Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive

Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive

By
Download on the App Store

Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive episodes

  • Bernhard Weidinger: Rechtsextremismus und FPÖ (vol.60)

    Bernhard Weidinger (Dokumentationsarchiv des österr. Widerstandes) spricht mit Ursula Liebing und Pepo Mautner über aktuelle Entwicklungen des Rechtsextremismus in Österreich und über die Querverbindungen zur FPÖ. Dabei werden Normalisierung rechter Inhalte, die Strategien der „Neuen Rechte“ (Identitäre) und die Medienarbeit der Rechtsextremen beleuchtet, sowie das Handbuch Rechtsextremismus besprochen.

    (Zentralquartett vol.60, Aufzeichnung vom 12.5.2026)

    weiterführende Links:

    Dokumentationsarchiv des österr. Widerstandes

    zum Handbuch Rechtsextremismus

    https://www.doew.at/neues/handbuch-rechtsextremismus-in-oesterreich-jetzt-erhaeltlich

    57 min
  • Heute schon gelacht? 359

    Wir glauben oft, wir müssten dem Ernst des Lebens mit einem ebenso ernsten Gesicht begegnen. Doch das macht die Situation kein bisschen besser – nur schwerer. Das Motto dieser Sendung lautet daher: Mit Lachen lebt es sich leichter!

    In dieser Folge von „Joy Flow“ zeigt Maria Kerbler, warum Lachen kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist. Anhand von drei ganz konkreten Alltagsbeispielen (im Berufsverkehr, bei kleinen Tollpatschigkeiten oder vor schwierigen Terminen) wird hörbar, wie schnell sich stressige Verbissenheit in befreiende Weite verwandeln lässt.

    Highlight dieser Sendung: Das gemeinsame „Leichtigkeits-Lachen“ direkt vor dem Lautsprecher. Eine einfache Atem- und Lachübung, die den unsichtbaren Rucksack voller Sorgen von den Schultern wirft, die Brust öffnet und Platz für eine wunderbare, innere Weite macht.

    Lassen Sie sich anstecken, aktivieren Sie für eine Minute Ihren Lachmuskel und starten Sie federleicht und im vollen Fluss in die neue Woche!

    14 min
  • Nein zum Kopftuchverbot

    Wir sprechen mit Aktivist:innen von „Schule brennt“ über das seit Februar 2026 gültige Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren an Österreichs Schulen. Derzeit ist „Probephase“: das Gesetz gilt, aber es wird erst ab September gestraft.

    Die Vorgaben sind streng, die Strafen hoch, Lehrer:innen und Direktionen sollen „Gespräche führen“, in Wien rechnet die Behörde mit rund 2000 Vorladungen von Erziehungsberechtigten in der Bildungsdirektion, wenn Schülerinnen das Kopftuch tragen.
    „Schule brennt“ organisiert einen Aktionstag gegen das Kopftuchverbot am 26.6.2026.
    Was sagen betroffene Pädagoginnen dazu?
    Was verändert dieses Gesetz an unseren Schulen?

    Weitere Infos: www.schulebrennt.at/

    auch auf Instagram

    1 hr
  • Hinschauen statt Wegsehen – Warum Mitleid keine Augenhöhe ist

    Eines vorweg: Ich habe den Mut, Dinge auszuprobieren, auch wenn mein Umfeld oft voller Angst um mich ist und mir abrät. Doch dieses Mal haben wir etwas gewagt, das mein Verständnis und hoffentlich auch eures komplett auf den Kopf stellt.

    Gemeinsam mit der wunderbaren Ute Hennig (bekannt aus Inside Orange) reflektiere ich in dieser Folge eine ganz besondere Initiative, die wir vor kurzem auf der Mariahilfer Straße in Wien gestartet haben: „Free Listening“ oder Gratis Zuhören.

    Wir standen dort mit Schildern, bereit, den Menschen einfach nur zuzuhören. Doch was als offenes Gesprächsangebot geplant war, hat eine tiefere, schmerzhafte gesellschaftliche Wunde offengelegt – besonders durch die Erfahrungen meiner drei mutigen Gäste, die mit einer Behinderung durchs Leben gehen oder rollen.

