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„Uns wurden 113 Ideen zur Deregulierung präsentiert. Keine fertigen Gesetze – Ideen. Wenn das das Machbare ist, stehen wir kurz vor einem Milei, den wir unbedingt brauchen." – Jan Kluge
Federico Sturzenegger, Argentiniens Minister für Deregulierung und Staatsreform, war bei uns in Wien zu Gast. Er ist der Mann, der unter Präsident Javier Milei 15.000 Gesetze und Regulierungen gestrichen hat – vorbereitet mit sieben Studenten, zwei Jahre vor seinem Amtsantritt. Als er ins Amt kam, hatte er fertige Gesetze im Gepäck.
Ökonom Jan Kluge und Host Sandra Keplinger analysieren in dieser Folge von “Das Weekly”, wie ein derartiger Durchbruch auch in Österreich gelingen könnte. Sturzeneggers Vortrag ist praktisch eine Anleitung für Österreichs Bürgerliche, wie man das Land den Turnaround schaffen könnte.
Dass dies dringend nötig ist, beweist der Vergleich. Österreichs Staatsquote liegt heute bei 55 Prozent des BIP – höher als die Argentiniens in seinen dunkelsten Jahren.
Themen dieser Folge:
00:00 – Ein weinender Minister in Wien – und was das über Argentinien sagt 04:45 – 200% Inflation, Brain Drain, Leidensdruck: Wie Argentinien an seine Grenzen stieß 07:00 – 15.000 Gesetze gestrichen: Sturzeneggers Methode der Deregulierung 11:10 – Rent Seeking & Lobbyismus: Das Wiener Tanzschulgesetz als Lehrstück 14:00 – Wohnungsmarkt Wien vs. Buenos Aires: Was passiert, wenn man Mietregulierung komplett abschafft 19:30 – Österreichs Staatssekretariat für Entbürokratisierung: 113 Ideen statt echter Reformen 25:20 – Micromanagement statt Vision: Was dieser Regierung fehlt 33:45 – Was jetzt noch möglich wäre – und wer den Mut aufbringen müsste
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„Das Kopftuch war das geringste Problem. Da reden wir von Kindern, die wochenlang nicht auftauchen — und von Mädchen, die mit 14 bereits versprochen sind.” – Clemens Neuhold
40 Prozent der Wiener Erstklässler können zu schlecht Deutsch, um dem Unterricht zu folgen. Im fünften Wiener Gemeindebezirk sprechen 90 Prozent der Volksschüler im Alltag kaum Deutsch.
Clemens Neuhold, Buchautor und Journalist, hat eine Woche in einer Wiener Brennpunktschule verbracht. Sein härtestes Fazit: Eine Wiener Mittelschule kann man während des Ramadans zusperren — weil nicht gelernt wird. Dazu kommen alarmierende Befunde aus der Jugendstudie von Kenan Güngör, die aufzeigt, wie weit sich ein Teil muslimischer Jugendlicher in Österreich von den Werten der westlichen Gesellschaft entfernt hat.
Wir sprechen über Arabisierung im Klassenzimmer, über Sozialarbeiter, die Unterricht erst möglich machen, und über eine zweite Migrationswelle, die im Corona-Chaos untergegangen ist. Wir gehen der Frage nach, was Politik auf linker wie rechter Seite jahrelang versäumt hat und beschäftigen uns damit, was das Bildungssystem bei alldem überhaupt leisten kann – und was nicht.
Themen: 02:36 – 40% der Wiener Erstklässler können kein Deutsch 04:53 – Eine Woche in der Brennpunktschule: Eindrücke vor Ort 09:55 – Güngör-Studie: Was Jugendliche wirklich denken 14:03 – Ramadan statt Unterricht: Eine Mittelschule zum Zusperren 29:50 – Politisches Versagen: Links schaut weg, Rechts redet nur 38:43 – Was jetzt helfen würde
Das Weekly erscheint jeden Freitag — auf allen Podcast-Plattformen. Wirtschaft und Politik, so wie sie sind: ungeschönt, unabhängig, auf Basis von Daten und Fakten.
