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Aktivistinnen der Plattform 20000frauen erzählen von widerständiger Kunst und künstlerischem Widerstand und Aktionismus. 100 Jahre nach der ersten großen Frauendemo am Wiener Ring am 19. März 1911 fand sich im Jahre 2011 die „Plattform 20000frauen“ zusammen um wieder am Ring Gendergerechtigkeit einzufordern. Das war der Beginn des breiten Bündnisses von Fraueninitiativen und –organisationen, das für kreativen und aufdeckenden Aktionismus ebenso bekannt wurde wie für klare feministische Forderungen an die Politik.
Bärbel Danneberg, Heidi Ambrosch, Rosemarie Ertl und Bettina Frenzel berichten von Highlights und medialen Erfolgen im Kampf gegen Sexismus und für Frauenrechte und Gleichstellung.
„Fair sorgen! – Wirtschaften für´s Leben“ ist aktuell ein Arbeitsschwerpunkt, der die Krise der bezahlten und unbezahlten Care-Arbeit thematisiert. Ausgehend von einem Konjunkturpaket für Viele wird eine geschlechtergerechte Steuer- und Budgetpolitik lautstark auch durch öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen eingefordert und jährlich eine alternative Budgetrede gehalten: zuletzt am 9. Juni dieses Jahres vor dem Wiener Parlament (https://fairsorgen.at/alternative-budgetrede-2026/).
Angeregt durch das Buch von Mareike Fallwickl „Und alle so still“ finden seit Juni 2025 „Stillgelegt“ Aktionen im öffentlichen oder privaten Raum statt und werden in sozialen Medien dokumentiert, um die ökonomische Bedeutung unbezahlter Carearbeit sichtbar zu machen und Veränderung einzufordern. Einer der pointierten Sprüche etwa lautet: „Probiert es doch mal ohne uns!“. Diese Aktionen werden von einer Gruppe von AktivistInnen rund um Elisabeth Sechser, der Gründerin von Caring Economy, organisiert. Am 17.6. von 16-20h ist es vor dem Parlament wieder so weit. Frauen legen sich still und sorgen für sich selbst. Wer wegen Careverpflichtungen, wie viele pflegende Angehörige nicht dabei sein, legt sich dort nieder wo sie gerade ist und postet eine Foto in sozialen Medien.
Für den 3. März 2027 ist unter dem Schlagwort „ENOUGH“ zu einem globalen Frauenstreik aufgerufen und die Vorbereitungen dazu sind bereits in ganz Österreich angelaufen. Zum Aufwärmen fanden aber auch schon 24.10.25 vor dem Parlament und am 9.3.2026 am Heldenplatz Frauenstreiks in Wien statt.
Mehr dazu zum Nachhören bei ALTER-nativen für eine gute Zukunft – Enkeltaugliche Küchengespräche:
Frauenstreik am 24.10.25 https://cba.media/744755
Globaler Frauenstreik am 9.3.26 https://cba.media/760065
Frauenpolitik Quo Vadis https://cba.media/770875
One Billion Rising : gegen Gewalt an Frauen und Mädchen https://cba.media/695658
25 Jahre Kosmostheater in Wien – Feministischer Widerstand heutig oder von gestern? https://cba.media/695658
Links: www.zwanzigtausendfrauen.at, https://fairsorgen.at , zur Budgetrede der Vielen 2026: www.attac.at/news/details/alternative-budgetrede-zukunftsinvestitionen-statt-kuerzungen , www.1billionrising.at , https://www.caringeconomy.jetzt/stillgelegt/ , www.mareikefallwickl.at , https://frauenstreik.at, https://enoughgenug.org, Zahlen zu Pension Gap und Altersarmut von Frauen aus dem zivilgesellschaftlichen Parallelbericht zur Lage der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte (WSK-Rechte): https://fian.at/de/publikationen/bestellen-download/pb-2025/
Musik von Aretha Franklin, Respect; Judith Klemenc (Initiatorin), Systemrelevant;
Maren Rahmann&Rudi Görnet, Lied vom Einfachen Menschen (Text: Jura Soyfer);
Maren Rahmann, Frag lieber laut; Randy Crawford, Street Life; Gloria Gaynor, I Will Survive;
BORKAI ANITA a Goldance Tánciskola Senior tánctanára. Három gyerek édesanyja, amikor kapcsolatba kerül a tánccal. Ettől az időtől a tánc meghatározó része az életének. Erről az útról mesél, megismerjük Őt és a társastánc oktatást is…
Riporter: Kéri Juli
A Vízpart hangjai – Bert sétány – Valyo Egyesület
A Vízpart hangjai egy olyan alkotótábor, amelyben iskolás gyerekek és 60+-korúak vesznek részt. A két korosztály együtt dolgozik a Bert sétány felújításán. Ötleteik alapján megújul Újbuda eddig kihasználatlan Duna-partja.
