudere ich ein bisschen über die Pushkar Fair und warum es mich doch jedes Mal dort hin zieht. Hier erstmal ein paar Bilder, weitere findet ihr auch auf meinem Instagram Kanal @abenteuerreiterin
Show Notes:
https://gunguroo.com/Abenteuerreiterin/abenteuerreiterin-folge-18-marwari-pferde-in-indien/
Immer wieder mal schaffen es Berichte von Reitunfällen in die überregionalen Nachrichten. Meistens, wenn diese Unfälle dramatische Folgen für Mensch und Tier hatten oder der Schaden besonders groß war. Im August sind wieder zwei Unfälle passiert die breit in den Medien diskutiert wurden. Beides Mal waren Jugendliche involviert, was es um so tragischer macht. Ich will nicht auf den Zug der Sensationslust aufspringen, aber ich bin der Meinung, dass man von Unfällen lernen kann.
Warum passieren immer wieder schwere Unfälle mit Pferden?
Pferde sind Fluchttiere und reagieren damit gänzlich anders als Menschen oder Raubtiere im allgemeinen. Aus menschlicher Sicht, handeln Pferde irrational und bringen sich und ihren Reiter oft unnötig in Gefahr. Doch das ist unsere Perspektive. Als Reiter und Pferdehalter müssen wir lernen die Welt aus den Augen unserer Pferde zu sehen. Zu Verstehen, warum Pferde reagieren wie sie reagieren. Um Gefahrensituation im Voraus zu erkennen und entsprechend zu handeln.
Deswegen ist es wichtig, dass wir uns über Unfälle Gedanken machen. Um aus ihnen zu lernen. Um unsere Freunde und Familie aufmerksam zu machen und Nicht-Pferdemenschen zu sensibilisieren. Und um ihnen die Gefahr bewusst zu machen, in die sie sich begeben, wenn sie mit dem Fahrrad zu dicht an einem Pferd vorbei fahren. Oder wenn sie mit dem Auto nicht anhalten, wenn eine Reitergruppe eine Straße überquert. Welchem Reiter ist das noch nicht passiert? Und oft ist diesen Menschen die Gefahr in der sie sich und andere bringen, nicht einmal bewusst. Weil sie annehmen, dass Pferde wie Menschen ticken und handeln. Und nicht wie die Flucht- und Herdentiere, die sie sind.
Show Notes:
https://gunguroo.com/Abenteuerreiterin/abenteuerreiterin-folge-17-reitunfalle-vermeiden/
Heute geht es ausnahmsweise mal nicht um Pferde, sondern nur um Abenteuer. Ich war dienstlich in Süd-Florida und hatte zwei freie Tage, die ich dazu genutzt habe, einen Punkt auf meiner Bucket List abzuhaken: Die Everglades. Diese magisch anmutende Sumpflandschaft wollte ich schon lange einmal entdecken und welches Fortbewegungsmittel würde sich hier besser eignen als das Kayak. Jetzt ist der Sommer nicht unbedingt die beste Jahreszeit für einen Besuch in den tropischen Sümpfen, aber da ich nun schon da war, bin ich trotzdem gefahren.
Ich entschied mich am ersten Tag zu einer recht kurzen Tour durch die 10000 Islands, einem Labyrinth aus Mangroven Inseln zwischen den Sümpfen und dem Golf von Mexiko gelegen. Übernachtet habe ich auf Jewell Key, einer kleinen Insel mit Sandstrand am äußersten Rand, direkt mit Blick aufs offene Meer. Am Tag zwei bin ich morgens dann mit der Flut zum Lopez River gepaddelt und dann über den Wilderness Waterway zum Turner River und zurück nach Everglades City. Alles in allem gute 40 km.
Wie es mir auf dem Wasser ergangen ist, meine Highs und Lows, all das erzähle ich euch in der heutigen Folge.
Show Notes:
https://gunguroo.com/Abenteuerreiterin/abenteuerreiterin-folge-16-paddeln-in-den-everglades/
Mein großes Sommer Abenteuer, unser Wanderritt nach Olpe liegt hinter uns. Fünf Tage, 165 km, viele viele Höhenmeter, ein paar Kratzer und viele neue Freunde, Eindrücke und Erfahrungen ist die Bilanz. Wir sind vom Taunus in den Westerwald geritten, haben ihn in seiner ganzen Länge durchquert, sind weiter ins Bergische Land bis zum südlichen Rand des Sauerlands geritten.
Was ein Ritt! Nach monatelanger Planung sind wir Ende Juli von zu Hause aufgebrochen und immer weiter Richtung Norden geritten. Petrus war uns zumindest nicht ganz feind und so wurden wir eigentlich nur zweimal unterwegs nass. Das wichtigste: Keine größeren Verletzungen, keine schlimmen Unfälle und keine schlechten Erfahrungen. Wir sind an unsere Grenzen gegangen und wir haben uns und unseren Pferden viel abverlangt. Aber wir sind als Pferd-Reiter-Paar auch zusammengewachsen. So ein langer Ritt schweisst zusammen. Ich habe das Gefühl, Lynn jetzt noch ein bisschen besser zu kennen und besser einschätzen zu können, was sie schafft und was nicht. Allein dafür hat der Ritt sich mehr als gelohnt. Und am Ende waren die fünf Tage viel zu schnell vorbei. Aber wir waren uns gleich einig, nächstes Jahr wieder!
Show Notes:
https://gunguroo.com/Abenteuerreiterin/abenteuerreiterin-folge-15-mein-groses-sommer-abenteuer/
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