Indien und die EU haben ein historisches Freihandelsabkommen geschlossen – und Österreichs Bundeskanzler reiste gleich mit einer großen Delegation an. Peter Stadlmüller von der Kronen Zeitung war vor Ort beim AI-Summit in Delhi und Bangalore und berichtet aus erster Hand: Wie modern ist Indien wirklich? Was bedeutet das Abkommen für österreichische Unternehmen? Und was können wir vom indischen Mindset in Sachen KI lernen – während Österreich noch mit Faxgeräten kämpft?
Kapitel
0:00 - Erster Eindruck: Zwischen Armut, Wolkenkratzern und digitalem Wandel
6:15 - Das EU-Indien Freihandelsabkommen – Chance für Österreich?
13:54 - KI-Summit Indien: Chancen-Mindset vs. europäische Regulierungswut
22:02 - KI in der österreichischen Verwaltung – Revolution oder Rohrkrepierer?
Das Weekly – Make Austria Think Again erscheint jeden Freitag. Wenn euch diese Folge gefallen hat, abonniert den Podcast und hört nächste Woche wieder rein!
Jede fünfte Person in Österreich soll arm sein – stimmt das wirklich? Sandra Kepplinger und Ökonomin Carmen Treml rechnen nach und zeigen, warum die meistzitierten Armutszahlen kein Armutsmaß sind, sondern ein Verteilungsmaß. Sie erklären, welcher Indikator tatsächlich etwas über echte Bedürftigkeit aussagt, warum die Gießkannenpolitik den wirklich Betroffenen schadet – und was Financial Literacy mit Armutsbekämpfung zu tun hat.
Kapitel:
00:00 – Armut steigt? Ein kritischer Blick auf die Schlagzeilen
03:33 – Wie die 1,7-Millionen-Zahl zustande kommt – und was sie wirklich bedeutet
08:39 – Der bessere Indikator: Wer ist tatsächlich depriviert?
14:44 – Das beste Mittel gegen Armut: Arbeit, Bildung und Financial Literacy
28:42 – Gießkannenpolitik schadet den wirklich Bedürftigen
Das Weekly – Make Austria Think Again erscheint jeden Freitag. Wenn euch diese Folge zum Nachdenken gebracht hat, abonniert den Podcast und hört nächste Woche wieder rein!
„Wir haben immer noch die Illusion, dass wir eine erwachsene Marktwirtschaft sind, aber wir sind eine tiefsozialistisch geführte Republik – egal wer regiert." – Franz Schellhorn
Warum hat die SPÖ mit ihrem schwächsten Wahlergebnis einen taktischen Meistersieg errungen? Wieso jubeln ÖVP und NEOS über eine Lohnnebenkostensenkung, die ihre eigene Klientel bezahlt? Und was hat die Erbschaftssteuer als trojanisches Pferd damit zu tun? Ein Gespräch mit Franz Schellhorn über fehlende Reformen, politisches Versagen bei den dritthöchsten Staatseinnahmen der Eurozone – und die Frage, ob nur noch der Druck von außen das schaffen kann, was die Politik verweigert.
Kapitel:
01:09 – Erste Einschätzung: Wer hat bei den Budgetverhandlungen gewonnen?
04:08 – Das trojanische Pferd: Erbschaftssteuer und die KöSt-Erhöhung
08:39 – 5,1 Milliarden vs. 20 Milliarden: Was echte Konsolidierung bedeuten würde
13:09 – „Hohe Abgabenquote ist Entlastung für den Mittelstand" – eine Chuzpe?
19:04 – Pensionisten vs. Junge: Wer hat in Österreich eine politische Vertretung?
27:07 – Wo sind die starken Persönlichkeiten? Schröder-Moment für Österreich
33:19 – Hoffnung oder Hoffnungslosigkeit: Was kann sich noch bewegen?
🎙️ Das Weekly – Make Austria Think Again erscheint jeden Freitag neu. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jetzt abonnieren auf YouTube und allen gängigen Podcast-Plattformen – damit euch keine Folge entgeht.
„Das Umlagesystem heißt: Das Geld, das wir heute einzahlen, ist morgen schon wieder weg.“ – Hanno Lorenz
In dieser Episode von Das Weekly – Make Austria Think Again spricht Julian Illsinger mit Ökonom Hanno Lorenz über eines der größten politischen Dauerthemen: die Pensionen in Österreich.