Egy lelkes fiatalokból álló csapat hozta létre a Valyo egyesületet. Céljuk: Szeretnénk, ha az emberek használnák a Dunát és a Duna-partot. Ha az itt élő emberek magukénak éreznék a várost és folyót. BALOGH KATÁval beszélgettünk.
A riporter: Torda Judit
Mai vendégem GYENGE KATALIN a Balatonkenesei Katica pékség tulajdonosa, aki harmincöt éve indította el vállalkozását egy régi pékség helyén. Mit hozott ez az időszak, milyen fejlesztések valósultak meg, mitől vált híressé ez a csodálatos objektum, arról szól ez a beszélgetés…
A riporter: Meskó Bánk
Eine Ringvorlesung stärkt die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Mensch-Tierbeziehung
Frau Dr. Reingard Spannring berichtet von den Herausforderungen und Erfolgen dieses besonderen nun schon seit zehn Jahren vorhandenen Bildungsangebots zum gleichnamigen internationalen Forschungsschwerpunkt.
In dieser Ausgabe von Kultur und Bildung spezial hören Sie Eindrücke, Lesungen und Performances vom Eröffnungsabend des mehrtägigen Sprachfestivals TEXTE aus dem DH5.
Das Sprachfestival TEXTE lädt bereits zum dritten Mal dazu ein, Text in seinen vielfältigen Erscheinungsformen zu entdecken. Die Gruppenausstellung versammelt Künstler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen, die Sprache zum Ausgangspunkt ihrer Arbeiten machen.
Von 18. bis 21. Juni ist die Ausstellung TEXTE im DH5 in Linz zu sehen.
Umrahmt wird die mehrtägige Ausstellung von vielfältigem Programm mit Konzerten, Performances, Lesungen, Workshops und partizipativen Formaten.
Besonders lebendig wurde es bei der Vernissage am 18. Juni: Ab 19 Uhr verwandelte sich der Innenhof des DH5 in eine Bühne für Lesungen, Performances und Live-Musik von Djaro und die anonymen Melancholiker und der Stirnbänd. Durch den Abend führte Sofia Engler, Mitorganisatorin von TEXTE
In dieser Sendung hören Sie Eindrücke der Vernissage, sowie Ausschnitte der Lesungen und Performances von all caps (Mio Costa, Lio Diona, Luca Böhnlein), Haras Ananas, Nathan Grinzinger und Doris Leeb. Das vollständige Programm und die Ausstellungszeiten findet ihr unter www.textefestival.at.
Sendungsgestaltung: Anna Jungwirth
Sozialexperte Martin Schenk spricht diesmal mit dem Sozialforscher Daniel Schönherr. Eine aktuelle Studie zeigt im Detail, wie tief Klassismus im Bildungsbereich, der Arbeitswelt, im Gesundheitssystem und bei Behörden verankert ist – mit gravierenden Folgen für Betroffene und Gesellschaft. Diskriminierung aufgrund sozial-ökonomischer Herkunft schränkt Menschen in ihrem Zugang zu guter Arbeit und hochwertiger Gesundheitsversorgung ein. Treten solche Erfahrungen systematisch auf, fühlen sich Betroffene dadurch wie Menschen zweiter Klasse.
Martin Schenk, Sozialexperte der Diakonie, spricht in seiner monatlichen Sendung mit Martin Rümmele, Gesundheitsjournalist und Autor, anlässlich seines neuen Buches „Krank gespart“ über die Funktion und Finanzierung des Gesundheitsystems, mögliche Verbesserungen, Lücken und Fehlentwicklungen.
In dieser Ausgabe spricht Martin Schenk mit Meinrad Ziegler über sein Buch „Josef Finster. Eine Recherche“ (2026). Josef Finster (1900-1941) wurdein Linz geboren. Die Familie kam aus dem Salzkammergut. Seine Geschichte steht für die bis heute wenig beachteten Frauen und Männer, die als Tagelöhner in prekären Verhältnissen lebten. Das NS-Regime deportierte ihn, der in der Vergangenheit mindere Haftstrafen abgebüßt hatte, als „Berufsverbrecher“ in ein Konzentrationslager. Von dort kehrten nur wenige lebend zurück. Ihre Familien sowie die Nachkriegsgesellschaften vergaßen diese Opfer des Nationalsozialismus aus Scham und Eigennutz. Dieses Buch schildert, was seine Großnichte über ihn in Erfahrung bringen konnte.
Die international tätige Gesundheitsökonomin Ingrid Zechmeister-Koss beschäftigt sich mit Projekten mit gesundheitsökonomischen und/oder psychiatrischem Schwerpunkt. Sie ist diesmal bei Sozialexperte Martin Schenk im Gespräch zu Gast.
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