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Wer sich mit der neuen Rechten beschäftigt kommt an dem Namen Götz Kubitschek nicht vorbei. Er ist Mitbegründer des sogenannten Instituts für Staatspolitik (kurz IfS) und dem Antaios Verlag. Kubitschek und das IfS haben sich in Schnellroda niedergelassen einem kleinen Dorf in der Nähe von Halle und wollten dort ungestört ein rechtes Weltbild verbreiten. Das Kollektiv IfS-dichtmachen beobachtet, analysiert und kritisiert die rechtsextremen Strukturen in Schnellroda schon lange.
Faschismus im intellektuellen Gewand
Diese Ausgabe der Stimmlagen wurde gestaltet von der Redaktion von ANDI – den O94News auf Radio Orange in Wien.
Große Proteste gegen Kürzungen bei den Universitäten
Am Mittwoch, dem 27. Mai, fand eine von der ÖH und der Uniko organisierte Demonstration gegen die von der Bundesregierung geplante Kürzung des Universitätsbudgets für die Periode 2028 – 2030 statt. Schätzungsweise 21.000 Teilnehmer:innen waren vor Ort in Wien. Die Eröffnungsredner:innen gaben sich kämpferisch; interviewte Teilnehmer:innen sprachen über Studiengebühren, den Forschungsstandort Österreich und vieles mehr.
Beitragsgestaltung: Sophia Tietjen und Vinzent Lutz
Wie Österreich nach Daras ESC-Sieg über Bulgarien spricht
Das „Armenhaus Europas“, das „unbekannte Land“ am Balkan: Beides echte Beschreibungen Bulgariens in österreichischen Medien nach Daras Sieg beim Eurovision Song Contest. Während auf Parties Bangaranga erklingt, ist der Blick auf den nächsten Gastgeber des ESC von Exotismus und Vorurteilen gegenüber Südosteuropa geprägt. Gleichzeitig steht es in Bulgarien selbst nicht gut um die Akzeptanz der LBTIQ+ -Community.
Beitragsgestaltung: Dobrina Trendafilova
Österreichische Meister*innenschaften im Roller Derby
Von 4. bis 6. Juni 2026 fanden die 7. österreichischen Meister*innenschaften im Roller Derby statt, erstmals im Rahmen der Sport Austria Finals. Die Derby-Community zeichnet sich dabei nicht nur durch ihre sportliche Leistungsfähigkeit, sondern auch durch ihre inklusive Haltung aus.
Beitragsgestaltung: Stefan Resch
Am 6. Juni zog der CSD Dresden mit dem Motto: ‚100% Mensch-ohne Wenn und Aber‘ durch die Stadt. Tausende demonstrierten für Gleichberechtigung trotz wochenlangem Streit um die Einstufung als politische Versammlung. Der CSD Dresden, blickt heute zurück: Wie erlebten Sie den Tag und was war anders als die Letzten 34 Jahre?
In dieser Folge von GESPRÄCHSFUNKEN – Facetten vieler Leben ist Natalie Vant Hoff zu Gast.
Natalie ist mit holländisch-österreichischen Wurzeln in Nigeria aufgewachsen und kam erst mit 17 Jahren nach Salzburg. Sie erzählt von einer Kindheit voller Freiheit, internationalen Freundschaften und dem Aufwachsen zwischen verschiedenen Kulturen.
Wir sprechen über das ständige Ankommen und Weiterziehen, über die Suche nach Heimat, das Leben in unterschiedlichen Ländern und die Frage, ob Zuhause ein Ort oder vielmehr ein Gefühl ist.
Natalie nimmt uns außerdem mit in eine herausfordernde Zeit ihres Lebens: die Trennung vom Vater ihres Sohnes, das Alleinerziehen und den Neuanfang in Salzburg. Offen erzählt sie davon, wie wichtig Unterstützung, Freundschaften und der Mut waren, immer wieder weiterzugehen.
Ein inspirierendes Gespräch über Fernweh, Weltoffenheit, Freiheit und darüber, warum das Leben oft dort beginnt, wo wir bereit sind, Neues zuzulassen.
Leerstehende Gebäude gibt es in vielen Städten. Doch manchmal entstehen aus ihnen neue Orte für Begegnung, Kultur und gesellschaftliches Engagement. Genau das soll nun am Thüringer Bahnhof in Halle passieren. Ein neu gegründeter Verein namens Kulturhaushälfte e.V. hat das ehemalige Stellwerk am Rande des Parks übernommen und möchte daraus unter dem Namen „STELLE 17Z“ einen offenen Kultur- und Jugendort entwickeln. Nach langen Verhandlungen mit der Stadt ist dafür nun ein wichtiger Meilenstein erreicht. Doch bis aus dem alten Bahnbauwerk tatsächlich ein lebendiger Treffpunkt wird, liegt noch einiges an Arbeit vor den Beteiligten.
Wie solidarisch ist der Osten? Diese Frage zu beantworten scheint schwierig. Wer im Osten lebt, macht ganz unterschiedliche Ost-Erfahrungen. Daher laden Studierende der Kultur- und Medienpädagogik zum gemeinsamen Austausch ein. An mehreren Ausstellungsorten in Merseburg werden weniger sichtbare Stimmen gehört, Sorgen eingesammelt und Erinnerungen spielerisch untersucht.