Warum ist das System trotz jahrelanger Warnungen noch immer nicht nachhaltig? Was bedeutet die Demografie fürs Umlagesystem – und warum steigen die Zuschüsse aus dem Budget so stark? Gemeinsam räumen sie mit Mythen rund um „Solidarität“ und „Kapitalmarkt-Risiko“ auf und diskutieren, welche Reformen Österreich wirklich helfen würden – von Pensionsalter & Automatismen bis zur Stärkung der 2. und 3. Säule.
Themen dieser Folge:
06:14 Warum die staatliche Pension unter Druck steht: Umlagesystem, Demografie, Babyboomer
09:44 Milliarden-Zuschüsse & Budgetproblem: Warum „jeder vierte Euro“ ins Pensionsloch fließt
11:04 Blick ins Ausland: Mercer-Ranking, Skandinavien, Automatismus & höheres Pensionsalter
16:49 Warum Reformen politisch blockiert werden: Populismus, „Generationenspaltung“-Narrativ
30:41 Zweite Säule im Fokus: Generalpensionskassenvertrag, Abfertigung neu, Opt-in
36:20 Dritte Säule & private Vorsorge: Warum sie in Österreich schwach ist – Steuern, Anreize, Vollkasko-Logik
Mehr Einordnung, weniger Aufregung: Das Weekly liefert jeden Freitag fundierte Analysen zu Wirtschaft und Politik – auf YouTube, Spotify und allen Podcast‑Plattformen. Jetzt abonnieren.
„Das Blöde ist, dass all diesen KI-gestützten Lösungen halt irgendwo der moralische Kompass fehlt." – Andreas Grassl
Künstliche Intelligenz verändert nicht nur die Wirtschaft – sie verändert, wie Kriege geführt werden. Und die Frage, wer dabei die Regeln setzt, ist offener denn je.
In dieser Folge von Das Weekly spricht Host Sandra Keplinger mit Andreas Grassl, geopolitischem Analyst, und Vitus Ortner, wissenschaftlichem Mitarbeiter bei der Agenda Austria, über den spektakulären Konflikt zwischen Anthropic und dem US-Kriegsministerium, autonome Waffensysteme, Chinas Rolle im KI-Rennen – und warum Europa vielleicht doch nicht so abgehängt ist, wie man meinen könnte.
Themen dieser Folge:
1:47 – Anthropic vs. Pentagon: Was steckt hinter dem Konflikt?
4:32 – Autonome Waffensysteme: Die Ukraine testet den Ernstfall
7:18 – KI ohne moralischen Kompass – und was das im Krieg bedeutet
9:02 – Anthropics zurückgehaltenes Modell & Project Glasswing
11:55 – China, DeepSeek und das Chip-Embargo
17:15 – Europas Rolle: ASML, AI Act & der Brüssel-Effekt
19:46 – Geschäftsmodelle, Brain Drain & Europas KI-Nischen
26:30 – Energie als Achillesferse: Kann Europa im KI-Rennen mithalten?
Fundierter Überblick statt Schlagzeilen-Rauschen: Das Weekly erscheint jeden Freitag auf YouTube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt. Jetzt abonnieren.
„Mehr als 50 Prozent der Wirtschaftsleistung geht am Ende an den Staat. Das ist für eine Marktwirtschaft nicht mehr wirklich tragbar.” – Hanno Lorenz
Mehr als die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung Österreichs landet beim Staat – und trotzdem wächst das Defizit, bleiben Reformen aus, und irgendwo in der Mitte der 2030er Jahre droht ein Kipppunkt, der alles verändert. Sandra Kepplinger spricht mit Ökonom Hanno Lorenz darüber, wie viel Steuerlast ein Land eigentlich tragen kann, warum das Budget strukturell aus dem Ruder läuft – und was die Politik seit Jahrzehnten konsequent vermeidet.
Themen dieser Folge:
04:54 Defizit 4,2 % – besser als erwartet, aber kein Grund zur Entwarnung
09:07 Wer zahlt wirklich? Die Verteilung der Steuerlast in Österreich
13:17 Der Kipppunkt 2035 – warum Österreich bald Überschüsse erwirtschaften muss
16:21 Reformstau der großen Koalition – keine Kammer für die NEOS
24:33 Wie Österreich 30 Milliarden sparen könnte
29:06 Pensionen: Die größte Zeitbombe im Budget
34:00 Zweite und dritte Säule – warum Kapitalmarkt keine Bedrohung ist
40:42 Schweden, Dänemark, Schweiz – was Österreich von anderen lernen könnte
🎙️ Jeden Freitag neu
Abonniere Das Weekly – Make Austria Think Again, wenn du verstehen willst, warum Österreich trotz Rekordsteuereinnahmen nicht aus dem Defizit herauskommt – und was der Kipppunkt Mitte der 2030er Jahre für dich und dein Geld bedeutet. Fundiert. Unabhängig. Unbequem.