    Unsere Gäste und ihre ungeschminkten Geschichten
    Wir stecken Menschen viel zu schnell in Schubladen. Sobald jemand im Rollstuhl sitzt, eine Behinderung hat oder einen anderen Akzent spricht, geht die Schublade auf und der Mensch verschwindet darin. Meine drei Gäste brechen heute diese Schubladen auf:

    • Karlo (28): Seit seiner Geburt sitzt er wegen einer zerebralen Spastik im Rollstuhl. Er ist hochgebildet (Doktor!), politisch im Selbstvertreterzentrum (SVZ) aktiv und kämpft für Barrierefreiheit. Auf der Straße erlebt er oft, dass Menschen gar nicht mit ihm sprechen, sondern mit seinen Assistenten – als wäre er Luft. Seine Botschaft: „Schaut auf mich, Leute! Wir brauchen Sichtbarkeit auf Augenhöhe, kein Mitleid.“
    • Markus (40): Erlitt drei Tage nach der Geburt eine Gehirnblutung. Trotz seines enormen IT-Talents (er managt komplexe Excel-Listen) wurde er direkt von der Sonderschule in eine Werkstätte abgeschoben. Das Absurde: Würde er einen regulären Computer-Job annehmen, würden all seine staatlichen Förderungen wegfallen – eine systemische Zwickmühle! Markus will kein großes Geld, er will Teilhabe: „Ich will gesehen werden.“
    • Abdulatif (25): Vor zwei Jahren kam er aus Syrien nach Österreich, kurz darauf erhielt er die Diagnose PPMS (Primär Progrediente Multiple Sklerose). Seine Gesundheit verschlechtert sich rasant, er ist frisch auf den Rollstuhl angewiesen. Er fordert schlichtweg eines ein: Respekt.
    • Das Problem mit dem Mitleid: Warum wir uns hinterfragen müssen

      Das größte Learning unserer Aktion? Menschen mit Behinderung wollen kein Mitleid. Mitleid schafft Distanz. Es ist wie eine Schutzmauer, die das Trennende betont, anstatt nach den Gemeinsamkeiten zu suchen.

      Es ist mir ehrlich gesagt peinlich, dass ich mir früher selbst so wenig Gedanken über diese Community gemacht habe. Aber besser spät als nie! Wir beleuchten in dieser Episode auch die frustrierenden systemischen Fehler unseres Staates: Ein System, das zwar Fürsorge bietet, aber Menschen knallhart bestraft und ausbremst, sobald sie Eigeninitiative zeigen und arbeiten wollen. Das macht einfach nur verdammt wütend.

      Mein Appell an euch: Bitte schaut nicht weg!

      „Bitte Leute, schaut’s nicht weg. Schaut es einfach nicht weg, weil es könnte euch selbst auch treffen.“ – Markus Berger

      Diese Folge ist eine Einladung, die eigenen Berührungsängste zu hinterfragen. Lasst uns lernen, den Menschen zu sehen, nicht die Behinderung.

      Jetzt reinhören, reflektieren und teilen!

      33 min
    • Rund um den Peršmanhof

      Letzte Woche veranstaltete der KZ-Verband/VdA im Hörsaal 388 der GesWi-Fakultät (Rudolfskai 42) einen Vortrag der Standard-Journalistin Colette Schmidt über einen skandalösen Polizeieinsatz am Widerstandsgedenkort Peršmanhof der Kärntner Slowenen im Juli 2025, dessen “Aufarbeitung” nach wie vor zu viele Fragen offen lässt. In der Einladung dazu heißt es: “Detailliert schildert sie den Ablauf der Attacke selbst und vor allem die bis heute nicht abgeschlossene Aufarbeitung des Peršmanhof-Skandals.” Wir werden uns diese Veranstaltung anschauen und am kommenden Sonntag davon berichten, speziell im Hinblick darauf, was diese unterdrückerische und feindselige Haltung von staatlichen Stellen in den betroffenen Menschen alles anrichtet …

