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Was verstehen wir unter Informationen und wie informieren wir uns? Das bewegt uns heut in unserem neuen Podcast. Vor allem auch die Fragen, welche Quellen benutzen wir dabei und warum tun wir dies? Geht es darum, mitreden zu können im Kreis von Kollegen und Freunden? Sollen wir vielleicht mit einer Fülle von Informationen vernebelt werden und davon abgehalten, die eigentlichen Probleme in unserem Umfeld zu beheben? Wir kommen im Laufe unseres Gesprächs darauf, dass Informieren auch Unterhaltung sein kann, ganz besonders, wenn es um die Bildergeschichten zu den Schönen und Reichen dieser Welt geht in den entsprechenden Magazinen. Am Ende müssen wir feststellen, dass wir das Thema längst nicht erschöpfend behandelt haben, denn es fehlt der Ausblick auf die künstliche Intelligenz und ihre Auswirkung auf unsere Medienwelt.
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Andreas soll operiert werden und sprach von seiner Angst. Das veranlasste uns das Thema „Gefühle“ etwas genauer anzuschauen. Wie gelingt es uns, unsere Gefühle zu benennen, sie überhaupt wahrzunehmen? Können wir anderen gegenüber darüber sprechen und wenn ja, unter welchen Bedingungen? Welche Rolle spielten Drogen beim Versuch, den Weg zu den eigenen Gefühlen breiter zu machen? Wir merken sehr bald, dass der eigene Zugang zu den Gefühlen wichtig ist für den Umgang mit unseren Mitmenschen aber auch mit uns selbst. Wenn ich erkenne und anerkenne, dass ich mich in einer Situation unwohl fühle, dann gelingt es mir eher, mich zu schützen oder die Situation zu verändern.
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Unsere Gedanken zum Thema „Schule“ sind zum Teil gleich, zum Teil unterschiedlich. Zu den Lerninhalten fällt uns garnichts ein. Es sind die Schulkameraden, die Vorkommnisse im Unterricht, die mehr oder weniger fairen Lehrer, die uns in den Sinn kommen. Die Strafen, das Beschämen, die zum Teil sadistischen Verhaltenweisen mancher Lehrkräfte, das ist schwer zu vergessen. Über die Notengebung als Mittel der Selektion sprechen wir und unsere Erfahrungen mit einer 45-Minuten-Pädagogik. Wir kennen jedoch auch andere Formen der Pädagogik und wünschten uns, dass diese nicht nur auf Waldorf- und Montessorischulen Alltag wären. Wir kommen beide zu dem Schluss, dass sich Kinder mit Hilfe ihrer Schulen zu mündigen, selbstbewussten und starken Persönlichkeiten entwickeln sollten. Vielleicht gar im Sinne Wilhelm von Humboldts, der die „Bildung der Gesinnung und des Charakters“ als Voraussetzung sah für eine spätere berufliche Tätigkeit.
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Gefragt ist es schnell und oft erwarten wir gar keine genaue Auskunft auf unsere Frage nach dem Befinden. Manchmal aber doch und vielleicht geht es nur darum, selbst gefragt zu werden. Dabei fällt uns ein, dass es nicht immer passt, diese Frage zu vertiefen, zumal dann, wenn sie an den Chef gerichtet wird. Wir nähern uns den vielen Möglichkeiten des Antwortens und des Schweigens, die mit dieser Frage einhergehen. Dabei stoßen wir auf sehr unterschiedliche Motive und Beweggründe. Erzählen wir lieber von den bad news oder den good news? Warum fällt Ersteres leichter als das Sprechen über die guten Zeiten? Und was wäre, wenn wir ein Sprechen ermöglichten, dass es jedem erlaubt, seine Gefühle zu benennen? Das ginge dann über das floskelhafte "Wie geht es dir?" hinaus.