„Dann heißt es immer, es werden nur noch Luxuswohnungen gebaut. Ja, warum denn? Weil ich alle anderen kaputt reguliert habe." – Jan Kluge
Österreich hat gerade die nächste Runde seiner 100-jährigen Interventionsspirale eingeläutet: Mit dem einem neuerlichen Preiseingriff manipuliert die Dreierkoalition nun auch den freien Mietmarkt. Doch wem nützt das wirklich?
Host Sandra Keplinger spricht mit Ökonom Jan Kluge, dem Wohnexperten der Agenda Austria, darüber, warum die Mietpreisbremse vor allem jenen hilft, die ohnehin schon günstig wohnen – und warum sie für alle anderen den Wohnungsmarkt weiter austrocknet. Von der Kaiserlichen Mieterschutzverordnung 1917 bis zur heutigen Zweiklassengesellschaft zwischen Mieteradel und freiem Markt: Eine ehrliche Analyse, die niemand hören will – aber alle hören sollten.
Themenübersicht:
01:55 Spritpreisbremse, Lebensmittelmehrwertsteuer, Mietpreisdeckel – was treibt die Regierung eigentlich sonst noch
03:48 Wo sich die Österreicher bei den Ausgaben fürs Wohnen im europäischen Vergleich befinden
05:45 1917: Das Provisorium, das nie endete. Wie eine Kriegsnotmaßnahme zum Dauerzustand wurde
08:01 So funktioniert die Interventionsspirale
13:14 Die statistische Zweiklassengesellschaft in Wien: Warum viele günstig wohnen, die es eigentlich gar nicht bräuchten
20:02 Warum Neuverträge immer teurer werden müssen
22:05 Wien vs. London: Warum Österreicher nicht kaufen
25:43 Die Stadt schaut auf Dich: Das politische Kalkül hinter dem System
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“Eine Erbschaftssteuer trifft vor allem Unternehmen – und damit langfristig unseren ganzen Wirtschaftsstandort. Nicht diese paar Superreichen, wie es in der öffentlichen Meinung immer verkauft wird.” – Carmen Treml
Finanzminister Markus Marterbauer sorgt mit einer steilen These für Aufregung: Erbschaftssteuern seien die liberalste Idee, die man sich vorstellen kann – und kein Ökonom sei dagegen. Wirklich?
In dieser Folge von Das Weekly – Make Austria Think Again nimmt Host Sandra Keplinger gemeinsam mit Ökonomin Carmen Treml die Aussagen des Finanzministers unter die Lupe. Ist eine Erbschaftssteuer wirklich das Gerechtigkeitsinstrument, als das sie verkauft wird? Oder ist sie vor allem politisches Theater – während Österreichs echtes Haushaltsproblem ungelöst bleibt?
Themen:
01:07 Was sagen liberale Ökonomen wirklich? Hayek, Friedman & die österreichische Schule
03:08 Der entscheidende Haken: Erbschaftssteuer braucht ein Gesamtsteuerkonzept
05:04 Wen trifft die Erbschaftssteuer wirklich – und wen nicht?
07:29 Österreichs Einnahmen- vs. Ausgabenproblem
09:20 2029 und die Verfassungsmehrheit: Politisches Wunschdenken?
11:49 ÖVP, Bauern & Betriebe: Warum so viele Ausnahmen nötig wären
13:39 Red Bull als Fallbeispiel: Was passiert, wenn große Unternehmen zahlen müssen?
17:18 Steigt die Vermögenskonzentration wirklich? Was die Daten zeigen
20:50 Das eigentliche Problem: Faktor Arbeit, Eigentümerquote & der Mittelstand
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Du willst wirtschaftspolitische Debatten nicht einfach konsumieren, sondern wirklich verstehen? Das Weekly liefert dir jede Woche die Argumente, die in der öffentlichen Diskussion fehlen – klar, pointiert und ohne Schönfärberei.
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