      Maja Haderlap schreibt in ihrem Roman “Engel des Vergessens” über das Fortwirken einer nie so richtig bewältigten Vergangenheit sowie die daraus entstehenden Folgeschäden: “Vaters Hilferufe verwandeln sich,  seit ich studiere,  in gesellschaftliche, ja, auch in politische. Ich beginne in öffentlichen Zusammenhängen zu denken. Bin mir sicher, dass es die Haltung zur Vergangenheit in diesem Land mit sich bringt, dass unsere Familiengeschichten so befremdlich erscheinen und sich in solcher Verlassenheit und Isolation vollziehen. Sie stehen in nahezu keiner Verbindung zur Gegenwart. Zwischen der behaupteten und der tatsächlichen Geschichte Österreichs erstreckt sich ein Niemandsland, in dem man verloren gehen kann. Ich sehe mich zwischen einem dunklen, vergessenen Kellerabteil des Hauses Österreich und seinen hellen, reich ausgestatteten Räumlichkeiten hin- und herpendeln. Niemand in den hellen Räumen scheint zu ahnen oder vermag es sich vorzustellen, dass es in diesem Gebäude Menschen gibt, die von der Politik in den Vergangenheitskeller gesperrt worden sind, wo sie von ihren eigenen Erinnerungen attackiert und vergiftet werden.” (Engel des Vergessens, S. 185/86)

      Wie fühlt er sich eigentlich an, der Slowene in mir? Schauen wir einmal, was sich da so alles herausfinden lässt für einen gedeihlicheren Umgang mit uns selbst und mit der Welt … Wenn wir da noch etwas Laibach’sche Ironie drüber streuen, etwas gesellschaftskritische Viecherei darunter mischen und uns ein paar Gedanken über transgenerationale Traumaweitergabe machen … wohin wird uns das führen, wenn wir persönliche und soziale Vergangenheitsbewältigung als etwas begreifen lernen, das auch jenseits von aufgezwungenem Runterschluckenmüssen stattfinden kann?

       

      Live And Let Live

       

      53 min
    • Weltempfänger: Griff nach Gold
      Griff nach Gold
      Zusammen mit Glenn Jaeger hat Carlos Gomez das Buch „Griff nach Gold die andere Geschichte der Fußballweltmeisterschaft“ geschrieben. In dem Buch ordnen die Autoren die Fußball-WM als globales, politisches Ereignis ein. Dabei ist diese Literatur keine Sammlung von Sportanekdoten, sondern ganz im Gegenteil eine kritische Gesellschaftsanalyse. Machtinteressen und Kolonialismus werden ebenso in den Blick genommen wie Kommerz rund um das Turnier. Die Darstellung folgt dem Verlauf der Weltmeisterschaften von 1930 bis zum Turnier in Nordamerika 2026 in 23 Kapiteln. Jedes Kapitel startet mit dem historischen Hintergrund und setzt sich dann kritisch mit den sportlichen Entwicklungen auseinander. Nils Brock und Pamela Cuadros haben für den südnordfunk ein Interview mit Carlos Gomez geführt. Das Buch ist im Februar 2026 im PapyRossa Verlag erschienen.
      Interview zum Nachhören
      Kolonialismus-Erinnerung in Deutschland
      Die deutsche Kolonialgeschichte wird bis heute nur am Rande erinnert, und das obwohl viele Initiativen seit Jahrzehnten dafür kämpfen, dass koloniales Unrecht als Teil der deutschen Geschichte anerkannt wird. Im Mai haben Vertreter*innen verschiedener Organisationen einen offenen Brief im Bundestag übergeben. Ihre Forderung: Der Bund müsse endlich seiner Verantwortung gerecht werden und die Erinnerung an den deutschen Kolonialismus dauerhaft in der offiziellen Gedenkkultur verankern. Darüber sprach Radio Dreyeckland mit Tahir Della. Er ist Teil des Vorstandes von Decolonize Berlin e.V. und spricht für die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland.
      Gespräch zum Nachhören
      Geflüchtete Frauen und Kinder auf dem Mittelmeer
      Die Flucht über das Mittelmeer zählt zu den gefährlichsten Migrationsrouten weltweit – besonders für Frauen und Mädchen. Viele von ihnen sind bereits vor oder während der Flucht massiver Gewalt ausgesetzt und geraten auf See in akute Lebensgefahr. Die zivile Seenotrettung von SOS Humanity versucht, genau dort einzugreifen: retten, versorgen, begleiten, und hinsehen, wo sonst nur wenige wirklich hinschauen wollen. Radio Dreyeckland sprach mit Jovita Pander, die selbst mehrfach als Menschenrechtsbeobachterin auf dem Rettungsschiff Humanity 1 im Einsatz war.
      Gespräch zum Nachhören
      Moderation: Nora Niemetz
      CC-BY Musik: Ronald Kah, summerkeys, heaven touch slow
      50 min
    • Szombat Esti Bláz Vol. 55.