Radio Corax sprach mit Mara (Studierende der Kultur- und Medienpädagogik) über die Ausstellung „Wie solidarisch ist der Osten“ in Merseburg.
Nach einer 3-jährigen Erfahrung mit dem Problem Pflege, habe ich mich dazu entschlossen eine Sendung darüber zu machen. Ich möchte damit einen Einblick geben, wie sich diese Dinge in der Realität abspielen könnten. Wir sind selbst ziemlich ahnungslos in diese Pflegesituation gestolpert. Ein Bericht wie dieser, hätte uns wahrscheinlich einige unrealistische Erwartungen erspart. Wir hatten viele Hürden, wir hatten aber auch oft große Hilfestellung und man muss alles, was irgend möglich ist, in Anspruch nehmen. Dabei möchte ich nochmal die Institution MAS ansprechen, ein gemeinnütziger Verein, der sich für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen engagiert. Gut ausgebildete Leute machen dort professionelle, auf die speziellen Bedürfnisse dieser Menschen abgestimmte Förderung. Man bekommt dort sehr einfühlsam Rat. Ich habe schon im August 2025 eine Sendung über diese Institution gemacht, ein Interview mit der Leiterin und einer professionellen Trainerin. Der Podcast ist unter https://cba.media/728732 zum Nachhören.
Uccu Alapítvány – párbeszéd roma és nem roma fiatalok között
A Civil Rádió Demokrácia MOST! című adásának a Budapesten alakult Uccu Alapítvány három tagja volt a vendége. Szénási Szilvi, Farkas Gabi és Dógi Richárd, akikkel az alakulásról és a mai működésről beszélgettünk.
Céljuk, hogy csökkentsék a romákkal kapcsolatos tévhiteket és előítéleteket, hogy mindannyian egy befogadóbb és nyitottabb világban élhessünk – írják önmagukról a weboldalukon.
Az Alapítvány 2010-ben, az akkori cigányellenes hangulatban jött létre, a romák elleni támadások, gyilkosságok idején. A szervezet kialakításában nem romák mellett, többségében maguk a roma fiatalok is részt vettek.
Akkor és azóta is abban hiszünk, hogy a cigányellenesség kapcsán az emberek jó része nem tudja, hogy kik a cigányok – említik a vendégeink. A reális cselekvés, hogy ez ellen úgy tegyünk, hogy erősítjük a párbeszédet romák és nemromák között. Ennek az egyik legerőteljesebb terepe, életkort tekintve nem a felnőtt korosztály, hanem a fiatalok. El kell kezdeni beszélgetni, aminek a helyszínei az iskolák voltak.
A szervezet által kezdeményezett iskolai foglalkozások volt a mi beszélgetésünknek is a fő témája. Azt hangsúlyozták, hogy a roma fiatalok tudnak a leghitelesebben képviselni, beszélni a roma identitásról, kultúráról. Ez a párbeszéd, ennek a szélesítése.
Iskolai megkeresések után beszélgetésekből mindennapi történetekből bomlik ki a párbeszéd a résztvevők között. A foglalkozások tartói (a trénerek, akik mindig roma identitásúak) személyes narratívákból mutatnak be nézőpontokat.
A beszélgetésben még szó esett a közeli időkben elkezdődött városi sétákról, amelyek szintén a megismerést, a kapcsolatok-történetek átélését, s ezeken keresztül a megértést segíthetik.
A részletesebb információk jól megismerhetők az Uccu Alapítvány weboldaláról. https://www.uccualapitvany.hu/
A műsor házigazdái Péterfi Ferenc és Sain Mátyás
„Das ist ein Abenteuer, aber keines das einen überrascht und man plötzlich gegen einen Drachen kämpfen muss, sondern ein wohlvorbereitetes.“ So beginnt Petra Rösler die Sendung, in der sie mit Klaus Wegleitner in einen Care-Musik Dialog eintritt.
Beide verbindet die Liebe zur Musik – etwa von John Prine – und Caring Communities. Den ersten song moderiert Klaus Wegleitner ein: „Ein Lied über die Einsamkeit und über die Kraft der kleinen Geste, am Weg zu einer sorgenden Gesellschaft.“
Die beiden Gäste bescheren uns eine berührende Stunde mit zarter und wilder Musik verknüpft mit Einblicken in die songtexte sowie in ihre Erfahrungen über gelebte Sorgekultur.
Petra Rösler, Sozialexpertin Alter & Pflege und ökologische Nachhaltigkeit der Diakonie
Klaus Wegleitner, Soziologe und Sorgeforscher, stellvertretender Leiter am Zentrum für Interdisziplinäre Alterns- und Care-Forschung/UniGraz, Leiter des Arbeitsbereiches Public Care am Institut für Pastoraltheologie/UniGraz, Obmann Verein Sorgenetz
Relevante links:
Zentrum für Interdisziplinäre Alterns- und Care-Forschung/UniGraz: https://cirac.uni-graz.at/de/
Diakonie: https://www.diakonie.at/
Verein Sorgenetz: https://sorgenetz.at/
Sendung „Gepflegte philosophische Nacht“ zum Welttag der Philosophie nachhören: https://cba.media/748369
Sendungsverantwortlich: Karin Schuster
Foto: Tag der Sendungsaufzeichnung am 24.4.2026
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