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Wurzel, Stamm, Äste und Blätter. Andreas hat eine Metapher entdeckt für die unterschiedlichen Beziehungen, die wir haben können. Wir versuchen uns mit diesem Bild auseinander zu setzen und landen bei unseren eigenen Erfahrungen mit den verschiedenen Arten von Beziehungen. Freunde und Freundschaften gehören hier ebenso dazu wie Kurzzeitbekanntschaften. Ob es dazu einen Beziehungsrahmenvertrag braucht, wissen wir nicht so recht. Vertrauen und die Fähigkeit zu einer gelingenden Kommunikation in Beziehungen, finden wir beide erstrebenswert. Am Ende zeigt sich eine gute Beziehung in der friedlichen Koexistenz der Betroffenen.
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Es sind visuelle, auditive und emotionale Störungen, um die es uns hier geht. Wir umkreisen das Phänomen und kommen an den Punkt, wo wir uns fragen, wie damit umzugehen wäre. Flüchten, in den Totstellreflex verfallen oder gar dagegen ankämpfen? Wann stört uns etwas und welche Auswirkungen haben Störungen auf uns? Neben den externen Störungen entdecken wir interne, die mit Befindlichkeiten zu tun haben und unser Befinden beeinflussen. Wie weit die Empfindsamkeit mit Empfindlichkeit zu tun hat, nehmen wir ebenso in den Fokus wie die Rolle von Schmetterlingen im Bauch.
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Was verstehen wir unter echten oder gar tiefen Begegnungen und welche Bedingungen sind hierfür ausschlaggebend? In unserer heutigen Folge gehen wir diesen Fragen nach und erkunden an verschiedenen Beispielen, welches die Besonderheiten einer echten Begegnung sind. Das Sprechen über Persönliches ist oftmals ausschlaggebend für ein verbindendes Gespräch. Aber auch eine nicht näher benennbare Magie kann dazu beitragen, dass ein Flow entsteht von Geben und Nehmen, eine Mischung aus Interesse zeigen und sich mitteilen. Dies alles lässt sich nicht erzwingen und es wir sind uns am Ende klar, dass solche Begegnungen einfach passieren. Doch sollten sie dann nicht nur wahrgenommen, sondern durch eigenes Handeln gefördert werden.
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Wie kommt jemand zu einer selbstüberzeugten Aussage und woher kommen die Annahmen, die uns zu Aussagen bewegen? Gibt es ein Bild von Außen, das unser Selbstbild beeinflusst oder sogar prägt? Und wie gelingt es, in einem abgeschlossenen Meinungsraum andere Sichtweisen zuzulassen? Fragen, die uns heute bewegen und zu sehr abwechslungsreichen Sichtweisen führen. Unteranderem der Erkenntnis, dass sich zwischen einem Entweder und einem Oder eine Menge Platz befindet für weitere Aspekte, Sichtweisen und Meinungen. Letztlich gelangen wir zu dem Punkt, dass es in unserer Verantwortung liegt, wie wir in die Welt sehen.
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Haben oder Sein?
Andreas liest ein Buch und schon haben wir ein gemeinsames Thema. Wir fragen uns, was es für uns bedeutet, wenn es um Haben oder Sein geht. Was genau ist damit gemeint? Wie viele Autos und Häuser zählen zu den Dingen, die auf das Haben-Konto einzahlen? Genügt es, sich der Persönlichkeitsentwicklung und den sozialen Beziehungen zu widmen, um das Sein-Konto zu füllen? Wie viel davon ist nötig, um sich zur einen oder anderen Seite zu zählen? Und, geht es überhaupt darum, hier Grenzen zu ziehen? Wie wäre es, reich zu sein (zu haben) und seinen Reichtum zur Förderung des Seins zu widmen? Fragen über Fragen, die uns wieder einmal ein abwechselungsreiches Gespräch ermöglichten.
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In unserem heutigen Podcast nehmen wir uns Zeit, um über dieselbe zu sprechen. Andreas besucht nebenberuflich einen Fernstudiengang und fragt sich, wie viel Zeit ihm neben der Arbeit und anderen Verpflichtungen dafür bleibt. Ob die errechnete oder geplante Zeit mit der erlebten Zeit übereinstimmt bewegt uns ebenso wie die Fragen nach einer Quality Time. Und ob eine Zeitvorgabe das selbstorganisierte und lustvolle Lernen einschränkt, bleibt letztlich aus Zeitgründen offen.
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