      Szombat Esti Bláz – Egy Szippantás a Jóból

      Adás: 2026. június 20.

      Szerkesztő – műsorvezető: Acsády-Pongyor Áron; Műsorvezető – hangmester – szerkesztő: Boros Csaba

      Vendég: Bihari Balázs

      Telefonszám: +36 30 677 1161

      Instagram

       

      Interjú: Bihari Balázs, NeoDADAEaSt

       

      1. NeoDADAEaSt – Schugger Leó no.1.
      2. NeoDADAEaSt – Schugger Leó. no.3.
      3.  

        MayNyomó 2026

        1. Loophia – MÚLT (B)
        2. Kim Petras – Brutalist (Á)
        3. June Tunes 2026

          1. FKA twigs @ Lil Yachty – On Your Mind (Cs)
          2. Rodrigo y Gabriela – Monster (Cs)
          3. Héra Barnabás – 4 akkordos számok (B)
          4. Csillagkapu

            1. David Byrne, Natalia Lafourcade & Mexican Institute Of Sound – „¿Cuál Es La Razón?“ (Á)
            2. Kap Bambino – Next Resurrection (Cs)
            3. 30Y – Pécsi Tánctanár (Á)
            4. Amy Winehouse – Back To Black (B)
            5. Placebo – Meds (B)
            6. DAM – Al Huriye Unt’a (Freedom for My Sisters) (CS)
            7.  

              14. ELKÖSZÖNÉS (NeoDADAEaSt – New Chapter (2026)

               

              Kövessétek, támogassátok őket:

              Camps Breakerz

              Et’aam Food Aid Gaza

              Colors of Hope

              Gaza Skate Team

              The Palestine Music Space

              Invisible Kids Academy

              Transvanilla

               

              Legyetek nyitottak, ha tudtok, a többi nem számít!

              0 min
            8. #146 Reinhold Klika und der Innviertler Cup

              Reinhold Klika ist Funktionär mit Leib und Seele. Seit 25 Jahren steht er als Obmann der Union St. Peter am Hart an der Spitze des Vereins und hat dabei zahlreiche Höhen und Tiefen miterlebt. Auch beim Innviertler Cup engagiert er sich mit großem Einsatz. Das Turnier findet heuer bereits zum 34. Mal statt.

              Im Rahmen der Auslosung in der THERME Geinberg habe ich mit Reinhold Klika für diese Spezialausgabe über den Innviertler Cup und seine langjährige Tätigkeit im Vereinswesen gesprochen.

              Foto: Friedl

              Hinweis: Die Unterhaus-Stories werden auch einmal im Monat im FRI Ausbildungsradio ausgestrahlt. Selbstgemachtes Ausbildungsradio, werbefrei und bunt gemischt mit Beiträgen aus dem Leben der Menschen im Innviertel. Wir machen Menschen und ihre Geschichten hörbar. Bei uns entscheidest du nicht nur, was du hörst, sondern wirst auch selbst Radiomacher. Mehr auf radio-fri.at.

              Musik (Intro): Band „Junger“ – verwendet mit freundlicher Genehmigung.

              Die Spiele der 1. Runde 2026

              37 min
            9. Polskie Radio w Gornej Austrii – 21.06.2026

              W dzisiejszej audycji rozmawiamy o twórczości Kazika Staszewskiego – jednej z najbardziej charakterystycznych postaci polskiej sceny muzycznej.

              Przybliżamy jego artystyczną drogę, najważniejsze utwory oraz wpływ na kolejne pokolenia słuchaczy. Gościem audycji jest Wiktor Jędrzej Rączy, który w wywiadzie dzieli się swoimi refleksjami na temat twórczości Kazika, jego tekstów oraz fenomenu popularności artysty.

              Zapraszamy do odsłuchania audycji!

              1 hr

            About Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive

            From the publisher's feed

            Österreichs größter gemeinnütziger Podcastprovider